Update

Coronavirus-News: Gastgewerbe läuft schlechter als vor Corona

Das Coronavirus beschäftigt München, Bayern und Deutschland weiterhin. Alle Neuigkeiten, Maßnahmen und Hinweise zum Erreger Sars-CoV-2 lesen Sie im AZ-Newsblog.
| AZ
X
Sie haben den Artikel der Merkliste hinzugefügt.
zur Merkliste
Merken
29 – Artikel empfehlen Teilen

Der Erreger Sars-CoV-2, der die Krankheit Covid-19 auslösen kann, sorgt in München, Bayern und Deutschland seit Monaten für teils drastische Maßnahmen. In unserem Newsblog informieren wir Sie über die aktuellen Corona-Entwicklungen in München und Bayern.


Corona-News vom 17.05.2022

+++ Gastgewerbe läuft schlechter als vor Corona +++

Bayerns Wirte und Hoteliers haben die Folgen der Corona-Pandemie bisher noch nicht gänzlich überstanden. Im ersten Quartal verzeichnete das Gastgewerbe zwar im Vergleich zum Vorjahr mehr als eine Verdopplung der Umsätze, doch liefen die Geschäfte immer noch schlechter als vor der Krise. Das teilte das Statistische Landesamt in Fürth am Dienstag mit.

Von Anfang Januar bis Ende März stiegen die Umsätze demnach inflationsbereinigt um 125 Prozent – diese Zahl erklärt sich dadurch, dass es anders als 2021 in diesem Jahr trotz hoher Infektionszahlen keinen Lockdown gab. Die Zahl der Mitarbeiter im bayerischen Gastgewerbe war ebenfalls knapp 18 Prozent höher als ein Jahr zuvor. Doch sowohl Umsätze als auch Mitarbeiterzahlen waren laut Landesamt nach wie vor niedriger als vor der Krise im ersten Quartal 2019. Absolute Zahlen nennt die Behörde in ihren Monatsberichten nicht.

+++ Patientenschützer fordern Hilfsfonds für Long-Covid-Versorgung +++

Für die bundesweite Versorgung von Menschen mit länger anhaltenden Beschwerden nach Corona-Infektionen sind aus Sicht von Patientenschützern zusätzliche Steuermittel nötig. "Die Bundesregierung ist aufgefordert, einen Post-Covid-Fonds aufzulegen", sagte der Vorstand der Deutschen Stiftung Patientenschutz, Eugen Brysch, der Deutschen Presse-Agentur. Dies allein im laufenden Budget der Kranken- und Pflegekassen zu machen, werde nicht möglich sein. Deutschlandweit arbeitende Ambulanzen an Krankenhäusern, Pflegeheimen, Versorgungszentren und Praxen müssten in der Lage sein, einer großen Patientenzahl therapeutische Hilfe anzubieten.

Der Corona-Expertenrat der Bundesregierung hatte den Aufbau flächendeckender Angebote für Menschen mit Covid-19-Folgebeschwerden angemahnt. Angesichts der steigenden Zahl an Patientinnen und Patienten sei das derzeitige Versorgungsangebot "bei Weitem nicht ausreichend", heißt es in einer am Montag vorgelegten Stellungnahme. Etabliert werden müssten etwa Spezialambulanzen und Reha-Kliniken.


Corona-News vom 16.05.2022

+++ Holetschek kündigt neue Corona-Infokampagne im Herbst an +++

Vor einer möglichen nächsten Corona-Welle zum Sommerende setzt Bayerns Gesundheitsminister Klaus Holetschek auf eine neue Informationsoffensive. "Wir müssen uns intensiv auf eine mögliche neue Pandemie-Welle im Herbst vorbereiten", sagte der CSU-Politiker am Montagabend bei der Jahrestagung der bayerischen Zeitungsverleger in Oberstdorf.

Die Presse biete in Krisen wie der Pandemie wichtige Informationen. Viele Zeitungen hätten die Menschen über falsche Corona-Thesen etwa im Internet und Verschwörungstheorien aufgeklärt, sagte Holetschek einer Mitteilung seines Ministeriums zufolge. 

Auf die Unterstützung der bayerischen Zeitungen setze er auch für die neue Informationsoffensive, sagte der Minister. Voraussichtlich ab Ende August solle sie für das Einhalten wichtiger Corona-Schutzregeln werben. "Die Pandemie hat uns gezeigt, dass es nicht reicht, rasch und richtig zu handeln. Auch die Kommunikation muss stimmen. Das Informationsbedürfnis der Menschen war und ist riesig."

+++ Bayern-Inzidenz erstmals seit Januar unter 500 +++

Die vom Robert Koch-Institut (RKI) für Bayern gemeldete Corona-Inzidenz ist erstmals seit Mitte Januar unter 500 gefallen. Am Montagmorgen meldete das Institut einen Wert von 483,4 für den Freistaat. Das sind 25,2 weniger als am Vortag und 60,1 weniger als vor Wochenfrist. Ihren Höhepunkt hatte die Inzidenz Ende März mit 2199,9 erreicht.

Die Zahlen sind allerdings mit großer Vorsicht zu interpretieren, da am Wochenende laut RKI-Dashboard keine neuen Fälle aus dem Freistaat gemeldet wurden. Bereits vergangene Woche hatte sich ein starker Rückgang über das Wochenende mit Tiefpunkt am Montag gezeigt auf dem am Dienstag dann mit den eingehenden Nachmeldungen ein kräftiger Anstieg folgte. Auch das RKI selbst weist auf die eingeschränkte Aussagekraft hin: Tagesaktuelle Schwankungen sollten – insbesondere am Wochenende und zu Wochenbeginn – nicht überbewertet werden.


Corona-News vom 15.05.2022

+++ Mehrheit der Deutschen hat keine Vorkehrungen für Notfälle getroffen +++

Mehr als zwei Drittel der Bundesbürger haben für mögliche Notfälle weder Vorräte angelegt noch andere Vorbereitungen getroffen. Das geht aus einer repräsentativen Umfrage des Meinungsforschungsinstituts YouGov im Auftrag der Deutschen Presse-Agentur hervor. Dabei gab fast die Hälfte (47 Prozent) der mehr als 2.000 Befragten an, er oder sie habe bisher keine speziellen Vorkehrungen getroffen, fühle sich aber dennoch für Notfälle gewappnet. Lediglich rund 16 Prozent der Deutschen haben demnach zu Hause etwa Vorräte an Lebensmitteln und Medikamenten angelegt oder sich um Geräte zum Erzeugen oder Speichern von Strom gekümmert. Acht Prozent der Teilnehmer der Umfrage gaben an, zwar spezielle persönliche Vorkehrungen für Notfälle getroffen zu haben, sich aber dennoch nicht ausreichend vorbereitet zu fühlen. Sechs Prozent der Befragten machten keine Angaben oder hatten keine Meinung zu dem Thema.

Bundesinnenministerin Nancy Faeser (SPD) hatte kürzlich in einem Interview mit dem "Handelsblatt" mit Blick auf mögliche Cyberattacken auf kritische Infrastruktur gesagt: "Wenn tatsächlich mal länger der Strom ausfällt oder das tägliche Leben auf andere Art und Weise eingeschränkt wird, dann ist es auf jeden Fall sinnvoll, einen Notvorrat zu Hause zu haben." Sie verwies auf eine entsprechende Checkliste des Bundesamtes für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK).

Die Bonner Behörde, die sich in ihrem Lagezentrum zuletzt auch die Verlegung von Corona-Patienten und Kriegsverletzten aus der Ukraine gekümmert hat, untersteht Faesers Ministerium. Sie hat aktuell keinen Chef, da ihr Präsident Armin Schuster im April als neuer Innenminister Sachsens benannt wurde. "Die Bedeutung des Bevölkerungsschutzes ist angesichts der Corona-Pandemie, der Flutkatastrophe des vergangenen Jahres und künftiger Klimafolgen sowie des russischen Angriffskriegs gegen die Ukraine erheblich gestiegen", sagte ein Sprecher des Bundesinnenministeriums. Die Leitung des BBK werde daher zügig neu besetzt werden.

Corona-News vom 14.05.2022

+++ Holetschek fordert Corona-Bonus für Hausarztpraxen +++

Auch Hausärzte und ihre medizinischen Fachangestellten sollten nach Ansicht von Bayerns Gesundheitsminister Klaus Holetschek (CSU) einen Corona-Bonus erhalten. "In der Pandemie haben Sie sich als echtes Bollwerk in der Patientenversorgung erwiesen", sagte er anlässlich der Mitgliederversammlung des Bayerischen Hausärzteverbandes in Erlangen am Samstag.

Diesen Einsatz bei der Bewältigung der Pandemie sollte man deshalb anerkennen und wie bei den Beschäftigten in Krankenhäusern und Pflegeheimen einen Corona-Bonus zahlen, sagte Holetschek. Eine entsprechende Forderung habe der Bund jedoch bisher verweigert. Die Unionsfraktion habe nun einen Antrag dazu im Bundestag eingebracht.

Corona-News vom 13.05.2022

+++ Zahl der Corona-Intensivpatienten unter 1.000 +++

Zum ersten Mal seit Ende August des vergangenen Jahres ist die Zahl der Schwerkranken Corona-Patienten auf der Intensivstation in Deutschland unter 1.000 gesunken. Am Freitag war der Stand im Intensivregister der Deutschen Interdisziplinären Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin (Divi) und des Robert Koch-Instituts (RKI) bei 979 Patienten. Im Dezember 2021 waren es noch knapp 4.900 Intensivpatienten, danach sank der Wert mit zwischenzeitlichen Plateauphasen ab. In den Münchner Krankenhäusern sind aktuell 282 Betten mit bestätigten COVID-19-Fällen belegt, davon 20 Intensivbetten (Intensive Care Unit, ICU) und 3 Betten in der Intensivüberwachungspflege (Intermediate Care, IMC).

