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Coronavirus-News: Bayern verteidigt Festhalten an Maskenpflicht im Unterricht

Das Coronavirus beschäftigt München, Bayern und Deutschland weiterhin. Alle Neuigkeiten, Maßnahmen und Hinweise zum Erreger Sars-CoV-2 lesen Sie im AZ-Newsblog.
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Der Erreger Sars-CoV-2, der die Krankheit Covid-19 auslösen kann, sorgt in München, Bayern und Deutschland seit Monaten für teils drastische Maßnahmen. In unserem Newsblog informieren wir Sie über die aktuellen Corona-Entwicklungen in München und Bayern.


Corona-News vom 16.06.2021

+++ Bayern verteidigt Festhalten an Maskenpflicht im Unterricht +++

Bayerns Staatskanzleichef Florian Herrmann (CSU) hat das Festhalten an der Maskenpflicht für Bayerns Schülerinnen und Schüler verteidigt. Sowohl Schüler als auch Lehrerinnen und Lehrer unterlägen einer Pflicht, sich im Klassenzimmer aufzuhalten, sagte Herrmann bei einer Regierungsbefragung am Mittwoch im Landtag in München. Bei privaten Feierlichkeiten oder anderen Veranstaltungen, wo bis zu 50 Personen in Innenräumen ohne Maskenpflicht zusammenkommen können, herrsche Freiwilligkeit.

Herrmann erneuerte seine Warnung vor der ansteckenderen und gefährlicheren Delta-Variante. Diese Variante des Coronavirus sei noch einmal deutlich herausfordernder als die bisher vorherrschende britische Variante. "Wenn wir alles so beibehalten wie bisher, wird es trotzdem zu einem Anstieg kommen", sagte Herrmann. Die Maske solle nicht als Menetekel betrachtet werden, sagte er auf eine entsprechende Anfrage des SPD-Fraktionschefs Florian von Brunn.

+++ Holetschek will Impfzentren bis Ende des Jahres behalten +++

Der Vorsitzende der Gesundheitsministerkonferenz, Klaus Holetschek (CSU), will Impfzentren bis zum Ende des Jahres behalten. "Das System hat sich so bewährt", sagte der bayerische Ressortchef am Mittwoch im ZDF-"Morgenmagazin". Man solle "nicht zu schnell irgendwelche Entschlüsse fassen, die wir dann wieder bereuen". Bisher ist eine Schließung Ende September angepeilt.

Möglicherweise könne die Arbeitsweise der Impfzentren angepasst werden, sagte Holetschek. Er nannte als Beispiel mobile Teams. Aus seiner Sicht sollte der Bund die Impfzentren weiter mitfinanzieren. "Wir sollten schauen, dass wir möglichst schnell möglichst viele Menschen impfen", sagte er. "Das interessiert mich im Moment mehr als die Frage des Geldes."


Corona-News vom 15.06.2021

+++ Bayern: Lockerung bei Maskenpflicht in der Schule +++

Bayerns Schüler können unter freiem Himmel künftig wieder ihre Corona-Schutzmasken ablegen. In den Pausen bestehe keine Maskenpflicht mehr, gleiches gelte etwa bei Wandertagen oder Exkursionen, sagte Staatskanzleichef Florian Herrmann (CSU) am Dienstag in München. Er betonte aber, dass die bestehende Infektionsschutzverordnung dafür nicht geändert werde, vielmehr werde sie nur präzisiert. "Das ist keine Grundlegende Abkehr von der Maske", sagte Herrmann. Man solle die Maske weiterhin "nicht als Menetekel" sehen, sondern weiterhin als "wirklich wirksamen Schutz".

Kultusminister Michael Piazolo (Freie Wähler) ergänzte, dass das Kabinett letztlich keinen Beschluss zur Maskenpflicht gefällt habe, weil sich CSU und Freie Wähler in dem Punkt noch nicht gänzlich einig seien. "Haben die Argumente ausgetauscht, wir sind aber noch nicht zu einer einhelligen Meinung gekommen."

+++ Warnung vor Delta-Variante in Bayern +++

Die bayerische Landesregierung hat im Kampf gegen die Corona-Pandemie eine deutliche Warnung vor der in Großbritannien inzwischen dominanten Delta-Variante des Coronavirus ausgesprochen. Nach Ansicht von Virologen sei diese zuerst in Indien bekanntgewordene Virus-Variante deutlich ansteckender und verursache schwererer Krankheitsverläufe, sagte Staatskanzleichef Florian Herrmann (CSU) nach einer Sitzung des bayerischen Kabinetts. An der Sitzung am Dienstag in München hatten auch Virologen teilgenommen.

In Bayern seien bereits 132 Fälle der Delta-Variante bekanntgeworden. Ihr Anteil sei innerhalb vergleichsweise kurzer Zeit aber bereits von zwei auf zehn Prozent auch in Bayern gestiegen, sagte Herrmann.

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+++ Auch in München sinkt die Inzidenz weiter +++

Nicht nur in ganz Deutschland und Bayern, auch in München sinkt die Corona-Inzidenz weiter. Am Dienstag hat das Robert Koch-Institut für die Landeshauptstadt einen Wert von 15,8 angegeben (Stand: 15.06., 3.12 Uhr). Am Vortag lag die Inzidenz in München bei 18,01.

In Bayern liegt die Inzidenz derzeit bei 18,8, für ganz Deutschland beträgt die Inzidenz aktuell 15,5.

+++ Kabinett verschafft sich Überblick über Corona-Lage +++

Das bayerische Kabinett will bei seiner Sitzung am Dienstag (10 Uhr) die Situation rund um die Corona-Pandemie in Bayern analysieren. Zur Sitzung sollen auch Virologen ihre Expertenmeinung preisgeben, sagte ein Regierungssprecher im Vorfeld.

