FC-Bayern-Coach Hansi Flick fordert Durchhaltevermögen: "Die Mannschaft ist am Limit"

Der FC Bayern hat nach dem Spiel gegen den VfB Stuttgart vier Verletzte zu beklagen. Flick fordert von der Mannschaft Durchhaltevermögen.
| Patrick Strasser
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Bayern-Coach Hansi Flick beim Spiel gegen den VfB Stuttgart in der Mercedes-Benz Arena.
Bayern-Coach Hansi Flick beim Spiel gegen den VfB Stuttgart in der Mercedes-Benz Arena. © Tom Weller/dpa

Der 3:1-Erfolg in Stuttgart wurde hart erkämpft und musste teuer bezahlt werden. Es war ob der körperlichen Belastung des Dauerspielbetriebs eine Willensleistung, eine Frage der "herausragenden Mentalität", die Trainer Hansi Flick deshalb auch besonders hervorhob.

Vor allem nach dem 0:1-Rückstand als sich der gesamte Defensivverbund der Bayern bei einem Konter der Schwaben übertölpeln ließ. Die Führung von Tanguy Coulibaly (20.) drehten Kingsley Coman und Robert Lewandowski mit ihren Treffern noch vor der Pause, der eingewechselte Douglas Costa besorgte kurz vor Schluss die Entscheidung. Zur Erleichterung der Münchner.

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"Ich weiß, dass die Mannschaft aktuell am Limit ist. Es ist in dieser Phase wichtig, keine Punkte liegenzulassen, die Siege dennoch einzufahren", erklärte Trainer Hansi Flick und forderte von seinen Stars Durchhaltevermögen ein: "Wir wollen möglichst alle noch ausstehenden Spiele gewinnen, um wirklich gut in die Winterpause zu kommen. Wir müssen schauen, wie wir die nächsten drei Wochen noch über die Bühne bringen."

Dabei dachte er in erster Linie an die vier verletzten bzw. angeschlagenen Spieler, die Bayern nach dem Ausflug ins Schwabenland zu beklagen hat. Lucas Hernández (58.), Jérôme Boateng (69.) und Corentin Tolisso (83.) mussten vorzeitig ausgewechselt werden. Der für Tolisso gebrachte Javi Martínez humpelte nach Schlusspfiff mit muskulären Problemen in die Kabine. Der Sonntag wird nach den medizinischen Untersuchungen Klarheit über die Schwere der Verletzungen bringen. Über Tolisso sagte Flick noch in Stuttgart: "Eine Muskelverletzung."

Gelungenes Comeback von Niklas Süle

Die spielerische Note ließ zu wünschen übrig. Doch das nehmen die Bayern aktuell in Kauf. Beim Abo-Meister freute man sich über das gelungene Comeback von Niklas Süle, der nach der Aufregung der letzten Woche über sein angeblich zu hohes Gewicht (offizielle Begründung für die zweimalige Nicht-Berufung in den Kader gegen Bremen und Salzburg: Trainingsrückstand) über eine halbe Stunde einen soliden und ruhigen Part in der Viererkette spielte. Fällt Boateng für das Champions-League-Spiel am Dienstag bei Atlético Madrid verletzt aus, dürfte Süle in die Startelf zurückkehren.

Große Freude herrschte bei den Verantwortlichen über das Debüt des 18-jährigen Neuzugangs Tanguy Nianzou, der in der 69. Spielminute eingewechselt wurde und neben Süle im Abwehrzentrum aufmerksam verteidigte. Nianzou war im Sommer ablösefrei von Paris St.Germain verpflichtet worden, hatte danach aber über Monate mit einem Muskelbündelriss und einer langwierigen Reha zu kämpfen. Nach seiner Premiere im Bayern-Trikot lobte Flick das große Talent: "Tanguy ist ein in Spiel reingeworfen worden, was nicht einfach war. Von daher kann er stolz sein und ich freue mich, dass er sein erstes Spiel für uns gemacht hat." Es werden viele folgen.

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