Interview

Karl-Heinz Rummenigge: "Mannschaft hat alles verdient, was möglich ist"

Javi Martínez wird den FC Bayern wohl im Sommer verlassen, auch Thiago steht vor dem Abschied. Im AZ-Interview äußert sich Vorstandsboss Karl-Heinz Rummenigge zum spanischen Duo.
| Maximilian Koch
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Vorstandsvorsitzender des FC Bayern: Karl-Heinz Rummenigge
Matthias Balk/dpa 4 Vorstandsvorsitzender des FC Bayern: Karl-Heinz Rummenigge
Lionel Messi ist auch mit 33 Jahren noch der alles überragende Spieler beim FC Barcelona.
Joan Monfort/AP/dpa 4 Lionel Messi ist auch mit 33 Jahren noch der alles überragende Spieler beim FC Barcelona.
Zwei Tore, zwei Vorlagen: Robert Lewandowski lieferte gegen Chelsea erneut eine absolute Gala-Vorstellung ab.
imago images / PA Images 4 Zwei Tore, zwei Vorlagen: Robert Lewandowski lieferte gegen Chelsea erneut eine absolute Gala-Vorstellung ab.
Die Leihspieler Álvaro Odriozola (l., ausgeliehen von Real Madrid) und Philippe Coutinho (FC Barcelona) wussten bislang nicht zu überzeugen, bei ihnen ist keine feste Verpflichtung geplant.
imago images / Philippe Ruiz 4 Die Leihspieler Álvaro Odriozola (l., ausgeliehen von Real Madrid) und Philippe Coutinho (FC Barcelona) wussten bislang nicht zu überzeugen, bei ihnen ist keine feste Verpflichtung geplant.

München - Karl-Heinz Rummenigge im exklusiven AZ-Interview: Der Vorstandsvorsitzende reist in dieser Woche nach Lissabon zur Finalrunde in der Champions League - am Freitagabend trifft dort der FC Bayern auf den FC Barcelona (21 Uhr/Sky und im AZ-Liveticker). Zuvor spricht er in der AZ über die Transferpläne für diesen Sommer, die Triple-Chancen des Rekordmeisters und schwärmt von Trainer Hansi Flick.

AZ: Herr Rummenigge, wann fliegen Sie denn zur Finalrunde der Champions League nach Lissabon und wie lange haben Sie dort eigentlich gebucht?
KARL-HEINZ RUMMENIGGE: Am Donnerstag reise ich mit einigen meiner Kollegen an, den Rückflug haben wir erst mal offengelassen.

Wie groß ist Ihr Glaube, dass es mit dem zweiten Triple nach 2013 klappt?
Wir sind zunächst einmal glücklich und stolz, dass wir an dem Turnier der besten acht Mannschaften Europas teilnehmen dürfen, vom Image und Prestige her ist das hoch anzusiedeln. Es ist ja wie eine Klub-Europameisterschaft. Wir sind verdient dabei, haben alle acht Spiele bislang gewonnen. Was uns jetzt erwartet mit dem FC Barcelona, ist allerdings noch mal eine Stufe höher. Wir müssen am Freitag einen erstklassigen Tag haben, hochkonzentriert spielen, um unsere Chance wahrzunehmen. Wir wollen so lange wie möglich im Turnier bleiben.

Wie schätzen Sie den FC Barcelona ein: Ist das Team noch auf dem Topniveau früherer Tage?
Das ist ein Duell auf Augenhöhe. Barcelonas bester Spieler ist eindeutig Lionel Messi. Wenn er gut drauf ist, zieht er die ganze Mannschaft mit hoch. Es wird das Wichtigste sein, dass wir Messi gut kontrollieren.

