Update

Coronavirus-News: Testpflicht für Reise-Rückkehrer greift ab heute in Bayern – Stichproben an Grenzen

Das Coronavirus beschäftigt München, Bayern und Deutschland weiterhin. Alle Neuigkeiten, Maßnahmen und Hinweise zum Erreger Sars-CoV-2 lesen Sie im AZ-Newsblog.
| AZ
X
Sie haben den Artikel der Merkliste hinzugefügt.
zur Merkliste
Merken
14 – Artikel empfehlen

Der Erreger Sars-CoV-2, der die Krankheit Covid-19 auslösen kann, sorgt in München, Bayern und Deutschland seit Monaten für teils drastische Maßnahmen. In unserem Newsblog informieren wir Sie über die aktuellen Corona-Entwicklungen in München und Bayern.


Corona-News vom 01.08.2021

+++ Testpflicht für Reise-Rückkehrer ab heute +++

Die Rückkehr aus dem Urlaub wird komplizierter: Auch in Bayern greift die verschärfte Testpflicht für Reiserückkehrer von Sonntag an. Über den Freistaat dürften am Sonntag viele Menschen aus ihren Urlaubsdomizilen wie Italien, Österreich oder Kroatien zurückkehren. In einigen Bundesländern enden bereits jetzt die Sommerferien - während sie in Bayern gerade begonnen haben.

Komplette Kontrollen an den Grenzen soll es nach Angaben der Bundesregierung aber nicht geben, sondern vielmehr nur Stichproben.

+++ Inzidenz in München steigt auf 26,9 +++

Die Inzidenzzahl für München ist wieder leicht gestiegen. Am Samstag lag der Wert bei 25,9, am Sonntagmorgen (Stand 4.10 Uhr) meldete das Robert Koch-Institut (RKI) eine Inzidenz von 26,9. Die bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz steigt seit nun dreieinhalb Wochen an: Nach RKI-Angaben liegt sie bei 17,5 - am Vortag betrug der Wert 16,9.

Corona-News vom 31.07.2021

+++ Strengere Corona-Regeln im Landkreis Berchtesgadener Land +++

Im Landkreis Berchtesgadener Land bleibt die Corona-Inzidenz hoch. Von Montag an gelten deshalb wieder strengere Regeln. Nach Angaben des Robert Koch-Instituts und des Landesamts für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) lag der Wert am Samstag bei 60,4. Damit ist der oberbayerische Landkreis auch bundesweiter Spitzenreiter.

Auf der Homepage des Landratsamts kündigte die Behörde an, dass von Montag (2. August) an wieder in vielen Bereichen eine Testpflicht gilt - so zum Beispiel in der Gastronomie oder bei kulturellen Veranstaltungen. Davon ausgenommen seien vollständig Geimpfte und Genesene. Zudem greifen strengere Kontaktbeschränkungen: Es dürfen sich nur noch maximal zehn Menschen aus dem eigenen und zwei weiteren Haushalten treffen, Kinder unter 14 Jahren werden nicht mitgezählt.

Wenn in drei aufeinanderfolgenden Tagen in einem bayerischen Kreis oder einer kreisfreien Stadt die Inzidenz höher als 50 liegt, gelten am übernächsten Tag strengere Regeln.

+++ Late-Night-Impfen im Filmcasino ein Erfolg +++

Das sogenannte Late-Night-Impfen im Filmcasino am Hofgarten erfreut sich eines regen Zuspruchs. "Zum Start können wir schon einmal vermelden, dass wir zusammen mit dem tollen Team des Impfzentrums schon annähernd 100 Impfwillige in nur vier Stunden mit Impfungen versorgen konnten", teilt Peter Planki vom Filmcasino mit. "Jetzt schauen wir mal, wie es am Samstag läuft, dann werden wir die nächsten Wochen konkreter planen." Hier wird am Wochenende in München ohne Anmeldung geimpft.

Late-Night-Impfen im Filmcasino.
Late-Night-Impfen im Filmcasino. © Filmcasino

+++ Spahn: So steht es bei Jugendlichen mit der Erstimpfung +++

Jeder fünfte Jugendliche in Deutschland zwischen 12 und 17 Jahren hat mittlerweile eine erste Impfung gegen das Coronavirus erhalten. Das twitterte Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) am Samstag. In absoluten Zahlen sind es 900.000. Die Europäische Arzneimittelbehörde EMA hatte im Mai den Covid-19-Impfstoff von Biontech/Pfizer für Kinder und Jugendliche ab zwölf Jahren zugelassen, vor wenigen Tagen folgte auch die Freigabe für Moderna.

Für Deutschland empfiehlt die Stiko die Impfung bisher jedoch nur Kindern und Jugendlichen mit bestimmten Vorerkrankungen, die ein erhöhtes Risiko für einen schweren Verlauf haben. Als Gründe nannte die Stiko fehlende Daten zur Sicherheit des Impfstoffs. Von der Gesamtbevölkerung in Deutschland sind nach Spahns Angaben mittlerweile 61,6 Prozent (51,2 Millionen Menschen) einmal geimpft, 52 Prozent (43,2 Millionen) vollständig.

+++ Bericht: Regierung schafft Gratis-Schnelltests ab +++

Vor allem Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) und SPD-Kanzlerkandidat Olaf Scholz machen sich dafür stark: Die Große Koalition will sich von den kostenlosen Corona-Tests verabschieden - sobald alle Deutschen die Möglichkeit hatten, sich zweimal impfen zu lassen. Das berichtet die "Bild"-Zeitung. Demnach wurden allein den Monaten April bis Ende Juli in Deutschland nach Angaben des Bundesamtes für Soziale Sicherung kostenlose Corona-Tests für 3,4 Milliarden Euro abgerechnet, die Gründe für die Abschaffung der Gratis-Tests liegen also auf der Hand. 

Ungeimpfte Bürger müssen dieses Tests spätestens Ende September/Anfang Oktober aus eigener Tasche beim Test-Center bezahlen. Darauf habe man sich grundsätzlich geeinigt, zitiert "Bild" aus Regierungskreisen. Es gebe wegen des Impf-Fortschritts ab Herbst keinen Anspruch mehr darauf, sich die fürs Privatvergnügen nötigen Tests "von der Allgemeinheit" bezahlen zu lassen, sagte Scholz.

+++ Inzidenz in München sinkt auf 25,9 +++

Die Inzidenzzahl für München ist leicht gesunken. Am Freitag lag der Wert bei 26,1, am Samstagmorgen (Stand 4.10 Uhr) meldete das Robert Koch-Institut (RKI) eine Inzidenz von 25,9. Die bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz steigt seit nun dreieinhalb Wochen an: Nach RKI-Angaben liegt sie bei 16,9 - am Vortag betrug der Wert 16,5, am Samstag der Vorwoche 13,6.


Corona-News vom 30.07.2021

+++ Kreuzimpfung stärker als Zweimal-Impfung mit Astrazeneca +++

Die Kombination einer Impfung mit den Produkten von Astrazeneca und von Biontech/Pfizer ist einer Studie zufolge wirksamer als die Impfung mit Astrazeneca alleine.

Wissenschaftler der Technischen Universität München, des Helmholtz Zentrums München, des Universitätsklinikums Erlangen und des Universitätsklinikums Köln untersuchten die Immunreaktion im Rahmen einer retrospektiven Studie, die im Fachmagazin "The Lancet Infectious Diseases" erschien.