Zu den Themen werden der Stand bei der Impfstoffbeschaffung, der Start des digitalen Impfpasses sowie der Umgang mit der Pandemie in Schulen und Kindergärten gehören. Nach den Beratungen werden Staatskanzleichef Florian Herrmann, Gesundheitsminister Klaus Holetschek (beide CSU) und Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger (Freie Wähler) vor die Presse treten (13 Uhr).


Corona-News vom 14.06.2021

+++ Söder gegen vorschnelle Lockerung bei Maskenpflicht +++

Der Freistaat Bayern will die Maskenpflicht im Kampf gegen die Corona-Pandemie trotz weiter sinkender Inzidenzen vorerst nicht aussetzen.

"Ich rate da zur Zurückhaltung", sagte Ministerpräsident Markus Söder (CSU) am Montag in München. Die Öffnungsschritte in Bayern seien erst eine Woche alt. "Es ist noch nicht absehbar, wie das alles wirkt", sagte Söder, auch mit Blick auf zahlreiche Partys am Wochenende, nicht nur im Umfeld der Fußball-Europameisterschaft. Die Maske sei neben der Impfung eines der wenigen wirksamen Instrumente im Kampf gegen Corona. 

+++ Digitaler Impfpass: Start praktisch störungsfrei +++

Der Start des Digitalen Impfpasses in Bayern ist nach Angaben des Bayerischen Apothekerverbandes ohne gravierende Hindernisse verlaufen. Bundesweit hätten bis Montagmittag (14 Uhr) 400.000 Menschen ihre Covid19-Impfungen aus dem Impfbuch mit Hilfe eines QR-Codes auf ihr Smartphone übertragen lassen, sagte eine Verbandssprecherin. Eine Zahl für Bayern sei bisher nicht ermittelt worden. Im Freistaat nehmen zwei Drittel der 3.000 Apotheken an der Aktion teil. 

Am Morgen sei das entsprechende Portal vorübergehend technisch nicht erreichbar gewesen. Dies sei aber eine angekündigte Wartung gewesen. Abgesehen von kleineren Problemen sei es nicht zu nennenswerten Störungen gekommen, betonte die Sprecherin. Hier gibt es den digitalen Impfpass in München!

+++ Spahn: Maskenpflicht draußen kann grundsätzlich entfallen +++

Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) hält angesichts der stark sinkenden Corona-Infektionszahlen ein schrittweises Ende der Maskenpflicht für denkbar - rät aber im Zweifel, weiter Mund-Nasen-Schutz zu tragen. "Bei den fallenden Inzidenzen sollten wir gestuft vorgehen: In einem ersten Schritt kann die Maskenpflicht draußen grundsätzlich entfallen", sagte Spahn den Zeitungen der Funke Mediengruppe (Montag).

In Regionen mit sehr niedriger Inzidenz und einer hohen Impfquote könne die Pflicht nach und nach auch drinnen entfallen. "Als Empfehlung bleibt in jedem Fall eine einfache Regel: im Zweifel mit Maske - besonders beim Reisen und bei Treffen in Innenräumen. Mehr Sicherheit gibt es nur, wenn alle Anwesenden entweder geimpft oder regelmäßig getestet sind."

+++ OB Dieter Reiter mahnt EM-Fans zur Vernunft +++

Münchens Oberbürgermeister Dieter Reiter hat die Fußball-Fans vor dem ersten EM-Auftritt der deutschen Nationalmannschaft gegen Frankreich wegen der anhaltenden Coronavirus-Pandemie zur Vorsicht ermahnt. "Man muss sich nicht unbedingt in den Armen liegen, sondern kann auch allein die Arme hochreißen und jubeln", sagte der SPD-Politiker in einem Interview der "Süddeutschen Zeitung" (Montag).

Sorgen vor einem neuen Corona-Ausbruch während der Partie an diesem Dienstag hat Reiter nicht, weil in der und rund um die Münchner Arena ein strenges Hygienekonzept greife. "Aber bei den Feiern danach können wir nicht für Abstände sorgen, das können wir auch nicht zeitlich entzerren", warnte der 63-Jährige.


Corona-News vom 13.06.2021

+++  Freie Wähler wollen Maskenpflicht an Schulen lockern +++

Die Forderungen nach einem Ende der Maskenpflicht für Grundschüler bei niedrigen Coronazahlen mehren sich. Der Landkreis Rhön-Grabfeld in Unterfranken beantragte ab Montag ein Ende der Maskenpflicht für Grundschüler am Platz und auf dem Außengelände. Jedoch habe die Regierung von Unterfranken dies nicht genehmigt, teilte der Landkreis am Samstag mit. Damit gelte die Maskenpflicht ab Montag doch weiter, sagte eine Sprecherin.

Der Parteichef der Freien Wähler und Vize-Ministerpräsident, Hubert Aiwanger, sagte am Samstag: "Wenn die Zahlen runter gehen, wenn's 30 Grad Hitze hat und das Wasser unten raustropft, dann müssen wir doch am Sitzplatz die Maske wegbekommen." Wegen der stark sinkenden Zahlen hatte schon letzte Woche Bayerns Kultusminister Michael Piazolo (Freie Wähler) Lockerungen bei der Maskenpflicht an Schulen gefordert. Der Koalitionspartner der Freien Wähler, die CSU, hatte bislang jedoch nicht erkennen lassen, die Maskenpflicht lockern zu wollen.

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+++ Minister beraten über Zukunft der Impfzentren +++

Aus Furcht vor einer vierten Corona-Welle sollen die deutschen Impfzentren auch über den 30. September hinaus betrieben werden. Im Auftrag der Ministerpräsidentenkonferenz müssen daher die Gesundheitsminister von Bund und Ländern bei ihrer Konferenz am kommenden Mittwoch (16. Juni) einen Kompromiss finden, wie die Einrichtungen aufrechterhalten und finanziert werden sollen.

