Nach dem Meistertitel: Um was es jetzt noch beim FC Bayern geht

Der neunte Meistertitel in Folge ist seit dem vergangenen Wochenende unter Dach und Fach. Doch für die Spieler des FC Bayern gilt es jetzt nicht nachzulassen – ein paar Ziele gibt es in dieser Saison noch zu erreichen.
| Christina Stelzl
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Große Freude beim FC Bayern: Münchens Spieler feiern die Deutsche Meisterschaft.
Große Freude beim FC Bayern: Münchens Spieler feiern die Deutsche Meisterschaft. © Matthias Schrader/AP-Pool/dpa

München – Am Samstagabend um kurz vor halb sechs war es amtlich. Durch den 3:2-Erfolg von Borussia Dortmund gegen RB Leipzig stand der neunte Meistertitel in Folge für den FC Bayern fest.

Die anschließende Kür absolvierten die Münchner mit Bravour und unterstrichen beim 6:0 gegen Borussia Mönchengladbach ihre Ausnahmestellung im deutschen Profifußball. Doch wie geht es jetzt für den frisch gebackenen deutschen Meister weiter? Welche Ziele gibt es in den zwei verbleibenden Spielen noch zu erreichen? Die AZ gibt einen Überblick.

Für die Bayern geht es jetzt, wie auch für alle anderen Erst- und Zweitligisten, bis zum Ende der Saison in ein Quarantäne-Trainingslager. Nach AZ-Informationen beziehen die Münchner im Achental-Resort im Chiemgau ihr Quartier. Dort bereitet sich die Mannschaft von Hansi Flick auf die Spiele gegen den SC Freiburg (Samstag, 15.Mai) sowie gegen den FC Augsburg (Samstag, 22. Mai) vor.

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Robert Lewandowski hat den Torrekord vor Augen

Vor allem Robert Lewandowski dürfte motiviert in das Trainingslager reisen, schließlich hat Bayerns Topstürmer noch ein großes Ziel vor Augen. Durch seinen Dreierpack gegen Gladbach steht der 32-Jährige mittlerweile bei 39 Saisontoren.

Lediglich ein Tor fehlt dem Polen noch um mit Bayern-Legende Gerd Müller gleichzuziehen und dessen Uralt-Rekord mit 40 Treffern aus der Saison 1971/1972 einzustellen. Selbstverständlich ist Lewandowski dabei auf die Unterstützung seiner Teamkollegen angewiesen.

"Wir geben alles, er gibt alles, wenn er die Dinger, die wir ihm auflegen so reinmacht, dann klappt's", meinte meinte Vorlagenkönig Thomas Müller nach dem Spiel gegen Gladbach.  Auch Manuel Neuer ist sich sicher: "Lewandowski ist in einer grandiosen Form. Er hat noch zwei Möglichkeiten, er wird alles daransetzen, es zu schaffen, und wir als Mannschaft freuen uns für ihn."

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Abschied von Flick und Triple-Trio

Doch nicht nur Lewandowski dürfte hochmotiviert in die letzten zwei Spiele gehen. Neben Sextuple-Coach Hansi Flick verlassen auch drei Bayern-Legenden zum Saisonende den Verein. Mit den Abschieden von David Alaba (13 Jahre beim FC Bayern), Jerome Boateng (10 Jahre) und Javi Martínez (9 Jahre) endet eine ereignisreiche und erfolgreiche Ära beim deutschen Rekordmeister.

Die drei Defensivspieler zählen neben Thomas Müller und Manuel Neuer zu den zweifachen Triple-Siegern des Vereins und haben einen würdevollen Abschied aus München verdient. Vielleicht sogar vor Fans? Beim Rekordmeister hofft man den letzten Spieltag gegen Augsburg in der Allianz Arena vor Fans austragen zu können. "Ich hoffe und wünsche mir, dass wir beim letzten Spiel vor einigen Zuschauern spielen dürfen", sagte Bayern-Boss Karl-Heinz Rummenigge am Samstag im "Aktuellen Sportstudio" des "ZDF". "Es wäre toll, wenn ein paar Zuschauer dabei sein dürften, um diesen großartigen Menschen Beifall zu geben."

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Ohne Verletzungen und mit gutem Gefühl in die EM-Vorbereitung 

Ohnehin gilt es die Spannung im Saisonendspurt weiter hochzuhalten, denn für die meisten Spieler des FC Bayern ist die Saison nach dem letzten Spieltag noch nicht beendet. Direkt im Anschluss beginnt für die Nationalspieler der Münchner die Vorbereitung auf die EM 2021. Verletzungen, wie beispielsweise der Muskelfaserriss von Leon Goretzka, der den EM-Auftakt der DFB-Elf verpassen zu droht, gilt es zu vermeiden.

Vielmehr hoffen die Bayern-Stars mit einem positiven Gefühl zu ihren Nationalmannschaften reisen zu können. Auch der aussortierte Rio-Weltmeister Thomas Müller dürfte keine Pause erhalten. Denn der 31-Jährige steht vor einem Comeback in der deutschen Nationalmannschaft! Einem Medienbericht zufolge soll Joachim Löw den Ur-Bayern bereits persönlich darüber informiert haben.

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