Dafür wurde nach Angaben der Forscher das Blut von rund 500 Probanden analysiert, die acht bis zwölf Wochen nach ihrer ersten Impfung mit dem Vakzin von Astrazeneca eine zweite Impfung mit dem mRNA-Vakzin von Biontech/Pfizer bekommen hatten. "Die neutralisierende Antikörperantwort war bei diesen Probandinnen und Probanden sehr viel stärker ausgeprägt als bei Menschen, die zweimal das Vakzin von Astrazeneca bekamen", erklärte das Uniklinikum Erlangen am Freitag. Die Immunreaktion auf die Kombinationsimpfung sei mindestens genauso gut wie die Antikörperantwort nach zwei Impfungen mit Biontech gewesen.

+++ Dritte Corona-Impfung? Stiko: Datengrundlage noch unklar +++

In Israel werden ältere Menschen bereits zum dritten Mal gegen Corona geimpft. Auch die Ständige Impfkommission (Stiko) in Deutschland beschäftigt das Thema. Die Stiko brauche für eine Empfehlung aber eine Datengrundlage, sagte der Leiter Thomas Mertens am Freitag der Deutschen Presse-Agentur. Diese gebe es noch nicht.

Den unabhängigen Experten gehe es bei den Daten um zwei Aspekte: ob die messbare Immunantwort im Labor nachlasse und ob trotz Impfung vermehrt Infektionen mit Erkrankung aufträten. Laboruntersuchungen zu Antikörperspiegeln gebe es bereits, diese erlaubten aber nicht die direkte Schlussfolgerung, dass auch die Schutzwirkung beim Menschen nachlässt, erläuterte Mertens. Es gehe auch noch um die Frage, welche Gruppen eine Auffrischung bekommen könnten: ob zum Beispiel Immunsupprimierte, Alte oder alle.

Der Virologe betonte weiter, dass nichts dagegen spreche, wenn ein Staat aus Fürsorgepflicht solche Impfangebote mache - auch ohne Evidenz. Aufgabe der Stiko seien jedoch Empfehlungen auf der Grundlage wissenschaftlicher Erkenntnisse. Insofern warte man eine Datengrundlage ab. Wenn es Neuigkeiten gebe, werde die Stiko dies berücksichtigen, betonte Mertens.

+++ Neue Einreiseregeln ab Sonntag +++

Die Testpflicht für Reiserückkehrer nach Deutschland kommt - und das schon ab Sonntag. Ab dem 1. August müssen alle Menschen ab zwölf Jahren bei der Einreise nach Deutschland einen negativen Test, einen Genesenen- oder Impfnachweis vorlegen. Das gilt für Einreisen aller Art, bislang mussten nur Flugreisende einen entsprechenden Nachweis vorzeigen. 

Außerdem wird es laut dem Bundesgesundheitsministerium nur noch eine Einteilung in Hochrisikogebiete (mit 10 Tagen Quarantäne für Nicht-Geimpfte/Nicht-Genesene, nach 5 Tagen Freitesten möglich) und Virusvariantengebiete  (in der Regel keine Verkürzung der Quarantäne möglich) geben. Das einfache Risikogebiet fällt weg. 

Was Rückkehrer sonst noch beachten müssen, können Sie hier nachlesen.

+++ Impfung für Kinder: Münchner Arzt kritisiert Stiko +++

Der Corona-Experte Clemens Wendtner hat die Zurückhaltung der Ständigen Impfkommission (Stiko) im Fall der Impfung von Jugendlichen kritisiert. Kinder seien bislang nicht ausreichend geschützt, sagte der Münchner Mediziner der "Augsburger Allgemeinen". "Daher ist es aus meiner Sicht so wichtig, zumindest die Jugendlichen ab zwölf Jahren zu impfen – ich persönlich kann es schwer nachvollziehen, dass sich die Stiko in dieser Pandemie in dieser Fragestellung so abwartend verhält."

Eine Corona-Schutzimpfung für unter Zwölfjährige ist derzeit noch nicht möglich. Für ältere Kinder empfiehlt die Stiko die Impfung nur in bestimmten Fällen. Diese Position ist in den vergangenen Wochen mehrfach kritisiert worden.


Corona-News vom 29.07.2021

+++ So viele geimpfte Münchner haben sich bislang mit Corona infiziert +++

Wie gut schützt die COVID-19-Impfung gegen das Coronavirus? Wie die "SZ" berichtet, sollen sich seit Dezember bislang 342 Münchner (Stand: 28. Juli) trotz zweifacher Impfung mit dem Virus infiziert haben. Bei zu diesem Zeitpunkt 694.545 vollständig Geimpften der bayerischen Landeshauptstadt sind dies 0,05 Prozent. 1.133 Münchner haben sich demnach nach der Erstimpfung mit dem Coronavirus angesteckt.

+++ Seehofer: Corona-Tests sollten während Pandemie kostenfrei bleiben +++

Werden Corona-Tests für Ungeimpfte bald was kosten? Mehrere Politiker, darunter Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) und die Bundesminister Olaf Scholz und Christine Lambrecht (beide SPD), hatten zuletzt plädiert, Corona-Tests auf Dauer nicht mehr öffentlich zu bezahlen - wenn alle, die sich impfen lassen können, ein Impfangebot erhalten haben.

Bundesinnenminister Horst Seehofer hält davon nichts. "Solange die Pandemie anhält, würde ich nichts an der Kostenfreiheit ändern. Ich möchte, dass denen, die weder geimpft noch genesen sind, die Chance des Tests bleibt", sagte er der "Mittelbayerischen Zeitung".

Und weiter: "Was glauben Sie, wie viele Leute den Test nicht mehr machen oder machen können, wenn er nicht kostenfrei ist? Damit könnte ein verstecktes Infektionsgeschehen stattfinden", warnte er.

+++ Testpflicht für Rückkehrer: Entwurf liegt vor +++

Die vorgesehene generelle Testpflicht bei Einreisen nach Deutschland soll nach Plänen des Bundesgesundheitsministeriums eine neue raschere Corona-Ausbereitung bremsen. Es sei notwendig, "die Eintragung zusätzlicher Infektionen einzudämmen und die Infektionszahlen gering zu halten, um in dieser Zeit weiter die Impfquoten steigern zu können", heißt es in einem Verordnungsentwurf aus dem Ministerium, der der Deutschen Presse-Agentur vorliegt. "Die nach aktuellen Prognosen zu erwartende nächste Welle an hohen Infektionszahlen soll möglichst weit nach hinten verzögert werden."

Grundsätzlich sollen laut dem Entwurf künftig alle Einreisenden ab sechs Jahren über einen negativen Testnachweis, Genesenennachweis oder Nachweis einer vollständigen Impfung verfügen müssen - egal von wo und auf welchem Weg sie nach Deutschland kommen. Bei Einreise aus einem Gebiet mit besorgniserregenden Virusvarianten soll immer ein Testnachweis nötig sein - Nachweise als Geimpfter oder Genesener sollen dann nicht reichen.

+++ Söder dringt auf Testpflicht für Reiserückkehrer +++

Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) macht weiter Druck für eine Corona-Testpflicht bei Urlaubsrückkehrern. Er dränge sehr darauf, dass man es jetzt mache, sagte Söder am Mittwochabend in der ZDF-Sendung "Markus Lanz". Die Delta-Variante breite sich weiter aus, man müsse sich auf den Herbst vorbereiten.

Söder hatte am Dienstagabend mit Blick auf eine erweiterte Testpflicht den 1. August als Datum genannt und sich auf eine Zusicherung des Bundes berufen. Die Bundesregierung ließ am Mittwoch aber den Starttermin noch offen.

Lesen Sie auch


Corona-News vom 28.07.2021

+++ Scholz will Corona-Tests für viele kostenpflichtig machen +++

SPD-Kanzlerkandidat Olaf Scholz hat sich dafür ausgesprochen, Corona-Tests in absehbarer Zeit für viele Bürger kostenpflichtig zu machen. Wenn sich alle hätten impfen lassen können, werde man Tests irgendwann selbst bezahlen müssen, sagte der Vizekanzler am Mittwoch in der Gesprächsreihe "Brigitte live". Das dürfe aber nicht für diejenigen gelten, die sich aus gesundheitlichen Gründen sich nicht impfen lassen könnten oder für die es - wie für Kinder - keine Impfempfehlung gebe.