"Ich denke, die Impfzentren sollten auf jeden Fall bis Ende des Jahres beibehalten werden", sagte der GMK-Vorsitzende und bayerische Ressortchef Klaus Holetschek (CSU) der Deutschen Presse-Agentur. Dafür sprächen gerade die Auffrischungsimpfungen, die nach ersten Einschätzungen ab Herbst notwendig seien. "Möglicherweise ist das Konzept noch anzupassen. Bund sollte hier sich nicht seine Verantwortung entziehen sondern wie bisher mit finanzieren."

Corona-News vom 12.06.2021

+++ Ganz Österreich ab Sonntag kein Corona-Risikogebiet mehr +++

Die Liste der von der Bundesregierung ausgewiesenen Corona-Risikogebiete wird am Sonntag deutlich kürzer. Wegen sinkender Corona-Infektionszahlen entfallen unter anderem auch die letzten zwei österreichischen Bundesländer Tirol und Vorarlberg sowie Teile Griechenlands, Kroatiens und der Schweiz.

Wer aus diesen Gebieten auf dem Landweg nach Deutschland kommt, muss künftig keinerlei Einreisebeschränkungen wegen Corona mehr beachten. Nur Flugpassagiere müssen noch einen negativen Test vorweisen. In einer Woche beginnen in den ersten Bundesländern die Sommerferien, in Bayern erst Ende Juli.

+++Holetschek hält Holper-Start beim digitalen Impfpass für möglich +++

Ab nächster Woche soll es den digitalen Impfnachweis Schritt für Schritt unter anderem in Apotheken geben. Bayerns Gesundheitsminister Klaus Holetschek hält einen holprigen Start für möglich. "In der Abwicklung könnte es schon das eine oder andere Problem geben. Es wird immer Fehler geben, nur wer nichts macht, macht nichts falsch", sagte der CSU-Politiker der Zeitung "Main-Echo" (Samstag).

Beim digitalen Nachweis für die Covid-Impfung gebe es unterschiedliche Gruppen. "Wer in den Impfzentren geimpft wird, bekommt das nötige Zertifikat jetzt direkt ausgehändigt. Die technischen Voraussetzungen sind gegeben", sagte Holetschek.

Für die, die bereits in einem Impfzentrum geimpft worden sind, wird es über eine "Schwester-Internetseite von BayIMCO" (dem bayerischen Impfportal) einen Zugang zum Zertifikat geben. Für alle anderen soll der Weg über Hotlines, die Apotheken und die Arztpraxen führen.

+++ München-Inzidenz sinkt ganz leicht +++

Die Sieben-Tage-Inzidenz für München ist ganz leicht gesunken. Das RKI meldet für die Landeshauptstadt am Samstag einen Wert von 20. Am Freitag hatte er noch bei 20,1 gelegen.


Corona-News vom 11.06.2021

++ Hausärzteverband schreibt Spahn und fordert bessere Abstimmung +++

Bayerns Hausärzte haben ihrem Ärger über die Corona-Politik in einem Brief an Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) Luft gemacht. "Politische Entscheidungen zur Pandemiebekämpfung werden, wenn überhaupt, nur unzulänglich mit uns Ärztinnen und Ärzten abgestimmt und vorbereitet und dann letztlich auf dem Rücken der Praxen ausgetragen", schrieb Markus Beier, der Landesvorsitzende des Bayerischen Hausärzteverbandes.

In dem am Freitag veröffentlichten Brief fordern die Mediziner, Hausärzte stärker bei den Planungen zur Bekämpfung der Pandemie zu berücksichtigen. Zudem wird ein Bonus für die Medizinischen Fachangestellten verlangt. Obwohl dem Brief zufolge neun von zehn Corona-Patienten ambulant über die Praxen versorgt werden, habe es im Gegensatz zum Fachpersonal in den Krankenhäusern keinen staatlichen Corona-Bonus gegeben. Beier: "Und sie sind es, die den zunehmenden Frust vieler Impfwilliger über die mangelnde Versorgung mit Impfstoff abbekommen."

Kritisiert wird außerdem die Vergütung des zusätzlichen Aufwandes durch Planung, Beratung, Impfung, Nachbetreuung, höhere Personal- und Sachkosten in den Hausarztpraxen. "Im Verhältnis zu anderen Pandemieleistungen wird der Impfaufwand in den Praxen mit 20 Euro völlig inadäquat vergütet", schreibt Beier. "Schnelltestcenter konnten zum Beispiel bislang 18 Euro pro Test abrechnen, das reine Ausstellen einer digital lesbaren Impfbescheinigung soll ebenfalls mit 18 Euro honoriert werden."

+++ Österreich kein kein Corona-Risikogebiet mehr +++

Wegen sinkender Corona-Infektionszahlen streicht die Bundesregierung am Sonntag ganz Österreich sowie Teile Griechenlands, Kroatiens und der Schweiz von der Liste der Risikogebiete. Wer aus diesen Gebieten auf dem Landweg nach Deutschland kommt, muss künftig keinerlei Einreisebeschränkungen wegen Corona mehr beachten.

Auch die Urlaubsinseln Madeira in Portugal und Zypern sowie zwölf weitere Länder auf dem Balkan, in Osteuropa, Asien und Nordamerika werden von der Risikoliste gestrichen, darunter die USA und Kanada. In diesen beiden Ländern gilt aber nach wie vor eine Einreisesperre für Deutsche, die nicht dort leben.

Außerdem sind folgende Staaten ab Sonntag keine Risikogebiete mehr: Armenien, Aserbaidschan, Bosnien, Kosovo, Libanon, Moldau, Montenegro, Nordmazedonien, Serbien und die Ukraine. Hinzu kommen zwei Regionen in Norwegen.

