King Kimmich: Welche Rolle Nagelsmann bei seiner Verlängerung spielt

Der Mittelfeldchef des FC Bayern soll bis 2026 verlängern, er ist der "Kapitän der Zukunft". Folgt ihm Goretzka? Die Gespräche laufen.
| Maximilian Koch
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Joshua Kimmich steht beim FC Bayern vor einer Vertragsverlängerung.
Joshua Kimmich steht beim FC Bayern vor einer Vertragsverlängerung. © sampics/Augenklick

München - Auf dem Platz geht Joshua Kimmich (26) seit Jahren als Anführer und Lautsprecher voran, manchmal kann das für die Teamkollegen auch unangenehm werden - wie etwa bei der Team-Präsentation am Mittwoch in der Münchner Arena.

Weil Jungprofi Josip Stanisic (21) bei einer Übung zu weit außerhalb des abgesteckten Feldes stand, wurde Kimmich fuchsteufelswild. "Komm weiter rein, Alter! Ich raste hier gleich aus, Mann", schimpfte Kimmich in Stanisics Richtung: "Du stehst drei Meter im Aus."

Stanisic gehorchte brav, agierte anschließend konzentrierter. Kimmichs deutliche Worte hatten gefruchtet - wieder einmal. Als "Kapitän der Zukunft" wurde der Mittelfeldstar einst von Ex-Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge bezeichnet, jedem im Klub ist klar, dass Kimmich einer der zentralen Spieler für die kommenden Jahre ist.

Joshua Kimmich wird bald einer der Top-Verdiener beim FC Bayern

Das soll nun auch vertraglich fixiert werden - mit einer Verlängerung bis 2026, die Kimmich laut "Bild" jährlich bis zu 20 Millionen Euro brutto im Jahr bringen könnte. Damit würde er zu Manuel Neuer und Thomas Müller aufsteigen, nur Robert Lewandowski verdient noch mehr. King Kimmich.

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Er bekennt sich damit klar zu einer langen Karriere beim FC Bayern, was die Bosse um Vorstandschef Oliver Kahn freilich sehr erfreut. Er wisse aus eigener Erfahrung, "wie viel es einem Spieler gibt, eine Ära zu prägen", sagte Kahn dem Mitgliedermagazin "51" und ergänzte: "Der FC Bayern bietet seinen Spielern unheimlich viel. Das sollte jedem bewusst sein. In der Vergangenheit haben viele Spieler beim FC Bayern erkannt, was hier möglich ist. Und keiner hat es bereut, lange geblieben zu sein."

Kimmich hat Lust auf Zusammenarbeit mit Nagelsmann

Nach AZ-Informationen hat sich auch die Verpflichtung von Trainer Julian Nagelsmann positiv auf Kimmichs Entscheidung ausgewirkt. Der Mittelfeldspieler legt bekanntlich viel Wert auf taktische Details, er verehrt Pep Guardiola und sieht in Nagelsmann einen Coach, der Bayern in dieser Hinsicht auf ein höheres Niveau führen kann. Kimmich, dessen Marktwert inzwischen auf 90 Millionen Euro angestiegen ist (Quelle: "transfermarkt.de"), freut sich auf die Zusammenarbeit mit Nagelsmann und den taktischen Austausch mit ihm.

Der fünfwöchige Urlaub nach dem frühen deutschen EM-Aus sei "länger als erhofft" gewesen, sagte Kimmich bei der Team-Präsentation: "Wir sind erholt und bereit für die Saison. Wir haben ein paar neue Gesichter und insgesamt eine ganz gute Bande beieinander."

Leipzig-Coach Marsch: "Sabitzer bleibt unser Kapitän"

Zu dieser Bande soll weiter Leon Goretzka (26) gehören. Die Vertragsgespräche zwischen Bayern und Kimmichs Mittelfeldpartner laufen wieder, auch bei Goretzka ist eine Verlängerung bis 2026 im Gespräch - ebenfalls zu verbesserten Konditionen. Manchester United hatte zuletzt um Goretzka geworben, dessen Vertrag bei Bayern 2022 ausläuft. Doch Goretzka will bleiben und unter Coach Nagelsmann Titel gewinnen. Es sieht gut aus, dass man zu einer Einigung kommt.

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Das zentrale Mittelfeld könnte bald noch Zuwachs bekommen, Leipzig-Star Marcel Sabitzer (27) ist der Wunschkandidat der Münchner. Doch ganz ohne Widerstand lässt RB seinen Spielführer nicht ziehen. "Die Situation mit 'Sabi' ist klar", sagte der neue Trainer Jesse Marsch, als er auf die Bayern-Gerüchte rund um den Österreicher angesprochen wurde. "Er ist unser Spieler, er war unser Kapitän letztes Jahr und hat eine super Saison gespielt. Er war ein guter Anführer und er bleibt Kapitän."

Aber wie lange noch? Sabitzer, der nur noch bis 2022 vertraglich gebunden ist, darf wohl für weniger als 20 Millionen Euro zu Bayern wechseln.

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