In den Schulen und Betrieben müssten Tests weiter kostenlos sein, sagte Scholz. Für alle anderen müssten die Tests "so billig wie möglich sein". "Ich finde nicht, dass es da um Strafe geht", betonte Scholz. Es sei aber auch nicht einzusehen, dass der Staat Tests bezahle, wenn es die bessere Alternative des Impfens gegeben hätte. Denn die Impfung schütze nicht nur einen selbst, sondern auch andere.

+++ Mehr Babys nach Corona-Lockdown geboren +++

Neun Monate nach Beginn des ersten Corona-Lockdowns sind in Bayern mehr Babys zur Welt gekommen. Darauf wies das Bayerische Landesamt für Statistik am Mittwoch in Fürth hin. Im Zeitraum von Dezember 2020 bis Februar 2021 seien insgesamt rund 31.000 Kinder im Freistaat geboren worden, dies seien 4,4 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum. Das Amt will sich allerdings auf die Ursache des Zuwachses nicht festlegen und sieht nicht zwingend einen Zusammenhang mit der Pandemie.

+++ Mann soll Impfpässe gefälscht und angeboten haben +++

Ein 42-jähriger Mann aus Unterfranken soll gefälschte Impfpässe hergestellt und über einen Messenger-Dienst zum Verkauf angeboten haben. Er stehe in dringendem Tatverdacht und habe ein umfassendes Geständnis abgelegt, teilte die Polizei am Mittwoch mit. Nun muss er sich wegen gewerbsmäßiger Urkundenfälschung verantworten.

Die Ermittler hatten eigenen Angaben zufolge bereits Ende Mai bemerkt, dass jemand unter Pseudonym gefälschte Impfpässe anbot. Daraufhin habe man den 42-Jährigen aus Unterfranken identifizieren können. Bei einer Durchsuchung fanden die Ermittler unter anderem einen gefälschten Impfpass. Außerdem habe der Mann eingeräumt, weitere Pässe gefälscht und verkauft zu haben.

+++ Late-Night-Impfen in Riem +++

Die Landeshauptstadt München lädt am Freitag, 30., und Samstag, 31. Juli, zusätzlich zu den normalen Öffnungszeiten zum Late-Night-Impfen ins Impfzentrum Riem, Paul-Henri-Spaak-Straße 12. An diesen beiden Tagen ist das Impfzentrum von 9 bis 22 Uhr durchgehend geöffnet. Alle ab 16 Jahren können sich ohne Terminvereinbarung und ohne Registrierung im Impfportal BayIMCO impfen lassen. 

+++ Spritze in der Gastro: Filmcasino bietet Corona-Impfung an +++

Jeden Freitag- und Samstagabend (18 bis 22 Uhr) können sich Impfwillige ab sofort im Filmcasino am Odeonsplatz gegen das Coronavirus impfen lassen. Eine Voranmeldung ist dafür nicht nötig.

Laut eigener Aussage ist das Filmcasino damit der erste gastronomische Betrieb in München, der eine Vor-Ort-Impfung anbietet. Damit wolle man "ein Vorreiter und hoffentlich Wegbereiter zurück zur Normalität sein", heißt es in einer Mitteilung.

Verimpft werden die Impfstoffe von AstraZeneca, Biontech, Moderna sowie Johnson & Johnson, der Impfstoff kann frei gewählt werden. Wer sich impfen lassen möchte, muss lediglich seinen Personal- und Impfausweis mitnehmen.

+++ Über 50 Prozent der Deutschen sind komplett geimpft +++

Mehr als jeder zweite Deutsche ist vollständig gegen das Coronavirus geimpft, das teilte Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) am Mittwoch auf Twitter mit. 50,2 Prozent haben den kompletten Impfstoff, 61,1 Prozent sind mindestens einmal geimpft.

Anzeige für den Anbieter Twitter über den Consent-Anbieter verweigert

Corona-News vom 27.07.2021

+++ Testpflicht für Reiserückkehrer bereits ab 1. August? +++

Es könnte plötzlich ganz schnell gehen: Bereits ab Anfang August werden die Corona-Auflagen für Reiserückkehrer aller Voraussicht nach maßgeblich verschärft. Aus dem Ausland nach Deutschland einreisende Personen werden dann wohl einen negativen Test vorweisen müssen.

"Der Bund hat uns jetzt zugesichert, er wird bis zum 1. August alles probieren, eine einheitliche Testpflicht einzuführen, nicht nur für Flugreisende", kündigte Bayerns Ministerpräsident Markus Söder am Dienstag in den ARD-"Tagesthemen" an. "Jeder braucht einen Test", heiße dann die neue Regel." Er glaube, dass das jetzt verständlicher, klarer und sicherer sei. Das ursprüngliche angedachte Datum für eine Einreiseverordnung ab 11. September wäre "ein Witz gewesen", sagte Söder, "da ist der Urlaub vorbei selbst in den Ländern mit späten Ferien."

Die Länder hätten Druck gemacht, weil sie ein verlässliche Basis für die Einreise bräuchten, sagte Söder. Derzeit gilt die Testpflicht nur für Menschen, die per Flugzeug nach Deutschland einreisen. Bundesinnenminister Horst Seehofer (CSU) hatte der "Bild"-Zeitung gesagt, dass nachweislich Geimpfte oder Genesene kein negatives Testergebnis nachweisen müssten. Seehofer und auch Söder betonten, dass die Kontrollen im Individualverkehr stichpunktartig erfolgen sollten. Stationäre Grenzkontrollen wolle keiner und mache auch keiner, sagte Söder.

+++ Nächste Ministerpräsidentenkonferenz am 10. August +++

Zuletzt gestiegene Corona-Zahlen: Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) fordert mit Blick die Herbst-Monate eine klare Strategie von Bund und Ländern. Die bislang für Ende August geplante Ministerpräsidentenkonferenz (MPK) solle deshalb vorgezogen werden, mahnte Söder nach einer Kabinettssitzung in München.

Wie der derzeitige Leiter der MPK und Regierende Bürgermeister von Berlin, Michael Müller, mitteilte, steht die nächste Videoschaltkonferenz mit Bundeskanzlerin Angela Merkel am 10. August an, also am übernächsten Dienstag. Müller begründete das mit der negativen Entwicklung der Infektionszahlen.

In seiner heutigen Sitzung hatte das bayerische Kabinett fast schon routinemäßig die Corona-Verordnung für den Freistaat um rund einen Monat bis 25. August verlängert. Maßnahmen wie Kontaktbeschränkungen und Maskenpflicht, verpflichtende Kontaktdatenerfassung und viele Einschränkungen ab einer bestimmten Inzidenz gelten damit weiter.

+++ Keine speziellen und strikteren Auflagen für Kneipen +++

Kneipen und Bars dürfen im Freistaat unter den gleichen Voraussetzungen öffnen wie Restaurants - weitergehende Einschränkungen wie ein zeitlich begrenztes Alkoholausschankverbot gibt es aber nicht. Die entscheidende Regel ist: Auch in reinen Schankwirtschaften muss die Bedienung am Tisch erfolgen - Theke und Tresen sind tabu. Das erklärte Ministerpräsident Markus Söder (CSU) nach der Kabinettssitzung am Dienstag in München.