+++ Bundestag verlängert Pandemie-Notlage +++

Sie dient als rechtliche Grundlage für Corona-Regelungen etwa zu Impfungen und Testkosten: Der Bundestag hat am Montag die "epidemische Lage von nationaler Tragweite" wegen der Corona-Pandemie verlängert. Dafür hatten Redner von Union und SPD geworben. Die Grünen hatten trotz Kritik Zustimmung angekündigt. Abgeordnete von FDP und AfD sowie der Linke wandten sich gegen eine Verlängerung. Abgestimmt wurde namentlich, es gab 375 Ja-Stimmen, 218 Nein-Stimmen und 6 Enthaltungen.

Die festgestellte Lage gibt dem Bund das Recht, direkt ohne Zustimmung des Bundesrates Verordnungen zu erlassen, etwa zu Tests, Impfungen, zum Arbeitsschutz oder zur Einreise. Der Bundestag hatte die "epidemische Lage" erstmals am 25. März 2020 festgestellt. Ohne Verlängerung würde die epidemische Lage Ende Juni auslaufen. Nun wird sie maximal für drei Monate verlängert.

+++ Über eine Million Corona-Impfungen in München +++

München hat bei den Corona-Impfungen die Marke von einer Million geknackt: Wie die Stadt am Freitag mitgeteilt hat, wurden in der Landeshauptstadt bislang insgesamt 1.015.551 Impfungen durchgeführt. Diese Zahl setzt sich aus 650.571 Erst- und 364.980 Zweitimpfungen zusammen. Der größte Teil wurde im Impfzentrum verimpft, hier wurden bislang insgesamt 349.430 Erst- und 235.389 Zweitimpfungen durchgeführt. Die Impfquote in München liegt aktuell bei 49,4 Prozent (Erstimpfung) und 27,7 Prozent (Zweitimpfung).

+++ Elf Fälle von Betrugsverdacht bei Corona-Teststationen +++

Die bayerischen Ermittler prüfen mittlerweile in elf Fällen möglichen Betrug in Zusammenhang mit Corona-Teststationen. In diesen Fällen liefen Ermittlungen oder Vorermittlungsverfahren, sagte Oberstaatsanwalt Matthias Held am Freitag in Nürnberg. Im Fall einer Teststation im niederbayerischen Hauzenberg (Landkreis Passau) habe es auch bereits eine Durchsuchung gegeben.

Allein in Bayern gibt es mehrere tausend Teststationen, bei denen Bürger Schnelltests vornehmen lassen können. Bundesweit prüfen die Behörden derzeit, ob durch die Betreiber vielleicht mehr Tests abgerechnet als tatsächlich durchgeführt wurden. Mehr dazu lesen Sie hier.

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+++ München-Inzidenz steigt leicht an +++

Die Sieben-Tage-Inzidenz für München ist leicht angestiegen. Das RKI meldet für die Landeshauptstadt am Freitag einen Wert von 20,1. Am Donnerstag hatte er noch bei 18,7 gelegen.


Corona-News vom 10.06.2021

+++ Söder will bei Großveranstaltungen noch nicht lockern +++

Trotz der positiven Entwicklungen bei den Corona-Infektionszahlen hält Bayerns Ministerpräsident Markus Söder Lockerungen für Großveranstaltungen noch für verfrüht. Die Lage sei zwar sehr positiv, es wachse jedoch jeden Tag die Sorge über die Entwicklung in Großbritannien, wo sich die sogenannte Delta-Variante des Virus stark ausbreite, sagte der CSU-Chef am Donnerstag nach der Ministerpräsidentenkonferenz. Aus diesem Grund könne jetzt nicht alles ohne Regeln freigegeben werden.

"Wir sollten nicht kopflos sein", betonte Söder. Dies gelte gerade auch für den Umgang mit Großveranstaltungen, wo etwa die jeweilige Form der Veranstaltung - also etwa ob es sich um ein Rockkonzert oder um ein Fußballspiel handle, sehr unterschiedlich zu bewerten seien. Entscheidend seien zudem sowohl die Inzidenzzahlen als auch eine hohe Impfgeschwindigkeit.

+++ CSU-Fraktion will geimpfte und genesene Schüler von Testpflicht befreien+++

Aktuell werden in jeder Schulwoche Münchner Schülerinnen und Schüler zwei Mal getestet. Die Stadtrats-CSU möchte in einer Anfrage von OB Dieter Reiter (SPD) wissen, wie viele Schüler inzwischen entweder genesen oder gegen Corona geimpft sind. Und ob es die Möglichkeit gibt, sie von der Testpflicht zu befreien.

+++ Holetschek sicher: Bayern bereit für den digitalen Impfpass +++

Der Freistaat Bayern ist nach den Worten von Gesundheitsminister Klaus Holetschek (CSU) bereit für die Einführung des digitalen Impfnachweises. Zunächst würden in den Impfzentren digitale Impfnachweise für diejenigen erzeugt, die sich dort Erst- oder Zweitdosen verabreichen ließen. Das Nachtragen von bereits erfolgten und analog dokumentierten Impfungen - etwa in einem gelben Impfbuch - erfolge in einem zweiten Schritt. "Die technischen Lösungen, um nachträglich digitale Impfnachweise zu erstellen, werden aktuell finalisiert, benötigen aber noch etwas Zeit", sagte Holetschek.

Für frisch in Impfzentren Geimpfte soll es mit dem digitalen Nachweis in Kürze losgehen. "Wenn der Bund nun den Startschuss gibt, können die digitalen Impfnachweise in den Impfzentren schnell, einfach und zuverlässig ausgestellt werden", sagte Holetschek.

