Lothar Matthäus fordert neuen Vertrag: Bleibt Jérôme Boateng beim FC Bayern?

Neben dem Vertrag von David Alaba läuft zum Saisonende auch der von Jérôme Boateng aus. Rekordnationalspieler Lothar Matthäus fordert angesichts der Leistungen des Weltmeisters eine Verlängerung – zumal die potenziellen Nachfolger schwächeln.
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Der Vertrag von Jérôme Boateng läuft zum Saisonende aus.
Der Vertrag von Jérôme Boateng läuft zum Saisonende aus. © imago images / Poolfoto

München - Bleibt Jérôme Boateng dem FC Bayern doch über den Sommer hinaus erhalten? Wie bereits in den vergangenen Jahren schien ein Abgang des Innenverteidigers zum Saisonende bereits beschlossen – aktuell deutet sich aber einmal mehr eine Wende an.

Der Grund: Seit der Amtsübernahme von Hansi Flick hat sich der Weltmeister von 2014 wieder deutlich stabilisiert, in der Triple-Saison war er an der Seite von David Alaba gesetzt. Auch derzeit gehört Boateng zum Stammpersonal in der Innenverteidigung der Münchner.

Matthäus: Darum muss Bayern mit Boateng verlängern

Deutschlands Rekordnationalspieler Lothar Matthäus fordert deshalb eine Verlängerung des Ende Juni auslaufenden Vertrags. "Bayern will ja nicht so viel Geld in die Hand nehmen für Transfers und Alaba ist weg", meinte der Weltfußballer von 1990 nach dem 1:0-Sieg des Rekordmeisters beim FC Augsburg am Mittwoch bei "Sky": "Gerade unter Hansi Flick ist er aufgeblüht, hat zu alter Form gefunden. Ich glaube, man sollte sich auf jeden Fall mit ihm auseinandersetzen, sich zusammensetzen und über ein oder zwei Jahre Verlängerung nachdenken."

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Aktuell gibt es noch keine Gespräche über eine Verlängerung mit dem zweifachen Triple-Sieger. Klar ist: Sollten sowohl Alaba als auch Boateng im Sommer gehen, bräuchte es externe Verstärkung – und die wäre teuer. Als Top-Favorit gilt weiter Dayot Upamecano von RB Leipzig, in dessen Vertrag eine Ausstiegsklausel in Höhe von 45 bis 50 Millionen Euro verankert ist. In Corona-Zeiten auch für Bayern eine enorme Summe.

Flick: "Das Festgeldkonto ist nicht mehr ganz so gefüllt"

"Man muss sehen, wie sich alles entwickelt. In Zeiten von Corona ist auch für Bayern München nicht alles so einfach. Das Festgeldkonto, über das immer viel gesprochen wurde, ist auch nicht mehr ganz so gefüllt", meinte Trainer Hansi Flick vor der Partie in Augsburg: "Deswegen ist es eine ganz schwierige Situation für den Verein. Wir werden uns zu gegebener Zeit Gedanken machen."

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Ohnehin werden sich die Bayern mit der Aufstellung in der Innenverteidigung beschäftigen müssen. Niklas Süle ist nach seinem Kreuzbandriss aus dem Herbst 2019 noch immer auf der Suche nach seiner Form, auch Rekordtransfer Lucas Hernández ist noch nicht voll in München angekommen. Mit Tanguy Nianzou haben die Bayern zwar noch ein hochveranlagtes Innenverteidiger-Talent in den eigenen Reihen, doch der junge Franzose wird immer wieder von Verletzungen zurückgeworfen.

Angesichts dieser Konstellation dürfte man sich an der Säbener Straße genau überlegen, ob man einen erfahrenen Stammspieler wie Boateng einfach ziehen lässt.

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