Schlüsselmoment? Selbstkritischer Leroy Sané erklärt seine Leistungsexplosion beim FC Bayern

Leroy Sané ist nach seinem Leistungstief in der vergangenen Saison seit Wochen in bestechender Form beim FC Bayern. Jetzt spricht der Nationalspieler über seinen Weg aus der Krise.
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Hat sein Leistungstief überwunden: Leroy Sané.
Hat sein Leistungstief überwunden: Leroy Sané. © Matthias Balk (dpa)

München - Zu Beginn dieser Spielzeit wurde Leroy Sané von den eigenen Fans ausgepfiffen. Es war wohl der traurige Höhepunkt seiner - bis dahin - eher enttäuschenden Zeit beim FC Bayern.

In seiner ersten Saison bei den Münchnern kam der deutsche Nationalspieler in 44 Pflichtspielen zwar immerhin auf 22 Torbeteiligungen, doch die teils lustlosen Auftritte des 25-Jährigen kamen nicht nur bei den Anhängern der Bayern nicht gut an.

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"Da wäre ich schon bisschen blind"

Auch der Flügelspieler selbst haderte mit sich: "Klar war ich mit meiner Leistung in der letzten Saison nicht zufrieden – das gebe ich auch offen zu", erklärte Sané am Montag auf der Pressekonferenz und erklärte: "Da wäre ich schon bisschen blind, wenn ich sagen würde, ich hätte eine gute Saison gespielt."

Doch mittlerweile hat Sané den richtigen Hebel gefunden, er ist beim deutschen Rekordmeister angekommen. In seinem zweiten Bayern-Jahr stand der Offensivmann bislang in 19 Pflichtspielen auf dem Platz, 16 Mal davon in der Startelf. Seine Bilanz: Acht Tore und zehn Vorlagen.

"Zu irgendeinem Zeitpunkt musste ich nach meiner Verletzung zeigen, dass ich Fußball spielen kann. So kam jetzt das eine zum anderen. Daran zieht man sich hoch", sagte der 25-Jährige.

Vorlage gegen Hertha BSC als Schlüsselmoment?

Der Schlüsselmoment für seine Leistungssteigerung? "Einige haben gesagt, die Vorlage gegen Hertha war so ein Moment", sagte Sané über seinen Assist Ende August für Robert Lewandowski. Es war das erste Bundesliga-Spiel nach der bitteren Erfahrung, von den eigenen Fans in der heimischen Allianz Arena ausgepfiffen zu werden.

Doch für Sané war die Vorlage "nur eine Aktion". Hochziehen könne man sich nur allein davon nicht. "Ich versuche einfach, mental positiv zu sein, weil ich wusste, wie mein Stand ist und war", erklärte der ehemalige Schalke-Profi.

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Sané: "Fühle mich aktuell sehr wohl"

Nicht nur aufgrund der verheerenden Corona-Situation bei den Münchnern zählt der geimpfte Sané aktuell zu den unumstrittenen Stammspielern unter Julian Nagelsmann. "Ich fühle mich aktuell sehr wohl, bin fit", gab Bayerns Offensivspieler zu. "Ich will den Schwung mitnehmen in die nächsten Spiele."

Die nächste Gelegenheit, sein Potenzial erneut unter Beweis zu stellen, bietet sich für Sané bereits am Dienstagabend gegen Dynamo Kiew (18.45 Uhr, DAZN und im AZ-Liveticker).

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