Ticker-Nachlese: Europawahl 2014 - Schlappe für CSU

Die Union hat die Europawahl trotz Verlusten gewonnen. Nach Hochrechnungen kommt sie auf 36,1 Prozent. Die CSU verliert dramatisch. Der Wahltag im Ticker zum Nachlesen.
| cm/az/dpa
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Europawahl: Hier gibt Bundeskanzlerin Angela Merkel die Stimme ab.
dpa Europawahl: Hier gibt Bundeskanzlerin Angela Merkel die Stimme ab.

München – Die Union hat die Europawahl trotz Verlusten gewonnen. Nach den ersten Hochrechnungen von ARD und ZDF von 18.10 Uhr vom Sonntag kommt sie auf 36,1 Prozent. Vor allem die CSU musste laut ARD mit bundesweit 5,4 Prozent herbe Verluste verkraften. Die SPD legt auf 27,5 bis 27,6 Prozent zu. Die eurokritische Alternative für Deutschland (AfD) schafft mit 6,5 Prozent den Einzug ins Europaparlament. Die Grünen auf 10,6 bis 10,9 Prozent, die Linke auf 7,6 bis 7,8.

<strong>Alle Infos zur EU-Wahl finden Sie auf unserer Themenseite</strong>

Der Tag der Europawahl zum Nachlesen im News-Ticker:

UPDATE zur CSU-Pleite: Wieso für Horst Seehofer jetzt eine neue Zeitrechnung beginnt und wie sehr die CSU am Wahlabend unter Schock stand lesen Sie in "CSU-Wahlpleite: Der Anfang vom Ende". der Einschätzung von AZ-Redakteurin Angela Böhm.

Mit den Eindrücken von der CSU-Party in der Hanns-Seidel-Stifzung verabschieden wir uns vom Liveticker am Tag der Europawahl. Wir halten Sie weiterhin auf unserer EU-Wahl-Themenseiteauf dem Laufenden.

+++ Hochrechnung: CSU sackt auf 40 Prozent ab, SPD gewinnt +++

Dramatische Verluste für die CSU bei der Europawahl in Bayern: Nach einer ersten Hochrechnung des Bayerischen Fernsehens sackten die Christsozialen am Sonntag von 48,1 Prozent bei der Wahl 2009 auf nur noch 40 Prozent ab. Die SPD dagegen steigerte sich nach ihrem historischen 12,9-Prozent-Tief auf 20 Prozent.

 

+++ Lange Gesichter bei der CSU-Party in der Hanns-Seidel-Stiftung +++

Die erste Hochrechnung sorgt für Schockstarre. Ex- CSU - Chef Erwin Huber:" 40 Prozent. Das gibt's nicht." Landesgruppenchefin Gerda Hasselfeldt dreht sich entsetzt um: "Das kann nicht sein." Es ist ein historisch schlechtes Ergebnis. Von ihren acht Europaabgeordneten bleiben ihr noch fünf.

+++ Die Reaktionen nach den ersten Hochrechnungen +++

Von "hundsmiserables Ergebnis" bis zur "aufgeblühten Partei": Hier haben wir Stimmen und Reaktionen nach den ersten Hochrechnungen bei der Europawahl 2014 zusammengestellt.

+++ Oppermann: „Fantastisches Ergebnis“ für die SPD +++

Der Fraktionschef der SPD im Bundestag, Thomas Oppermann, hat seiner Partei ein „fantastisches Ergebnis“ bei der Europawahl bescheinigt. Die SPD habe mit einem Zuwachs von voraussichtlich mehr als sechs Prozentpunkten den „höchsten Zuwachs aller Zeiten“ bei einer bundesweiten Wahl erreicht, sagte er am Sonntag in der ARD. Aus seiner Sicht hat der SPD-Spitzenkandidat Martin Schulz nun gute Chancen, Präsident der EU-Kommission zu werden.