Mit der Entscheidung reagierte das Kabinett auf ein Urteil des Bayerischen Verwaltungsgerichtshofs, der die Schließung von Innenräumen reiner Schankwirtschaften am Freitag gekippt hatte. Auf weitergehende Einschränkungen, etwa eine gesonderte Sperrstunde oder ein Alkoholausschankverbot ab einer bestimmten Uhrzeit, wie sie das Gericht als Möglichkeit angedeutet hatte, verzichtete das Kabinett.

+++ Nach Sommerferien: Wieder Maskenpflicht für Schüler in Bayern +++ 

Nach den Sommerferien müssen die bayerischen Schülerinnen und Schüler im Klassenzimmer in den ersten Wochen wieder einen Mund-Nasen-Schutz tragen. Dadurch sollen Infektionen durch Reiserückkehrer verhindert werden, schrieb Bayerns Kultusminister Michael Piazolo (Freie Wähler) in einem Brief an die Erziehungsberechtigten in Bayern. Der Schulstart im Herbst könne für den weiteren Verlauf des Schuljahres entscheidend sein. Wie lange die Maskenpflicht bestehen bleiben soll, sagte er nicht.

Außerdem rief Piazolo dazu auf, alle Kinder in der letzten Ferienwoche auf das Coronavirus in einem Testzentrum, an einer Teststation oder einer Apotheke testen zu lassen. "Jede Infektion, die schon vor Schulbeginn erkannt wird, erhöht die Sicherheit für die Mitschülerinnen und Mitschüler in den ersten Unterrichtstagen, verhindert Infektionen und Quarantäneanordnungen", erklärte Piazolo.

+++ Bar-Öffnungen: Neuer Koalitions-Zoff droht +++

Nach dem Urteil des Bayerischen Verwaltungsgerichtshofs droht am Dienstag im Kabinett ein neuer Streit der Koalitionäre zur Öffnung von Bars und Kneipen. Ministerpräsident Markus Söder (CSU) hatte bereits am Freitag angekündigt, dass er gegen eine völlige Freigabe sei. Er betonte, dass das Gericht zwar eine generelle Schließung nicht mehr für verhältnismäßig halte, Einschränkungen wie eine Koppelung an die Inzidenzwerte oder andere Auflagen seien aber ausdrücklich zulässig. Denkbar seien daher etwa spezielle Regelungen zur Sperrstunde, zum Alkoholausschank oder zu einer Sitzplatzpflicht.

Dagegen hatte Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger (Freie Wähler) erklärt, es sei "höchste Zeit", dass auch Bars und Kneipen nach dem langen Lockdown wieder ihren Geschäften nachgehen und Gäste bedienen dürften. Öffnungen mit bewährten Konzepten seien verantwortbar und könnten dazu führen, dass weniger private Treffen in Partykellern oder im öffentlichen Raum stattfänden.

Lesen Sie auch


Corona-News vom 26.07.2021

+++ Dehoga will Gleichstellung für Geimpfte und Getestete in Gastronomie  +++

Der bayerische Hotel- und Gaststättenverband ist gegen eine Bevorzugung Geimpfter gegenüber negativ Getesteten beim Zugang zur Gastronomie: "Wir fordern die Gleichstellung von Negativ-Getesteten mit Geimpften und Genesenen, um Anreize für freiwillige Testungen und Impfungen zu schaffen." Zuvor hatte Kanzleramtschef Helge Braun gesagt, womöglich könnten Ungeimpfte trotz eines negativen Tests in Zukunft Angebote wie Restaurantbesuche nicht mehr wahrnehmen.

+++ Inzidenz steigt: Bund will über zusätzliche Corona-Maßnahmen beraten +++

Weil die Zahl der Corona-Infektionen wieder rasant steigt, will die Bundesregierung in den kommenden Tagen und Wochen über weitere Corona-Maßnahmen beraten. Zwar sei die Inzidenz immer noch relativ niedrig, dennoch bestehe Anlass zur Sorge. so die stellvertretende Regierungssprecherin Ulrike Demmer am Montag. Binnen einer Woche seien die Fallzahlen um 75 Prozent gestiegen (Stand Montag). "Wenn sich diese Entwicklung so fortsetzt, müssen wir zusätzliche Maßnahmen ergreifen." Es gelte alles zu tun, um eine Situation wie im Frühjahr zu vermeiden, sagte sie.

Gemeinsam mit den Ländern solle daher in den kommenden Tagen und Wochen überlegt werden, was möglich und zu machen sei, sagte Demmer. Dies solle auch Thema einer Runde mit den Ministerpräsidenten sein. Einen Termin dafür nannte sie noch nicht. Im Fokus stünden Bemühungen für eine höhere Impfquote, der Umgang mit Reiserückkehrern und mögliche konkrete Maßnahmen gegen die steigenden Zahlen.

+++ Erster Landkreis in Bayern wieder über 50er-Inzidenz +++

Erstmals seit gut fünf Wochen liegt die Corona-Inzidenz in einem bayerischen Landkreis wieder über 50. Für das Berchtesgadener Land meldete das Robert Koch-Institut am Montagmorgen (Stand: 3.13 Uhr) einen Wert von 58,5. Noch am Sonntag waren es 35,9. Zuletzt hatte am 19. Juni die Stadt Schweinfurt oberhalb der 50er-Grenze gelegen.

Direkte Konsequenzen hat das Überschreiten noch nicht. Maßnahmen greifen erst, wenn Inzidenzschwellenwerte an drei aufeinander folgenden Tagen überschritten werden - und dann ab dem übernächsten Tag. Sollte die Inzidenz aber über 50 bleiben, würde das unter anderem bedeuten, dass bei diversen Veranstaltungen weniger Menschen zugelassen sind.


Corona-News vom 25.07.2021

+++ Laschet gegen Impfpflicht und Einschränkungen für Ungeimpfte +++

Der Kanzlerkandidat der Union, Armin Laschet, hat sich gegen eine Impfpflicht und Einschränkungen für Ungeimpfte in der Corona-Pandemie ausgesprochen. "Ich halte nichts von Impfpflicht und halte auch nichts davon, auf Menschen indirekt Druck zu machen, dass sie sich impfen lassen sollen", sagte der CDU-Chef am Sonntag im Sommerinterview des ZDF. Priorität müsse nun haben, möglichst viele Bürger von der Impfung gegen Corona zu überzeugen.

Armin Laschet (CDU) im Sommerinterview mit Theo Koll, dem Leiter des ZDF-Hauptstadtstudios Berlin.
Armin Laschet (CDU) im Sommerinterview mit Theo Koll, dem Leiter des ZDF-Hauptstadtstudios Berlin. © dpa/Marius Becker (ZDF)

Laschet betonte, das Prinzip, dass man entweder geimpft, getestet oder genesen sein müsse, um bestimmte Dinge zu tun, sei richtig. "In einem freiheitlichen Staat gibt es Freiheitsrechte, nicht nur für bestimmte Gruppen", sagte er. Das Ziel müsse sein, die Pandemie so zu bekämpfen, dass alle Freiheits- und Grundrechte wieder in Kraft gesetzt werden.

Lesen Sie auch

+++ Seehofer für mehr Freiheiten für Geimpfte - gegen Impfpflicht +++

Bundesinnenminister Horst Seehofer (CSU) hat sich gegen eine Corona-Impflicht, aber für mehr Freiheiten für Geimpfte ausgesprochen. "Das ist keine Diskriminierung der Nicht-Geimpften", sagte Seehofer im Interview mit RTL/ntv. Er achte es, wenn jemand sich aus persönlichen Gründen gegen eine Impfung entscheide. "Aber die nicht geimpfte Person muss auch einsehen, dass wir die Gesamtgesellschaft schützen müssen und deshalb nur die Geimpften zu größeren Gemeinschaftsveranstaltungen zulassen können."