+++ RKI registriert 68.999 Corona-Neuinfektionen - Inzidenz bei 485,7 +++

Das Robert Koch-Institut (RKI) hat die bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz am Freitagmorgen mit 485,7 angegeben. Am Vortag hatte der Wert der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner und Woche bei 502,4 gelegen (Vorwoche: 553,2; Vormonat: 1044,7).

Seit Beginn der Pandemie zählte das RKI 25.661.838 nachgewiesene Infektionen mit Sars-CoV-2. Die tatsächliche Gesamtzahl dürfte deutlich höher liegen, da viele Infektionen nicht erkannt oder erfasst werden.

Corona-News vom 12.05.2022

+++ Münchner Impf-Tram wird wieder eingestellt +++

Nach drei Monaten im Einsatz wird die Münchner Impf-Tram am kommenden Samstag (14. Mai) ein letztes Mal ausrücken – das teilte die Stadt am Donnerstag mit. Nach insgesamt 2.204 verabreichten Corona-Impfungen stellte die Stadt das Angebot wieder ein. Wegen "der insgesamt sinkenden Nachfrage nach Impfungen" sortiere man die Impfangebote neu. "Die Einstellung der Impf-Tram ist eine Konsequenz daraus", heißt es in der Mitteilung.

+++ Bayern: 300 Euro Bußgeld für Verstöße gegen Impfpflicht in Pflege +++

Verstöße gegen die Corona-Impfpflicht in der Pflege sollen in Bayern nur mit einem Bruchteil des möglichen Bußgeldes von 2500 Euro geahndet werden. Der rein theoretische Bußgeldrahmen werde in Bayern nicht vollständig ausgeschöpft, "im Regelfall wird ein Bußgeld maximal 300 Euro betragen", sagte eine Sprecherin des Gesundheitsministeriums dem "Coburger Tageblatt" (Mittwoch). Vorgaben für Bußgelder gebe es keine: "Es obliegt den zuständigen Kreisverwaltungsbehörden, im konkreten Einzelfall eine angemessene Höhe festzulegen."

Dabei sollen den Ministeriumsangaben zufolge auch eine etwaige Teilnahme an der empfohlenen Impfberatung, die finanzielle Situation beziehungsweise das Einkommen der Betroffenen, die regionale und einrichtungsbezogene Versorgungssituation sowie eine mögliche Gefährdung der Versorgungssicherheit durch eine Kündigung mit einbezogen werden.


Corona-News vom 11.05.2022

+++ Bereits 50 Millionen Coronafälle in Deutschland +++

Die Bundesregierung schätzt, dass sich in Deutschland seit Beginn der Pandemie bereits 50 Millionen Menschen mit Corona infiziert haben. Es seien bislang 25 Millionen Fälle erfasst worden, wie Gesundheitsstaatsekretär Edgar Franke (SPD) am Mittwoch in Berlin erläuterte. Er gehe jedoch von einer rund doppelt so hohen Dunkelziffer aus. Die meisten Corona-Infektionen, nämlich 71 Prozent aller Fälle, sei in den ersten vier Monaten 2022 mit der Omikron-Welle registriert worden. Ein halbes Jahr zuvor lag die Zahl bei weniger als fünf Millionen. 

+++ Corona-Inzidenz in Bayern und Deutschland sinkt +++

 Das Robert Koch-Institut (RKI) hat die bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz am Mittwochmorgen mit 507,1 angegeben, in Bayern liegt sie bei 594,0. Das geht aus Zahlen hervor, die den Stand des RKI-Dashboards von 05.00 Uhr wiedergeben. Damit ist die Inzidenz sowohl in Deutschland als auch im Freistaat gesunken (Vortag: 522,7 bzw.  608,5).

Allerdings liefert die Inzidenz kein vollständiges Bild der Infektionslage. Experten gehen seit einiger Zeit von einer hohen Zahl nicht vom RKI erfasster Fälle aus - wegen überlasteter Gesundheitsämter und weil nicht alle Infizierte einen PCR-Test machen lassen. Nur diese zählen in der Statistik. Zudem können Nachmeldungen oder Übermittlungsprobleme zu einer Verzerrung einzelner Tageswerte führen.


Corona-News vom 10.05.2022

+++ Katastrophenfall gilt ab Mittwoch in Bayern nicht mehr +++

Am Mittwoch (11. Mai) wird der in Bayern ausgerufene Katastrophenfall aufgehoben. Das hat das Kabinett am Dienstag in München beschlossen. Es handelt sich dabei eigentlich um einen rein formalen Akt. Der Katastrophenfall sei "jetzt nicht mehr erforderlich", sagte Staatskanzleichef Florian Herrmann (CSU) nach der Kabinettssitzung. Der Trend der Entlastung und der Entspannung des Infektionsgeschehens setze sich fort, man sehe nach wie vor einen kontinuierlichen Rückgang.

Beispielsweise seien aktuell nur noch 192 Intensivbetten mit Covid-Patienten belegt, erstmals seit langem wieder unter 200. Notfalls könnte der Katastrophenfall jederzeit immer wieder ausgerufen werden - aktuell sei dies nicht mehr notwendig. Der Katastrophenstab unter Federführung der Staatskanzlei hat am 5. Mai zum letzten Mal getagt. Der Katastrophenfall galt seit 1. November – damals wurde er aufgrund stark steigender Infektionszahlen ausgerufen und es drohten wegen der Delta-Variante Engpässe in Kliniken. 

+++ Corona-Inzidenz in Bayern bei 608,5 +++

In Bayern liegt die Corona-Inzidenz bei 608,5 und damit über der bundesweiten von 522,7. Das geht aus Zahlen hervor, die den Stand des RKI-Dashboards von 05.00 Uhr wiedergeben.

Allerdings liefert die Inzidenz kein vollständiges Bild der Infektionslage. Experten gehen seit einiger Zeit von einer hohen Zahl nicht vom RKI erfasster Fälle aus – wegen überlasteter Gesundheitsämter und weil nicht alle Infizierte einen PCR-Test machen lassen. Nur diese zählen in der Statistik. Zudem können Nachmeldungen oder Übermittlungsprobleme zu einer Verzerrung einzelner Tageswerte führen.


Corona-News vom 09.05.2022

+++ Lauterbach: Behandlungsabbruch von Patienten wird nicht erlaubt +++

Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) hat streng gefasste Kriterien für eine sogenannte Triage in Aussicht gestellt, also für eine Priorisierung von Patienten bei zu knappen Kapazitäten. Mit Blick auf einen möglichen Behandlungsabbruch von Patienten mit geringeren Überlebenschancen sagte der SPD-Politiker am Montag, eine solche "Ex-Post-Triage" sei ethisch nicht vertretbar. Dies sei weder Ärzten, Patienten noch Angehörigen zuzumuten. "Deshalb werden wir es auch nicht erlauben." Selbst die Triage im Vorfeld einer Behandlung sollte nur unter hohen Auflagen möglich sein, sagte Lauterbach.

In der Corona-Pandemie war das Thema wegen teils ausgelasteter Intensivstationen in den Fokus gerückt. Hintergrund der vorgesehenen Neuregelung ist eine Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts von Ende vergangenen Jahres. Demnach muss der Bundestag "unverzüglich" Vorkehrungen zum Schutz von Menschen mit Behinderungen im Fall einer Triage treffen. Bisher gibt es dazu keinen Gesetzesrahmen, sondern wissenschaftlich erarbeitete Empfehlungen für Ärztinnen und Ärzte.

+++ Ein Viertel aller Arbeitnehmer noch im Homeoffice +++

Ein knappes Viertel der deutschen Arbeitnehmer arbeitet aktuell noch von Zuhause aus, wie das Ifo-Institut schätzt. Seit dem 20. März gibt es für Unternehmen keine Homeoffice-Pflicht mehr. Dennoch ist der Anteil an Mitarbeitern im Homeoffice im April nur wenig gesunken. Vor Ende der Pflicht im März waren es 27,6 Prozent, im April beläuft sich der Anteil auf 24,9 Prozent. Diese Zahlen teilte das Münchner Wirtschaftsforschungsinstitut am Montag mit.

"Offenbar haben sich viele Unternehmen dauerhaft auf flexiblere Modelle eingestellt", sagte Jean-Victor Alipour, Fachmann für das Heimbüro am Ifo-Institut. Bei den Dienstleistern ist die Arbeit von zu Hause aus nach wie vor weiter verbreitet als in anderen Branchen: Im April waren es laut Ifo 35,3 Prozent, im März noch 38,7. In der IT-Branche ist bislang nur eine Minderheit der Arbeitnehmer in die Büros zurückgekehrt: Der Homeoffice-Anteil lag im April bei 72,3 Prozent, nach 76,8 Prozent im März. 