Lionel Messi ist auch mit 33 Jahren noch der alles überragende Spieler beim FC Barcelona.
Lionel Messi ist auch mit 33 Jahren noch der alles überragende Spieler beim FC Barcelona. © Joan Monfort/AP/dpa

Rummenigge: Müssen Messi die Freude am Spiel nehmen

Wer ist denn aktuell der beste Spieler der Welt: Messi oder Robert Lewandowski?
Grundsätzlich muss man sagen, dass Robert die beste Saison seines Lebens spielt. Das hat er mit zwei Toren und zwei Vorlagen gegen Chelsea wieder gezeigt. Ich habe aber auch großen Respekt vor Lionel Messi. Er ist ein außergewöhnlicher Spieler, der eine Partie im Alleingang entscheiden kann – wie am Samstag gegen Napoli. Man muss versuchen, ihm – natürlich mit fairen Mitteln – ein bisschen die Freude am Fußball zu nehmen. Und um auf die Frage zurückzukommen: Messi spielt ja nicht auf der gleichen Position wie Robert, sondern etwas weiter zurückgezogen. Ich glaube, dass wir als Mannschaft etwas mehr vom Teamgeist leben als Barcelona. Robert ist aber natürlich außerordentlich wichtig für uns, darüber hinaus haben wir aber auch noch andere Spieler mit sehr viel Qualität zu bieten. Das Spiel des FC Barcelona ist vielleicht noch ein Stück mehr auf Messi fokussiert.

Thomas Müller hat gesagt, dass Robert Lewandowski am Freitag auf dem Platz ja zeigen könne, dass er derzeit der Beste ist.
Ich wünsche Robert, dass er das entscheidende Tor erzielt, das uns ins Halbfinale bringt. Das wäre toll.

Zwei Tore, zwei Vorlagen: Robert Lewandowski lieferte gegen Chelsea erneut eine absolute Gala-Vorstellung ab.
Zwei Tore, zwei Vorlagen: Robert Lewandowski lieferte gegen Chelsea erneut eine absolute Gala-Vorstellung ab. © imago images / PA Images

Im August wird Lewandowski 32 Jahre alt. Suchen Sie eigentlich schon einen Nachfolger für ihn?
Damit befassen wir uns überhaupt noch nicht. Robert Lewandowski ist der beste Profi, den ich je bei Bayern gesehen habe. Wie er trainiert, wie er sich ernährt und seinen Körper pflegt: Robert lebt nur für den Fußball. Lifestyle ist ihm nicht so wichtig. Deswegen bin ich überzeugt, dass er noch viele Jahre auf diesem Niveau weiterspielen wird. Er ist eine Ausnahmeerscheinung, weil er physisch auf einem unglaublichen Niveau agiert.

Ist die stark besetzte Ersatzbank ein Trumpf bei der Triple-Jagd?
Es stehen jetzt wieder alle Spieler bis auf Benjamin Pavard zur Verfügung. Wir haben tolle Spieler auf dem Platz, aber auch eine super Bank. Das ist ganz wichtig für das Turnier, wenn nachgelegt werden muss. Man hat gegen Chelsea gesehen, dass die Jungs von der Bank brennen und ihre Chance suchen. Niklas Süle oder Torschütze Corentin Tolisso haben das toll gemacht, die scharren mit den Hufen. Wir haben insgesamt eine wunderbare Entwicklung unter Hansi Flicks Ägide genommen. Unser Fußball ist nicht nur erfolgreich, sondern auch attraktiv. Die Handschrift des Trainers ist klar zu erkennen und er ist zudem sehr sympathisch. Die Sympathiewerte unseres Klubs sind so hoch wie zuletzt unter Jupp Heynckes.

"Flick ist ein großartiger Trainer auf und neben dem Platz"

18 Spiele hat Flicks Mannschaft nacheinander gewonnen, mit acht Siegen in acht Champions-League-Spielen einen neuen Rekord aufgestellt. Dabei hat Flick fast exakt denselben Kader zur Verfügung wie Vorgänger Niko Kovac. Was sagt das aus?
Das sagt zunächst aus, dass unser Kader erstklassig ist. Und natürlich auch, dass Hansi einen tollen Job macht. Wir haben ihm von Anfang an vertraut, und er hat alle Erwartungen sogar noch übertroffen. Er ist ein großartiger Trainer auf und neben dem Platz. Hansi arbeitet mit seinen Kollegen im Trainerteam erstklassig und empathisch. In der heutigen Zeit ist es wichtig, dass ein gutes Verhältnis zwischen Spielern und Trainerteam herrscht. Das ist Hansi gelungen.