Gleichzeitig stellt sich Seehofer gegen eine Impfpflicht. "Wir müssen die Leute überzeugen, dass sie sich impfen lassen." Man dürfe eine Impfung vor allem nicht zur Voraussetzung für ein Arbeitsverhältnis oder den Abschluss eines Versicherungsvertrages machen. "Das dürfen wir in Deutschland nicht beginnen."

Lade TED
 
Umfrage wird geladen, bitte warten...
 

+++ Inzidenz in Berchtesgaden seit drei Tagen über 25 +++

Im Landkreis Berchtesgadener Land gilt ab Montag wieder eine Maskenpflicht für Schülerinnen und Schüler ab der fünften Klasse. Der Landkreis überschritt den dritten Tag in Folge den Wert über 25, wie das Landratsamt am Sonntag mitteilte. Für Grundschulen und Förderschulen gelte keine Maskenpflicht.

Die Sieben-Tage-Inzidenz lag im Landkreis Berchtesgadener Land mit 35,9 bayernweit am höchsten. Das Landratsamt hat daher das Testangebot erweitert und rief alle Bürgerinnen und Bürger auf, sich testen zu lassen. "Im Hinblick auf die Delta-Variante richtet sich diese Bitte auch an Geimpfte", hieß es in der Pressemitteilung.

+++ Kanzleramtschef Braun: Ungeimpften drohen wieder Einschränkungen +++

Weil die Zahl der Corona-Infektionen wieder steigt, hat Kanzleramtschef Helge Braun noch Ungeimpfte dazu aufgerufen, sich impfen zu lassen. Dafür gebe es zwei Argumente, sagte er der "Bild am Sonntag": Die Impfung schütze zu 90 Prozent vor einer schweren Corona-Erkrankung. "Und: Geimpfte werden definitiv mehr Freiheiten haben als Ungeimpfte." Sollten die Neuinfektionen weiter so zunehmen, müssten Ungeimpfte ihre Kontakte wieder reduzieren. "Das kann auch bedeuten, dass gewisse Angebote wie Restaurant-, Kino- und Stadionbesuche selbst für getestete Ungeimpfte nicht mehr möglich wären, weil das Restrisiko zu hoch ist", warnte er.

+++ Holetschek ruft zu Impfungen in den Ferien auf +++

Bayerns Gesundheitsminister Klaus Holetschek (CSU) hat die Menschen in Bayern dazu aufgerufen, sich trotz der anstehenden Sommerferien gegen Corona impfen zu lassen. "Es war noch nie so leicht wie jetzt, eine Corona-Impfung zu bekommen", sagte der CSU-Politiker in einer am Sonntag verbreiteten Mitteilung. "Corona macht keine Ferien, und auch unsere Impfangebote sind in den Ferien weiter für alle Impfwilligen offen. Dieser Sommer ist ein Impf-Sommer."

Wer seinen Termin zur Zweitimpfung in den Sommerferien habe, solle diesen auch wahrnehmen, betonte Holetschek. Nur so sei ein voller Immunschutz gegen eine schwere Covid-Erkrankung möglich. 

+++ Inzidenz in München leicht gesunken +++

Die Inzidenz ist in München leicht gesunken.  Nach einem Wert von 21,69 am Samstag, meldet das Robert Koch-Institut (RKI) am Sonntagmorgen eine Sieben-Tage-Inzidenz von 20,4.


Corona-News vom 24.07.2021

+++ Berufsverband lehnt Impfpflicht für Pflegekräfte ab +++

Die Vereinigung der Pflegenden in Bayern hat eine Impfpflicht für Pflegekräfte erneut abgelehnt. "Ich glaube allerdings sehr wohl, dass es eine moralische Pflicht gibt, sich impfen zu lassen, gerade für alle Menschen, die im Gesundheitswesen arbeiten", sagte Verbandspräsident Georg Sigl-Lehner der "Augsburger Allgemeinen" (Samstag). "Aber diese moralische Pflicht gilt auch für die Gesamtbevölkerung."

Zum einen könne man so andere Menschen schützen. "Ich trage das Virus oft ohne, dass ich es merke, in ein Altenheim, eine Klinik, eine Einrichtung für behinderte Menschen hinein." Zum anderen sei der Selbstschutz ein wichtiges Argument, sich impfen zu lassen. "Diese moralische Pflicht, sich impfen zu lassen, habe ich meines Erachtens aber auch, weil ich ja selbst Kinder habe, einen Partner, eine Familie, für die ich Verantwortung trage."

+++ Wegen Corona: Antragsflut bei gefördertem Wohnraum und Wohngeld in München +++

Das Sozialreferat registriert dieses Jahr eine deutlich erhöhte Nachfrage nach geförderten Wohnungen und Wohngeld. Im Jahr 2020 gingen rund 82 Prozent mehr Anträge für Wohngeld beim Amt für Wohnen und Migration ein als im Jahr zuvor. Seit Juli 2020 verzeichnet die Stadt zudem monatlich eine durchschnittliche Steigerung von rund 800 Anträgen für eine geförderte Wohnung. Weil die Bearbeitung der Anträge sehr lange dauert, fordert Sozialreferentin Dorothee Schiwy Erleichterungen vom Gesetzgeber. Mehr dazu lesen Sie hier.

+++ Bayern droht vierte Welle im Herbst +++

Bayern und Deutschland droht eine vierte Corona-Welle im Herbst. Trotz niedriger absoluter Fallzahlen steigen die Infektionsraten derzeit wieder exponentiell an. Für die nähere Zukunft rechnet das Gesundheitsministerium in München zunächst damit, dass die Urlaubssaison mit ihrem erhöhten Reisesverkehr auch zu einem erhöhten Infektionsrisiko führen kann. 

Was die weitere Entwicklung betrifft, so rechnet das Robert Koch-Institut in Modellszenarien mit einem neuerlichen starken Anstieg der deutschlandweiten Fallzahlen ab Ende Oktober. Eine große Rolle bei der Ausbreitung des Virus spielt die Delta-Variante, die mutmaßlich ansteckender ist als andere Varianten. Nach Angaben des RKI vom 14. Juli lag der Anteil der Delta-Variante an sämtlichen Neuinfektionen in Deutschland bis dahin bei knapp drei Viertel.

Die große Hoffnung: Dank Impfungen und einer steigenden Zahl von Genesenen schreitet die Immunisierung voran - deswegen geht die Staatsregierung "von einer durchschnittlich niedrigeren Morbiditäts- und Mortalitätsrate" aus als im Jahr 2020.


Corona-News vom 23.07.2021

+++ Apotheken können bald wieder Impfzertifikate ausstellen +++

Schrittweise sollen Apotheken ab nächster Woche wieder Impfzertifikate ausstellen können. Nach und nach sollen sie dann wieder Zugang zum Portal des Deutschen Apothekerverbands (DAV) bekommen, teilte das Bundesgesundheitsministerium am Freitag mit.

Der DAV hatte die Ausstellung in Rücksprache mit dem Ministerium gestoppt, da es am Donnerstag Berichte über eine Sicherheitslücke gab.

+++ Spanien und Niederlande als Hochinzidenzgebiete eingestuft +++

Wegen hoher Infektionszahlen hat die Bundesregierung die Urlaubsländer Spanien und Niederlande als Hochinzidenzgebiete eingestuft. Das gab das Robert-Koch-Institut (RKI) am Freitag bekannt. Wer ab Dienstag aus den beiden Ländern zurückkehrt und nicht vollständig geimpft oder genesen ist, muss für zehn Tage in Quarantäne, kann diese aber durch einen negativen Test auf fünf Tage verkürzen.