+++ Maskenaffäre: Söder setzt Heil unter Druck +++

Im schwarz-roten Streit um Corona-Schutzmasken von angeblich zweifelhafter Qualität erhöht CSU-Chef Markus Söder den Druck auf SPD-Bundesarbeitsminister Hubertus Heil. "Sollten die Vorwürfe so nicht stimmen, (...) müsste diskutiert werden, ob Hubertus Heil noch im Amt bleiben kann", sagte der bayerische Ministerpräsident am Mittwochabend in der ARD-Sendung "Maischberger. Die Woche".

Hintergrund der Debatte ist ein "Spiegel"-Bericht über den Umgang mit angeblich minderwertigen, in China bestellten Corona-Masken. Demnach sollten nach Plänen des Gesundheitsministeriums Masken, die nicht nach hohen Standards getestet worden seien, an Einrichtungen für Menschen mit Behinderung oder für Obdachlose gehen. Nach einer Intervention des SPD-geführten Arbeitsministeriums sei davon Abstand genommen worden. Spahn hatte die Vorwürfe zurückgewiesen, von der SPD-Spitze kamen Rücktrittsforderungen.

+++ München-Inzidenz bleibt unter 20 +++

Die Inzidenz für München geht erneut zurück, wenn auch nur minimal. Das RKI meldet für die Landeshauptstadt am Donnerstag einen Wert von 18,7. Am Dienstag hatte er noch bei 18,8 gelegen.


Corona-News vom 09.06.2021

+++ Söder verteidigt EM-Konzept mit 14.000 Zuschauern +++

Kurz vor dem Start der Fußball-Europameisterschaft hat Bayerns Ministerpräsident Markus Söder die Zulassung von 14.000 Zuschauern im Stadion in München gegen Kritik verteidigt. Zum einen erlaube es die pandemische Lage mit einer niedrigen Inzidenz und einer hohen Zahl an Geimpften, zum anderen gebe es ein "extrem hohes Sicherheitskonzept", sagte der CSU-Chef am Mittwochabend in der ARD-Sendung "Maischberger. Die Woche".

Das Sicherheitskonzept umfasse Testkapazitäten, Masken und ein innovatives Zu- und Abgangskonzept für die Zuschauer. Letztes sei von besonderer Bedeutung, da hier wohl die größten Ansteckungsprobleme lägen. "Das eigentliche Problem im Stadion ist ja nicht das Sitzen im Stadion", sagte Söder.

+++ VDMK will mit bayerische Staatsregierung Öffnungslösungen suchen +++

Der Verband der Münchener Kulturveranstalter (VDMK) hat sich mit einem Offenen Brief an die bayerische Staatsregierung gewendet. Darin fordert der VDMK die Diskussion und die Umsetzung von zahlreichen Öffnungs- und Testmöglichkeiten von kulturellen Veranstaltungen.

So soll u.a. ein Pilotprojekt für ein Open-Air-Konzert gestartet werden, mit einer ähnlich hohen und vertretbaren Publikumszahl wie bei den EM-Spielen in der Münchner Allianz Arena, bei denen 14.000 Zuschauer zugelassen sind.

Zudem sollen Vertreter der Staatsregierung gemeinsam mit Betreiber von Clubs und Musikspielstätten Bedingungen erarbeiten, unter denen diese Kultureinrichtungen wieder öffnen können.

+++ Abstriche unbrauchbar: Drei Corona-Teststationen schließen +++

Nach Kontrollen des Gesundheitsamts sind im Landkreis Landsberg am Lech drei Corona-Teststationen geschlossen worden. Abstriche seien falsch durchgeführt worden und deshalb unbrauchbar gewesen, sagte ein Sprecher des örtlichen Landratsamts am Mittwoch. Als weiteren Grund für die Schließung nannte das Landratsamt Hygienemängel. Demnach wurden Tests unsachgemäß gelagert und entsorgt. Verwendete Desinfektionsmittel stellten sich als nicht zugelassen und nicht wirksam heraus.

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+++ Kultusminister Piazolo fordert Lockerung der Maskenpflicht an Schulen +++

Wegen der stark sinkenden Corona-Infektionszahlen fordert Bayerns Kultusminister Michael Piazolo Lockerungen bei der Maskenpflicht an Schulen. "Die Maskenpflicht ist ein großer Eingriff in die Freiheit und wir müssen immer wieder kritisch hinterfragen, ob sie noch verhältnismäßig ist", sagte der Freie-Wähler-Politiker am Mittwoch auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur in München. Mit Blick auf die am Donnerstag beginnende Konferenz der Kultusminister (KMK) forderte er dazu "einen intensiven Austausch" für ein bundeseinheitliches Vorgehen.

Aus der Sicht von Piazolo sollte es im Schulgebäude selbst weiter die Maskenpflicht geben, eine Aufhebung sei aber auf dem Schulhof und auch am Sitzplatz in den Klassen angemessen. "Voraussetzung dafür ist eine Inzidenz, die deutlich unter 50 liegt. Über den genauen Wert für einen Korridor müssen wir uns aber natürlich gemeinsam verständigen", betonte Piazolo. Er könne sich gut vorstellen, die Lockerung unterhalb des Wertes 20 bis 25 zu gestatten. Er unterstütze auch ausdrücklich, dass jeder der wolle weiter eine Masken tragen könne.

+++ Bayerns Freizeitparks öffnen wieder +++

In ganz Bayern öffnen in diesen Tagen wieder die Freizeitparks. Am vergangenen Freitag hatte die Staatsregierung bekanntgegeben, dass Spaß auf Riesenrad und Wildwasserbahn ab sofort wieder möglich ist – wenn auch mit Einschränkungen.

An Orten mit einer Inzidenz zwischen 50 und 100 müssen Besucher ab sechs Jahren vor dem Eintritt in Freizeitparks einen negativen Schnelltest vorweisen – es sei denn, sie sind vollständig geimpft oder genesen. Liegt die lokale Inzidenz stabil unter 50, so entfällt die Testpflicht. Auch gelten in allen Parks die bekannten Hygienekonzepte mit Abstandsregeln und FFP2-Maskenpflicht in geschlossenen Räumen.

