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Flick bestätigt: Bayern-Stars Gnabry und Musiala haben sich impfen lassen

Neue Entwicklungen in der Impf-Debatte beim FC Bayern: Wie Bundestrainer Hansi Flick bestätigt, sind Serge Gnabry und Jamal Musiala mittlerweile zumindest teilweise geimpft.
| AZ/dpa
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Serge Gnabry (r.) hat sich laut Bundestrainer Hansi Flick impfen lassen.
Serge Gnabry (r.) hat sich laut Bundestrainer Hansi Flick impfen lassen. © IMAGO / Sven Simon

München - In der Impf-Debatte beim FC Bayern zeichnet sich nun eine Wende ab! Wie Bundestrainer Hansi Flick am Mittwoch am Rande einer digitalen Medienrunde des DFB bestätigte, haben sich die beiden Nationalspieler Serge Gnabry und Jamal Musiala nun doch für eine Impfung gegen das Coronavirus entschieden.

Bei Gnabry, der bereits eine Corona-Infektion überstanden hat, war als Genesener lediglich eine Impfung nötig. Bei Musiala sei die zweite Impfung laut Flick noch ausstehend.

Heißt auch: Mit Michael Cuisance, der übereinstimmenden Medieberichten zufolge noch ungeimpft sein soll, gibt es beim deutschen Rekordmeister nur noch einen Spieler, der weder geimpft noch genesen ist. Denn sowohl Eric Maxim Choupo-Moting als auch Joshua Kimmich, der schon vor Wochen seinen Ungeimpften-Status bekannt gemacht hatte, hatten sich erst jüngst mit dem Coronavirus infiziert, wie der Klub am Mittwoch mitteilte.

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Flick: Bei Kimmich ging die "Tendenz" Richtung Impfung

Bei Kimmich sah Flick zuletzt zumindest die "Tendenz" in Richtung Impfung. "Ich habe mit Jo gesprochen und denke, dass es auch in die Richtung geht, dass er sich impfen lässt", sagte Flick. "Ich gehe mal davon aus, ja, es ist in Zukunft auch nichts anderes mehr möglich, denke ich mal", ergänzte der Bundestrainer. Mit der Infektion hat sich das Thema Corona-Impfung für Kimmich nun aber erstmal erledigt.

Bereits vor Bekanntwerden des positiven Tests befand sich der 26-Jährige in Quarantäne. Der Grund: Als Ungeimpfter hatte er Kontakt zu einer positiv getesteten Person, ebenso wie Gnabry, Musiala und Cuisance. "Ich glaube schon, dass ihn das Ganze beschäftigt", sagte der ehemalige Bayern-Coach. "Jetzt müssen wir einfach abwarten, wie es weitergeht. Wir müssen Vorbild sein, in dieser Situation ist es nicht so einfach." Er glaube, sein Gespräch mit dem Mittelfeldspieler sei "sehr gut" gewesen. "Das muss er selber alleine entscheiden", sagte Flick. "Warten wir ab."

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Druck auf ungeimpfte Spieler wächst

In den vergangenen Wochen war der Druck auf ungeimpfte Fußballer immer größer geworden. So hatte unter anderem Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) zuletzt mehrfach für eine Impfpflicht für Profi-Fußballer geworben. "Ich würde mir wünschen, dass Profifußballer endlich diesen Schritt gehen, gerade auch im Interesse der Fans. Das sollte endlich passieren", sagte Söder etwa in seiner Regierungserklärung am Dienstag.

Impf-Debatte: Kimmich erhält Rückendeckung von Matthäus

Rekord-Nationalspieler Lothar Matthäus hingegen stellte sich am Montag hinter Kimmich, der nach seinen Äußerungen zur Impfung deutschlandweit extrem in den Fokus gerückt war.

"Ich plädiere dafür, Kimmich in Ruhe zu lassen", schrieb Matthäus in seiner Sky-Kolumne "So sehe ich das": "Wie viele andere Bundesligaspieler sind nicht geimpft und müssen ihren Namen nicht täglich in der Zeitung lesen? Wie viele Journalisten, die jetzt über Kimmich richten, haben sich nicht impfen lassen?"

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