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Ex-1860-Spieler Dennis Erdmann nach Rassismus-Vorwürfen: "Es war die Hölle"

Die Sperre für Dennis Erdmann vom 1. FC Saarbrücken wegen schweren Rassismus-Vorwürfen ist vom DFB-Bundesgericht verkürzt worden. Der Abwehrspieler darf nun im Duell gegen seinen Ex-Klub 1860 auflaufen. Nun äußert sich der Defensivspieler zu den Vorfällen.
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Keine einfache Zeit für Ex-Löwe Dennis Erdmann.
Keine einfache Zeit für Ex-Löwe Dennis Erdmann. © Uwe Anspach (dpa)

Saarbrücken – Der nach Rassismus-Vorwürfen zuletzt gesperrte Dennis Erdmann des Drittligisten 1. FC Saarbrücken hat sich mit einem eindrücklichen Social-Media-Post zu Wort gemeldet. Der 30 Jahre alte Verteidiger schrieb auf Instagram, dass sein Auto beschädigt und er mit Briefen, Paketen und Nachrichten "mit Symbolen" überflutet worden sei.

"Mein Leben als Fußballer und auch als Familienmensch wurde auf eine harte Probe gestellt und fast zerstört. Es war die Hölle abends einzuschlafen und morgens aufzuwachen. Ich hatte das Gefühl von Leere in mir, von Hilflosigkeit", schrieb Erdmann weiter.

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Erdmann wieder spielberechtigt, Duell gegen 1860 steht an

Das DFB-Sportgericht hatte Erdmann im September wegen rassistischer Äußerungen für acht Wochen gesperrt. In der vergangenen Woche war das Strafmaß reduziert worden, der Profi durfte am Wochenende erstmals wieder spielen. Kommenden Samstag (14 Uhr, BR/Magenta Sport und im AZ-Liveticker) steht das Duell gegen seinen Ex-Klub TSV 1860 an.

Vom stellvertretenden Vorsitzenden des Sportgerichts, Stephan Oberholz, hieß es damals zur Begründung: "Das Sportgericht ist im Ergebnis der Beweisaufnahme überzeugt, dass der Spieler sinngemäß folgende Äußerungen in Richtung des Magdeburger Profis Sirlord Conteh gemacht hat: Er soll mit seinen Eltern in die Heimat paddeln."

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Erdmann wies die Anschuldigungen entschieden und wiederholt zurück. Via Instagram ließ er nun mitteilen: "Mir ist es wichtig zu sagen und auch ein letztes Mal, dass ich keine dieser Äußerungen getätigt habe."

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