Kann Flick eine Ära beim FC Bayern prägen?
Wir haben seinen Vertrag ja erst mal um drei Jahre verlängert. Ich wünsche ihm das. Wenn ein Trainer in der Historie lange beim FC Bayern war, bedeutete das immer eine erfolgreiche Zeit. Es ist unser Wunsch, dass auf allen Positionen Kontinuität herrscht. Der Trainer ist der wichtigste Angestellte des FC Bayern.

In einem Halbfinale könnte mit Manchester City ein weiterer Gigant auf den FC Bayern warten. Wie hart wird der Weg zum Titel?
Ich bin da ganz bei Hansi Flick: Wir wollen von Spiel zu Spiel schauen, step by step gehen. Das hat 2013 unter Jupp Heynckes schon gut funktioniert. Da haben wir im Viertelfinale gegen Juventus Turin noch nicht vom Finale geträumt, sondern uns voll auf die beiden Spiele konzentriert. Das ist uns gelungen. Man darf jetzt nicht schon an die Trauben denken, die ganz oben am Baum hängen. Wir müssen das Spiel am Freitag seriös und auch mit einem Schuss Demut angehen. Ich wünsche der Mannschaft diesen Triumph. Sie hat in diesem Jahr alles verdient, was möglich ist, weil sie es unter Hansi wirklich toll gemacht hat.

Hat der Champions-League-Titel in dieser komplizierten Corona-Zeit eine andere Wertigkeit für Sie?
Was wir in den vergangenen Monaten erlebt haben, ist nicht angenehm, ein Stück weit skurril. Als wir am Samstag gegen Chelsea im Stadion saßen, haben wir die Zuschauer vermisst, auch die Emotionen, die die Zuschauer mitbringen. Die Spieler gehen mit dieser Situation bislang hervorragend um. Sie müssen im privaten Bereich diszipliniert leben, um sich nicht zu infizieren. Und sie müssen sich top vorbereiten für Höchstleistungen auf dem Platz.

Für Javi Martínez und Thiago könnte es die letzte Reise mit Bayern sein. Wie ist der Stand bei ihnen?
Javi ist vor acht Jahren gekommen für damals viel Geld. Er hat einen wichtigen Beitrag geleistet, dass wir seitdem achtmal Meister geworden sind und die Champions League gewonnen haben. Er ist ein sehr verdienter Spieler und hat noch ein Jahr Vertrag. Uns ist bekannt, dass er den Klub bei einem passenden Angebot gern verlassen würde. Und wir würden ihm keine Steine in den Weg legen, weil er immer ein guter Spieler und ein zuverlässiger, seriöser Mensch war. Da werden wir immer versuchen, eine Lösung im Sinne des Spielers zu finden.

Und bei Thiago?
Was Thiago betrifft: Es haben ausreichend Gespräche zwischen ihm und Hasan Salihamidzic stattgefunden. Eine Zeit lang sah es auch so aus, dass er bleiben will. Bei den Konditionen hat man gar keine Differenzen mehr gehabt. Doch irgendwann ist offensichtlich bei ihm der Gedanke gereift, dass er am Ende seiner Karriere noch mal etwas anderes machen will. Thiago ist jetzt 29, sobald die "3" vorne steht, wird es schwieriger, einen Topklub in Europa zu finden. Deshalb muss man ein bisschen Verständnis dafür haben. Thiago hatte einen Top-Klub in Spanien, einen Top-Klub in Deutschland vielleicht möchte er noch zu einem Top-Klub in England.

Falls Thiago und Martínez doch gehen sollten: Braucht Bayern dann noch Verstärkung im zentralen Mittelfeld?
Jein. Ich bin froh, dass Corentin Tolisso zurückgekommen ist. Er war lange, lange verletzt und deshalb selten in Bestform. Wir haben die Hoffnung, dass Coco viel Qualität in unser Spiel bringt. Er ist Weltmeister, ein Spieler, der die Rolle anders interpretiert als Thiago oder Martínez. Coco ist sehr gefährlich vor dem Tor. Es muss nicht zwangsläufig sein, dass wir auf der Position noch etwas machen. Bei dem strammen Programm, das wir in der kommenden Saison vor uns haben, ist es wichtig, in der Breite gut besetzt zu sein. In der Spitze sind wir sowieso top aufgestellt mit 16, 17 Nationalspielern. Deshalb haben wir jetzt Interesse daran, dass der eine oder andere Spieler aus der Jugend nachwächst, um den Kader in der Breite zu verstärken.

