FC Bayern kann in Köln den nächsten Rekord aufstellen

65 Partien in Folge haben die Bayern stets ein Tor geschossen. In Köln steht der nächste Rekord an.
| Patrick Strasser
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Der FC Bayern München um Robert Lewandowski könnte gegen den 1. FC Köln einen neuen Torrekord aufstellen.
Der FC Bayern München um Robert Lewandowski könnte gegen den 1. FC Köln einen neuen Torrekord aufstellen. © Tobias Hase/dpa

München - Aller Anfang ist - in diesem Fall: jeck. Denn die irrsinnige Tor-Serie der Bayern in der Bundesliga startete in Köln. Es war der 16. Februar 2020, als die Münchner beim 1. FC Köln mit 4:1 siegten. So weit, so gut. Und so normal. Denn: Gegen die Geißböcke gewannen die Bayern ihre letzten acht Bundesligaspiele und sind seit insgesamt 15 Liga-Partien ungeschlagen (14 Erfolge, ein Unentschieden). Jeweils die beste Serie im Vergleich mit anderen aktuellen Liga-Teams.

Stellen die Bayern gegen Köln neuen Rekord auf?

Was damals keiner für möglich hielt: Die kurz darauf einsetzende Corona-Pandemie mit allen Risiken, Aus- und Nebenwirkungen (bis zur Liga-Unterbrechung im März folgten lediglich drei Spieltage) sowie in Sachen schönste Nebensache der Welt: Jenes 4:1 mit den Toren von Robert Lewandowski, Kingsley Coman und Serge Gnabry (Doppelpack) markierte den Startpunkt einer bayerischen Tor-Flut, die bis heute anhält.

Vom Köln-Kick an machte Bayern in jedem der vergangenen 65 Bundesligaspiele mindestens ein Tor. Wie zuvor auch einmal zwischen 2012 und 2014 - damals unter Jupp Heynckes und Pep Guardiola, nun unter Hansi Flick und Nachfolger Julian Nagelsmann.

Diesen Samstag (15.30 Uhr, live auf Sky und im AZ-Liveticker) in Köln wollen die Bayern eine neue Bestmarke aufstellen. Frei nach dem Udo-Jürgens-Klassiker: Mit 66 Toren, da fängt das (Rückrunden-)Leben an.

Aber so richtig, ginge es nach den Münchnern, die vor dem Rückrunden-Auftakt gegen Borussia Mönchengladbach nach zig Ausfällen (Corona-Infektionen, Verletzte, Abstellungen zum Afrika-Cup) erst einmal prüfen mussten, ob all die Teenager auf der Ersatzbank abends so lange aufbleiben dürfen und ob sie ihre Eltern nach der verkorksten "Liga-Party" wieder aus Fröttmaning abholen.

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"Nun ist es die Aufgabe, das Ergebnis gegen Köln besser zu gestalten", meinte Nagelsmann nach dem 1:2. Tore sind da selbstredend. Und die Offensive ist trotz der Personalsorgen (Kingsley Coman ist noch nicht wieder fit) mit Lewandowski, Thomas Müller und Gnabry bestens besetzt, außerdem hat Letzterer einen Lieblingsgegner: Gegen Köln machte der Nationalstürmer elf Tore in acht Bundesligaspielen.

Beim Spiel auf der "Route 66" steht Manuel Neuer nach überstandener Corona-Infektion wieder im Tor, ansonsten sei "so hundertprozentig fit noch keiner", wie Nagelsmann erklärte. Der 34-Jährige weiter: "Upamecano, Sané, Nianzou und Richards sind wieder im Kader, werden erst einmal auf der Bank Platz nehmen."

Tolisso Kandidat für Startelf - Goretzka fehlt weiterhin

Weil die Kraft nach der einwöchigen Corona-Quarantäne noch nicht für 90 Minuten reicht. Corentin Tolisso dagegen ist ein Kandidat für die Startelf. Dagegen wird Leon Goretzka weiter fehlen. "Er ist noch im Aufbautraining. Da werden wir es mit einer medikamentösen Therapie versuchen und dann weitersehen", meinte Nagelsmann. Eine Knie-OP ist vorerst vom Tisch.

Von den Youngstern sind die Bundesliga-Debütanten Lucas Copado, der am Montag seinen 18. Geburtstag feierte, und Paul Wanner (16) mit dabei. "Sie haben es sehr gut gemacht." Und generell: "Ich traue mir zu, jungen Talenten einen Weg und eine Perspektive aufzuzeigen." Nagelsmann mahnte aber auch: "Ein Spieler muss bei uns nachhaltig aufschlagen."

Ein zweites Bundesligaspiel wäre der nächste Schritt für die "Corona-Profiteure". Aber, siehe Paragraph 2, Kölsches Grundgesetz: "Et kütt wie et kütt."

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