Corona-News vom 08.05.2022

+++ Holetschek fordert Rechtsrahmen für mögliche Corona-Welle im Herbst +++

Bayerns Gesundheitsminister Klaus Holetschek (CSU) hat die Bundesregierung aufgefordert, sich um den rechtlichen Rahmen für eine mögliche neue Corona-Welle im Herbst zu kümmern. Sein Ministerium berate derzeit mit Experten über erforderliche Vorbereitungen, sagte er am Sonntag. "Aber der beste Pandemieplan nutzt wenig, wenn wir vom Bund keine Werkzeuge bekommen, mit dem wir ihn auch sinnvoll umsetzen können."

Konkret wünschte sich Holetschek ein aktualisiertes Infektionsschutzgesetz. Nach derzeitigem Stand läuft dieses am 23. September aus. Damit fiele etwa die Möglichkeit weg, Schultests anzuordnen. Holetschek sagte: "Wenn die Lage sich wieder zuspitzt, müssen wir die Kinder und Jugendlichen schützen können." Das Infektionsschutzgesetz kann angepasst und verlängert werden.


Corona-News vom 06.05.2022

+++ RKI senkt Risikobewertung von "sehr hoch" auf "hoch" +++

Nicht mehr "sehr hoch", sondern nur noch "hoch" ist die Gefährdung der Gesundheit der Bevölkerung durch das Coronavirus. Zu dieser Einschätzung kommt das Robert Koch-Institut (RKI) im aktuellen Wochenbericht. Das klar rückläufige Infektionsgeschehen nennt das RKI als Grund, der Infektionsdruck sei aber immer noch beträchtlich. Die Sieben-Tage-Inzidenz ist im Vergleich zur Vorwoche um 19 Prozent gesunken. Ebenfalls abgenommen hat die Zahl von Patienten auf den Intensivstationen und die Zahl der Todesfälle.  

 Das Robert Koch-Institut (RKI) hat seine Risikobewertung der aktuellen Corona-Lage in Deutschland um eine Stufe gesenkt. Die derzeitige Gefährdung durch Covid-19 für die Gesundheit der Bevölkerung schätze die Behörde nun insgesamt als "hoch" ein, wie es im am Donnerstagabend erschienenen RKI-Wochenbericht heißt. Zuvor war das Risiko noch als "sehr hoch" bewertet worden.

Knapp 600.000 Fälle wurden in der vergangenen Woche an das RKI übermittelt, dies sei nach wie vor eine hohe Zahl. Entsprechend wichtig bleibe die Impfung. Sie habe nach wie vor "aufgrund ihrer hohen Schutzwirkung vor einem schweren Verlauf auch bei Erkrankungen durch die Omikron-Variante nicht an Bedeutung verloren", heißt es in dem Bericht.

+++ Stiko-Chef empfiehlt 4. Impfung für Risikogruppen +++

Mit Blick auf den Herbst empfiehlt Stiko-Chef Thomas Mertens den Menschen über 70 Jahren und anderen Risikogruppen, die Zeit zu nutzen und ihren Schutz mit einer vierten Impfung zu verbessern. "Sie sollten nicht darauf warten, bis ein an die Omikron-Variante angepasster Impfstoff kommt", sagte er. Laut RKI und Stiko sei die Mehrzahl der aktuell verabreichten Impfungen zweite Auffrischungsimpfungen. Den ersten Booster, der breiter empfohlen ist, haben laut dem Bericht erst knapp 60 Prozent aller Deutschen erhalten.


Corona-News vom 05.05.2022

+++ Omikron-Subvariante BA.2 legt noch zu +++

Die schon seit Wochen in Deutschland stark dominierende Omikron-Subvariante BA.2 hat nach Daten des Robert Koch-Instituts (RKI) zuletzt noch einmal zugelegt. Ihr Anteil habe nach jüngsten Erkenntnissen – einer Stichprobe von vorletzter Woche – knapp 98 Prozent betragen, wie im RKI-Wochenbericht von Donnerstagabend ausgewiesen ist. Der zuvor für die meisten Corona-Ansteckungen verantwortliche Subtyp BA.1 liegt demnach nur noch bei unter zwei Prozent, die relativ neu aufgekommenen Omikron-Sublinien BA.4 und BA.5 spielen nach den Daten bisher eine untergeordnete Rolle.

So wird BA.4 mit einem Anteil von 0,1 Prozent gelistet, BA.5 mit 0,3 Prozent. Mischvarianten seien "bisher nur vereinzelt nachgewiesen" worden, heißt es. In Deutschland wird nur bei einem kleinen Teil positiver Proben das Erbgut komplett untersucht.

+++ Über 500.000 bestätigte Fälle in München +++

In München hat die Zahl der registrierten Corona-Fälle die 500.000-Marke überschritten. Laut Stadt sind 501.109 Covid-Infektionen bestätigt (Stand: 03.05.). Die Dunkelziffer ist aber wohl viel höher.

+++ Bundesweite Inzidenz bei 566,8 +++

Das Robert Koch-Institut (RKI) hat die bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz am Donnerstagmorgen mit 566,8 angegeben. Das geht aus Zahlen hervor, die den Stand des RKI-Dashboards von 05.00 Uhr wiedergeben. Am Vortag hatte der Wert bei 591,8 gelegen (Vorwoche: 826,0; Vormonat: 1.394,0).

Allerdings liefert die Inzidenz kein vollständiges Bild der Infektionslage. Experten gehen seit einiger Zeit von einer hohen Zahl nicht vom RKI erfasster Fälle aus – wegen überlasteter Gesundheitsämter und weil nicht alle Infizierte einen PCR-Test machen lassen. Nur diese zählen in der Statistik. Zudem können Nachmeldungen oder Übermittlungsprobleme zu einer Verzerrung einzelner Tageswerte führen.


Corona-News vom 04.05.2022

+++ Mehr als 25 Millionen registrierte Corona-Fälle – hohe Dunkelziffer +++

Seit Beginn der Corona-Pandemie sind offiziell mehr als 25 Millionen Corona-Infektionen in Deutschland registriert worden – Fachleute gehen aber von einer hohen Zahl nicht erfasster Fälle aus. Das Robert Koch-Institut (RKI) meldete am Mittwochmorgen insgesamt 25.033.970 Ansteckungen (Stand des RKI-Dashboards von 07.25 Uhr).

Die Zahl der tatsächlichen Fälle könnte Experten zufolge bereits 50 Millionen oder mehr betragen: "Die untere Grenze der Dunkelziffer dürfte bei einem Faktor 2 liegen, je nach Alter und Region kann der Faktor auch deutlich höher liegen", schätzte der Epidemiologe Hajo Zeeb vom Leibniz-Institut für Präventionsforschung und Epidemiologie in Bremen auf dpa-Anfrage.


Corona-News vom 03.05.2022

+++ Bisher insgesamt 2.000 Corona-Tote in München +++

In München gibt es seit Montag, 2. Mai, offiziell 2.000 Corona-Tote. Wie die Stadt am Dienstag mitteilte, wurden tags zuvor zwei neue Todesfälle gemeldet.  Die Gesamtzahl der bestätigten Corona-Fälle liegt bei 499.458. Die Sieben-Tage-Inzidenz beträgt 551,7 (Stand: 3. Mai).

+++ Labore: Test- und Infektionsgeschehen weiter rückläufig +++ 

Die Zahl der PCR-Tests und ihre Positivrate ist nach Angaben eines Laborverbands in den vergangenen Wochen deutlich zurückgegangen. Mit Blick auf den gesamten April zeige sich, dass die Gesamtzahl der angeforderten Tests gegenüber dem Vormonat deutlich gesunken sei, hieß es.

Das kann mehrere Gründe haben. Derzeit sei etwa nach einem positiven Schnelltest ein PCR-Test nicht mehr zwingend notwendig, sagte ein Sprecher des Verbands. Es sei zudem davon auszugehen, dass das Infektionsgeschehen zurückgehe, sagte der Sprecher mit Blick auf die Positivrate: Beim Anteil positiver PCR-Testergebnisse zeigte sich dem Laborverband zufolge ein klarer Rückgang, die Positivrate liegt aktuell bei 43 Prozent (Vorwoche: 52,3 Prozent).


Corona-News vom 02.05.2022

+++ Gesundheitsämter müssen am Wochenende keine Corona-Zahlen mehr melden +++

Die bayerischen Gesundheitsämter müssen an Wochenenden und Feiertagen keine aktuellen Corona-Zahlen mehr ans Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) melden. "Die Datenübermittlung der Gesundheitsämter an das LGL erfolgt am folgenden Arbeitstag", hieß es am Montag auf der LGL-Internetseite.

Entsprechend meldet das LGL an Wochenenden und Feiertagen auch keine Infektionszahlen mehr an das Robert Koch-Institut (RKI) weiter, sondern am folgenden Arbeitstag. Das RKI betont: "Tagesaktuelle Schwankungen sollten daher – insbesondere am Wochenende und zu Wochenbeginn – nicht überbewertet werden." Für die Beurteilung des Verlaufs sei die Betrachtung des Wochenvergleichs zielführender.

+++ Holetschek: Gute Erfahrungen in Bayern mit verkürzter Isolation +++

Bayern hat nach den Worten seines Gesundheitsministers Klaus Holetschek "ganz gute" Erfahrungen mit der auf fünf Tage verkürzten Isolationsfrist für Corona-Infizierte gemacht. Die Inzidenz sinke, die Lage in den Krankenhäusern sei entspannt, sagte der CSU-Politiker am Montag im ZDF-"Morgenmagazin".

Für den Herbst fordert Holetschek Vorbereitungen auf den Herbst, vor allem beim Thema Impfen. Er hofft auf eine zweite Auffrischungsimpfungen, die bislang nur über 70-Jährige bekommen.