+++ Söder kündigt Gespräche über neue Maßstäbe für Auflagen an +++

Bayerns Ministerpräsident Markus Söder strebt neue Bewertungsmaßstäbe für künftige Corona-Auflagen an. "Wir müssen jetzt die Zeit nutzen, um die Frage zu klären: ab wann greift man ein", sagte der CSU-Chef nach Angaben von Teilnehmern bei der Klausur des Parteivorstands am Freitag in Gmund am Tegernsee. Für die Entscheidungen müssten neben der Inzidenz auch die erfolgten Impfungen und die Krankenhauszahlen zugrunde gelegt werden. "Wir wollen keinen weiteren Lockdown, aber wir müssen die Denkaufgabe für den Herbst lösen", so Söder.

+++ VGH: Reine Bars und Kneipen dürfen wieder öffnen +++

Der Verwaltungsgerichtshof hat das Verbot, reine Bars und Kneipen zu öffnen, vorläufig gekippt. Das teilte das Gericht am Freitag mit. Für die Schankbetriebe gelten somit die gleichen Regeln wie für Restaurants. Nach der Entscheidung schaltete sich sofort Ministerpräsident Söder in die öffentliche Diskussion ein und gab an, eine generelle Öffnung nicht zulassen zu wollen. Das Kabinett wolle in der kommenden Woche das weitere Vorgehen besprechen. Hier mehr zum Thema lesen.

+++ RKI: Inzidenzanstieg vor allem bei 15- bis 34-Jährigen +++

Der Anstieg der Sieben-Tage-Inzidenz in Deutschland ist nach Angaben des Robert Koch-Instituts (RKI) bisher vor allem bei Menschen zwischen 15 und 34 Jahren zu beobachten. Während sich die Werte in den Gruppen ab 60 Jahren in den vergangenen Wochen nur minimal und auf sehr niedrigem Niveau veränderten, verzeichnet das RKI für Jüngere relativ starke Zuwächse.

Die höchste Sieben-Tage-Inzidenz von 32 in der vergangenen Woche verzeichnen laut RKI die Jugendlichen und jungen Erwachsenen zwischen 15 und 24 Jahren. In dem Alter sind schwere Krankheitsverläufe von Covid-19 relativ selten. Die Impfquoten bei den Menschen unter 60 sind zudem auch deutlich geringer als bei den über 60-Jährigen. In diesen Gruppen sind weniger als 5 Fälle pro 100.000 Einwohner binnen sieben Tagen erfasst.

+++ Inzidenz in München steigt auf 21,4 +++

Die Inzidenzzahl für München steigt weiter an. Am Dienstag lag der Wert bei 19,3, am Donnerstagmorgen meldet das Robert Koch-Institut (RKI) eine Inzidenz von 21,4.


Corona-News vom 22.07.2021

+++ RKI: Herdenimmunität ist nicht realistisch +++

Wenig ermutigende Aussagen aus dem aktuellen Strategiepapier des Robert Koch-Instituts: "Die Vorstellung des Erreichens einer Herdenimmunität im Sinne einer Elimination oder sogar Eradikation des Virus" - also ein weitgehendes Zurückdrängen oder Ausrotten - sei nicht realistisch. Ziel der Impfungen sei daher, "in der Bevölkerung eine breite Grundimmunität zu erreichen". Diese vermittle einen weitgehenden individuellen "Schutz vor (schweren) Erkrankungen" und verringere zudem die Viruszirkulation. Eine breite Grundimmunität werde jedoch vermutlich diesen Herbst und Winter noch nicht erreicht sein, weil die erwartbare Impfquote von circa 70 bis 80 Prozent unter Erwachsenen noch nicht ausreiche.

Das RKI dringt daher wegen des als wahrscheinlich eingeschätzten Anstiegs der Corona-Fälle im Herbst und Winter darauf, schon jetzt vorbeugende Maßnahmen zu ergreifen. So sollten schwere Krankheitsverläufe, Todesfälle und die Belastung für das Gesundheitswesen klein gehalten "und bevölkerungsbezogene Maßnahmen minimiert werden können."

+++ Sicherheitslücke: Apotheken können aktuell keine digitalen Impfnachweise ausstellen +++

Apotheken in ganz Deutschland können seit Mittwoch keine Corona-Impfzertifikate mehr ausstellen. Der Deutsche Apothekerverband (DAV) teilte am Donnerstag mit, dass die Ausstellung von Zertifikaten in Rücksprache mit dem Bundesgesundheitsministerium gestoppt worden sei.

Dem "Handelsblatt" in Zusammenarbeit mit IT-Spezialisten war es demnach gelungen "mithilfe von professionell gefälschten Dokumenten" auf dem DAV-Server einen Gastzugang für einen nicht existierenden Apothekeninhaber zu erzeugen, mit dem dann zwei Impfzertifikate ausgestellt worden seien. Aktuell würden deshalb die angemeldeten Betriebsstätten einer Überprüfung unterzogen. Doch gebe es bislang keine Hinweise auf andere unberechtigte Zugänge.

Wann die Apotheken wieder Impfzertifikate ausstellen können, steht nach Angaben des DAV noch nicht fest. Es sei aber davon auszugehen, dass die über 25 Millionen Impfzertifikate, die bisher ausgestellt worden seien, alle von rechtmäßig registrierten Apotheken stammen.

+++ Merkel mahnt Bevölkerung weiter zur Vorsicht +++

Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hat die Bevölkerung mit Blick auf steigende Infektionszahlen auf eine weiterhin schwierige Zeit eingestimmt. Deutschland habe es "mit einer deutlichen, und wie ich finde auch besorgniserregenden Dynamik" zu tun, sagte die Bundeskanzlerin am Donnerstag bei ihrer voraussichtlich letzten Sommerpressekonferenz in Berlin. Angesichts steigender Infektionszahlen rief sie zu verstärkten Impfbemühungen auf. "Je mehr geimpft sind, umso freier werden wir wieder sein."

+++ München startet Impfaktion in Moscheen +++

Die Stadt ädt am morgigen Freitag, 23. Juli, zu einem Impftag in vier Moscheen im Stadtgebiet ein. Bei allen Terminen ist keine Anmeldung notwendig. Für Impfwillige gilt ein Mindestalter von 18 Jahren. Die mobilen Impfteams werden jeweils von 14 bis 16.30 Uhr an folgenden Orten sein:
- Türkisch-Islamisches Gemeindezentrum zu München, Schanzenbachstraße 1
- Türkisch-Islamische Gemeinde zu München, Mehmet Akif Moschee, Moosacher Straße 22
- Türkisch-Islamische Gemeinde zu München-Allach, Vesaliusstraße 24
- Kurtuba Moschee Moosach, Baubergerstraße 32

Es werden alle Impfstoffe verimpft, auch auch Zweitimpfungen sind möglich, sofern der Mindestabstand zur Erstimpfung eingehalten wird. Auch Menschen, die ihren Erstwohnsitz nicht in München haben, können sich impfen lassen.  Zur Impfung ist ein gültiges Ausweisdokument mitzubringen (Personalausweis oder Reisepass) sowie, falls vorhanden, der gelbe Impfpass.

+++ Impfmüdigkeit? - Kampagne kommt in Bayern nicht recht voran +++

Die Impfkampagne in Bayern kommt weiter nur schleppend voran. Rund 360.000 Impfungen wurden in der vergangenen Woche in den bayerischen Arztpraxen verabreicht, wie die Kassenärztliche Vereinigung Bayerns (KVB) mitteilte. Das ist zwar etwas mehr als in der Vorwoche (rund 353.000). Anfang Juni waren es aber noch rund 524.000 pro Woche gewesen. In den Impfzentren werden die Kapazitäten heruntergefahren.