+++ Bayern im Fokus: Schlappe für die CSU - wohl nur noch 5 von 8 Mandaten +++

Die CSU muss bei der Europawahl in Bayern mit dramatischen Verlusten rechnen. Nach einer Prognose des Bayerischen Fernsehens sacken die Christsozialen von 48,1 Prozent vor fünf Jahren auf nur noch 40,0 Prozent ab. Die SPD steigert sich nach ihrem historischen 12,9-Prozent-Tief 2009 auf 21,0 Prozent.

Bitter: Mit ihrem aktuellen Anteil am Unions-Ergebnis (laut ARD-Prognose) von 5,4 Prozent wird die CSU wohl nur noch 5 von ursprünglich 8 Mandaten im Europaparlament haben.

Die Alternative für Deutschland (AfD) kommt in Bayern aus dem Stand auf 7,0 Prozent. Die Grünen erreichen der Prognose zufolge 12 Prozent, die Freien Wähler 4,5 Prozent. Die Linke erreicht demnach 3,5 Prozent, ÖDP und FDP landen bei 3,0 Prozent.

+++ Union ist trotz Verlusten vorn +++

Die Union ist trotz Verlusten als stärkste Kraft aus der Europawahl in Deutschland hervorgegangen, die euroskeptische AfD zieht mit einem starken Ergebnis erstmals in das Europaparlament. CDU/CSU erreichten bei der Wahl am Sonntag einer ARD-Prognose zufolge 36 Prozent. Die SPD verbesserte sich deutlich auf 27,5 Prozent nach ihrem historischen Tief bei der Europawahl 2009. Die Grünen lagen bei elf Prozent, die Linke erreichte acht Prozent. Die Alternative für Deutschland (AfD) erzielte der Prognose zufolge 6,5 Prozent. Die FDP rutschte auf drei Prozent ab.

+++ ARD-Prognose um 18 Uhr ist da +++

Nach der 18-Uhr-Prognose der ARD sehen die ersten Zahlen so aus:

Union: 36,0 (CDU 30,5; CSU 5,5)

SPD: 27,5

Grüne 11,0

Linke: 9

AfD: 6,5

FDP: 3

+++ CSU-Wahlparty: Spanferkelrollbraten mit Kraut +++

Wir wissen schon, was es auf der CSU-Wahlparty in der Hanns-Seidel-Stiftung zu essen gibt. Spanferkelrollbraten mit Kartoffelknödel und Bayrisch Kraut steht auf dem Menu. "Das internationalste Gericht ist Melone mit Schinken", schreibt AZ-Landtagskorrespondentin Angela Böhm.

+++ Hochrechnung in Österreich: ÖVP bleibt in Österreich stärkste Kraft – deutliche Zugewinne für FPÖ +++

In Österreich hat die konservative ÖVP laut ersten Hochrechnungen mit 27,7 Prozent (2009: 30 Prozent) Platz eins bei der Europawahl verteidigt. Die sozialdemokratische SPÖ erreicht mit 23,8 Prozent praktisch das gleiche Ergebnis wie vor fünf Jahren. Deutlich zugelegt hat die rechte FPÖ, die auf 20 Prozent kommt. Sie erzielte damit 7,3 Prozentpunkte mehr als 2009. Die FPÖ hat nach ersten Analysen davon profitiert, dass der unabhängige Kandidat Hans-Peter Martin, der 2009 viele Protestwähler angezogen hatte, dieses Mal nicht wieder angetreten war. Auch die Grünen legen zu. Sie haben 14,3 Prozent (2009: 9,9 Prozent) der Wähler überzeugt. Die liberalen Neos, als neu gegründete Partei erstmals bei einer EU-Wahl dabei, erzielen laut Hochrechnung 8 Prozent.

+++ Traurig: Minusrekord bei Beteiligung in Spanien +++

In Spanien zeichnet sich bei der Europawahl am Sonntag eine historisch niedrige Beteiligung ab. Bis 14 Uhr gaben nach amtlichen Angaben nur 23,89 Prozent aller Wahlberechtigten ihre Stimme ab. Bei der Europawahl 2009 lag die Beteiligung zur gleichen Zeit bei 24,10 Prozent. Beim dem Urnengang war in Spanien mit einer Beteiligung von 55 Prozent der bis heute geltende nationale Minusrekord verzeichnet worden.

