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Coronavirus-News: 275 Schnellteststellen in München

Das Coronavirus grassiert weiter in München, Bayern und Deutschland. Alle Neuigkeiten, Maßnahmen und Hinweise zum Erreger Sars-CoV-2 lesen Sie im AZ-Newsblog.
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Der Erreger Sars-CoV-2, der die Krankheit Covid-19 auslösen kann, sorgt in München, Bayern und Deutschland seit Monaten für drastische Maßnahmen. In unserem Newsblog informieren wir Sie über die aktuellen Corona-Entwicklungen in München und Bayern.


Corona-News vom 12.05.2021

+++ 275 Schnellteststellen in München +++

In München gibt es aktuell 275 Standorte, an denen man einen kostenlosen Corona-Schnelltest machen kann. Diese Zahl setzt sich aus 154 Teststationen, die von 76 verschiedenen Teststellenbetreiber organisiert werden, und 121 Apotheken, in denen man sich mittels Antigen-Schnelltestung auf das Coronavirus untersuchen lassen kann, zusammen.

Die tägliche Testkapazitäten der 154 privatbetriebenen Teststationen belaufen sich auf 75.154. In Kalenderwoche 17 (26. April bis 2. Mai) ließen sich im Schnitt 14.177 Personen täglich testen. Diese Zahlen (Stand: 12. Mai 2021) gab Münchens Gesundheitsreferentin Beatrix Zurek bekannt.

Die einzelnen Standorte der Teststationen und Apotheken in München finden Sie hier.

+++ Kreise: Söder kündigt Freibadöffnungen ab 21. Mai unter Auflagen an +++

In bayerischen Regionen mit Inzidenzen unter 100 sollen ab dem 21. Mai Freibäder unter strengen Corona-Auflagen wieder öffnen dürfen. Das kündigte Ministerpräsident Markus Söder (CSU) am Mittwoch nach Angaben von Teilnehmern in einer Rede bei der Klausur der CSU-Landtagsfraktion in München an.

+++ Söder: Bayern gibt alle Corona-Impfstoffe in Arztpraxen frei +++

Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) hat die Freigabe aller Corona-Impfstoffe bei Hausärzten angekündigt. Man werde "im Laufe der nächsten Woche" die Priorisierung bei den Hausärzten aufheben, sagte Söder am Mittwoch nach einer CSU-Fraktionsklausur im Landtag in München. Die Ärzte brauchten aber noch etwas Zeit, sich vorzubereiten. In den Impfzentren soll es laut Söder aber bei dem bisherigen Verfahren mit Priorisierungen bleiben.

+++ Ab heute: Weitere Öffnungen in München! +++

Ab heute gibt es weitere Öffnungen in München! Weil die Inzidenz seit vergangenem Mittwoch unter dem Grenzwert von 100 liegt, dürfen nun neben der Außengastronomie unter anderem auch Theater-, Konzert- und Opernhäuser sowie Kinos wieder öffnen.

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Für den Besuch ist neben einem festen Termin allerdings auch ein negativer Corona-Test nötig. Vollständig Geimpfte oder Genesene sind von der Testpflicht befreit, sie werden automatisch negativ Getesteten gleichgestellt.

+++ Theatron fällt wieder aus +++

Auch dieses Jahr findet das Theatron-Festival im Olympiapark nicht statt – zumindest nicht an Pfingsten, dem geplanten Termin. Das gab die Stadt nun bekannt. Allerdings prüft sie gerade, ob sie es in den August verschieben kann. Normalerweise treten bei dem Festival drei Tage lang Pop- und Indie-Musiker auf, bei kostenlosem Eintritt.

+++ München-Inzidenz sinkt weiter +++

Die Sieben-Tages-Inzidenz in München sinkt weiter. Dem Robert Koch-Institut zufolge liegt der Wert am Mittwoch bei 71,9 (Stand: 12.05., 03.11 Uhr). Am Vortag lag die Inzidenz in München noch bei 78,0.