+++ Bundesgericht überprüft Corona-Impfpflicht bei Soldaten +++

Das Bundesverwaltungsgericht in Leipzig befasst sich am Montag mit den Fällen zweier Bundeswehr-Offiziere, die die Impfung gegen das Coronavirus verweigern. Das Verteidigungsministerium hatte ab 24. November 2021 eine Covid-19-Impfung als verbindlich in die allgemeinen Regelungen zur Zentralen Dienstvorschrift "Impf- und weitere Prophylaxemaßnahmen" aufgenommen. Für diese Impfung besteht demnach nunmehr eine gesetzliche sogenannte Duldungspflicht.

Die beiden Männer berufen sich auf ihr Grundrecht auf körperliche Unversehrtheit und haben dagegen geklagt. Ob der Erste Wehrdienstsenat, der erst- und letztinstanzlich über die zwei Anträge entscheidet, noch am Montag ein Urteil verkündet, ist unklar.


Corona-News vom 01.05.2022

+++ Falscher Alarm: Habeck doch nicht positiv +++

Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck ist doch nicht Corona-infiziert und wird daher an diesem Montag seine Arbeit wieder in vollem Umfang aufnehmen. Nach drei positiven Corona-Schnelltests am Freitagvormittag habe ein direkt darauffolgender PCR-Test ein
negatives Ergebnis ergeben, teilte eine Sprecherin am Sonntag mit. Auch ein zweiter PCR-Test am Wochenende sei negativ ausgefallen.

Habeck hatte sich am Freitag nach den drei positiven Schnelltests in Isolation begeben und war laut Sprecherin vorsorglich bis zum Vorliegen des zweiten PCR-Testergebnisses darin geblieben. Er werde nun am Montagnachmittag auch am Sondertreffen der EU-Energieminister und -ministerinnen in Brüssel teilnehmen. Auch einer Teilnahme des Grünen-Politikers an der zweitägigen Kabinettsklausur am Dienstag und Mittwoch in Meseberg bei Berlin steht nun nichts im Wege.

+++ RKI registriert 11.718 Corona-Neuinfektionen - Inzidenz bei 666,4 +++

Die bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz ist weiter gesunken, allerdings fehlen Meldungen aus knapp der Hälfte der Bundesländer. Das Robert Koch-Institut (RKI) gab den Wert der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner und Woche am Sonntagmorgen mit 666,4 an (Vortag 717,4; Vorwoche: 807,0; Vormonat: 1586,4). Sieben Bundesländer meldeten keine neuen Fälle, Niedersachsen überdies nur einen und Baden-Württemberg nur vier neue Fälle.

Auch hängen die offiziellen Meldedaten vom Testverhalten der Bevölkerung ab, viele lassen einen positiven Schnelltest nicht mehr per PCR-Test bestätigen und werden daher nicht registriert. Experten gehen davon aus, dass die tatsächliche Inzidenz etwa doppelt so hoch ist. Das RKI analysiert deshalb regelmäßig - aber nicht tagesaktuell - weitere Parameter. So gingen die Experten in ihrem am Donnerstag erschienenen Wochenbericht unter anderem davon aus, dass die Kennzahlen zu Krankenhauseinweisungen weiter abgenommen haben.

Die Gesundheitsämter in Deutschland meldeten dem RKI zuletzt 11.718 Corona-Neuinfektionen innerhalb eines Tages, wie aus Zahlen von Sonntagmorgen hervorgeht, die den Stand des RKI-Dashboards von 05.02 Uhr wiedergeben (Vorwoche: 39.179 registrierte Ansteckungen). Zwischen den einzelnen Wochentagen schwanken die Werte deutlich, wegen der fehlenden Wochenend-Meldungen aus einigen Bundesländern.


Corona-News vom 30.04.2022

+++ Inzidenz auch in Bayern gesunken - Schultests vor dem Ende +++

Mit dem Auslaufen der regelmäßigen Corona-Tests in Bayerns Schulen und Kitas haben die politisch Verantwortlichen eine positive Bilanz gezogen. "Die Testungen haben zusammen mit den allgemeinen Abstands- und Hygieneregeln ganz wesentlich für das Ausbremsen des Virus im Alltag der Kinder gesorgt", erläuterte Gesundheitsminister Klaus Holetschek (CSU) am Samstag in München. "Sie werden wegen der insgesamt entspannteren Infektionslage nun mit dem Ende der Erkältungssaison eingestellt."

Derweil ist die Corona-Inzidenz in Bayern am Samstag zwar weiter gesunken, lag nach Angaben des Robert Koch-Instituts (RKI) in Berlin aber immer noch bei einem Wert von 772,0 - nach 788,0 am Vortag und 839,8 am Donnerstag. Dabei ist jedoch weiter zu berücksichtigen, dass Experten seit einiger Zeit von einer hohen Zahl nicht erfasster Fälle ausgehen - wegen überlasteter Gesundheitsämter und weil nicht alle Infizierten einen PCR-Test machen lassen oder machen dürfen.

In Bayern meldete das RKI am Samstag 13.721 neue Covid-19-Fälle, was einen deutlichen Rückgang im Vergleich zum Vortag bedeutete. Die Zahl der Todesfälle hingegen stieg um 33 auf 23.559. In Bayern waren die Inzidenzen demnach in Ansbach (1302,8) sowie den Landkreisen Bayreuth (1131,4) und Bad Kissingen (1085,6) am höchsten.

+++ 87.298 Corona-Neuinfektionen – Inzidenz bei 717,4 +++

Die bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz ist weiter gesunken. Das Robert Koch-Institut (RKI) gab den Wert am Samstagmorgen mit 717,4 an (Vortag 758,5; Vorwoche: 821,7; Vormonat: 1663,0). Allerdings liefert die Inzidenz kein vollständiges Bild der Infektionsentwicklung, auch weil die offiziellen Meldedaten vom Testverhalten der Bevölkerung abhängen. Das RKI analysiert deshalb regelmäßig – aber nicht tagesaktuell – weitere Parameter.

Die Gesundheitsämter in Deutschland meldeten dem RKI zuletzt 87.298 Corona-Neuinfektionen innerhalb eines Tages, wie aus Zahlen von Samstagmorgen hervorgeht, die den Stand des RKI-Dashboards von 05.02 Uhr wiedergeben (Vorwoche: 135.079 registrierte Ansteckungen). Zwischen den einzelnen Wochentagen schwanken die Werte deutlich, da insbesondere am Wochenende einige Bundesländer nicht ans RKI melden.


Corona-News vom 29.04.2022

+++ Weitere Lockerungen ab 1. Mai +++

Ab kommenden Montag, 2. Mai, werden in Bayern die Coronaregeln weiter gelockert: Es entfällt die Testpflicht an Schulen und Kitas. Die weiteren Regeln, der sogenannte "Basisschutz", bleibt bis 28. Mai bestehen. Der beinhaltet die Maskenpflicht in öffentlichen Verkehr, in Krankenhäusern und Arztpraxen sowie in Pflegeheimen und Asylbewerberunterkünften. 

+++ Inzidenz in Bayern sinkt weiter +++

Die Corona-Inzidenz in Bayern ist im Vergleich zum Vortag wieder gesunken. Am Freitagmorgen gab das Robert Koch-Institut (RKI) in Berlin einen Wert von 788,0 an. Damit lag die Inzidenz im Freistaat in etwa auf dem Niveau der Vorwoche (780,8). Am Donnerstag hatte der bayerische Wert noch bei 839,8 gelegen.

In Bayern meldete das RKI am Freitag 16.357 neue Covid-19-Fälle. Die Zahl der Todesfälle stieg um 31 auf 23.526. In Bayern waren die Inzidenzen demnach in den Landkreisen Bad Kissingen (1.137,9) und Kulmbach (1.129,8) sowie in der kreisfreien Stadt Ansbach (1.108,4) am höchsten.


Corona-News vom 28.04.2022

+++ Drosten zieht sich aus Gremium zu Corona-Maßnahmen zurück +++

 Der Virologe Christian Drosten zieht sich aus einer Kommission zur wissenschaftlichen Beurteilung der staatlichen Corona-Beschränkungen in Deutschland zurück. Leider habe ihm Drosten mitgeteilt, dass er die Auswertung des Infektionsschutzgesetzes für die Bundesregierung und das Parlament nicht weiter begleite, erklärte Gesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) am Donnerstag bei Twitter. "Das ist ein schwerer Verlust, weil niemand könnte es besser." Der Leiter des Instituts für Virologie an der Charité Berlin bleibt aber Mitglied des Corona-Expertenrats der Bundesregierung.

Anzeige für den Anbieter Twitter über den Consent-Anbieter verweigert

+++ Stadt München stellt Corona-Servicehotline ein +++

Ende April wird die Corona-Servicehotline der Stadt München eingestellt. In den vergangenen beiden Jahren wurden Anrufern unter der Nummer 233-96333 alle wichtigen Fragen zum Thema Coronavirus beantwortet. In dieser Zeit wurden laut Stadt fast 420.000 Telefonate geführt.

Zuletzt ging die Zahl der Anrufe jedoch stark zurück. "Weil aktuell zudem ein enorm hoher Personalbedarf in der Stadtverwaltung besteht, um Geflüchtete aus der Ukraine unterzubringen und zu betreuen, wird die Hotline nun Ende April eingestellt", teilte die Stadt am Donnerstag mit.