 

+++ Erste Zusammenfassung für Bayern: Beteiligung etwas besser +++

Die ersten Zahlen zeigen: Die Beteiligung an der Europawahl in Bayern könnte in diesem Jahr ungefähr gleich hoch sein wie 2009. In mehreren Städten gingen bis zum Nachmittag sogar mehr Wähler an die Urnen. Hier gibt's Zahlen für München, Würzburg Augsburg, Nürnberg und Regensburg.

+++ Wahlbeteiligung zum Stand 16 Uhr in München +++

Bis 16 Uhr haben 42,0 Prozent der Münchner ihre Stimme abgeben. Noch immer ist der Anteil an Briefwählern mit 22,2 Prozent höher. 19,8 Prozent der Wahlberechtigten sind tatsächlich an die Wahlurne gegangen. 2009 lag die Beteiligung bei den Münchner Wählern bei 35,8 Prozent. Immerhin gestiegen.

+++ Bundeskanzlerin Angela Merkel hat gewählt +++

Gegen 15.30 Uhr erreichen die Bilder aus Berlin die AZ-Redaktion: Bundeskanzlerin Angela Merkel gibt ihren Stimmzettel bei der Europawahl in ihrem Wahllokal ab.

+++ SPD muss in München zittern +++

"Bei den beiden vorherigen Europawahlen wurde sie jedesmal als drittstärkste Kraft in München hinter CSU und Grünen deklassiert", stellt Rathaus-Reporter Willi Bock fest. Jetzt fürchten Genossen: Nach dem wochenlangen Hickhack um die Bildung der neuen schwarz-roten Stadtregierung könnte das wieder passieren. Die Ergebnisse: Europawahl 2004: CSU 41,7 %, Grüne 23,3 Prozent, SPD 18,8 Prozent Europawahl 2009: CSU 33,0 %, Grüne 21,4 %, SPD 16,9 Prozent.

+++ Blick zurück: Wahlbeteiligungen in München bei Europwahlen +++

Die Beteiligung an Europawahlen war in München schon sehr unterschiedlich. Hier die Ergebnisse seit der ersten Europawahl im Jahre 1979: 1979: 55,1 Prozent, 1984: 44,3 %, 1989: 60,6 %, 1994: 59,1 %, 1999: 58,6 % (mit einer gleichzeitigen OB-Wahl), 2004: 38,9 % und 2009: 43,2 Prozent.

+++ Wahlbeteiligung in München steigt leicht an +++

Stand 14 Uhr: Die Wahlbeteiligung in München ist leicht nach oben gegangen. 36,8 Prozent haben an der Europawahl bis 14 Uhr teilgenommen. Davon 14,6 Prozent direkt an der Wahlurne, 22,2 Prozent haben Briefwahl beantragt. 2009 lag die Wahlbeteiligung um diese Uhrzeit bei 31,6 Prozent.

+++ Sorge: Hilft die geringe Wahlbeteiligung den EU-Gegnern vom rechten Rand? +++

Die geringe Wahlbeteiligung bei der Europawahl könnte den EU-Gegnern vom rechten Rand in die Karten spielen. Kleinere Protestparteien könnten profitieren. In den Niederlanden war die EU- und islamfeindliche Freiheitspartei PVV des Rechtspopulisten Geert Wilders zwar überraschend abgestürzt. Doch in Großbritannien fuhr die europafeindliche UKIP einen historischen Triumph ein.

Mit der Kampfansage, sein Land aus der EU zu führen, brachte es Populist Nigel Farage bei den parallel stattfindenden Kommunalwahlen jedenfalls zu massiven Zugewinnen. Mit starken Ergebnissen für Rechtsextreme wird auch im Euro-Sorgenkind Griechenland und in Frankreich gerechnet, dort könnte die Front National von Marine Le Pen sogar stärkste Partei werden.

In Deutschland sahen letzte Umfragen die Eurogegner von der AfD bei bis zu sieben Prozent. Inwieweit sich die EU-Skeptiker von rechts- oder linksaußen im EU-Parlament jeweils zu länderübergreifenden Fraktionen zusammenschließen, ist allerdings offen.