Corona-News vom 11.05.2021

+++ Verwirrung um Fitnessstudio-Öffnung in München +++

Dürfen Fitness-Studio-Ketten in München nun öffnen oder nicht? Es herrscht Verwirrung... (Symbolbild)
Dürfen Fitness-Studio-Ketten in München nun öffnen oder nicht? Es herrscht Verwirrung... (Symbolbild) © Britta Pedersen/ZB/dpa

Ab Mittwoch dürfen in München die Fitness-Studios wieder öffnen - unter strengen Hygieneauflagen. Das dachten zumindest die Betreiber der großen Ketten wie etwa "Fitness First" oder "FitX" und hatten bereits entsprechende Nachrichten und Pressemitteilungen verschickt. Und die Rechtslage war offenbar zunächst auch unklar. Auf Nachfrage erklärte das Kreisverwaltungsreferat, man wisse es nicht – und verwies aufs Gesundheitsministerium, wo man lieber nicht ans Telefon ging.

Am frühen Dienstagabend hatte man in den Ministerien des Freistaats offenbar die Lage offenbar zu Ende geprüft. "Fitnessstudios müssen vorerst geschlossen bleiben", teilte ein Sprecher des Innenministeriums knapp und klar mit.

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+++ Kleiner Grenzverkehr zwischen Bayern und Österreich +++

Der kleine Grenzverkehr zwischen Bayern und Österreich ist ab Mittwoch wieder möglich. Damit könnten sich etwa Freunde und Verwandte grenzübergreifend wieder treffen, sagte Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) am Dienstag anlässlich eines Besuches des österreichisches Bundeskanzlers Sebastian Kurz in München. Auch das Einkaufen im jeweiligen Nachbarland sei wieder möglich, sagte Söder.

Sowohl Bayern als auch Österreich werden in Kürze auch wieder touristische Angebote machen. In Österreich werde der Tourismus am 19. Mai öffnen. Bayern hatte das für den 21. Mai angekündigt. Österreich wies am Dienstag eine Sieben-Tage-Inzidenz von unter 100 auf, Bayern lag bei 116.

+++ Ab heute gibt's Lockerungen in München +++

Ab heute gibt es wieder Regel-Lockerungen in München! Weil die Inzidenz seit vergangenem Mittwoch unter dem Grenzwert von 100 liegt, treten die Erleichterungen ab heute in Kraft.

Unter anderem fällt die nächtliche Ausgangssperre weg, auch die Kontaktbeschränkungen werden etwas gelockert. Für den Einzelhandel ist kein negativer Corona-Test mehr nötig, auch der Friseurbesuch ist nun wieder ohne Negativ-Test möglich. Einen Termin braucht's allerdings weiterhin.

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Ab morgen gibt es dann weitere Lockerungen, dann dürfen unter anderem Außengastronomie - also auch Biergärten - und Kinos wieder aufmachen.

+++ Corona-Inzidenz in München sinkt weiter +++

Der Trend bei der Corona-Inzidenz in München zeigt weiter stark nach unten. Für Dienstag hat das Robert Koch-Institut (RKI) einen Wert von 78,0 angegeben. Am Vortag lag die Inzidenz bei 84,9.


Corona-News vom 10.05.2021

+++ Bis zu 350 Vordrängler pro Woche in Münchner Impfzentrum erwischt +++

Viele Impfzentren klagen nach einem Medienbericht über Aggressivität von Impfwilligen und zunehmende Versuche, sich mit falschen Angaben eine vorzeitige Impfung zu erschleichen. Die SWR-Sendung "Report Mainz" berichtete von mehreren tausend Fällen. In München würden bis zu 350 Vordrängler in der Woche erwischt. Um vorzeitig an einen Impftermin zu kommen, würden etwa falsche Alters- oder Berufsangaben gemacht. 

"Report"-Recherchen zeigen demnach, dass die Impfbetrüger sich oft als höher priorisierte Kontaktpersonen von Pflegebedürftigen oder Schwangeren ausgeben. Denn eine pflegebedürftige Person etwa kann zwei Kontaktpersonen benennen, die vorrangig geimpft werden. In einem der SWR-Redaktion bekannten Fall schafften es aber statt zwei acht junge und gesunde Leute, sich als Kontaktpersonen impfen zu lassen.

+++ Für viele Schüler dieses Schuljahr keine Schulaufgaben mehr +++

An Realschulen, Gymnasien und Wirtschaftsschulen in Bayern werden in diesem Schuljahr keine Schulaufgaben mehr geschrieben - die sogenannten großen Leistungsnachweise entfallen. Ausgenommen davon sind lediglich Abschlussklassen, die elfte Klasse an Gymnasien und die Oberstufe der Beruflichen Oberschulen - dort kann es theoretisch noch Schulaufgaben geben. Das teilte das Kultusministerium am Montag in München mit.