Impfdosen sind dort laut bayerischem Gesundheitsministerium ausreichend vorhanden. Bislang sei der Verfall von 1.751 Impfdosen gemeldet worden. Mittlerweile sei es in den meisten Zentren möglich, auch ohne Termin eine Impfung zu erhalten, teilte das Ministerium mit.

Bereits vergangene Woche hatten erste Impfzentren geschlossen. Aufgrund der aktuell relativ geringen Auslastung seien auch die verbliebenen Zentren zum Teil nicht mehr im bisherigen Umfang geöffnet. Das Herunterfahren weiterer fester Standorte werde vorbereitet.

+++ Inzidenz in Bayern steigt weiter +++

Die Corona-Inzidenz in Bayern steigt weiter. Am Donnerstag (Stand: 3.15 Uhr) meldete das Robert Koch-Institut 11,8 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner in den vergangenen sieben Tagen. Das sind 0,7 mehr als am Mittwoch und 3,0 mehr als vor Wochenfrist.

Innerhalb des Freistaats gibt es große Unterschiede. Die höchsten Inzidenzen gibt es mit 33,6 und 33,2 in den Städten Bamberg und Amberg. Dagegen liegt der Wert in der Stadt Hof und dem Landkreis Bayreuth bei 0. Vor einer Woche hatte es allerdings noch sechs Landkreise und kreisfreie Städte mit einer Nullinzidenz gegeben.

+++ Umfrage: Jeder Zweite bei Impfangebot für Ende der Corona-Maßnahmen +++

Jeder Zweite in Bayern ist einer Umfrage im Auftrag der FDP zufolge für ein Ende aller Anti-Corona-Maßnahmen, sobald jeder Erwachsene ein vollständiges Impfangebot bekommen hat. 50 Prozent sind dafür oder eher dafür, 35 Prozent sind dagegen oder eher dagegen. Elf Prozent antworteten in der Erhebung mit "weiß nicht", vier Prozent machten auf die entsprechende Frage keine Angaben.

Die Umfrage wurde vom Institut Insa Consulere im Auftrag der Landtags-FDP zwischen dem 12. und 19. Juli als Online-Befragung durchgeführt. 1.000 Personen aus Bayern ab 18 Jahren nahmen teil.

+++ München-Inzidenz steigt weiter leicht an ++++

Die Inzidenz in München ist erneut angestiegen. Lag der Wert am Mittwoch noch bei 19,0, meldet das Robert Koch-Institut am Donnerstagmorgen einen Wert von 19,3 (Stand 3.15 Uhr).


Corona-News vom 21.07.2021

+++ Lehrerverband rechnet mit erneuten Einschränkungen im neuen Schuljahr +++

Heinz-Peter Meidinger, der Präsident des Lehrerverbandes, rechnet auch im neuen Schuljahr mit Einschränkungen in Folge von Corona. In der "Welt" erklärte er, es sei wahrscheinlich, dass wegen der Delta-Variante Hunderttausende Schüler in Quarantäne müssen. "Niemand kann ausschließen, dass wir wegen der Delta-Variante und der mangelnden Impfquote eine enorme vierte Welle bekommen, in der dann auch wieder Wechselunterricht nötig wird."

Meidinger rief die Politik zu Ehrlichkeit auf. "Wer jetzt verspricht, dass es im nächsten Jahr auf jeden Fall vollständigen Präsenzunterricht geben wird, begibt sich auf dünnes Eis", sagte der Verbandspräsident. "Präsenzunterricht um jeden Preis bedeutet, die Durchseuchung der Schulen in Kauf zu nehmen. So ehrlich sollte die Politik das schon sagen."

+++ Impfungen im Impfzentrum jetzt auch ohne Termin +++

Die Stadt München scheint nun jedes Mittel nutzen zu wollen, um die fortschreitende Impfmüdigkeit unter den Bürgern einzudämmen.

Ab sofort sind im Impfzentrum in Riem auch Corona-Impfungen ohne Terminvereinbarung oder vorherige Registrierung möglich. Einfach hingehen und sich den Piks abholen!

Die Impfungen in Riem sind von Montag bis Sonntag zwischen 9 Uhr und 17.45 Uhr möglich. Es stehen alle zugelassenen Impfstoffe zur Verfügung, der Impfling kann frei wählen. Auch Zweitimpfungen können vor Ort durchgeführt werden. Erforderlich ist dafür aber ein Nachweis über die erfolgte Erstimpfung.

Nicht nur Münchner können sich im Impfzentrum impfen lassen, alle Personen mit Wohnsitz in Deutschland werden hier geimpft. Ein gültiges Ausweisdokument (Personalausweis oder Reisepass) ist Pflicht, falls vorhanden soll der Impfling auch den Impfpass mitbringen.

+++ 550 Corona-Impfungen beim Impfbus am Marienplatz +++

Der Impfbus am Marienplatz.
Der Impfbus am Marienplatz. © Michael Nagy/Presseamt

Am Dienstag stand der Impfbus der Stadt München von 12 bis 20 Uhr am Marienplatz. Insgesamt 550 Personen haben sich in dieser Zeit gegen das Coronavirus impfen lassen. Der Stadt zufolge habe die Maßnahme "sehr guten Anklang gefunden". Die Gesundheitsreferentin ist zufrieden: "Das ist ein schöner Erfolg und ein gutes Zeichen, dass die Impfbereitschaft in der Münchner Bevölkerung wieder zunimmt", wird Beatrix Zurek in einer Mitteilung zitiert.

Nach dem Backstage-Gelände, dem Geschwister-Scholl-Platz und dem Marienplatz steht der Impfbus in den kommenden Tagen nun auch an weiteren Orten:

  • Freitag, 23. Juli, und Samstag, 24. Juli, Forum Schwanthalerhöhe, Theresienhöhe 5, 10 bis 18 Uhr
  • Donnerstag, 29. Juli, bis Samstag, 31. Juli, Pasing-Arcaden, Pasinger Bahnhofsplatz 5, 10 bis 18 Uhr
  • Freitag, 30. Juli, bis Sonntag, 1. August, Tollwood Sommerfestival 2021, Olympiapark Süd, Spiridon-Louis-Ring 100; (Freitag: 15 bis 22 Uhr, Samstag und Sonntag 11 bis 20 Uhr)

Wichtig: Für eine Impfung im Impfbus ist keine Terminvereinbarung nötig. Auch eine vorherige Registrierung in BayIMCO ist nicht verpflichtend, jedoch erwünscht, um den Ablauf vor Ort zu beschleunigen.

+++ Experte: Bedeutung der Inzidenz verschiebt sich +++

Die Bedeutung der Inzidenz hat sich laut Christian Karagiannidis, Präsident der Deutschen Gesellschaft für Internistische Intensiv- und Notfallmedizin (DGIIN) verschoben. Grund dafür ist die hohe Impfquote bei den Risikogruppen.

Die Inzidenz sei weiterhin wichtig, aber nicht mehr der entscheidende Gradmesser dafür, wie viele Menschen wirklich schwer erkranken, sagte Karagiannidis im ARD-Morgenmagazin. Der Experte schlägt einen Dreiklang aus Inzidenz, Krankenhausauslastung und Intensivbettenbelegung vor.

+++ Ungeeignete Masken wurden an Städte und Landkreise verteilt +++

Die rund zehn Millionen OP-Masken mit mutmaßlich gefälschtem Zertifikat, die im April 2020 an Bayern verkauft wurden, sind an Städte und Landkreise verteilt worden. "Zum Zeitpunkt der Auslieferung galten die MNS auf der Basis der mitgelieferten Unterlagen als verkehrsfähig", erklärte das Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) auf Nachfrage der Deutschen Presse-Agentur. MNS steht für Mund-Nasen-Schutz.