+++ Regierende Labour Partei liegt bei EU-Wahlen in Malta vorne +++

Die regierende Labour Partei (PL) liegt bei der Europawahl in Malta ersten Schätzungen zufolge deutlich vorne. Die Partei von Regierungschef Joseph Muscat kommt auf etwa 53 Prozent der Stimmen, wie aus den am Sonntag veröffentlichten inoffiziellen Schätzungen der Parteien hervorging. Für die größte Oppositionspartei, die konservative Nationalistische Partei (PN), stimmten rund 40 Prozent. In dem kleinsten EU-Staat konnten die etwa 330 000 Wahlberechtigten ihre Stimme bereits am Samstag abgeben.

 

+++ Wahlbeteiligung in Frankreich leicht gestiegen +++

Die Beteiligung bei der Europawahl in Frankreich ist bis zum Mittag im Vergleich zur Abstimmung von 2009 leicht gestiegen. Nach Angaben des französischen Innenministeriums gaben bis 12.00 Uhr 15,7 Prozent der Wähler ihre Stimme ab. Vor fünf Jahren waren es zum selben Zeitpunkt 14,8 Prozent. Die regierenden Sozialisten von Präsident François Hollande müssen angesichts schlechter Wirtschaftszahlen wie bereits bei den Kommunalwahlen im März mit schmerzhaften Verlusten rechnen. Die rechtsextreme Front National könnte nach einem anti-europäischen Wahlkampf stärkste Partei noch vor der konservativen UMP werden.

+++ Erste Ergebnisse unmittelbar nach Schließung der Wahllokale +++

Unmittelbar nach Schließung der Wahllokale um 18.00 Uhr wollen ARD und ZDF erste Prognosen bekanntgeben. Offizielle Ergebnisse zum Wahlausgang gibt es erst am späten Abend, sobald in Italien die letzten Wahllokale um 23 Uhr geschlossen wurden.

+++ Bilder: Spitzenpolitiker geben die Stimme ab +++

SPD-Spitzenkandidat Martin Schulz hat schon gewählt, auch David McAllister (CDU) war schon an der Urne. Wer sonst noch seine Kreuzerl gemacht hat, haben wir in einer Bilderstrecke zusammengefasst. Bilder: Europawahl - Spitzenpolitiker bei der Stimmabgabe

+++ Berusconi darf nicht zur Europawahl +++

Silvio Berlusconi wurde wegen Steuerbetrugs zu einer Freiheitsstrafe verurteilt. Die Haft bleibt ihm wegen seines Alters bekanntlich erspart, stattdessen muss er mindestens vier Stunden pro Woche Sozialdienst leisten. Zudem wurde ein zweijähriges Ämterverbot gegen Berlusconi verhängt. In dieser Zeit darf er auch nicht wählen gehen. Was Berlusconi dazu sagt, lesen Sie hier.

+++ Wahlbeteiligung zum Stand 12 Uhr in München +++

Um 12 Uhr liegt die Wahlbeteiligung in München bei 31,2 Prozent. Nur 9 Prozent der Wahlberechtigten waren bis zu dieser Uhrzeit an der Urne. 22,2 Prozent von den genannten 31,2 Prozent sind Briefwähler. Damit ist die Wahlbeteiligung aber trotzdem etwas höher als bei der Europawahl 2009. Um 12 Uhr lag die Beteiligung damals bei 23,4 Prozent.

"Wir erwarten am Ende aber in etwa das gleiche Ergebnis", sagte Klaus Gasteiger vom Wahlamt München. Vor allem die Briefwahlbeteiligung sei diesmal höher. Dies bestätigten die Wahlämter in Würzburg und Regensburg. Schon bei den vergangenen Abstimmungen hatte die Zahl der Briefwähler deutlich zugenommen.

+++ Wichtig! Einheitlicher Stimmzettel für ganz Bayern  - Nur eine Stimme +++

In ganz Bayern gilt ein einheitlicher Stimmzettel für die Europawahl – mit den Namen von 24 Parteien und Gruppierungen. Jeder har darauf nur eine Stimme. Wer noch Fragen zur Wahl hat: Die telefonische Wahlhotline des KVR: 233 96 233.