Eine Übersicht der bayerischen Freizeitparks finden Sie hier.

+++ Inzidenz sinkt unter 20 +++

Die Inzidenz für München geht weiter zurück. Das RKI meldet für die Landeshauptstadt am Mittwoch einen Wert von  18,8. Am Dienstag hatte er noch bei 21,2 gelegen.


Corona-News vom 08.06.2021

+++ Dank Moderna: Wieder früher Erstimpfungen in München möglich +++

Weil der Impfstoff weiterhin knapp ist, verzögern sich die Erstimpfungen im Münchner Impfzentrum mit dem Impfstoff von Biontech. Erst ab 21. Juni soll es wieder Termine für Biontech-Erstimpfungen im Impfportal geben.

Jedoch soll es nun möglicherweise doch schon wieder früher Erstimpfungen an der Messe geben. Möglich macht's eine Sonderzuteilung des Moderna-Impfstoffs – das berichtet der "BR". Die Erstimpfungen sollen dann bereits ab der kommenden Woche stattfinden, wie das Münchner Gesundheitsreferat mitgeteilt hat. Allzu große Hoffnungen sollten sich die wartenden Münchner allerdings nicht machen. "Die Höhe dieser Zuteilung ist jedoch nicht bekannt, fällt aber erfahrungsgemäß gering aus", wird die Sprecherin im Bericht zitiert.

+++ Corona-Lockerungen sorgen für Mega-Staus +++

Die Lockerung der Corona-Beschränkungen macht sich auf Deutschlands Autobahnen gleich bemerkbar: Am vergangenen langen Wochenende gab es zum Ende der Pfingstferien nach Schätzung des ADAC sogar mehr Staus als vor der Krise 2019. Besonders stauträchtig war der Feiertag Fronleichnam am vergangenen Donnerstag: Der ADAC zählte 1.900 Staus, gut 700 mehr als 2019. Laut ADAC gab es aber durchaus Unterschiede, insbesondere eine größere Zahl von Tagesausflüglern oder kurzentschlossenen Urlaubern. Deshalb sei der Verkehr 2021 oft sogar stärker gewesen als 2019.

+++ Bayerische Industrie auf Vor-Corona-Niveau +++

Die Umsätze des verarbeitenden Gewerbes in Bayern stabilisieren sich auf dem Niveau vor der Corona-Pandemie. Im April lagen sie mit 30,4 Milliarden Euro um ein Prozent unter dem Wert von vor zwei Jahren, wie das Landesamt für Statistik am Dienstag mitteilte. Gegenüber dem schwer von der Pandemie getroffenen April 2020 ging es sogar um fast 61 Prozent nach oben. Im März hatte das verarbeitende Gewerbe das Vorkrisenniveau sogar leicht übertroffen.

Noch positiver entwickelte sich zuletzt die Nachfrage. Preisbereinigt lag sie im April um 20 Prozent über dem Vor-Corona-Niveau. Noch keine positiven Auswirkungen zeigen sich beim Personalstand. Er lag mit 1,166 Millionen weiter klar unter den April-Werten von 2020 und 2019 und sogar minimal unter dem Wert aus dem März.

+++ Inzidenz sinkt weiter +++

Die Corona-Zahlen gehen weiter zurück. Die Gesundheitsämter in Deutschland haben dem Robert Koch-Institut (RKI) binnen eines Tages 1.204 Corona-Neuinfektionen gemeldet.  Zum Vergleich: Vor einer Woche hatte der Wert bei 1.785 Ansteckungen gelegen. Die Sieben-Tage-Inzidenz gab das RKI am Dienstagmorgen mit bundesweit 22,9 an. Die Inzidenz für München ist etwas darunter,  beträgt 21,2.


Corona-News vom 07.06.2021

+++ Zahlen veröffentlicht: So viele Impfdosen erhält München wöchentlich +++

Aktuell sind in Deutschland fast 55 Millionen Impfdosen verabreicht worden und täglich werden hunderttausende Bürger gegen das Coronavirus geimpft. Wie viele Dosen erhält München in der Woche? Das wollten die Stadträte Hans-Peter Mehling und Rudolf Schabl (Fraktion ÖDP/ FW) wissen und stellten eine entsprechende Anfrage an die Stadt.

"Die Zahl der wöchentlich gelieferten Impfdosen ist derzeit sehr unterschiedlich [...]. Aktuell erhält die Stadt wöchentlich im Schnitt ca. 20.000 - 40.000 Impfdosen", lautete die Antwort von Gesundheitsreferentin Beatrix Zurek in der Rathaus-Umschau vom 7. Juni. Dabei wurden aber auch genaue Zahlen genannt, die sich auf die Lieferungen der Impfdosen pro Kalenderwoche beziehen (Stand 21.5.2021):

  • 13. KW: 22.134 Impfdosen
  • 14. KW: 49.576 Impfdosen
  • 15. KW: 10.299 Impfdosen
  • 16. KW: 33.958 Impfdosen
  • 17. KW: 19.632 Impfdosen
  • 18. KW: 39.776 Impfdosen
  • 19. KW: 41.812 Impfdosen
  • 20. KW: 31.916 Impfdosen

+++ Jusos fordern Gastro-Gutscheine für junge Münchner +++

Um Ältere zu schützen, haben sich die meisten Jugendlichen in München eingeschränkt – und nun werden sie auch noch die letzten sein, die geimpft werden. Die Jusos fordern deshalb, dass die Stadt an alle unter 27 Jahren Gastro- und Kultur-Gutscheine im Wert von 25 Euro ausgibt – als "kleine Aufmerksamkeit und Dankeschön". "Die Jugend ist eine unwiederbringliche Zeit, in der Kontakte, Feiern, Freundschaften einen höheren Stellenwert haben als in späteren Jahren – deshalb waren die Beschränkungen besonders schwer für junge Menschen", sagt Dariusch Klett von den Jusos. Auch Münchenpass-Inhaber sollen Gutscheine bekommen