An wen denken Sie da?
Joshua Zirkzee ist ein sehr interessanter junger Spieler. In der vergangenen Bundesliga-Saison hat er fast immer ein Tor erzielt, wenn er reingekommen ist. Er hat dafür gesorgt, dass wir wichtige Punkte geholt haben gegen Freiburg, Wolfsburg und Mönchengladbach.

Wird die Jugendarbeit jetzt noch wichtiger, wenn Einnahmen aufgrund der Coronavirus-Pandemie wegbrechen?
Ja, natürlich. Wir hatten immer unser Zweisäulensystem: Topstars wie Leroy Sané zu verpflichten und gleichzeitig wichtige Spieler wie Philipp Lahm, Bastian Schweinsteiger, Thomas Müller oder David Alaba selbst auszubilden, die dann den Sprung zu den Profis geschafft haben. Man muss korrekterweise sagen, dass die zweite Säule mit den Nachwuchsspielern in den vergangenen Jahren nicht so erfolgreich war. Deshalb ist es gut, dass wir jetzt wieder mehr Alternativen aus dem Jugendbereich für die Profis bekommen. Das verdanken wir einem gezielten Scouting und einer besseren Ausbildung.

Rummenigge: Glaube, Boateng ist mit Bayern wieder im Reinen

Sie haben Alaba schon angesprochen, der einst seinen Weg in der Bayern-Jugend begann. Sind Sie optimistisch, dass er seinen 2021 auslaufenden Vertrag verlängert?
Wir wissen, was wir an David haben. Und David weiß auch, was er am FC Bayern hat. Sein Vater hat mich angerufen und mir gesagt, dass die Gespräche am besten ent-spannt und nicht ge-spannt ablaufen sollten. Das sehe ich auch so. Wenn das nämlich der Fall ist, gibt es immer die Chance auf eine seriöse und faire Einigung. Ich mache keinen Hehl daraus, dass Davids Verbleib für uns wichtig wäre. Er ist im Alter von 16 Jahren zum FC Bayern gekommen und hat in den vergangenen zehn Jahren eine bedeutende Rolle gespielt. Er ist als Innenverteidiger und als Linksverteidiger Weltklasse.

Wie ist die Situation bei Jérome Boateng, der gern bleiben würde?
Er ist unter Hansi Flick wieder zu einem Spieler geworden, mit dem man rechnen kann, der gute Leistungen gezeigt hat. Das ist das Wichtigste. Ich glaube, er ist jetzt wieder mit dem FC Bayern im Reinen und zufrieden.

Boatengs Vertrag läuft 2021 aus. Ist es vorstellbar, dass ein Spieler Bayern in diesen finanziell schwierigen Corona-Zeiten ablösefrei verlässt?
Das ist nicht ideal, ausschließen möchte ich es trotzdem nicht. Es ist auch entscheidend, wie letztlich die Gespräche mit David Alaba laufen.

Es gab Gerüchte, dass Lucas Hernández, der aktuell wenig spielt, nach einem Jahr schon wieder wechseln könnte. Ist das vorstellbar?
In diesem Fall gilt: Man braucht auch Geduld. Der Junge hatte großes Verletzungspech in dieser Saison, das hat ihn lange außer Gefecht gesetzt. Wir hatten hier früher mal einen Spieler bei uns mit einem ähnlichen Leidensweg: Bixente Lizarazu. Er hatte damals in seiner ersten Saison beim FC Bayern eine Leisten-Operation und danach große Probleme. Dann wurde Lizarazu aber Weltmeister und als er beschwerdefrei war, hatten wir über viele Jahre einen der besten Linksverteidiger in der Historie des FC Bayern. Wir sind überzeugt von Hernández, er kann innen und links verteidigen. Und in der kommenden Saison brauchen wir viele starke Alternativen.

