Vor dem 1860-Auftakt: Der Startelf-Check der AZ

Löwen-Trainer Michael Köllner sucht vor dem Auftakt gegen Würzburg am Samstag seine Startelf. "Wir sind bereit", sagt der Chefcoach - doch welche seiner Spieler liegen hoch im Kurs? Der AZ-Check.
| Matthias Eicher
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Die Startelf gegen Würzburg steht noch nicht fest.
Die Startelf gegen Würzburg steht noch nicht fest. © IMAGO / kolbert-press

München - Der Countdown läuft. Drei Tage noch, bevor für die Löwen der erste Anpfiff der Saison 2021/22 ertönt: Am Samstag stehen sich der TSV 1860 und die Würzburger Kickers gegenüber.

Höchste Zeit also für Chefcoach Michael Köllner, sich Gedanken zu machen: Wer steht in der Startelf? Wer gibt den Bullen und wer den Bären, die an der Börse bekanntlich für positive - respektive negative - Kursentwicklungen stehen?

"Wir sind bereit", sagte der 51-jährige kürzlich über die Mission, im dritten Anlauf den Aufstieg zu schaffen. Der Kader des TSV 1860 ist bekanntlich weitgehend zusammengeblieben und durch drei Neuzugänge in der Breite verstärkt worden: Ob das Trio Kevin Goden, Yannick Deichmann und Marcel Bär auch Spitzen-Neuzugänge sind, muss sich aber noch zeigen. Auch für einige Arrivierte gilt die Frage: Schaffen sie es überhaupt in die Anfangsformation? Nach zuletzt eingeübter Fünferkette dürfte Köllner zu Saisonbeginn ein 4-1-3-2 bevorzugen. Die AZ macht den Startelf-Check.

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Kretzschmar ersetzt Hiller im Löwen-Tor

Junglöwe Tom Kretzschmar (22) darf genau so lange ran, wie der gesperrte Stammtorhüter Marco Hiller ausfällt. Heißt: am Samstag im Auftakt-Duell gegen Würzburg und noch genau eine Woche später beim SV Wehen Wiesbaden.

Abwehr: Deichmann muss wohl einspringen

Die Viererkette um Marius Willsch, Semi Belkahia, Stephan Salger und Phillipp Steinhart wäre eigentlich gesetzt, schließlich ließ sie die drittwenigsten Gegentore in der vergangenen Spielzeit zu (35). Wäre da nicht der bittere, langfristige Ausfall von Leistungsträger Marius Willsch (Schambeinentzündung).

Mit Kevin Goden hat 1860 einen Ersatzmann verpflichtet, doch der bundesligaerfahrene Youngster (22) hatte wenig Spielpraxis und musste auch in der Vorbereitung wegen muskulärer Probleme und einer Erkältung kürzertreten. Es muss also anfangs vermutlich ein anderer Köllner-Umschüler herhalten: Neuzugang Yannick Deichmann, eigentlich offensiver Mittelfeldspieler, hat seinen Job auf der rechten Seite als kampfstarker Beackerer des rechten Flügels ordentlich erledigt.

Mittelfeld: Dressel, Tallig und Staude machen Startplatz unter sich aus

Richard Neudecker, der kleine "Messi von Giesing", scheint ebenso gesetzt wie Merveille Biankadi nach seiner bärenstarken Vorbereitung. Eine Baustelle, die Köllner länger beschäftigen könnte: Auf der Sechs, wo mit Daniel Wein ein Spieler verletzt fehlt, durfte zuletzt Quirin Moll ran.

Jung-Löwe Dennis Dressel, der letzte Saison zum Abräumer umfunktioniert worden war, hatte zuletzt eher Zweitligist SV Darmstadt 98 im Kopf. Im defensiven Mittelfeld dürfte daher Stratege Moll aktuell die Nase vorne haben. Die letzte zu vergebende Position im offensiven Mittelfeld dürfte sich zwischen den Herren Dressel, Erik Tallig und Keanu Staude entscheiden.

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Alle drei haben ihre ureigenen Vorzüge: Dressel seiner Physis und Torgefahr, Tallig überzeugt als Dauerläufer und Staude als unberechenbares Element. Zuletzt bei Sechzig Generalprobe beim 1. FC Nürnberg (2:3) durfte Tallig von Beginn an ran, Staude drängte sich später als Torschütze auf.

1860-Angriff: Mölders und Bär sorgen für Durchschlagskraft

Hier haben die wuchtige "Wampe von Giesing" namens Sascha Mölders, seines Zeichens Alpha-Löwe, und sein tierischer Sturmkumpane Marcel Bär ihr Revier. Könnte ja auch kaum besser passen: Der Bulle und der Bär. Das Duo bringt reichlich Durchschlagskraft mit sich, weshalb es auch gemeinsam gegen die Kickers auflaufen dürfte.

Mölders traut aber auch Stefan Lex eine zweistellige Trefferquote zu, wie der 36-Jährige kürzlich erklärte. Lex' große Stärken sind seine Geschwindigkeit und sein Spielverständnis. Der Erdinger liebt es, Lücken in die gegnerischen Abwehrketten zu reißen. Vielleicht hat es ja etwas bewirkt, dass ihn Köllner zuletzt gekitzelt hat. Tim Linsbichler steht nach seinem Tor-Debüt zwar bereit, dürfte aber noch Zeit brauchen, um eine echte Stoßstürmer-Alternative zu sein.

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