Ohne Fans: So lief die Geister-Meisterfeier des FC Bayern

Nach dem Sieg bei Werder Bremen ist dem FC Bayern die 30. Meisterschaft nicht mehr zu nehmen. Die obligatorische Weißbierdusche im Anschluss fiel zwar aus – gefeiert wurde beim Rekordmeister aber trotzdem.
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Applaus von ganz oben: Die Bayern-Bosse bejubeln die achte Meisterschaft in Serie.
imago images / Poolfoto Applaus von ganz oben: Die Bayern-Bosse bejubeln die achte Meisterschaft in Serie.

Bremen/München - Keine Zuschauer, keine Weißbierduschen, kein Konfettiregen – auch für die Feier-Experten des FC Bayern war der Gewinn der Geister-Meisterschaft am Dienstagabend eine ungewohnte (und hoffentlich einmalige) Erfahrung.

Vorbereitet hatten sie sich natürlich trotzdem: Nach Abpfiff der Partie gegen Werder Bremen (1:0) streifte sich das Team von Hansi Flick ihre eigens angefertigten Meister-Shirts über. Auf der Brust prangte eine große "8" – stellvertretend für den achten Titel in Serie. Auf dem Rücken die Jahreszahlen aller Bayern-Meisterschaften. Und statt von den mitgereisten Auswärtsfans ließen sich die vom Dauerregen durchnässten Kicker des Rekordmeisters nach Abpfiff mit einer Laola von den Bossen auf der Tribüne feiern.

Applaus von ganz oben: Die Bayern-Bosse bejubeln die achte Meisterschaft in Serie.
Applaus von ganz oben: Die Bayern-Bosse bejubeln die achte Meisterschaft in Serie. © imago images / Poolfoto

Etwas stimmungsvoller wurde es im Anschluss in der Kabine: Angepeitscht von Vorsänger David Alaba skandierten die Stars "Campeones", dazu gab es ein kühles Helles vom Bier-Sponsor. Das nächste Spiel findet schließlich erst am Samstag statt – zum Ausnüchtern ist also noch genug Zeit.

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Flick gönnt sich Bourbon mit Gerland

Deutlich gesitteter ging es Hansi Flick an, zumindest vorerst. "Hermann Gerland hat gesagt, ich soll Bourbon Cola oder so etwas trinken. Das ist sein Lieblingsgetränk. Das werde ich auch tun", erzählte der Bayern-Coach über seinen Co-Trainer und hob dessen Wichtigkeit hervor: "Er ist einfach mitentscheidend, dass das Team so gut funktioniert."

Rund 20 Schaulustige warteten schließlich vor der Abfahrt aus dem Weserstadion vor dem Mannschaftsbus des neuen und alten deutschen Meisters, als Spieler, Trainer und Betreuer mit Masken vor dem Mund einsteigen und in Richtung des Bremer Atlantic-Hotels davonfahren. Bayern-Urgestein Thomas Müller stimmte nach seinem neunten Titel mit dem Rekordmeister ein kurzes Liedchen mit den Fans an.

Rummenigge: Mini-Meisterfeier am Samstag

Im Hotel selbst mussten Spieler und Bosse übrigens getrennt feiern: Da sich die Chefs keinen regelmäßigen Corona-Tests unterziehen, lassen die Hygiene-Regeln der Deutschen Fußball Liga (DFL) keinen engen Kontakt zur Mannschaft zu. Laut "Sky" machten es sich die hohen Herren des Rekordmeisters daher auf der Dachterrasse des Hotels gemütlich, während die Spieler in einem eigenen Bereich feierten.

"Wir werden am Samstag eine kleine Meisterfeier machen im Stadion im ganz kleinen Kreis, leider auch ohne Frauen, weil das medizinische Konzept der DFL das nicht so erlaubt", verkündete Vorstandsboss Karl-Heinz Rummenigge gegenüber "Sky".

Die Schale selbst werden die Bayern ohnehin erst am 27. Juni nach dem letzten Saisonspiel beim VfL Wolfsburg in den Händen halten, die obligatorische Feier mit den Fans auf dem Rathausbalkon am Marienplatz fällt heuer ebenfalls aus.

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