Aufstellung für die neue Saison Nach Transfer von Leroy Sané: So könnte der FC Bayern jetzt spielen

Bayern-Trainer Hansi Flick (l.) steht mit Neuzugang Leroy Sané ein echter Offensiv-Star zu Verfügung. Foto: Sven Hoppe/dpa, AZ-Fotomontage

Mit Leroy Sané hat der FC Bayern einen neuen Superstar in den eigenen Reihen. Bei anderen Spielern stocken die Gespräche. So könnten die Bayern kommende Saison spielen.

 

München - Der Transferpoker um Leroy Sané ist vorbei – endlich, möchte man da schon sagen. Der 24-Jährige wechselte nach monatelangem Hin und Her zum FC Bayern, die Münchner gaben den Transfer des Superstars am Freitagmorgen bekannt.

Mit dem Transfer von Sané arbeiten die Bayern-Bosse um Sportvorstand Hasan Salihamidzic weiter eifrig am Kader der Zukunft. Die AZ zeigt, wie der deutsche Rekordmeister in der kommenden Saison auflaufen könnte.

Tor: Neuer ist gesetzt

Im Tor ist die Sache klar: Manuel Neuer bleibt die Nummer eins im Bayern-Kasten. Der Nationaltorhüter hatte erst vor wenigen Wochen seinen Vertrag vorzeitig bis 2023 verlängert. Neuzugang Alexander Nübel wird sich also erst einmal mit einem Platz auf der Bank begnügen müssen. Die Zukunft vom bisherigen Neuer-Ersatz Sven Ulreich ist noch ungewiss – über einen Wechsel zum FC Schalke 04 wird spekuliert.

Abwehr: Drei Positionen sind klar

In der Defensive wird die Sache wohl nicht ganz so einfach für Trainer Hansi Flick. Fest steht, dass die Bayern weiterhin mit einer defensiven Viererkette spielen werden. Doch wer wird die vier Positionen in der kommenden Spielzeit besetzen?

Shootingstar Alphonso Davies dürfte seinen Platz als Linksverteidiger sicher haben, ebenso wie Benjamin Pavard auf der rechten Seite. Beide gehörten in dieser Saison zu den Dauerbrennern, vor allem Senkrechtstarter Davies verzückte die Bosse und Fans.

In der Innenverteidigung dürfte Niklas Süle nach seinem Kreuzbandriss in die Startelf zurückkehren – auch wenn Jérôme Boateng in den letzten Wochen eine enorme Leistungssteigerung hingelegt hat und möglicherweise sogar in München bleiben könnte.

Als linker Innenverteidiger könnte sich Rekord-Mann Lucas Hernández etablieren. Aufgrund von mehreren Verletzungen hatte der Franzose Startschwierigkeiten in seiner ersten Bayern-Saison, jedoch ist Hernández fest in die Zukunftspläne der Bosse eingeplant. Statt Hernández ist jedoch auch David Alaba als linker Innenverteidiger möglich. Der Österreicher rutschte aufgrund der Personalsituation von außen nach innen und avancierte unter Flick zum neuen Abwehr-Boss. Ob er jedoch auch kommende Saison noch bei Bayern spielen wird, ist unklar – die Vertragsgespräche stocken.

Mittelfeld: Neues Traum-Duo und ein Urbayer

Im zentralen Mittelfeld scheint sich in den letzten Wochen ein Traum-Duo gefunden zu haben: Joshua Kimmich und Leon Goretzka. Die beiden harmonieren in der Schaltzentrale und ergänzen sich perfekt – während Goretzka häufig Akzente in der Offensive setzt, übernimmt Kimmich den defensiveren Part. Goretzka übernahm den Stammplatz von Thiago, der wegen einer Leistenverletzung pausieren musste. Ein Abgang des Spaniers im Sommer ist nicht unwahrscheinlich, auch hier stocken die Gespräche über einen neuen Vertrag – Thiago wird mit einem Engagement beim FC Liverpool in Verbindung gebracht.

Im offensiven Mittelfeld hat Urbayer Thomas Müller zurück zu alter Stärke gefunden. Unter Flick-Vorgänger Niko Kovac noch "Notnagel", wurde der 30-Jährige für Flick wieder mit zum wichtigsten Spieler der Mannschaft. Müller glänzte in der abgelaufenen Bundesliga-Saison sowohl als Torschütze als auch vor allem als Vorbereiter. In 33 Spielen kam Müller auf acht Tore und sagenhafte 21 Assists.

Angriff: Trio infernale mit Star-Transfer

Das neue Prunkstück des FC Bayern – dank Superstar Leroy Sané! Der Neuzugang dürfte auf der linken Außenbahn starten, seiner angestammten Position, die er auch in Manchester am häufigsten gespielt hat. Das Pendant auf der rechten Seite ist Serge Gnabry, der auch in dieser Saison über weite Strecken überzeugte.

Kingsley Coman dürfte damit einer der großen Verlierer des Sané-Deals werden. Der Franzose ist oft wenig konstant in seinen Leistungen, zudem sehr verletzungsanfällig.

Vorne im Sturmzentrum ist die Sache so klar wie hinten im Tor: An Robert Lewandowski führt auch kommende Saison kein Weg vorbei! Der Angreifer kommt in dieser Saison auf Fabel-Zahlen, sicherte sich mit 34 Treffern die Torjägerkanone in der Bundesliga. Aktuell steht er bei 49 Toren und sechs Assists in 42 Pflichtspielen. Weitere könnten im DFB-Pokalfinale sowie in der Champions League hinzukommen.

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