Dazu, ob die ungeeigneten OP-Masken vor Ort auch verwendet wurden, machte das LGL keine Angaben. Angesichts des Maskenmangels zu Beginn der Pandemie ist dies aber nicht auszuschließen.

Zu einem nicht näher bezeichneten Zeitpunkt wurden die Masken allerdings wegen Hinweisen der zuständigen Überwachungsbehörde in Hamburg durch ein externes akkreditiertes Labor überprüft, wie das LGL mitteilte. Dies habe ergeben, dass die Masken zwar eine ausreichende Filterleistung hatten, allerdings bei anderen Eigenschaften die Norm nicht erfüllten. Daher seien sie "als nicht verkehrsfähig einzustufen" gewesen.


Corona-News vom 20.07.2021

+++ Bayern plädiert für neues Corona-Messmodell +++

Der bayerische Gesundheitsminister Klaus Holetschek (CSU) hat sich für ein neues Messmodell für Corona stark gemacht. Bei zunehmendem Impffortschritt sei es wichtig, auch die Zahl der Krankenhauseinweisungen mit einzubeziehen, sagte er am Dienstag. Das Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) arbeite gerade an einer Modellierung, wie man Hospitalisierung vor dem Impfen und danach sehen könne und wie man dies ins Verhältnis zur Inzidenz setzen könne. Doch auch die Inzidenz sei nach wie vor ein "wichtiger Vorwarnwert".

Am Samstag hatte bereits Ministerpräsident Markus Söder erklärt: "Wir werden mit höheren Inzidenzwerten arbeiten müssen. Wenn wir eine Situation haben, in der ungefähr die Hälfte geimpft ist, muss es mindestens die doppelte Inzidenz geben, bevor man überlegt, was man macht."

+++ Impfaktion jetzt auch an der TU +++

Nach der Ludwig-Maximilians-Universität bietet nun auch die Technische Universität München Impfungen für ihre Studierenden an, wie sie auf ihrer Homepage mitteilt. An fünf Terminen im Juli können sich diese ohne Voranmeldung am Campus München und am Campus Garching impfen lassen.

Impfangebot am Campus München: 26. und 27. Juli 2021
Zeit: Jeweils von 10 bis 17 Uhr | Ort: Impfbus in der Hochschulstraße am Stammgelände

Impfangebot am Campus Garching: 26., 27. und 28. Juli 2021
Zeit: Jeweils von 9 bis 17 Uhr | Ort: Campus Garching, Magistrale der Fakultät für Maschinenwesen, Boltzmannstraße 15.

Bei beiden Aktionen werden die Impfstoffe von Biontech/Pfizer und Johnson&Johnson angeboten. Wer sich impfen lassen möchte, braucht einen Nachweis des Studierendenstatus an der TUM, einen amtlichen Lichtbildausweis und - falls vorhanden - den Impfpass.

+++ Sonderimpfaktionen in Moosach und Feldmoching-Hasenbergl +++

Ende der Woche können sich Bürger wieder von mobilen Teams in ihren Stadtbezirken impfen lassen. Von Donnerstag bis Samstag (22. bis 24. Juli) gibt es eine Sonderimpfaktion im Nachbarschaftstreff an der Karlingerstraße 30a in Moosach. Am Freitag und Samstag sind Teams auch in der städtischen Gesundheitsberatungsstelle (Wintersteinstraße 14) in Feldmoching-Hasenbergl vor Ort.

Wer sich impfen lassen möchte, muss sich vorher per E-Mail über impfen.gsr@muenchen.de anmelden. Dadurch soll sichergestellt werden, dass genug Impfstoff vorhanden ist und Wartezeiten vermieden werden. Bei beiden Impfaktionen wird der Impfstoff von Johnson&Johnson verwendet. Er ist ab 18 Jahren zugelassen und muss nur einmal verabreicht werden. 

Weitere wohnortnahe Impfaktionen sind im Juli in Riem und Pasing geplant. 

+++ 136 Schüler nach Abifahrten mit Corona infiziert +++

In Bayern haben sich 136 Schüler bei Abifahrten nach Korfu mit Corona infiziert. Das teilte Gesundheitsminister Klaus Holetschek (CSU) am Dienstag nach der Kabinettssitzung mit. Die Positiv-Fälle hatten 608 Kontaktpersonen zur Folge, die in Quarantäne mussten. Betroffen waren Schüler aus dem ganzen Freistaat.

+++ Inzidenz in München steigt auf 18,1 +++

In München ist die Inzidenz auch am Dienstag leicht angestiegen. Am Montag lag der Wert bei 17,9. Am Dienstag meldet das RKI eine Steigerung auf 18,1.


Corona-News vom 19.07.2021

+++ Sonderimpfaktion: Nur 1.644 Dosen verabreicht +++

Die erste Sonderimpfaktion für alle ohne Anmeldung ist am Sonntag laut Stadt auf "gute Resonanz "gestoßen. 1.644 Menschen ließen sich am Sonntag in Riem ohne vorherige Terminvereinbarung impfen. Weniger als 2.000 Menschen am Tag sind natürlich deutlich weniger Impflinge, als das Impfzentrum zu leisten fähig wäre – an guten Tagen werden an einem Tag 9.000 Spritzen verabreicht.

Es zeigt sich, auch in München macht sich eine Impfmüdigkeit breit. 65,9 Prozent der Münchner über 18 haben inzwischen die erste Spritze bekommen, 52,1 Prozent auch die zweite. Zehn Tage vorher, am 9. Juli, lag die Erstimpfungsquote allerdings auch schon bei 63,1 Prozent.

+++ Impfen auf dem Campus - Landesweite Aktion für Studierende gestartet +++

Rund zweieinhalb Monate vor Beginn des Wintersemesters hat an der Ludwig-Maximilians-Universität München die landesweite Corona-Impfkampagne für Studierende begonnen. "Ziel der Kampagne ist, impfwilligen jungen Menschen, die an einer bayerischen Hochschule immatrikuliert sind beziehungsweise zum Wintersemester 2021/2022 im Freistaat ein Studium beginnen, bis zum Start des Lehrbetriebs im Wintersemester Impfungen anzubieten", sagte Wissenschaftsminister Bernd Sibler (CSU) am Montag in München.

Für die Rückkehr zu mehr Präsenz an den Hochschulen seien die Impfungen ein entscheidender Baustein und eine wichtige Grundlage. "Mit den Impfaktionen wollen wir es unseren Studentinnen und Studenten – auch den künftigen – erleichtern, ihr Impfangebot wahrzunehmen. Denn das Ziel für das kommende Wintersemester ist klar: Präsenzveranstaltungen sollen an unseren Hochschulen wieder die Regel sein", betonte Sibler. Ein Campus lebe davon, dass sich Menschen direkt begegneten und unmittelbar austauschten.

+++ München-Inzidenz stieg seit Freitag um fast 18 Prozent +++

Das RKI meldet in der Nacht auf Montag für München einen Inzidenz-Wert von 17,9 (Vortag: 17,1). Noch am Freitag lag die Sieben-Tage-Inzidenz in der Landeshauptstadt bei 15,2. Das bedeutet ein Anstieg der München-Inzidenz seit Freitag um 17,8 Prozent!


Zum Zwecke der Übersichtlichkeit und besserer Ladezeiten unseres Newsblogs haben wir alte Beiträge ab dieser Stelle gelöscht. Der erste Eintrag stammt vom 19.07.

Lädt
Anmelden oder registrieren

Zum Login
Zu meinen Themen hinzufügen

Hinzufügen
Sie haben bereits von 15 Themen gewählt

Bearbeiten
Sie verfolgen dieses Thema bereits

Entfernen
Um "Meine AZ" nutzen zu können, müssen Sie der Datenspeicherung zustimmen.

Zustimmen
Teilen 14 – Artikel empfehlen