Trotz Platz zehn: Der Saisonstart des TSV 1860 macht durchaus Mut

Nach einem Mammut-Auftaktprogramm mit sechs schweren Gegnern belegt der TSV 1860 einen Mittelfeldplatz in der Tabelle. Auch wenn die Ergebnisse zuletzt nicht immer gepasst haben, machen die Leistungen durchaus Mut.
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Die sportliche Führung beim TSV 1860: Michael Köllner (l.) und Günther Gorenzel
Die sportliche Führung beim TSV 1860: Michael Köllner (l.) und Günther Gorenzel © IMAGO / MIS

München - Michael Köllner wusste wohl schon, was da auf seine Löwen zukommen würde. "Wir werden gleich von Anfang an voll gefordert werden", meinte der Oberpfälzer nach der Bekanntgabe der ersten Drittliga-Paarungen Anfang Juli.

Mit Würzburg, Wiesbaden, Türkgücü und Kaiserslautern sollte das Auftaktprogramm für den TSV 1860 wahrlich alles andere als einfach werden. Nach drei Remis und zwei Siegen aus den ersten sechs Spielen belegt das Team von Trainer Michael Köllner mit neun Punkten Platz zehn. Gemessen an den hohen Erwartungen, die die vergangene Saison im Umfeld geweckt haben, mag so mancher Fan nach diesem Saisonstart ernüchtert sein. Schlecht war er aber keineswegs.

TSV 1860: Auf die Lautern-Pleite folgte die Trendwende

Tatsächlich haben die Löwen in Jahr eins nach dem Beinahe-Aufstieg - auch wenn über den an der Grünwalder Straße keiner mehr sprechen will - schon eine bemerkenswerte Berg- und Talfahrt hinter sich: Nach den hart erkämpften fünf Punkten aus den schweren Spielen gegen Würzburg, Wiesbaden und Türkgücü folgte mit der desolaten 0:3-Pleite in Kaiserslautern nicht nur der bisherige Tiefpunkt der Saison, sondern auch eine der schlechtesten Leistungen unter Michael Köllner überhaupt.

Köllner und Gorenzel behalten die Ruhe

Bemerkenswert: Trotz der sportlich schwierigen Situation ließ die sportliche Führung um Köllner und Sport-Geschäftsführer Günther Gorenzel einmal mehr keine Unruhe aufkommen. Die Vergangenheit zähle nicht mehr, nun müssten auch die Führungsspieler vorangehen, so die klare Vorgabe des Tandems nach der Pleite vom Betze. Eher eine nüchterne Analyse statt einer emotionalen Kampfansage.

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Tatsächlich sollten sich die Löwen um Sascha Mölders mit zwei äußerst couragierten Auftritten zurückmelden. Auf die Trotzreaktion beim 3:0-Erfolg gegen Viktoria Köln ließ Sechzig beim 1:1 in Braunschweig am Samstag die nächste vielversprechende Leistung folgen. Eine gefühlte Niederlage, wie es die Verantwortlichen im Nachgang unisono bewerteten. Aber auch eine, die das Potenzial der Löwen andeutete.

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