Für Fragen zur persönlichen Isolationsverpflichtung von Infizierten steht weiterhin das Gesundheitsreferat (Montag bis Freitag von 8 bis 18 Uhr, Tel. 233-96650) zur Verfügung. Die Impfhotline unter der Nummer 90429-2222 ist von Montag bis Freitag zwischen 8 und 18 Uhr erreichbar.

+++ Inzidenz in Bayern leicht gesunken +++

Die Corona-Inzidenz in Bayern ist leicht gesunken. Das Robert Koch-Institut (RKI) meldete am Donnerstag für Bayern 839,8 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner in den vergangenen sieben Tagen, am Vortag waren bei 868,1 gewesen. In absoluten Zahlen waren das 21.782 neue Infektionen. Die Zahl der Covid-Todesfälle in Bayern seit Beginn der Pandemie stieg um 31 auf 23.495.

Die tatsächlichen Zahlen sind mutmaßlich höher, da Fachleute seit einiger Zeit von einer Dunkelziffer nicht erfasster Corona-Infektionen ausgehen. So lassen nicht alle Infizierten einen PCR-Test machen.


Corona-News vom 27.04.2022

+++ Landtag verzichtet ab Mai auf Maskenpflicht und 3G +++

Nach dem Wegfall der bundesweiten Corona-Maßnahmen entfallen zum Monatswechsel auch in Bayerns Landtag die Maskenpflicht und die 3G-Regel. "Wir waren bislang vorsichtiger, um die Arbeit des Parlaments sicherzustellen. Aber natürlich gilt für uns im Parlament das Gleiche wie fast überall im Freistaat, so dass das Tragen der Maske nun freiwillig ist", sagte Landtagspräsidentin Ilse Aigner (CSU) am Mittwoch in München.

Bereits seit dieser Woche tagt das Parlament wieder in voller Stärke und ohne Trennscheiben. Wer Corona bekomme, habe dank Impfungen meist einen eher harmlosen Verlauf und auch die Ansteckungszahlen würden sinken, sagte Aigner. "Das ermöglicht uns auch im Bayerischen Landtag die Rückkehr zur Normalität. Es bleibt aber natürlich jeder und jedem unbenommen, freiwillig eine Maske zu tragen. Und auch die Hygienemaßnahmen sind absolut empfehlenswert."

+++ Corona-Inzidenz in Bayern auf 868,1 gestiegen +++

Die vom Robert Koch-Institut (RKI) für Bayern gemeldete Corona-Inzidenz ist erneut gestiegen. Am Mittwoch (Stand 6:39 Uhr) lag sie bei 868,1. Das sind 18,9 mehr als am Vortag. Vor einer Woche hatte sie noch um fast 100 niedriger gelegen, dieser Wert war allerdings wohl durch die Osterfeiertage verzerrt.

Der Grund für diesen aktuellen Anstieg: 22.269 neu gemeldete Corona-Fälle im Freistaat. Die Zahl der seit Beginn der Pandemie im Zusammenhang mit Corona gestorbenen Menschen in Bayern stieg um 61 auf 23.464.

Die Zahlen sind allerdings mit Vorsicht zu interpretieren. Experten gehen seit einiger Zeit von einer hohen Zahl nicht vom RKI erfasster Fälle aus - wegen überlasteter Gesundheitsämter und weil nicht alle Infizierte einen PCR-Test machen lassen. Nur diese zählen in der Statistik.


Corona-News vom 26.04.2022

+++ Ende der Testpflicht für Schulen und Kitas+++

Es bleibt dabei: Die regelmäßigen Corona-Tests an Schulen und die Testpflichten in Kindergärten und Kitas in Bayern laufen Ende dieser Woche aus. Das beschloss das Kabinett am Dienstag. Staatskanzleichef Florian Herrmann (CSU) teilte das nach der Kabinettssitzung - diesmal wieder in Präsenz - in München mit.

Damit müssen Schülerinnen und Schüler in dieser Woche letztmalig Corona-Selbsttests machen. Auch die regelmäßigen PCR-Tests an Grundschulen und in den fünften und sechsten Klassen an weiterführenden Schulen entfallen. Bei einem Infektionsfall in einer Klasse gibt es  keine Tests mehr an den Schulen.

Parallel dazu fallen auch alle Testpflichten im Bereich der Kinderbetreuung weg. Kostenlose Corona-Selbsttests, etwa über Gutscheine für Apotheken, werden dann ebenfalls nicht mehr angeboten. "Aus unserer Sicht ist die akute Bedrohung durch das Virus derzeit gebannt", sagte Herrmann. Derzeit deute alles auf Entspannung hin.

+++ Corona-Inzidenz in Bayern auf 849,2 gestiegen +++

Die Sieben-Tage-Inzidenz in Bayern ist im Vergleich zum Vortag angestiegen. Das Robert Koch-Institut (RKI) gab den Wert der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner und Woche am Dienstagmorgen mit 849,2 an. Am Vortag hatte der Wert bei 802,4 gelegen, vor einer Woche bei 862,5.

Unklar ist aber, ob die Daten der Gesundheitsämter die tatsächliche Infektionslage zeigen. Experten gehen seit einiger Zeit von einer hohen Zahl an Fällen aus, die nicht vom RKI erfasst werden - wegen überlasteter Gesundheitsämter und weil nicht alle Infizierten einen PCR-Test machen lassen. Nur diese zählen in der Statistik.

Die Gesundheitsämter in Bayern meldeten dem RKI binnen eines Tages 13.713 Corona-Neuinfektionen und 48 Todesfälle in Zusammenhang mit einer Infektion mit Sars-CoV-2. Das geht aus Zahlen hervor, die den Stand des RKI-Dashboards von 07.20 Uhr wiedergeben. Vor einer Woche waren es 7.480 registrierte Ansteckungen und 5 Todesfälle.


Corona-News vom 25.04.2022

+++ Neue Öffnungszeiten der Impfstellen +++

Ab der ersten Maiwoche gelten für die Münchner Impfstellen neue Betriebszeiten. Das Impfzentrum im Gasteig und die Impfaußenstelle am Marienplatz sind jeweils von Dienstag bis Samstag geöffnet. Die Öffnungszeiten im Gasteig sind von 9 bis 18.30 Uhr, in der Impfaußenstelle am Marienplatz wird von 11 bis 20.30 Uhr geimpft. Am Sonntag und Montag sind das Impfzentrum im Gasteig und die Impfaußenstelle am Marienplatz geschlossen.

Am Dienstag, 3. Mai, eröffnet die Stadt München eine neue Impfaußenstelle im Olympia-Einkaufszentrum (OEZ). Die Öffnungszeiten sind wie im Gasteig dienstags bis samstags von 9 bis 18.30 Uhr. Der Standort wird benötigt, um den Vorgaben des Freistaates zu vorzuhaltenden Impfkapazitäten nachzukommen. Er setzt zudem die bewährte Strategie der Impfangebote in Einkaufszentren fort. Die Impf-Tram ist ab 1. Mai nicht mehr täglich, sondern von Dienstag bis Samstag zu den gewohnten Zeiten (10.30 bis 17.30 Uhr) unterwegs. Die Impfhotline unter der Nummer 90429-2222 ist ab 2. Mai von Montag bis Freitag zwischen 8 und 18 Uhr erreichbar.

+++ Sinkende Inzidenz in Bayern: Experten gehen von höheren Zahlen aus +++

Die Inzidenz der Corona-Neuinfektionen in Bayern ist binnen einer Woche weiter gesunken. Dennoch ist unklar, ob die Daten der Gesundheitsämter die tatsächliche Infektionslage zeigen. Experten gehen seit einiger Zeit von einer hohen Zahl an Fällen aus, die nicht vom Robert Koch-Institut (RKI) erfasst werden - wegen überlasteter Gesundheitsämter und weil nicht alle Infizierten einen PCR-Test machen lassen. Nur diese zählen in der Statistik.

Am Montag meldete das RKI für den Freistaat eine Sieben-Tage-Inzidenz von 802,4 - vor einer Woche lag der Wert noch bei 939,5. Die Inzidenz gibt den Wert der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner und Woche an. Genau 7.784 Neuinfektionen und 3 Todesfälle im Zusammenhang mit dem Virus kamen innerhalb eines Tages hinzu. Alle Zahlen geben den Stand des RKI-Dashboards von Montag, 3.11 Uhr, wieder.

Auch auf den Intensivstationen ist die Zahl der Corona-Patienten in den vergangenen Tagen zurückgegangen: Das Divi-Intensivregister meldete am Montag (Stand 6.05 Uhr) 239 Corona-Patienten auf Intensivstationen im Freistaat, am Montag zuvor waren es noch 285.

+++ Testpflicht in Schulen endet bald: Holetschek rät zur Vorsicht +++

Nach zwei Wochen Osterferien geht für die Schülerinnen und Schüler in Bayern am Montag der Unterricht wieder los. In den nächsten fünf Tagen gilt weiterhin die Corona-Test-Pflicht. Damit will die Staatsregierung den nach den Ferien befürchteten höheren Infektionszahlen begegnen.

Gesundheitsminister Klaus Holetschek (CSU) riet bereits zu besonderer Vorsicht. Denn: Zum 1. Mai laufen die Regelungen zu den generellen, anlasslosen Tests für Schüler und die 3G-Regelung für Lehrkräfte und die anderen Beschäftigen dann aus.

