So will Flick das Offensiv-Loch beim FC Bayern stopfen

Neben Müller fällt auch Gnabry aus. Goretzka und Boateng sind noch kein Thema für Bielefeld – wie kompensiert Bayern-Trainer Hansi Flick den Personalmangel in der Offensive?
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Hansi Flick muss gegen Arminia Bielefeld auf viele seiner Stars verzichten. Wie stopft der Bayern-Trainer das Offensiv-Loch?
Hansi Flick muss gegen Arminia Bielefeld auf viele seiner Stars verzichten. Wie stopft der Bayern-Trainer das Offensiv-Loch? © Sven Hoppe/dpa

München - Knapp 30 Grad Temperaturunterschied, ein unangenehmer Gegner und Personalnot in der Offensive: Das Duell mit Aufsteiger Arminia Bielefeld an diesem Montagabend im Gefrierschrank Allianz Arena (20.30 Uhr, DAZN und im AZ-Liveticker) wird für die Sextuple-Sieger des FC Bayern deutlich anspruchsvoller, als es auf dem Papier vielleicht den Anschein macht.

Müller und Gnabry fallen aus: Bayern hat ein Offensiv-Loch

Auch wenn die Statistik klar für die Münchner spricht: Die Arminia kassierte in der Bundesliga gegen kein anderes Team so viele Niederlagen (26) und Gegentore (75) wie gegen den FC Bayern, die vergangenen sechs Partien gewannen die Münchner. Bayern mit der stärksten Offensive der Liga (58 Tore) trifft auf den schwächsten Sturm aus Bielefeld (nur 15 Treffer). Was soll da schiefgehen?

Nun, die Münchner haben erhebliche Probleme, vor allem im Angriff. Denn neben Thomas Müller (Corona-Quarantäne) fällt auch Serge Gnabry (Muskelfaserriss im Oberschenkel) bis auf Weiteres aus. Bayerns Offensiv-Loch. "Ich hoffe, dass Thomas so schnell wie möglich zurückkommt, ebenso Serge", sagte Coach Hansi Flick mit Blick auf das Achtelfinal-Hinspiel in der Champions League am 23. Februar in Italien gegen Lazio Rom. Gegen Bielefeld und Eintracht Frankfurt am Samstag wird das Duo definitiv fehlen.

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Flick über Müller: "Ich kann mir Thomas in Isolation gar nicht vorstellen"

Müller war nach einem positiven Corona-Test bei der Klub-Weltmeisterschaft mit einer Ambulanzmaschine aus Katar zurück nach Deutschland gebracht worden. Er befindet sich in häuslicher Quarantäne. Zur Teamsitzung am Sonntag schaltete sich Müller über Video zu. "Ich kann mir Thomas in Isolation gar nicht vorstellen", sagte Flick, "er ist ein Mensch, der gerne und viel kommuniziert." Über Müllers "Mondanzug", in dem der Offensivstar aus Doha zurückgekehrt war, witzelte Flick: "Er hat ja sein Faschings-Outfit gehabt für dieses Jahr."

Flick muss gegen Bielefeld auf weitere Bayern-Stars verzichten

Gnabry zog sich die Verletzung im Endspiel der Klub-WM zu. Für ihn und Müller dürften gegen Bielefeld Jamal Musiala und Leroy Sané zum Einsatz kommen. Darüber hinaus muss Flick auf fünf weitere Stars verzichten: Leon Goretzka, Javi Martínez, Jérôme Boateng (private Gründe), Alexander Nübel (Syndesmoseanriss) und Tanguy Nianzou (Reha nach Muskelbündelriss).

Goretzka, der wie Martínez an Corona erkrankt war, ist zwar inzwischen wieder im Training, hat aber Probleme an der Wade und sei "kein Thema" für Bielefeld. Boateng habe am Sonntag mit der Mannschaft trainiert, werde gegen die Arminen aber "nicht im Kader stehen", sagte Flick. Trotz der erzwungenen Umstellungen verfüge der Bayern-Kader über genug Qualität, "auch gegen Bielefeld zu bestehen", sagte Flick. Arminia-Trainer Uwe Neuhaus will hingegen die Sensation schaffen. "Das Erste, was mir in den Kopf schoss, war das Weltpokalsiegerbesieger von St. Pauli", sagte Neuhaus über den Bayern-Coup in Doha. Macht es Bielefeld wie St. Pauli im Jahr 2002 und ärgert die Bayern?

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