Ein Trio für 2021: Was Sané, Nianzou und Dantas dem FC Bayern bringen sollen

Die Neuzugänge Tiago Dantas, Tanguy Nianzou und Leroy Sané können dem FC Bayern aktuell nicht helfen, doch schon bald sollen sie die erhofften Verstärkungen sein. Ein AZ-Überblick.
| Maximilian Koch
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Acht Neuzugänge hat ihm Sportvorstand Hasan Salihamidzic besorgt: Bayerns Cheftrainer Hansi Flick.
Acht Neuzugänge hat ihm Sportvorstand Hasan Salihamidzic besorgt: Bayerns Cheftrainer Hansi Flick. © GES/Augenklick

München - Das Nachholspiel in der ersten Pokalrunde gegen Fünftligist 1. FC Düren hatte Bayern-Trainer Hansi Flick zu einem Debütantenball erklärt. Gleich vier Neuzugänge kamen beim 3:0-Sieg zu ihrem ersten Pflichtspiel für die Münchner: Alexander Nübel im Tor, Bouna Sarr auf der rechten Abwehrseite, Marc Roca im zentralen Mittelfeld und Eric Maxim Choupo-Moting im Sturmzentrum.

Zudem lief Rückkehrer Douglas auf der offensiven Außenbahn auf. Viel mehr frischer Wind geht nicht. Oder doch?

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Drei Spieler, die sich Bayern ebenfalls erst in der vergangenen Sommer-Transferperiode angeschlossen hatten, fehlten beim Cup-Auftakt. Leroy Sané und Tanguy Nianzou waren verletzungsbedingt verhindert, Tiago Dantas noch nicht spielberechtigt. Doch schon bald sollen sie die erhofften Verstärkungen sein. Die AZ erklärt das Trio für 2021.

Leroy Sané befindet sich wieder im Lauftraining

Zu Beginn der Woche sah man Offensivstar Sané, den Bayern von Manchester City verpflichtet hatte, schon wieder in Fußballschuhen an der Säbener Straße. Der 24-jährige absolvierte mit Reha-Trainer Thomas Wilhelmi ein intensives Laufprogramm, er sprintete immer wieder über den Rasenplatz. Nach seiner Kapselverletzung im rechten Knie ist Sané auf dem Weg der Besserung, bereits kommende Woche könnte er Teile des Teamtrainings absolvieren.

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Doch die Münchner geben ihrem Top-Neuzugang alle Zeit der Welt. Hintergrund: Im rechten Knie hatte Sané im Sommer 2019 einen Kreuzbandriss erlitten. Flick braucht einen fitten Sané besonders im Frühjahr 2021, wenn in drei Wettbewerben die Pokale verteilt werden. Dafür muss der Neuling das Bayern-Spiel zunächst komplett verinnerlichen. Die Münchner Triple-Sieger agieren "gegen den Ball sehr intensiv", wie Flick zum Vorbereitungsstart an die Adresse von Sané sagte: "Das ist eine Sache, die er einbringen muss. Das erwarte ich auch von ihm."

In Ansätzen hat Sané die Vorgabe schon erfüllt, doch es kann insgesamt noch besser werden. In drei Pflichtspielen kam er bislang auf drei Torbeteiligungen (ein Treffer, zwei Vorlagen).

Tanguy Nianzou für CL-Gruppenphase nicht gemeldet

Der 18-jährige Nianzou stand bei vielen europäischen Topklubs auf dem Wunschzettel, Bayern bekam ihn. Und zwar ablösefrei. Ein echter Coup von Sportvorstand Hasan Salihamidzic. Das meint auch Ralf Rangnick. "Er wird spätestens in ein bis zwei Jahren Stammspieler sein", sagte der langjährige Leipzig-Macher in der Sendung "Sky90" und ergänzte: "Er ist eines der größten Abwehrtalente, dass ich je gesehen habe."

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Der Franzose, der in der Innenverteidigung und im defensiven Mittelfeld spielen kann, erlebte allerdings keinen guten Start bei Bayern. Aufgrund einer schweren Oberschenkelverletzung konnte er noch keine Partie für seinen neuen Klub absolvieren. Er ist inzwischen ins Lauftraining zurückgekehrt, doch bis zu seinem ersten Einsatz wird es noch dauern. Für Bayerns Champions-League-Kader der Gruppenphase wurde Nianzou nicht gemeldet.

Tiago Dantas darf ab Januar für die Profis spielen

Ganz am Ende der Transferperiode verpflichtete Bayern noch Mittelfeldtalent Dantas von Benfica Lissabon. Weil der 19-Jährige aber zu spät als Neuzugang registriert wurde, ist er zunächst nur für die Amateure in der 3. Liga spielberechtigt.

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Ab Januar darf er dann für die Profis ran, schon jetzt trainiert er mit Flicks Team. Der Coach beobachtet Dantas schon seit Jahren und hat sich für einen Transfer starkgemacht. Das Spielmacher-Juwel wird bereits mit einem anderen großen Bayern-Profi verglichen: Thiago Alcántara, der nun beim FC Liverpool aktiv ist.

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