Kultusminister Michael Piazolo (Freie Wähler) begründete die Entscheidung damit, dass viele Schülerinnen und Schüler erst jetzt in den Präsenz- beziehungsweise Wechselunterricht zurückkehrten, dank sinkender Inzidenzwerte und des neuen Grenzwerts 165. Deshalb betonte er: "Der Fokus wird hier in den kommenden Wochen ganz klar auf der Sicherung von Basiswissen und grundlegenden Kompetenzen liegen. Unsere Schülerinnen und Schüler müssen sich erst wieder einfinden. Zeitdruck und übermäßigen Leistungsdruck wollen wir dabei vermeiden."

+++ Seehofer hat Corona +++

Bundesinnenminister Horst Seehofer (CSU) hat sich mit dem Coronavirus infiziert. Der Minister sei positiv auf das Virus getestet worden und befinde sich aktuell in häuslicher Isolation, teilte sein Sprecher Steve Alter am Montag mit. Seehofer (71) habe derzeit keine Krankheitssymptome.

Der 71-Jährige ist bereits einmal gegen das Coronavirus geimpft - das hat nun aber offenbar nicht vor einer Infektion geschützt.

+++ Tourismus-Lockerungen: Bayern sperrt wieder auf +++

Nun ist es offiziell: Am Pfingstwochenende dürfen in bayerischen Regionen mit stabilen Corona-Zahlen unter der 100er-Inzidenz Hotels, Pensionen, Ferienwohnungen, Campingplätze und auch Jugendherbergen wieder für Touristen öffnen. Gleiches gilt für Seilbahnen, die Fluss- und Seenschifffahrt, touristische Bahn- und Busverkehre, Städte- und Gästeführungen im Freien sowie die Außenbereiche von medizinischen Thermen.

Voraussetzung ist ein maximal 48 Stunden alter negativer PCR-Test oder ein höchstens 24 Stunden alter Corona-Schnelltest. Mit diesem Beschluss setzte das bayerische Kabinett am Montag eine Ankündigung aus der Vorwoche um.

+++ Amateur-Ensembles dürfen ab 21. Mai proben +++

Amateur-Ensembles, also beispielsweise Kapellen, Musikgruppen, Amateurtheater und andere Gruppen, dürfen bei stabilen Corona-Zahlen ab 21. Mai wieder gemeinsam proben. Das hat das bayerische Kabinett am Montag beschlossen. Voraussetzung ist, wie bei anderen Öffnungsschritten auch, dass die Sieben-Tage-Inzidenz im jeweiligen Landkreis beziehungsweise in der betreffenden kreisfreien Stadt stabil unter 100 liegt. Zudem sind Hygienekonzepte Pflicht.

+++ Söder schließt erneute Lockdown-Verlängerung nicht aus +++

Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) schließt eine erneute Verlängerung des Corona-Lockdowns nicht aus! "Bloß, weil ein Gesetz endet, ist Corona nicht vorbei", sagte er am Sonntag im "Bild"-Talk "Die richtigen Fragen". "Die Pandemiebekämpfung auf der gesetzlichen Grundlage der 'Notbremse' geht bis zum 30.06. und dann wird man sehen, wie die Gesamtlage ist."

Corona schere sich laut Söder nicht um politische Entscheidungen. "Es hängt vom Infektionsgeschehen und der Vorsicht der Menschen ab."

+++ Corona-Inzidenz in München sinkt weiter +++

Die Inzidenz in München ist weiter gesunken: Das Robert Koch-Institut (RKI) meldete für Montag einen Wert von 84,9. Am Vortag lag die Inzidenz bei 91,2.


Corona-News vom 09.05.2021

+++ München-Inzidenz am fünften Tag in Folge unter 100 +++

Die Sieben-Tages-Inzidenz in München liegt am fünften Tag in Folge unter 100! Das Robert Koch-Institut (RKI) meldete am Sonntag einen Wert von 91,2. Damit gibt es ab kommendem Dienstag (11. Mai) Lockerungen, weitere Öffnungsschritte - etwa die Außengastro oder Kinos - erfolgen dann am Mittwoch (12. Mai).