Oder im Internet unter www.wahlamt-muechen.de. Wer immer noch seine Briefwahlunterlagen hat: Die können bis allerspätestens um 18 Uhr in den Nachtbriefkasten des Rathauses am Marienplatz (beim Pförtner) eingeworfen werden oder in den Wahlbriefkasten des KVR an der Ruppertstraße. Oder bei den Bezirksinspektionen in Pasing, Schwabing oder Berg am Laim.

ACHTUNG: Im Wahlraum kann der Briefwahlumschlag NICHT abgegeben werden. Aber dort weiß man, wie es geht!

 

+++ Kleine Parteien haben Chance auf Einzug ins EU-Parlament +++

Zum ersten Mal haben die kleinen Parteien große Chancen, in das neue EU-Parlament einzuziehen: Es gibt keine „Sperrklausel“ mehr - wie das bei der Landtags- und Bundestagswahl mit der Fünf-Prozent-Hürde“ gilt. Das heißt: Rund 0,5 Prozent der Stimmen reichen, um einen Sitz im Parlament zu bekommen.

+++ Die Europawahl in München in Zahlen +++

In München sind 922.298 Personen wahlberechtigt. Sie können in 702 Wahlräumen mit zusammen 939 an Wahlurnen 199 Standorten in München ihre Stimme abgeben. Rund 6400 Wahlhelfer sind im Einsatz. Die Wahl kostet 2,851 Millionen Euro, davon bekommt die Stadt rund 40 Prozent vom Bund erstattet.

 

+++ Zwei Münchner könnten in das neue Europaparlament einziehen +++

Zwei Münchner haben die Chance, in das neuen Europaparlament einzuziehen: Bernd Posselt (CSU, er ist seit 1994 Europaabgeordneter) und Nadja Hirsch (FDP, sie ist seit 2009 im Europaparlament).

Die SPD hat ihren höchst engagierten Münchner Kandidaten Ralf Mattes von einem aussichtsreichen vorderen Platz auf den undankbaren Listenplatz 69 nach hinten geschoben. Der bisherige SPD-Abgeordnete Wolfgang Kreissl-Dörfler tritt nicht mehr an. Auch der Grünen-Abgeordnete Gerald Häfner kandidiert nicht mehr.

Auf Platz 25 der Grünen-Liste hofft die Münchnerin Henrike Hahn auf einen Platz im neuen EU-Parlament. Chancen hat die bayerische Spitzenkandidatin Barbara Lochbihler, die von 1984-87 Ab 1984 die Leitung eines städtischen evangelischen Alten- und Servicezentrums in Haidhausen übernommen hatte (sie kandidiert im Allgäu).

 

+++ Update: Gummibärchen sind für die Wahlhelfer +++

Wie das KVR der AZ mitteilt, sind die Gummibärchen nur für die Wahlvorstandsmitglieder, NICHT für die Wähler bestimmt. "Dies ist ein Dank an die Wahlhelferinnen und Wahlhelfer. Die Bestimmung ergibt sich schon aus dem Text auf den Gummibärchen. Aus diesem Grund sind auch nur etwa 20-25 Packungen in jeder Wahlurne", heißt es vom KVR. Und trotzdem: Unser Reporter hat ein Tütchen geschenkt bekommen. Wir sagen: Danke, liebe Wahlhelfer in der Weltstadt mit Herz!

+++ Video: Gähnende Leere in den Wahllokalen +++

Die Wahlbeteiligung in den Wahllokalen ist am Sonntagmorgen noch seher bescheiden. AZ-Reporter Willi Bock hat die gähnende Leere im Schwabinger Wahllokal in einem kurzen Video festgehalten. Hier gibt's das kleine Filmchen.

