FC Bayern: Pavard und Davies gehören zu Europas Elite

Benjamin Pavard und Alphonso Davies gehören beim FC Bayern zu den Gewinnern der Saison, beide Außenverteidiger haben positiv überrascht. Um Lucas Hernández gibt es Abschiedsgerüchte.
| Maximilian Koch
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Top-Duo auf der Bayern-Außenbahn: Alphonso Davies und Benjamin Pavard (l.).
Matthias Balk/Federico Gambarini/dpa-pool/dpa, AZ Top-Duo auf der Bayern-Außenbahn: Alphonso Davies und Benjamin Pavard (l.).

München – Vor Beginn dieser verrückten Corona-Saison war man sich in Expertenkreisen ziemlich einig: Trent Alexander-Arnold (21) und Andy Robertson (26) von Champions-League-Sieger FC Liverpool galten als Maßstab auf den Außenverteidigerpositionen, als bestes Pärchen im Weltfußball. Dynamisch, zweikampfstark, mit wichtigen Impulsen in der Offensive: Alexander-Arnold und Robertson brachten all diese Eigenschaften ins Team von Jürgen Klopp (52) ein, schienen in ihrer eigenen Liga zu spielen.

Bis dann in dieser Spielzeit ein Duo des FC Bayern auf sich aufmerksam machte.

Pavard und Davies: Bayerns Verteidiger-Duo unverzichtbar

Benjamin Pavard (24) und Alphonso Davies (19) gehören bei den Münchnern zu den Gewinnern der Saison, zu den großen Überraschungen. Pavard kam im Sommer 2019 zwar als französischer Weltmeister, aber eben auch als Absteiger des VfB Stuttgart nach München. Die kleinen Zweifel, die Pavard begleiteten, waren schnell verflogen. Uli Hoeneß (68) adelte den Franzosen früh in der Saison als "einen der besten Transfers, die wir je gemacht haben". Und der Ehrenpräsident wurde nicht enttäuscht.

Pavard ist als Rechtsverteidiger inzwischen unverzichtbar, auch wenn sich Trainer Hansi Flick (55) noch eine starke Alternative wünscht. Sergino Dest (19/Ajax Amsterdam) wird als Neuzugang gehandelt. Real-Madrid-Leihgabe Alvaro Odriozola (24) wird Bayern im Sommer wieder verlassen.

Kimmich im Mittelfeld - Platz für Pavard auf Außen

Der frühere Rechtsverteidiger Joshua Kimmich (25) dirigiert das Spiel mittlerweile aus dem defensiven Mittelfeld heraus, Pavard glänzt auf der rechten Flanke. Bereits an elf Toren war er in dieser Saison direkt beteiligt (vier Treffer, sieben Vorlagen), am Samstag gegen Gladbach traf er nach einer Flanke von außen versehentlich ins eigene Netz. "Wir spielen immer mit sehr viel Risiko. Dass so eine Aktion dann ins eigene Tor geht, ist dann halt so", sagte Flick über Pavard. "Umso schöner, dass er dann das entscheidende Tor vorbereitet."

Pavard schüttelte sich kurz und passte dann in der 86. Minute präzise in den Strafraum, Leon Goretzka vollendete zum 2:1-Siegtreffer. "Benji ist zu 100 Prozent ein Profi. Man kann sich auf ihn verlassen", schwärmte Flick.

Roadrunner Davies: Die Weltspitze merkt auf

Das gilt längst auch für Newcomer Davies, Bayerns "Roadrunner" (Thomas Müller) auf der Linksverteidiger-Position. "Es ist einfach so, dass Alphonso Davies uns auf der linken Seite mit seiner Dynamik guttut", sagte Flick nach dem Gladbach-Spiel, bei dem der Kanadier mal eine Verschnaufpause bekam und erst nach gut einer Stunde für den enttäuschenden Lucas Hernández (24) eingewechselt wurde.

Gegen Bremen wird Davies (zwölf Torbeteiligungen in 39 Saisonspielen), der sogar das Interesse von Real Madrid geweckt hat, in der Startelf zurückerwartet. Mit Pavard bildet er eine Flügelzange zum Zungeschnalzen.

Die Aussichten für Rekord-Neuzugang Hernández (Flick: " Ich sehe schon sein Potenzial.") sind deshalb trüb. Nach Informationen des spanischen Radiosenders Cadena SER will Paris Saint-Germain den Franzosen zur kommenden Saison verpflichten.

Lesen Sie hier: "Sehe schon sein Potenzial" - Hansi Flick verteidigt Lucas Hernández

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