Viele Sommer-Transfers in der 3. Liga: Doch der TSV 1860 bleibt bescheiden

Die Drittligisten waren in der Sommerpause trotz Corona sehr aktiv auf dem Transfermarkt. Am wenigsten Wechsel im Kader gab es hingegen beim TSV 1860.
| AZ/dpa
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Für das Sportliche beim TSV 1860 verantwortlich: Michael Köllner (li.) und Günther Gorenzel.
Für das Sportliche beim TSV 1860 verantwortlich: Michael Köllner (li.) und Günther Gorenzel. © IMAGO / MIS

München –Die Drittligisten bleiben auch im zweiten Corona-Sommer nacheinander bei ihren Transfers tüchtig. Wenige Tage vor dem ersten Saisonspiel zwischen dem Zweitliga-Absteiger VfL Osnabrück und dem MSV Duisburg am kommenden Freitag (19.00 Uhr/MagentaSport) wickelten die 20 Vereine der dritthöchsten deutschen Spielklasse 453 Transfers ab.

Diese Zahl ist damit fast genau so hoch wie in den beiden Vorjahren: 2019 waren es zum vergleichbaren Zeitpunkt 457 und 2020 dann 456 gewesen.

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TSV 1860 mit den wenigsten Wechseln im Kader

Auch diesmal müssen vor allem die drei Zweitliga-Absteiger einen großen personellen Umbruch vollziehen. Bei den Würzburger Kickers gingen gleich 19 Spieler, wobei die meisten bislang noch keinen neuen Klub gefunden haben. Noch umtriebiger als die Absteiger waren nur die Verantwortlichen von Türkgücü München - bereits 33 Spielerwechsel haben sie vollzogen.

Die wenigsten Wechsel im Kader hat im TSV 1860 München der Vierte der vergangenen Saison vorgenommen: Fünf Zugängen stehen bislang vier Abgänge gegenüber, wobei zwei Spieler aus dem eigenen Nachwuchs aufrückten. Auch Waldhof Mannheim mit nur drei Zugängen sowie Aufsteiger TSV Havelse waren zurückhaltend.

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In Mergim Mavraj (Türkgücü München), Marc Schnatterer (Waldhof Mannheim), Mahir Saglik (SC Verl) oder Marvin Bakalorz (MSV Duisburg) sind einige Profis mit großer Erst- und Zweitliga-Erfahrung neu oder wieder zurück in der dritten Liga. Der überwiegende Teil der Zugänge sind Perspektivspieler unter 23 Jahren.

Insgesamt standen bis zum Montag 209 Zu- und 243 Abgänge fest. Das Transferfenster schließt in diesem Jahr am 31. August, so dass die Drittligisten noch sechs Wochen Zeit haben, personell nachzubessern.

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