Am nächsten Mittwoch beginnen außerdem für rund 35 000 bayerische Schüler die Abiturprüfungen. Maßnahmen wegen der Corona-Pandemie gibt es laut Kultusministerium dieses Jahr nicht mehr. Es sei keine Testpflicht geplant, und die Abiturienten könnten selbst entscheiden, ob sie einen Mund-Nasen-Schutz tragen wollen.


Corona-News vom 24.04.2022

+++ RKI meldet 39.179 Corona-Neuinfektionen - Inzidenz bei 807 +++

Die bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz ist wieder leicht gesunken auf 807. Das Robert Koch-Institut (RKI) hat basierend auf Daten der Gesundheitsämter 39.179 Neuinfektionen registriert – im Vergleich zur Vorwoche sind das  605 weniger. Die tatsächlichen Infektionszahlen dürften höher liegen, da viele Infektionen nicht erkannt werden und weil einige Länder am Wochenende keine Zahlen weitergeben. Das RKI hat außerdem innerhalb der letzten 24 Stunden 24 weitere Todesfälle registriert im Zusammenhang mit dem Coronavirus.

+++ Keine Impfpflicht für Pflege ohne allgemeine Impfpflicht +++

Ohne eine allgemeine Corona-Impfpflicht muss nach Ansicht von Bayerns Gesundheitsminister Klaus Holetschek auch die Impfpflicht für Pflegeberufe schnellstmöglich ausgesetzt werden. Bis Mittwoch müsse die Bundesregierung "endlich zu einem neuen Vorstoß für eine allgemeine Impfpflicht durchringen. Nur dann macht ein Festhalten an der einrichtungsbezogenen Impfpflicht einen Sinn", sagte der CSU-Politiker der Deutschen Presse-Agentur in München.

Am Mittwoch wird sich der Bundestag bei einer öffentlichen Anhörung mit der Impfpflicht für Beschäftigte in Einrichtungen wie Kliniken und Pflegeheimen befassen, die seit Mitte März greift. Diese ist qua Gesetz bislang nur bis zum Jahresende vorgeschrieben und würde wieder wegfallen, sollte das Infektionsschutzgesetz nicht erneut geändert werden. Kritiker monieren, dass somit die Gesundheitsämter für ungeimpfte Mitarbeiter in der Pflege ab dem 1. Juli Betretungs- bzw. Tätigkeitsverbote aussprechen müssten, diese dann aber ab Januar 2023 wieder arbeiten dürften.

Corona-News vom 23.04.2022

+++ RKI registriert 135.079 Corona-Neuinfektionen - Inzidenz bei 821,7 +++

Die bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz ist im Vergleich am vierten Tag in Folge gestiegen. Das Robert Koch-Institut (RKI) gab den Wert der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner und Woche am Samstagmorgen mit 821,7 an.

Zum Vergleich: Am Vortag hatte der Wert bei 733,4 gelegen. Vor einer Woche lag die bundesweite Inzidenz bei 876,5 (Vormonat: 1734,2). Die Gesundheitsämter in Deutschland meldeten dem RKI binnen eines Tages 135.079 Corona-Neuinfektionen. Das geht aus Zahlen hervor, die den Stand des RKI-Dashboards von 05.00 Uhr wiedergeben. Vor einer Woche waren es 37.568 registrierte Ansteckungen.

Bei den Werten ist zu berücksichtigen, dass einzelne Länder nicht an jedem Wochentag Daten melden, am Wochenende zum Beispiel Baden-Württemberg, Niedersachsen, Brandenburg und Sachsen nicht oder nicht vollständig. Das wiederum führt zu Nachmeldungen an Folgetagen. Ein Vergleich von Tageswerten wird damit zunehmend schwierig. Zudem hat in einigen Bundesländern die Schule nach den Osterferien bereits wieder begonnen. Experten gehen seit einiger Zeit von einer hohen Zahl nicht vom RKI erfasster Fälle aus - wegen überlasteter Gesundheitsämter und weil nicht alle Infizierte einen PCR-Test machen lassen. Nur diese zählen in der Statistik.

+++ Städte fordern Notfallplan gegen Herbstwelle +++

Der Deutsche Städtetag hat die Bundesregierung aufgefordert, zügig Vorkehrungen gegen eine mögliche weitere Corona-Welle im Herbst zu treffen. Hauptgeschäftsführer Helmut Dedy sagte der "Rheinischen Post" (Samstag), man vermisse bisher Vorbereitungen der Bundesregierung. "Wir brauchen einen Notfallplan für neue Infektionswellen."

Virologen sagten klar, dass eine neue Corona-Welle im Herbst sicher sei, erklärte Dedy. "Sie wissen nur noch nicht, welche Virus-Variante es sein wird." Der Bund müsse daher etwas in der Schublade haben für den Fall, dass neue Virusvarianten bekämpft werden müssten. So könne es etwa notwendig sein, dass in ein paar Monaten die Maskenpflicht im Einzelhandel wieder eingeführt werden müsse, weil eine gefährliche Virusvariante auftrete. "Dann braucht man für eine bundesweite Regelung aber erst wieder eine Änderung des Infektionsschutzgesetzes", sagte Dedy.


Corona-News vom 22.04.2022

+++ Holetschek sieht Bayerns Kurs bei Hotspot-Regelung bestätigt +++

Nachdem das Oberverwaltungsgericht Mecklenburg-Vorpommern am Freitag die Corona-Hotspot-Regelung für das Bundesland gekippt hat, sieht Bayerns Gesundheitsminister Klaus Holetschek (CSU) den Kurs im Freistaat bestätigt. Die Hotspot-Regelung des Bundes sei handwerklich äußerst schlecht gemacht. "Die schwammigen und unnützen Formulierungen lassen sich eben nicht rechtssicher umsetzen."

Das Oberverwaltungsgericht in Greifswald gab am Freitag einem einstweiligen Rechtsschutzantrag in wichtigen Punkten statt. Die außer Vollzug gesetzten Schutzmaßnahmen beträfen insbesondere das Abstandsgebot und die Pflicht zum Tragen einer medizinischen Maske, teilte eine Gerichtssprecherin mit. Die 3G-Regel hatte die Landesregierung bereits am Gründonnerstag weitgehend aufgehoben.

+++ Lauterbach rechnet mit Entspannung der Corona-Lage im Sommer +++

Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) geht davon aus, dass sich die Corona-Lage im Sommer entspannen wird. Anlass zur Entwarnung sieht er aber nicht.

"Saisonal wird die Pandemie zurückgehen", sagte der SPD-Politiker am Donnerstag als zugeschalteter Redner bei der Konferenz "Ludwig-Erhard-Gipfel" in Gmund am Tegernsee. Man werde geringe Fallzahlen haben, aber keine Situation wie im vergangenen Jahr, dass der Sommer "fast coronafrei" sei. Dafür sei die aktuelle Omikron-Variante auch bei gutem Wetter zu ansteckend. Der Sommer müsse für Vorbereitungen für den Herbst genutzt werden.

Lauterbach bekräftigte, dass die Zahl der Neuinfektionen derzeit unterschätzt werde. Tatsächlich gebe es wohl etwa zweimal so viele Fälle wie offiziell ausgewiesen werden. 


Corona-News vom 21.04.2022

+++ Bundesweite Corona-Inzidenz steigt weiter +++

Die bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz ist im Vergleich zum Vortag erneut gestiegen. LautRobert Koch-Institut (RKI) liegt sie am Donnerstagmorgen bei 720,6. Zum Vergleich: Am Vortag hatte der Wert bei 688,3 gelegen. Vor einer Woche lag die bundesweite Inzidenz bei 1.015,7 (Vormonat: 1.714,2).

Da einige Bundesländer an Feiertagen keine oder nur wenige Infektionen melden, kann es in den darauf folgenden Tagen eine erhebliche Zahl an Nachmeldungen geben. Ein Vergleich von Tageswerten wird damit zunehmend schwierig. Zudem gehen Experten seit einiger Zeit von einer hohen Zahl nicht vom RKI erfasster Fälle aus - wegen überlasteter Gesundheitsämter und weil nicht alle Infizierte einen PCR-Test machen lassen. Nur diese zählen in der Statistik.

Die Gesundheitsämter in Deutschland meldeten dem RKI binnen eines Tages 186.325 Corona-Neuinfektionen. Das geht aus Zahlen hervor, die den Stand des RKI-Dashboards von 05.00 Uhr wiedergeben. 

Corona-News vom 20.04.2022

+++ Künftig keine Corona-Tests mehr auf der Theresienwiese +++

Das städtische Corona-Testzentrum zieht von der Theresienwiese in den Gasteig um. Ab Freitag, 22. April, kann man sich in den Räumen der ehemaligen Kinder- und Jugendbibliothek testen lassen. Die Öffnungszeiten sind von Montag bis Freitag von 8 bis 20 Uhr, Samstag und Sonntag von 8 bis 17 Uhr.

Am Anmeldeverfahren und dem Testangebot ändert sich nichts. Die Terminbuchung erfolgt weiterhin über www.corona-testung.de. Eine Drive-in-Testung, bei der man im Auto sitzenbleiben kann, gibt es aber nicht mehr.

+++ Corona-Inzidenz nach Ostern gestiegen +++

Die bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz ist im Vergleich zum Vortag gestiegen. Das Robert Koch-Institut (RKI) gab den Wert der Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner und Woche am Mittwochmorgen mit 688,3 an. Zum Vergleich: Am Vortag hatte der Wert bei 669,9 gelegen. Vor einer Woche lag die bundesweite Inzidenz bei 1.044,7 (Vormonat: 1.708,7).

