Nur eine Auswechslung in Gladbach: Hansi Flick erklärt sich nach Niederlage

Trotz gut gefüllter Bank wechselt Bayern-Coach Hansi Flick bei der Niederlage in Gladbach nur einmal aus. "Hatte nichts mit Qualität zu tun", erklärt er nach der Partie seine Entscheidung.
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Wechselte gegen Gladbach nur einmal aus: Bayern-Trainer Hansi Flick.
Wechselte gegen Gladbach nur einmal aus: Bayern-Trainer Hansi Flick. © Guenter Schiffmann/AFP-Pool/dpa

München - Viele Fans fragten sich, warum Bayern-Trainer Hansi Flick bei der 2:3-Auswärtsniederlage bei Borussia Mönchengladbach nur eine von fünf Auswechselmöglichkeiten nutzte.

Während die Stammelf vergeblich gegen die drohende Pleite ankämpfte, ließ der Bayern-Coach seine Reservespieler auf der Bank vor sich hin schmoren.

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Flick erklärt sich nach der Partie

"Alle, die auf dem Platz standen, haben ihr Bestes versucht", sagte Flick auf der Pressekonferenz nach der Partie: "Ich habe mich entschieden, nicht zu wechseln. Das hatte mit dem Spielverlauf zu tun und nicht mit der Qualität auf der Bank."

Der junge Jamal Musiala hätte mit seinem Tempo das Offensivspiel der Münchner noch einmal beleben können. Auch Spieler wie Lucas Hernández, Eric Maxim Choupo-Moting oder Corentin Tolisso machten sich vergeblich an der Seitenlinie warm. 

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Costa ohne Inspiration - Coman überzeugt auf Anhieb

Flick wechselte in Gladbach lediglich einmal. Für den blassen Douglas Costa kam in der 68. Minute Kingsley Coman, der auf Anhieb für frische Impulse auf dem Rasen sorgte. Geholfen hat es dennoch nicht, am Niederrhein setzte es die zweite Saisonniederlage für die Münchner.

Über die Gegentore ärgerte sich der Bayern-Trainer im Anschluss maßlos: "Drei unnötige Ballverluste führen zu den Gegentoren. Man muss die Tiefe absichern. Das sind Dinge, die aktuell nicht schön sind", sagte Flick. 

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Aus den Fehlern will er für die kommenden Wochen etwas mitnehmen. "Niederlagen gehören zum Fußball dazu. Das haben wir uns selbst zuzuschreiben", erklärte Flick nach der Partie bei "DAZN".

Das nächste Pflichtspiel der Münchner steht bereits am kommenden Mittwoch (20.45 Uhr, ARD und im AZ-Liveticker) an, wenn es im DFB-Pokal zu Zweitligist Holstein Kiel geht.

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