+++ Briefwahl boomt auch bei der Europawahl +++

Kleine Randinformation: Auch bei der Euro-Wahl nutzen immer mehr Münchner die Briefwahl. Bis Freitag hatten 200.508 Münchner die Briefwahl beantragt. Bei der Europwahl 2009 betrug diese Zahl 144.714. Zum Vergleich: Bei der Stadtratswahl 2014 haben 214.345 Münchner per Briefwahl die Kreuzerl gesetzt.

+++ Miese Wahlbeteiligung in den Lokalen - München schläft um 10 Uhr noch +++

Die ersten Zahlen zur Wahlbeteiligung in München sind da. Bis 10 Uhr haben 25,7 Prozent der Wahlberechtigten gewählt. Allerdings waren nur 3,5 Prozent der Münchner am Sonntag vor Ort im Wahllokal, denn von den 25,7 Prozent sind 22,2 Prozent Briefwähler.

Zum Vergleich hier die Münchner Beteiligunszahlen bei den vergangenen Europawahlen gegen 10 Uhr: 1999 - 21,1 Prozent, 2004 - 14,5 Prozent, 2009 - 19,2 Prozent.

+++ Gummibärchen in den Münchner Wahllokalen +++

"Das Wahlamt bedankt sich! Ohne Sie hätten wir das nicht geschafft": Wer in München zur Europawahl geht, bekommt ein Zuckerl. Das KVR verteilt kleine Tütchen mit Gummibärchen. AZ-Redakteur Robert Braunmüller hat welche in die Redaktion mitgebracht.

+++ Wahl-O-Mat hilft bei der Europahl +++

Wer noch keine Ahnung hat, wie er sein Kreuzerl bei der Europwahl setzen soll, kann sich beim Wahl-O-Mat orientieren. Die Macher haben aus den Positionen der 25 zur Wahl stehenden Parteien 38 politische Thesen destilliert. Jeder einzelnen kann der Anwender zustimmen, sie ablehnen oder sich neutral positionieren.

Am Ende erhält er eine Auswertung, die anzeigt, welchen Parteien der eigene politische Standpunkt am nächsten ist. Dabei legt die bpb Wert auf die Feststellung, dass die Auswertung keine Wahlempfehlung darstellt, sondern lediglich ein Informationsangebot ist. Hier geht's zum Wahl-O-Mat zur Europawahl 2014.

+++ Nichts los in den Wahllokalen +++

AZ-Rathausreporter Willi Bock war schon um 9 Uhr in seinem Wahllokal Kreuzerl machen. Nix los bislang in Schwabing. "Ich dachte, ich bekomme hier zur Begrüßung der wenigen Wähler Sekt": Willi Bock scherzt mit dem Wahlleiter über die (noch) geringe Wahlbeteiligung. Der AZ-Reporter war Wähler Nummer 10 an diesem Morgen.

+++ Ziel der CSU: Ihre bisher acht Abgeordneten zu halten +++

Das wird aufgrund der veränderten Modalitäten allerdings schwierig. Die bayerische SPD kann davon ausgehen, auch weiterhin drei Parlamentarier nach Brüssel schicken zu können. Bei den Grünen und der Linken ist für Bayern jeweils ein Platz auf der bundesweiten Liste sicher. Die bayerische FDP-Kandidatin muss zittern. Die Freien Wähler können dagegen erstmals mit einem Sitz im Europaparlament rechnen.

+++ Ergebnis bei der letzten Wahl +++

Bei der Europawahl vor fünf Jahren war die CSU auf 48,1 Prozent gekommen – was nach dem Absturz bei der Landtagswahl einige Monate zuvor eine kleine Wiederauferstehung war. Die SPD dagegen hatte mit 12,9 Prozent in Bayern ein historisches Tief hinnehmen müssen.

Lesen Sie hier den Kommentar zur Europa-Wahl: Wählen gehen!

+++ Willkommen zum News-Ticker zur Europawahl +++

Die Europawahl beginnt – Das ist das Ende des bayerischen Wahlmarathons. Seit 8 Uhr haben die Wahllokale in München und Bayern geöffnet. Es heißt also: Zur Wahl gehen! Wie Wahl genaue abläuft, haben wir in einem Info-Stück zusammengefasst. Hier geht's zum Beitrag.

 

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