Die Erkenntnisse der ersten Trainingswoche beim FC Bayern

Der Start der Vorbereitung beim FC Bayern liefert einige Erkenntnisse: Sagnol hat schon einen Fan, Hummels wird immer wichtiger – und Müller nimmt den Kampf an: "Ans Maximum herankommen."
| Maximilian Koch
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Ehre zum Testspielauftakt: Abwehrstar Mats Hummels führt die Bayern gegen Wolfratshausen als Kapitän an.
firo/Augenklick Ehre zum Testspielauftakt: Abwehrstar Mats Hummels führt die Bayern gegen Wolfratshausen als Kapitän an.

München - Zur "Belohnung" gab’s am Tag nach dem ersten Testspiel eine knackige Kraft- und Ausdauereinheit für die Profis des FC Bayern. Coach Carlo Ancelotti strich das ursprünglich geplante öffentliche Training am Morgen, bat seine Spieler zu einer Indoor-Einheit. Keine Pause nach dem 4:1-Erfolg in Wolfratshausen am Donnerstag – völlig normal in der Vorbereitung. Am Sonntag steht in Herzogenaurach gegen den FSV Erlangen-Bruck (17 Uhr) schon das nächste Freundschaftsspiel an. Vorab liefert die AZ die wichtigsten Erkenntnisse aus der ersten Trainingswoche.

Sagnol kommt gut an

In Wolfratshausen saß der neue Co-Trainer erstmals auf der Bayern-Bank – direkt neben Chefcoach Carlo Ancelotti. Dessen Sohn Davide muss künftig einen Platz weiter nach rechts rutschen. Vor und während der Partie sprachen Sagnol und Ancelotti viel miteinander. Erster Eindruck: Sie verstehen sich. In der Mannschaft hat "Wiiilllyyy" auch schon Fans. "Er ist sehr präsent, umgänglich und sozial, geht auf die Leute zu", sagt Torhüter Tom Starke. "Man merkt, dass er sich im Verein auskennt. Ich finde ihn super."

Müller macht Dampf

Der Weltmeister, der eine mäßige Saison hinter sich hat, war im Test neben Kingsley Coman der auffälligste Bayer, traf zum 2:0, vergab noch drei weitere gute Chancen. Er wolle versuchen, in der kommenden Spielzeit "ans Maximum heranzukommen", sagte Müller in Wolfratshausen. Das wird nötig sein im Kampf um einen Stammplatz. Vorstandsboss Karl-Heinz Rummenigge erhöhte im Merkur den Druck auf den 27-Jährigen: "Er wird eine stärkere Saison hinlegen müssen", so Rummenigge. "Die Konkurrenz auch auf seinen Positionen ist stark. Ich wünsche ihm eine starke Saison und viele Tore."

Hummels steigt in der Hierarchie auf

Nach den Rücktritten von Philipp Lahm und Xabi Alonso wird sich ein neues Führungsteam bei den Bayern bilden. Manuel Neuer beerbt Lahm als Kapitän, Thomas Müller wird wohl sein Stellvertreter, an Position drei dürfte Jérôme Boateng folgen – oder aber Mats Hummels. Auffällig: Der Ex-Dortmunder durfte in der zweiten Halbzeit gegen Wolfratshausen die Spielführerbinde tragen. Capitano Müller, der die Bayern in der ersten Hälfte angeführt hatte, streifte sie seinem Weltmeister-Kollegen über den linken Arm. Obwohl Müller selbst weiterspielte. Ein Indiz, dass der ohnehin hoch angesehene Hummels in der Hierarchie weiter aufsteigt. Ein Youngster drängt sich auf: So kann man sich bei den Profis vorstellen: Franck Evina (17) traf beim Testspielauftakt doppelt, nachdem er zur zweiten Halbzeit eingewechselt worden war. Der Stürmer aus Kamerun wurde kürzlich mit der U17 Deutscher Meister, er soll nun in der U19 spielen. Oder ist er einer für ganz oben?

Noch nicht alle fit

Beim Testspiel fehlten neben den Torhütern Neuer und Christian Früchtl auch Juan Bernat (Fußverletzung), Jérôme Boateng, Javi Martínez und Franck Ribéry. Zumindest der Franzose, der aufgrund der hohen Belastung immer mal wieder eine Pause bekommt, ist ein Kandidat für die Partie am Sonntag. Bei den anderen Profis könnte die Rückkehr noch ein paar Tage länger dauern.

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