Günther Gorenzel nach erneutem Remis: "Im Moment fehlt etwas die Überzeugung"

Der TSV 1860 kommt in Halle nicht über ein 1:1 hinaus – trotz einer Stunde in Überzahl. Sport-Boss Günther Gorenzel fasste nach der Partie zusammen, woran es aktuell hapert.
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Sport-Geschäftsführer des TSV 1860: Günther Gorenzel.
Sport-Geschäftsführer des TSV 1860: Günther Gorenzel. © sampics/Augenklick

München/Halle - Wieder kein Sieg, wieder nur ein Tor, wieder nur Unentschieden: Gegen Halle spielte der TSV 1860 zum dritten Mal in Folge nur 1:1, die wichtigen Dreier fehlen – auch deshalb stehen die Löwen aktuell nur auf dem elften Tabellenplatz.

Mölders vergibt Elfmeter

Dabei waren die Chancen auf einen Sieg in Halle besonders hoch: Denn die Gastgeber spielten nach einem Handspiel und dem daraus resultierenden Platzverweis von Stürmer Terrence Boyd über eine Stunde lang in Unterzahl. Im direkten Gegenzug hatten die Sechzger sogar die Gelegenheit, per Elfmeter auszugleichen – doch Alphalöwe Sascha Mölders zeigte Nerven vom Punkt und vergab. "Auch er hat mal einen schlechteren Tag, das ist schon anderen Superstars passiert. Es geht jetzt darum, Sascha zu bestärken, ihm Mut zuzureden", sagte Sport-Geschäftsführer Günther Gorenzel nach der Partie.

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Daniel Wein sorgte mit seinem Tor in der 65. Minute schließlich dafür, dass die Münchner immerhin mit einem Punkt im Gepäck wieder nach Hause fahren können. Angesichts des Spielverlaufs aber zu wenig – das sah auch der Torschütze selbst so. "Für uns sind es ganz klar zwei verlorene Punkte. Wir sind in Überzahl, haben einen Elfmeter, den wir nicht reinmachen. In der 2. Halbzeit machen wir das 1:1, haben es nicht schlecht gespielt, sind viel über außen gekommen, haben uns einige Chancen erarbeitet. Leider war immer ein Bein dazwischen oder der letzte Punch hat gefehlt", konstatierte der Joker (kam in der 57. Minute) nach der Partie. Trotz seines Treffers sei er enttäuscht, dass die Mannschaft nicht gewinnen konnte.

Gibt's gegen Zwickau wieder einen Sieg?

Gorenzel hatte angesichts des Wirbels vor dem Anpfiff ein "ordentliches Auswärtsspiel" gesehen. "Vor dem Platzverweis und danach in Überzahl hatten wir unsere Möglichkeiten. Leider haben wir in der einen oder anderen Szene etwas unglücklich agiert. Wenn man etwas kritisch anmerken will: Dann fehlt im Moment etwas die Überzeugung", fasste Gorenzel die aktuelle Situation zusammen.

Dennoch ist sich der Sport-Boss sicher, dass die derzeit fehlende Überzeugung schnell wieder zurückkommen wird. "Dann wird das Ding auch wieder funktionieren!"

Die nächste Chance, das zu beweisen und endlich wieder einen Dreier einzufahren, haben die Sechzger am kommenden Samstag, wenn sie zuhause den FSV Zwickau empfangen.

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