Rummenigge bestätigt: Kein Coutinho-Kauf geplant

Gibt es noch eine kleine Chance, dass einer der Leihspieler Alvaro Odriozola, Philippe Coutinho oder Ivan Perisic bei Bayern bleibt?
Bei Odriozola und Coutinho ist es nicht vorgesehen, dass sie bleiben. Bei Perisic muss ich sagen: Das ist ein Spieler, der mir gefällt. Er spielt vielleicht nicht immer spektakulär, aber er ist effektiv wie am Samstag gegen Chelsea und erfüllt seine Aufgabe.

Die Leihspieler Álvaro Odriozola (l., ausgeliehen von Real Madrid) und Philippe Coutinho (FC Barcelona) wussten bislang nicht zu überzeugen, bei ihnen ist keine feste Verpflichtung geplant.
Die Leihspieler Álvaro Odriozola (l., ausgeliehen von Real Madrid) und Philippe Coutinho (FC Barcelona) wussten bislang nicht zu überzeugen, bei ihnen ist keine feste Verpflichtung geplant. © imago images / Philippe Ruiz

Flick wünscht sich ohnehin vier Außenstürmer im Kader. Das würde ja für Perisic sprechen.
Auch für den Trainer gilt: "Wünsch dir was" können wir uns in Zeiten von Corona finanziell nicht leisten.

Am Freitag gibt es nun auch das Duell der Torhüter Manuel Neuer gegen Marc-André ter Stegen. Wie lang kann Neuer noch spielen?
In Italien scheinen die Torhüter am längsten zu spielen, Gianluigi Buffon heute oder Dino Zoff zu meiner Zeit bis über 40. Manuel ist ein Top-Torhüter und für uns ein Garant, dass wir hinten zu Null spielen. Aber ich weiß nicht, wie lange er noch spielen möchte.

Für den jungen Alexander Nübel wird es in den kommenden Jahren schwierig, auf Einsätze zu kommen. Oder gibt es doch diese Klausel, die ihm Spiele zusichert?
Über die Mannschaftsaufstellung entscheidet einzig und allein der Trainer. Ich glaube, dass Alexander Nübel ein sehr guter Torhüter ist, der irgendwann Nachfolger von Manuel werden kann. Aber er hat natürlich den besten Torhüter der Welt vor sich und muss sich gedulden.

Wie ist die Situation bei Sven Ulreich?
Sven hat den Anspruch, zumindest die Nummer zwei zu sein. Es ist auch bekannt, dass er sich auf dem Markt umschaut. Wenn er einen passenden Klub finden sollte, werden wir sprechen.

"Leroy Sané bringt die Attribute mit, die wir brauchen"

Was erwarten Sie in Zukunft von Neuzugang Leroy Sané? Kann er mal den Status eines Franck Ribéry oder Arjen Robben erreichen?
Leroy spielt auf Linksaußen. Dort hat sich Franck Ribéry sehr verdient um den FC Bayern gemacht. Die beiden offensiven Außenstürmer spielen in unserem taktischen System eine herausragend wichtige Rolle. Wir haben da mit Serge Gnabry, Kingsley Coman und Ivan Perisic aktuell drei gute Spieler, Leroy kommt nun dazu. Er bringt die Attribute mit, die wir brauchen: Schnelligkeit, Dribbelstärke und Torgefahr. Deshalb bin ich überzeugt, dass er bei uns glücklich wird und sehr erfolgreich Fußball spielt.

Zum Abschluss: Haben Sie mal mit Uli Hoeneß über dessen Kritik an der Transferpolitik von Borussia Dortmund gesprochen?
Uli und ich haben am Samstag am Rande des Spiels kurz darüber gesprochen. Ich glaube nicht, dass Uli seine Aussagen kritisch gemeint hat. Er wollte wohl eher sagen, dass der FC Bayern an einem emotionalen und spannenden Konkurrenzkampf in der Bundesliga interessiert ist. Grundsätzlich haben der FC Bayern und Borussia Dortmund außerhalb des Platzes ein ordentliches und belastbares Verhältnis, und das ist auch gut so, da wir oft gemeinsame Interessen verfolgen.

Alle Bayern-News zum Champions-League-Turnier finden Sie in unserem Newsblog!

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