Trainings-Comeback: Für Ivan Perisic läuft's in der Corona-Krise

Ivan Perisic ist nach monatelanger Pause zurück im Mannschaftstraining, ohnehin läuft es gut für den Kroaten. Die Bayern werden ihn wohl fest verpflichten.
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Ivan Perisic (hinten) obenauf: Anders als Leih-Kollege Philippe Coutinho konnte der Kroate bei Bayern überzeugen.
firo/Augenklick Ivan Perisic (hinten) obenauf: Anders als Leih-Kollege Philippe Coutinho konnte der Kroate bei Bayern überzeugen.

München - "Zurück, als wäre ich nie weg gewesen": Bayern-Star Ivan Perisic ist wieder da – und will trotz der Corona-Krise voll angreifen. Am Dienstag kehrte der Kroate nach rund dreimonatiger Zwangspause ins Mannschaftstraining der Münchner zurück. Anfang Februar zog er sich nach einem unglücklichen Trainings-Zweikampf mit Álvaro Odriozola einen Knöchelbruch zu. Aus den zunächst vermuteten vier Wochen Pause wurden etwa zwölf.

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Perisic verpasste wegen der Verletzung acht Pflichtspiele, danach folgte die Corona-Pause, in der er sich Schritt für Schritt zurückgekämpft hat. Sollte die Liga aber - wie aktuell diskutiert - noch im Mai fortgesetzt werden, wäre der 31-Jährige wieder einsatzbereit. Seine Rückkehr ins Kleingruppen-Training an der Säbener Straße kommt also genau zur rechten Zeit.

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Perisic: In Coutinhos Schatten nach München gekommen

Ohnehin scheint es für Perisic aktuell gut zu laufen: Im vergangenen Sommer im Schatten von Superstar Philippe Coutinho nach München gekommen, mauserte er sich schnell zu einer zuverlässigen Alternative auf den Flügeln. Zu Beginn oft nur als Joker eingesetzt, schenkte ihm Trainer Hansi Flick zuletzt vor allem in der Bundesliga immer wieder das Vertrauen für einen Einsatz in der Startelf.

Perisic hat die an ihn gestellten Erwartungen erfüllt, die Bosse sehen seine Entwicklung positiv. Anders sieht es bei Edel-Techniker Coutinho aus, der als großer Heilsbringer geholt wurde, die hohen Erwartungen aber nur zu selten erfüllen konnte. Eine feste Verpflichtung des Brasilianers gilt als nahezu ausgeschlossen, die Bayern müssten wohl rund 80 Millionen Euro zahlen.

Ivan Perisic (hinten) obenauf: Anders als Leih-Kollege Philippe Coutinho konnte der Kroate bei Bayern überzeugen.
Ivan Perisic (hinten) obenauf: Anders als Leih-Kollege Philippe Coutinho konnte der Kroate bei Bayern überzeugen. © firo/Augenklick

FC Bayern wird Perisic wohl fest verpflichten

Ganz anders sieht es bei Perisic aus: Dank seiner kontant überzeugenden Leistungen darf sich der Kroate berechtige Hoffnungen darauf machen, dass der FC Bayern im Sommer seine Kaufoption ziehen wird. Eigentlich müsste Perisic wieder zurück zu Inter Mailand, doch die Italiener scheinen gewillt sein, ihn ziehen zu lassen. Die zunächst gehandelte Kaufoption in Höhe von 20 Millionen Euro dürfte mittlerweile - auch wegen Corona - weitaus geringer ausfallen. Laut kroatischen Medien ist aktuell eine Ablöse zwischen zehn und 15 Millionen Euro im Gespräch. Auch über einen Spielertausch mit Corentin Tolisso soll diskutiert werden – in diesem Fall dürften die Münchner noch zusätzliches Geld bekommen.

Mit Perisic haben die Bayern einen mannschaftsdienlichen Spieler mit reichlich internationaler Erfahrung in ihren Reihen, der sich ohne großes Murren mit seiner Rolle als Ersatzspieler zufriedengibt und liefert, wenn er gebraucht wird. Deswegen würde eine feste Verpflichtung wohl auch nicht mit einem möglichen Transfer von Wunschspieler Leroy Sané kollidieren. Hinter dem ManCity-Star, Serge Gnabry und Kingsley Coman wäre Perisic dann wohl nur noch Flügelspieler Nummer vier, dürfte aber vor allem in englischen Wochen mit Einsätzen rechnen.

Doch eins nach dem anderen: Jetzt ist Perisic erstmal zurück im Mannschaftstraining. Zurück, als wäre er nie weg gewesen.

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