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Corona-Maßnahmen: Diese Regeln gelten im November in München

In München und ganz Deutschland schnellen die Corona-Fallzahlen in die Höhe. Ab dem 2. November gelten deshalb neue Corona-Regeln. Die AZ fasst alle wichtigen Maßnahmen zusammen.
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Zur Eindämmung des Coronavirus gilt in München eine Maskenpflicht auf bestimmten öffentlichen Plätzen und Straßen der Innenstadt. (Symbolbild)
Zur Eindämmung des Coronavirus gilt in München eine Maskenpflicht auf bestimmten öffentlichen Plätzen und Straßen der Innenstadt. (Symbolbild) © Peter Kneffel/dpa

München - Die Corona-Ampel in München steht mittlerweile seit einigen Tagen auf "dunkelrot". Der Inzidenzwert liegt Ende Oktober bei weit über 100. Da auch bundesweit die Corona-Zahlen zuletzt kräftig angestiegen sind, haben sich Bund und Länder auf eine Verschärfung der Corona-Regeln verständigt.

Der sogenannte "Lockdown light" beginnt am 2. November und soll den ganzen Monat andauern. Damit gelten bundesweit einheitliche Regeln, jedoch gibt es auch lokale Besonderheiten in der Landeshauptstadt München. Die Beschlüsse für den Mini-Lockdown in Deutschland und München im Überblick:

Besondere Corona-Regeln in München

Maskenpflicht in der Innenstadt: Es besteht eine generelle Maskenpflicht in der Altstadt-Fußgängerzone einschließlich Sendlinger-Tor-Platz, Rosental zwischen Sendlinger Straße und Rindermarkt, Rindermarkt, Viktualienmarkt, Dienerstraße, Schrammerstraße, Landschaftstraße, auf den Gehwegen im Tal sowie in der Schützenstraße und im Stachus-Untergeschoss.

Auch hier gilt die Maskenpflicht: Im öffentlichen Nah- und Fernverkehr (DB, MVG, MVV) sowie im Einzelhandel ist das Tragen einer Mund-Nasen-Maske Pflicht. Zusätzlich gilt die Maskenpflicht in öffentlichen Gebäuden und auf sogenannten Begegnungs- und Verkehrsflächen in Arbeitsstätten. Die Maskenpflicht gilt ab sechs Jahren. Verstöße werden mit Bußgeldern von bis zu 500 Euro geahndet.

Alkoholverbot ab 21 Uhr: Der Konsum von Alkohol im öffentlichen Raum ist ab 21 Uhr an den Hotspots Baldeplatz, Gärtnerplatz, Gerner Brücke, Wedekindplatz und in den Isarauen zwischen Reichenbachbrücke und Wittelsbacherbrücke untersagt. An Tankstellen und sonstigen Verkaufsstellen dürfen ab 21 Uhr keine alkoholischen Getränke mehr verkauft werden.

Corona-Regeln für München und Deutschland (ab dem 2. November 2020)

Kontaktbeschränkungen: Kontakte zu Personen außerhalb des eigenen Hausstands sollen auf ein absolutes Minimum reduziert werden. Laut dem Bund-Länder-Beschluss ist in der Öffentlichkeit nur noch die Zusammenkunft des eigenen und eines weiteren Hausstandes erlaubt. Diese Regel gilt für maximal zehn Personen.

Ein Schild weist in der Innenstadt von München auf die Maskenpflicht hin. (Archivbild)
Ein Schild weist in der Innenstadt von München auf die Maskenpflicht hin. (Archivbild) © Matthias Balk/dpa

Partys, private Feiern und Treffen: Laut dem Corona-Beschluss von Bund und Ländern sind Feiern auf öffentlichen Plätzen, in Wohnungen sowie privaten Einrichtungen "angesichts der ernsten Lage in unserem Land inakzeptabel". Mit Kontrollen soll dagegen verstärkt vorgegangen werden. In Bayern wurde diese Regel sogar noch verschärft: Hier gilt auch im privaten Raum eine strikte Kontaktbeschränkung.

Reisen: Auf nicht zwingend notwendige private Reisen und Besuche - auch von Verwandten - soll verzichtet werden. Dies gilt für Reisen in Bayern und Deutschland und für "überregionale tagestouristische Ausflüge". Übernachtungen in Hotels sind nur noch für ausdrücklich nicht touristische Zwecke gestattet.

Diese Corona-Regeln gelten bundesweit für Gastro, Bildung und Freizeit

Freizeit, Sport, Unterhaltung: Ab dem 2. November werden praktisch alle Freizeiteinrichtungen geschlossen. Dazu gehören: Theater, Opern, Konzerthäuser und ähnliche Einrichtungen, Kinos, Freizeitparks und Anbieter von Freizeitaktivitäten (drinnen und draußen), Spielhallen, Spielbanken, Wettannahmestellen und ähnliche Einrichtungen, Bordelle, Schwimm- und Spaßbäder, Saunen, Thermen, Fitnessstudios, Wellnesseinrichtungen, Museen, Zoos und ähnliche Einrichtungen.

Sonderfall Profisport: Profisportveranstaltungen dürfen nur ohne Zuschauer stattfinden.

Gastronomie: Bars, Clubs, Diskotheken, Kneipen und Restaurants müssen schließen. Ausnahme: Die Lieferung und Abholung von Speisen ist erlaubt. Auch Kantinen bleiben weiterhin geöffnet.

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Dienstleistungen: Kosmetikstudios, Massagepraxen, Tattoo-Studios und ähnliche Betriebe werden geschlossen. Medizinisch notwendige Behandlungen wie Physio-, Ergo-, Logotherapien oder Fußpflege bleiben weiter möglich. Friseure bleiben unter Hygiene-Auflagen geöffnet.

Schulen, Kindergärten, Universitäten und Hochschulen: Schulen und Kindergärten bleiben geöffnet. Auch Hochschulen und Universitäten sowie Einrichtungen der Sozial- und Jugendhilfe und vergleichbare Beratungseinrichtungen. Hier gilt überall eine Maskenpflicht. Jedoch kann es hier regional zu einzelnen Besonderheiten kommen.

Einzelhandel, Einkaufen: Der Groß-und Einzelhandel bleibt unter den bislang gültigen Hygiene-Auflagen geöffnet. In Geschäften ist jedoch nur ein Kunde pro 10qm Ladenfläche erlaubt.

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