+++ Betriebsimpfungen starten: Wirtschaft klagt über zu wenig Impfstoff +++

Zum Start der regulären Impfungen durch Betriebsärzte beklagt die bayerische Wirtschaft den knappen Impfstoff. "Die Betriebe stehen schon lange in den Startlöchern und sind sehr gut vorbereitet", sagte Bertram Brossardt, der Hauptgeschäftsführer der Vereinigung der bayerischen Wirtschaft, am Montag. Die vbw monierte jedoch, dass immer noch zu wenig Impfstoff zur Verfügung stehe. "Wir setzen darauf, dass jetzt Woche für Woche mehr Impfstoff geliefert wird, um die Impfwilligkeit der Betriebe und deren Belegschaften zu nutzen und so die Impfkampagne weiter zügig voranzutreiben."

Seit diesem Montag dürfen Betriebsärzte impfen, doch wird die erste Lieferung auch in manchen Großunternehmen erst am Dienstag oder später eintreffen. Adidas etwa geht davon aus, dass der Impfstoff im Laufe der Woche eintrifft. Der Sportartikelhersteller hat bereits vor Wochen Impfstraßen an den drei Standorten in Herzogenaurach, Scheinfeld und Rieste eingerichtet, wie eine Sprecherin mitteilte.

Anzeige für den Anbieter Twitter über den Consent-Anbieter verweigert

+++ Ab Montag: In Bayern treten neue Lockerungen in Kraft +++

Ob in Schulen, Wirtshäusern oder auf dem Sportplatz: Bayern hat zum Ende der Pfingstferien viele Corona-Beschränkungen aufgehoben. Nach Angaben des Robert Koch-Instituts (RKI) lag am Sonntag kein einziger Kreis mehr über der Corona-Inzidenz-Marke von 100, nur sechs lagen noch über 50.

Schon bei stabilen Inzidenzwerten unter 100 können sich privat zehn Menschen aus drei Haushalten treffen - plus Geimpfte. Geburtstage, Hochzeiten oder Vereinssitzungen sind in geschlossenen Räumen mit 25 Teilnehmern erlaubt. In den Schulen soll es vom 21. Juni an wieder einen fast normalen Präsenzunterricht geben. Gleiches gilt für Kindertagesstätten. Gastwirte dürfen wieder drinnen bedienen, bis 24.00 Uhr. Im Handel gehen die Türen wieder auf, Testpflicht und Voranmeldung zum Einkaufen fallen weg. Freizeitparks, Saunabetriebe und Bäder darf man mit Test besuchen.

Bei stabilen Inzidenzwerten unter 50 gilt: In den Schulen gibt es nach den Pfingstferien wieder fast normalen Präsenzunterricht. Gleiches gilt für Kitas. Private Treffen sind mit zehn Menschen aus zehn Haushalten möglich, bei Geburtstagen und Hochzeiten dürfen es 50 sein. Bewohner von Pflegeheimen können leichter Angehörige und Freunde empfangen: Die Testpflicht für Besucher fällt weg.

+++ München-Inzidenz sinkt leicht +++

Das RKI meldet in der Nacht auf Montag, dass die Sieben-Tage-Inzidenz in München bei 22,6 (Vortag: 23,0) liegt. Die bundesweite Inzidenz beträgt 24,7.


Corona-News vom 06.06.2021

+++ München-Inzidenz steigt leicht +++

Das RKI meldet in der Nacht auf Sonntag, dass die Sieben-Tage-Inzidenz in München bei 23,0 (Vortag: 22,0) liegt. Die bundesweite Inzidenz beträgt 24,3.


Corona-News vom 05.06.2021

+++ Bayern erhält mehr Geld für Corona-Labordiagnostik als andere Länder +++

Nach Bayern ist bislang mehr Geld für Corona-Laboruntersuchungen geflossen als in andere Bundesländer. Für Labordiagnostik hat der Freistaat bis 17. Mai 2021 fast 214 Millionen Euro erhalten, wie aus einer Aufstellung des Bundesamtes für Soziale Sicherung hervorgeht. Das deutlich bevölkerungsreichere Nordrhein-Westfalen hat aus diesem Topf nur knapp 207 Millionen Euro erhalten.

Bei den labordiagnostischen Leistungen handelt es sich insbesondere um die sogenannten PCR-Tests. Diese sind deutlich aufwendiger und somit teurer als die mittlerweile weit verbreiteten Antigen-Schnelltests. Bayern hatte im Juli 2020 als erstes Land umfangreiche Corona-Tests für alle auch ohne Symptome eingeführt. Damals gab es praktisch jedoch noch keine Schnelltest-Alternativen. 

+++ München-Inzidenz sinkt weiter +++

Das Robert-Koch-Institut meldet für München für den 5.6. eine Sieben-Tages-Inzidenz von 22,0. Die bundesweite Inzidenz liegt bei 26,3.


Corona-News vom 04.06.2021

+++ Sicherheitslücke bei Schnelltestanbieter in München und Berlin +++

Durch eine Sicherheitslücke in der Software eines Corona-Schnelltestanbieters mit Stationen in München und Berlin konnten Unbefugte auf Testergebnisse und andere sensible Daten zugreifen. Entdeckt wurde die Schwachstelle durch das Hackerkollektiv "Zerforschung". Der betroffene Anbieter, die MyDerma GmbH mit Sitz in Berlin, teilte am Freitag mit, die "mögliche Schwachstelle" habe einige Tage lang bestanden, sei aber, "wie wir sehen können, von niemandem genutzt" worden.