Die Gesundheitsämter in Deutschland meldeten dem RKI binnen eines Tages 198.583 Corona-Neuinfektionen. Das geht aus Zahlen hervor, die den Stand des RKI-Dashboards von 05.00 Uhr wiedergeben. Vor einer Woche waren es 176.303 registrierte Ansteckungen.


Corona-News vom 19.04.2022

+++ Wie wahrscheinlich ist eine "Killervariante"? +++

Nach der Warnung von Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) vor einer möglichen "Killervariante" des Coronavirus im Herbst betonen Fachleute die Unvorhersehbarkeit der Entwicklung. "Keine Expertin und kein Experte kann derzeit sicher sagen, welche Variante wir im Herbst bekommen", sagte der Intensivmediziner Stefan Kluge vom Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf der Funke Mediengruppe (Online Montag, Print Dienstag). "Wir sollten aber darauf vorbereitet sein, dass noch einmal eine Variante kommen kann, die zu einer höheren Krankheitsschwere führt, als dies derzeit bei der Omikron-Variante der Fall ist."

Die Breite der Möglichkeiten und die Ungewissheit zeigen vier Szenarien, die die britische wissenschaftliche Beratergruppe SAGE im Februar für Großbritannien vorgestellt hatte: Demnach könnte Sars-CoV-2 im Best-Case-Szenario im Herbst ohne stärker veränderte Eigenschaften zurückkommen. Im schlimmsten Fall jedoch sei erneut eine große Welle mit vielen schweren Verläufen denkbar. Zwischen beiden Szenarien nennt die Gruppe noch ein eher optimistisches und ein eher pessimistisches - und betont, dass auch andere Verläufe nicht auszuschließen sind.

Als ziemlich sicher gilt nur, dass Corona uns noch länger begleiten wird, auch in Form neuer Varianten. Wie schlimm diese werden, hängt von mehreren Faktoren ab. Die SAGE-Gruppe sieht wachsende Bedeutung bei der Frage der nachlassenden Immunität und der Immunflucht - also der Fähigkeit des Virus, Antikörpern von Geimpften und Genesenen zu entgehen. Bisherige Wellen seien vor allem durch immer besser übertragbare Varianten angetrieben worden. Manchen Forscher halten das hohe Niveau von Omikron allerdings kaum noch für steigerbar.

+++ Aufschiebbare OPs in Oberbayern können wieder durchgeführt werden +++

Ab sofort dürfen wieder alle Kliniken auch aufschiebbare Operationen durchführen. Die Regierung von Oberbayern hat die Anordnung von vergangenem November, dass nur dringende OPs zulässig sind, nicht mehr verlängert. Grund war die hohe Belastung des Gesundheitssystems durch die Corona-Pandemie. 

Wie der "BR" berichtet, herrscht aber weiter in vielen Krankenhäusern Personalmangel, weshalb sie nach wie vor nicht zum Normalbetrieb zurückkehren können.

+++ Inzidenzen sinken – Schwierige Datenlage nach Ostern +++

Die Zahl der Corona-Neuinfektionen in Bayern sinkt weiter – allerdings ist unklar, ob die Daten der Gesundheitsämter die tatsächliche Infektionslage zeigen.

An Feiertagen gibt es oft weniger Meldungen. Das wiederum führt zu Nachmeldungen an Folgetagen. Ein Vergleich von Tageswerten wird damit zunehmend schwierig.

Zudem gehen Experten seit einiger Zeit von einer hohen Zahl an Fällen aus, die nicht vom Robert Koch-Institut (RKI) erfasst sind – wegen überlasteter Gesundheitsämter und weil nicht alle Infizierten einen PCR-Test machen lassen. Nur diese zählen in der Statistik.

+++ "Killervariante" – Weiter viel Kritik für Lauterbach +++

Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) erntet für seine Warnung vor einer möglichen Killervariante des Coronavirus weiter heftige Kritik.

Der Virologe Hendrik Streeck sagte der "Bild": Eine Variante so ansteckend wie Omikron und so gefährlich wie Delta ist nicht unmöglich, aber das ist noch lange keine "Killervariante"." Streeck meinte zudem: "Deutschland hat eine hohe Impfquote und etliche Genesenen und damit einen guten Basis-Schutz."

Intensivmediziner erklären, eine Prognose sei derzeit noch nicht möglich. "Keine Expertin und kein Experte kann derzeit sicher sagen, welche Variante wir im Herbst bekommen", sagte der Leiter der Klinik für Intensivmedizin am Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf, Stefan Kluge, den Zeitungen der Funke Mediengruppe. Eine Corona-Variante als "Killervariante" zu bezeichnen, hält Kluge für "unpassend". 

+++ Inzidenz sinkt weiter +++

Die bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz ist weiter gesunken. Das Robert Koch-Institut (RKI) gab den Wert der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner und Woche am Dienstagmorgen mit 669,9 an. Zum Vergleich: Am Vortag hatte der Wert bei 808,8 gelegen. Vor einer Woche lag die bundesweite Inzidenz bei 1.087,2 (Vormonat: 1.735,0).

Die Gesundheitsämter in Deutschland meldeten dem RKI binnen eines Tages 22.483 Corona-Neuinfektionen. Das geht aus Zahlen hervor, die den Stand des RKI-Dashboards von 05.00 Uhr wiedergeben. Vor einer Woche waren es 162.790 registrierte Ansteckungen – allerdings war jener Montag kein Feiertag.


Corona-News vom 18.04.2022

+++ Söder meldet sich nach Corona-Infektion zurück +++

Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) hat sich nach seiner Corona-Infektion zurückgemeldet. Am Ostermontag nahm er an dem traditionellen Georgiritt in Traunstein teil, wie die Staatskanzlei mitteilte. "Freue mich schon sehr", twitterte Söder - und veröffentlichte später Videos von dem Spektakel auf Instagram.

Anzeige für den Anbieter Twitter über den Consent-Anbieter verweigert

"Mein Ostergeschenk ist, dass ich Corona sehr gut überstanden habe und die ganze Zeit kaum Symptome hatte", hatte Söder zuvor bei Facebook geschrieben. Er könne Ostern mit seiner Familie feiern - "und wieder unter Menschen".

+++ Holetschek fordert neuen Vorstoß für Impfpflicht +++

Bayerns Gesundheitsminister Klaus Holteschek (CSU) fordert einen neuen Vorstoß der Bundesregierung für eine allgemeine Impfpflicht. "Uns allen muss klar sein: Am besten sind vulnerable Gruppen dann geschützt, wenn sich möglichst viele Menschen impfen lassen", sagte er laut einer Mitteilung seines Ministeriums am Ostermontag in München.

Sollte dies nicht geschehen, muss Holetschek zufolge "auch die einrichtungsbezogene Impfpflicht auf den Prüfstand". "Denn alles andere wäre denjenigen gegenüber unfair, die seit zwei Jahren an vorderster Front gegen die Pandemie kämpfen." In Bayern sind nach Angaben des Ministers knapp 92 Prozent der Pflegekräfte mindestens zweimal geimpft und nur 6,5 Prozent komplett ungeimpft.

+++ Ernüchternde Bilanz von Corona-Impfungen in Apotheken +++

In bayerischen Apotheken sind seit dem dortigen Corona-Impfbeginn vor rund zweieinhalb Monaten lediglich rund 4.100 Dosen verimpft worden. Das geht aus Daten des Robert Koch-Instituts (RKI) hervor.

"Bislang hat das Impfangebot in den Apotheken leider noch keinen großen neuen Impuls bei den Menschen setzen können, sich doch noch für eine Impfung zu entscheiden", sagte Bayerns Gesundheitsminister Klaus Holetschek der Deutschen Presse-Agentur. Dennoch halte er das Angebot für einen wichtigen Baustein der Impfstrategie, so der CSU-Politiker.

Der Bayerische Apothekerverband verweist darauf, dass die Impfnachfrage allgemein stark zurückging, "aber im Kampf gegen die Corona-Pandemie zählt jede Impfung und die Apothekerinnen und Apotheker leisten dazu ihren Beitrag".


Corona-News vom 17.04.2022

+++ Lauterbach warnt vor "Killervariante" +++

Angesichts diverser Omikron-Subvarianten, die sich derzeit entwickeln, zeigte sich Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) gegenüber der "Bild am Sonntag" besorgt. "Es ist durchaus möglich, dass wir eine hochansteckende Omikron-Variante bekommen, die so tödlich wie Delta ist. Das wäre eine absolute Killervariante."

Diese Äußerung führte jedoch auch zu Kritik und Widerspruch. So twitterte der Hamburger Virologe Jonas Schmidt-Chanasit: "Was sind eigentlich diese Killervarianten?"

Anzeige für den Anbieter Twitter über den Consent-Anbieter verweigert

CDU-Gesundheitspolitiker Erwin Rüddel schrieb: "Er müsste doch eigentlich aus seinen Fehlern und Fehleinschätzungen gelernt haben."

+++ Omikron-Impfstoff im Herbst? +++

Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) rechnet damit, dass ein an die Omikron-Variante angepasster Corona-Impfstoff ab September eingesetzt werden kann. "Wir besorgen Impfstoff, der vor den Omikron-Varianten schützt. Den erwarten wir im September", sagte Lauterbach der "Bild am Sonntag". Er warnte, die Abstände, in denen neue Varianten die alten ablösten, würden immer kürzer. "Das bedeutet, dass wir uns immer schlechter auf die Mutationen vorbereiten können. Es ist durchaus möglich, dass wir eine hochansteckende Omikron-Variante bekommen, die so tödlich wie Delta ist. Das wäre eine absolute Killervariante."

Lauterbach sagte, Impfstoff gegen Delta-Varianten sei vorhanden. "Unser Ziel ist, möglichst genug Impfstoff für jeden Bürger zu haben, egal welche Variante kommt. Dann haben wir sowohl für eine Omikron- als auch für eine Delta-Variante ein Gegenmittel." Dann sei man auf alles vorbereitet.

+++ Die Inzidenz in Deutschland und Bayern +++

Die bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz ist weiter gesunken. Das Robert Koch-Institut (RKI) gab den Wert der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner und Woche am Sonntagmorgen mit 834,3 an. Zum Vergleich: Am Vortag hatte der Wert bei 876,5 gelegen. Vor einer Woche lag die bundesweite Inzidenz bei 1.097,9 (Vormonat: 1.651,4). Die Inzidenz in Bayern lag am Ostersonntag bei 936,4 und damit ebenfalls unter dem Wert vom Samstag (975,7). Die Gesundheitsämter in Deutschland meldeten dem RKI binnen eines Tages 39.784 Corona-Neuinfektionen (in Bayern 10.666). Das geht aus Zahlen hervor, die den Stand des RKI-Dashboards von 05.00 Uhr wiedergeben. Vor einer Woche waren es 55.471 registrierte Ansteckungen.

Bei den Werten ist zu berücksichtigen, dass einzelne Länder nicht an jedem Wochentag Daten melden, am Wochenende zum Beispiel Baden-Württemberg, Niedersachsen, Brandenburg und Sachsen nicht oder nicht vollständig. Auch an Feiertagen sind weniger Meldungen zu erwarten. Das wiederum führt zu Nachmeldungen an Folgetagen. Ein Vergleich von Tageswerten wird damit zunehmend schwierig. Zudem gehen Experten seit einiger Zeit von einer hohen Zahl nicht vom RKI erfasster Fälle aus - wegen überlasteter Gesundheitsämter und weil nicht alle Infizierte einen PCR-Test machen lassen. Nur diese zählen in der Statistik.


Corona-News vom 16.04.2022

+++ Corona-Inzidenz sinkt in Bayern unter 1.000 +++

Nach vielen Wochen ist in Bayern die Corona-Inzidenz wieder unter die Marke von 1.000 gesunken. Das Robert Koch-Institut meldete am Samstag 975,7 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohnerinnen und Einwohner binnen einer Woche. Tags zuvor lag der Wert noch bei 1.061,1. Für München wird ein Wert von 811,9 gemeldet.

Allerdings ist bei den Zahlen Vorsicht geboten: Das RKI wies darauf hin, dass in der momentanen Ferienzeit weniger getestet und gemeldet werde. Experten gehen zudem von einer hohen Dunkelziffer aus, da beispielsweise nicht alle Infizierten einen PCR-Test zum Nachweis der Infektion machten.

Die bayerischen Gesundheitsämter meldeten nach absoluten Zahlen binnen 24 Stunden 12.733 neue Corona-Fälle und neun Todesfälle. Auf den Intensivstationen der bayerischen Krankenhäuser wurden am Samstag (Stand: 8.05 Uhr) 297 Menschen wegen Covid-19 behandelt. In der vergangenen Woche war der Wert erstmals seit Oktober 2021 wieder auf unter 300 gesunken.

+++ Nürnberger Frühlingsfest startet nach zweijähriger Corona-Pause +++

Auf Bayerns zweitgrößtem Volksfest drehen sich nach zwei Jahren Corona-Zwangspause die Karussells wieder. Von Samstag bis zum 1. Mai lädt das Nürnberger Frühlingsfest auf den Volksfestplatz. Schon kurz nach Betriebsbeginn am Samstagmittag tummelten sich zahlreiche Menschen auf dem Volksfestplatz, ließen sich die Zuckerwatte schmecken und probierten die Fahrgeschäfte aus.

Der Festzug musste in diesem Jahr allerdings erneut wegen der Pandemie ausfallen.

Viele Schausteller haben unter der Corona-Krise stark gelitten. Deshalb hoffen sie jetzt auf ausgelassene Stimmung und viele Feiernde. Normalerweise lockt das Volksfest im Frühling und im Herbst jeweils bis zu zwei Millionen Besucherinnen und Besucher an den Dutzendteich.


Corona-News vom 15.04.2022

+++ Mehrheit trägt weiter Maske +++

Die Mehrheit der Bevölkerung nutzt trotz des Wegfalls der Maskenpflicht weiterhin einen Mund-Nasen-Schutz in öffentlichen Innenräumen. 58 Prozent tragen beispielsweise in Geschäften nach wie vor eine Maske zum Schutz vor dem Coronavirus, wie aus einer Umfrage des Meinungsforschungsinstituts YouGov im Auftrag der Deutschen Presse-Agentur hervorgeht. 19 Prozent verzichten auf eine Maske, 23 Prozent tagen sie "hin und wieder".

Mehr als zwei Drittel der Befragten (70 Prozent) gaben zudem an, dass sie sich bei ihrer Entscheidung eine Maske zu tragen, nicht von anderen Personen beeinflussen ließen. Nur bei 8 Prozent habe dieser Faktor einen Einfluss auf ihre Entscheidung. Gelegentlich lassen sich 21 Prozent vom Verhalten anderer in dieser Frage beeinflussen.

+++ Inzidenz in Bayern sinkt weiter +++

In Bayern ist die Corona-Inzidenz erneut gesunken. Am Freitag registrierte das Robert Koch-Institut (RKI) 1061,1 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner binnen einer Woche. Am Vortag hatte der Wert noch bei 1.103,5 gelegen. Allerdings dürften die Zahlen nicht das tatsächliche Infektionsgeschehen im Freistaat abbilden. Das RKI wies darauf hin, dass in der momentanen Ferienzeit weniger getestet und gemeldet werde. Experten gehen zudem von einer hohen Dunkelziffer aus. In absoluten Zahlen meldeten die bayerischen Gesundheitsämter binnen 24 Stunden 24.806 Corona-Fälle und 24 neue Todesopfer. Die Zahlen zeigen den Stand des RKI-Dashboards von 3.10 Uhr.


Corona-News vom 14.04.2022

+++ Zehntausende Novavax-Dosen nur bis Ende Juli haltbar +++

Zehntausende Impfdosen gegen das Corona-Virus mit dem Impfstoff Novavax, die in bayerischen Impfzentren gelagert werden, sind nur noch bis Ende Juli haltbar. Wie viele von insgesamt mehr als 180.000 Dosen letztendlich verworfen werden müssen, hänge "stark von der Nachfrage ab", sagte eine Sprecherin des Gesundheitsministeriums am Mittwoch in München. Zuvor hatte der Bayerische Rundfunk berichtet. Der Impfstoff von Novavax ist seit seiner Einführung im März ein Ladenhüter.

Dabei handelt es sich um einen Proteinimpfstoff - also eine andere Technologie als bei den meist eingesetzten mRNA-Präparaten von Biontech/Pfizer und Moderna, gegen die manche Bedenken haben. Die Hoffnungen waren deshalb groß, dass sich einige doch noch für eine Corona-Impfung entscheiden. Die Einführung des Novavax-Präparats fiel zudem in eine Zeit, in der die Zahl der Impfungen ohnehin rückläufig war.

Gesundheitsminister Klaus Holetschek (CSU) sagte dem BR: "Gut ist es nicht, wenn wir Impfstoff verwerfen müssen. Das ist völlig klar und das will auch keiner. Deswegen haben wir auch alle aufgefordert, natürlich bedarfsgerecht zu bestellen." Die Ministeriumssprecherin ergänzte, Bayern arbeite intensiv daran, möglichst wenig wegwerfen zu müssen. Impfdosen könnten auch zwischen Impfzentren umverteilt werden, wenn der Bedarf anders ausfalle als erwartet, erläuterte die Sprecherin. Zudem können Impfdosen für Spenden an den Bund zurückgegeben werden - auch das habe Bayern bereits gemacht.

+++ Weniger Corona-Intensivpatienten in den Krankenhäusern +++

Mit sinkenden Corona-Infektionszahlen entspannt sich auch die Lage in Bayerns stark belasteten Intnsivstationen etwas.

Die Zahl der Corona-Intensivpatienten ist in dieser Woche auf unter 300 gesunken, so wenige wie zuletzt im Oktober vergangenen Jahres. Am Donnerstag wurden laut Intensivregister 293 schwerkranke Covid-Patienten in Bayern intensivmedizinisch behandelt. Der Höchststand war Anfang Dezember auf dem Höhepunkt der Delta-Welle mit knapp 1.100 Intensivpatienten erreicht worden.


Zum Zwecke der Übersichtlichkeit und besserer Ladezeiten unseres Newsblogs haben wir alte Beiträge ab dieser Stelle gelöscht. Der erste Eintrag stammt vom 14. April.

Lädt
Anmelden oder registrieren

Zum Login
Zu meinen Themen hinzufügen

Hinzufügen
Sie haben bereits von 15 Themen gewählt

Bearbeiten
Sie verfolgen dieses Thema bereits

Entfernen
Um "Meine AZ" nutzen zu können, müssen Sie der Datenspeicherung zustimmen.

Zustimmen
Teilen 29 – Artikel empfehlen