Nach Angaben des Hackerkollektivs waren rund 17.500 Testergebnisse des Berliner Anbieters von der Sicherheitslücke betroffen. Wie viele davon aus der Münchner Station kamen, wisse man nicht, hieß es von der Gruppe auf Nachfrage. Unter anderem seien aber Namen, Adressen und Telefonnummern "mit vertretbarem Aufwand" zugänglich gewesen.

+++ EM in München: Bis zu 14.000 Zuschauer zugelassen +++

Wie Bayerns Ministerpräsident Markus Söder am Freitag mitteilte, werden zu Spielen der EM in München bis zu 14.000 Zuschauer zugelassen. Mehr dazu finden Sie in unserem Newsblog zum DFB-Trainingslager.

+++ Bayern lockert ab Montag in der Gastro +++

Ab Montag (7.6.) darf in Bayern die Innen- und Außengastronomie bis 24 Uhr öffnen. Das teilte Ministerpräsident Markus Söder (CSU) am Freitag mit. Ausgenommen bleiben Schankwirtschaften und Clubs. Bei Inzidenz 50 -100 gilt weiter eine Testpflicht.

Zudem gilt bei den Kontaktbeschränkungen: Zwischen einer Inzidenz von 50 -100 sind Treffen von zehn Personen aus maximal drei Haushalten erlaubt. Unter 50 sind zehn Personen erlaubt, egal aus wie vielen Haushalten.

+++ Bayerische Wirtschaft erleichtert über Corona-Lockerungen +++

Die Wirtschaftsverbände in Bayern reagieren erfreut und erleichtert auf die bevorstehende Lockerung der Corona-Beschränkungen. "Die Chance, dass die Wirtschaft sich noch in diesem Jahr ein Stück weit von der schweren Krise erholt, stehen gut", sagte Bertram Brossardt, Hauptgeschäftsführer der Vereinigung der bayerischen Wirtschaft, am Freitag. Die wirtschaftlichen Einbußen wieder wettzumachen, wird nach vbw-Einschätzung dauern: "Das Vorkrisenniveau wird die bayerische Wirtschaft frühestens Ende nächsten Jahres erreichen."

+++ Corona-Regeln: Alpenverein fürchtet schwierige Hütten-Saison +++

Wegen strenger Corona-Regeln für Übernachtungsgäste stellt sich der Deutsche Alpenverein (DAV) auf eine schwierige Hütten-Saison in Bayern ein. "Wenn die Restriktionen so bleiben, sehen wir für diese Saison eher schwarz", sagte der Bereichsleiter Alpine Raumordnung beim DAV, Hanspeter Mair. "Dann wird die Belegungssituation noch schlechter als im Vorjahr."

Hätten im vergangenen Sommer noch bis zu zehn Wanderer in einer festen Gruppe in einem Raum übernachten dürfen, sei momentan im Freistaat nur ein Haushalt pro Zimmer erlaubt, sagte Mair. "Der Übernachtungsbetrieb ist dadurch schwer möglich. Das ist unbefriedigend, um es diplomatisch zu formulieren."

Im Handel entfällt "Click&Meet". Zudem ist der Katastrophenfall aufgehoben.

+++ Hallenbäder in München bleiben vorerst zu +++

Erlaubt wäre es ab Montag wieder, in München werden die Hallenbäder erst zu einem späteren Zeitpunkt wieder öffnen. 

Anzeige für den Anbieter Twitter über den Consent-Anbieter verweigert

+++ Aiwanger fordert weitere Lockerungen der Corona-Maßnahmen +++

Vor der Sitzung des bayerischen Kabinetts hat Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger (Freie Wähler) weitere Lockerungen der Corona-Maßnahmen gefordert. "Es geht ja von der Kultur über das Thema Schule, von Märkten bis Freizeitparks, von Innen-Gastro bis Wellness", sagte er dem Bayerischen Rundfunk.

"Viele Dinge, die noch unter den Corona-Lockdown-Maßnahmen leiden, wo viel Geld verloren geht, wo auch das Verständnis der Menschen nicht mehr da ist und wo auch die Notwendigkeit nicht mehr da ist, diese Schließungen durchzuexerzieren."

+++ Kabinett berät über weitere Lockerungen bei Corona-Maßnahmen +++

Das bayerische Kabinett kommt am Freitag unter der Leitung von Ministerpräsident Markus Söder (CSU) zusammen, um über weitere Lockerungen bei den Maßnahmen im Kampf gegen die Corona-Pandemie zu beraten. Unter anderem soll es angesichts der landesweit gesunkenen Zahl bei den Neuinfektionen um Fragen gehen, wie mehr Normalität in Bereichen wie Kultur, Sport oder Gastronomie hergestellt werden kann. Nach Angaben aus Regierungskreisen sind größere Öffnungsschritte denkbar.

Mit Blick auf die Gaststätten waren Forderungen nach der Öffnung der Innenräume laut geworden, nachdem bisher nur Außengastronomie möglich ist. Auch Kontaktbeschränkungen könnten neu geregelt werden. Die bisherigen Corona-Regelungen, zuletzt aktualisiert am 25. Mai, laufen am 6. Juni aus.

+++ München-Inzidenz bei 26,1 +++

Das RKI meldet in der Nacht auf Freitag, dass die Sieben-Tage-Inzidenz in München bei 26,1 (Vortag: 28,0 ) liegt. Seit neun Tagen liegt der Inzidenzwert in München unter 35. Seit Mittwoch gelten gelockerte Corona-Regeln. Eine Übersicht der aktuellen Lockerungen finden Sie hier.


Zum Zwecke der Übersichtlichkeit und besserer Ladezeiten unseres Newsblogs haben wir alte Beiträge ab dieser Stelle gelöscht. Der erste Eintrag stammt vom 04.06.

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