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Corona-News vom 08.05.2021

+++ Biergarten-Öffnung ab Montag in 13 Kreisen und Städten erlaubt +++

In 13 Landkreisen und kreisfreien Städten können von Montag an Biergärten, Straßencafés und weitere Freizeitangebote öffnen. Das teilte das Gesundheitsministerium am Samstag in München auf dpa-Anfrage mit. In den Regionen liege die Sieben-Tage-Inzidenz stabil unter 100. Stabilität wird dann angenommen, wenn in einem Landkreis oder einer kreisfreien Stadt die Zahl der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner und einer Woche fünf Tage lange unter 100 bleibt. Danach seien zwei Tage zur Umsetzung vorgesehen, am achten Tag könne geöffnet werden.

Eine Öffnung am Montag ist diesen Maßgaben zufolge für die Landkreise Landsberg am Lech, Garmisch-Partenkirchen, Starnberg, Tirschenreuth, Neustadt an der Waldnaab, Amberg-Sulzbach, Kitzingen, Würzburg und Lindau sowie für die kreisfreien Städte Passau, Bamberg, Schwabach und Erlangen möglich. Ein 14. Antrag sei aus dem Kreis Neuburg-Schrobenhausen gestellt worden, dort sei eine Öffnung ab Dienstag genehmigt worden. 

+++ Kriminalpolizei ermittelt nach Evakuierung zweier Impfzentren +++

Nach der Evakuierung von zwei Impfzentren in Schwaben hat die Kriminalpolizei Ermittlungen aufgenommen. Wegen eines Drohanrufes bei der gemeinsamen Hotline wurden die Impfzentren in Bad Wörishofen (Landkreis Unterallgäu) und Memmingen am Freitagabend geräumt. Die Beamten ermitteln nun gegen Unbekannt, wie ein Sprecher der Polizei am Samstag sagte.

Bei der Impfhotline habe am Freitagabend eine männliche Stimme die Drohung ausgesprochen. Zum genauen Wortlaut äußerte sich die Polizei aus ermittlungstaktischen Gründen nicht. Die Räume wurden am Freitag noch mit Spürhunden durchsucht, aber kein verdächtiger Gegenstand gefunden. 

+++ Holetschek will auf keinen Tropfen Impfstoff verzichten +++

Für den Kampf gegen das Coronavirus wünscht sich Bayerns Gesundheitsminister Klaus Holetschek die bestmögliche Ausnutzung der Impfstoffe ohne jegliche Verschwendung. "Es ist technisch und rechtlich möglich, je nach Hersteller eine siebte oder elfte Dosis aus den Impfstofffläschchen zu entnehmen", sagte der CSU-Politiker in München. Auch der Präsident der Bayerischen Landesärztekammer, Gerald Quitterer, befürworte die vom Bundesgesundheitsministerium ebenfalls empfohlene Verwendung aller verfügbaren Impfdosen.

Voraussetzung für die maximale Ausnutzung der Präparate sei es, dass die vom jeweiligen Hersteller geforderte Menge an Impfstoff vollständig und qualitätsgesichert aus einem Injektionsfläschchen entnommen werden könne. Dies müsse der impfende Arzt sicherstellen, sagte Holetschek. "Wichtig ist auch: Der Impfstoff darf nicht aus mehreren Flaschen gemischt werden."

+++ Deutschlandweit niedrigste Inzidenz in Passau: 35 Kreise in Bayern unter 100 +++

Der Stadtkreis Passau hat nach Angaben des Robert Koch-Instituts (RKI) vom Samstag die niedrigste Inzidenz in ganz Deutschland. Bayernweit lag die Zahl der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner binnen sieben Tagen am Samstag bei 120,9; für die Stadt Passau meldete das RKI auf seinem Dashboard (Stand: 3.10 Uhr) eine Inzidenz von 20,8. Der höchste Wert in Bayern wurde im Landkreis Coburg festgestellt: Mit 302,0 ist es der einzige Landkreis im Freistaat über 300. Für sieben Kreise wurde eine Sieben-Tage-Inzidenz von über 200 gemeldet.

35 Landkreise und kreisfreie Städte liegen in Bayern unter der für Lockerungen wichtigen Inzidenz von 100. Neben dem Stadtkreis Passau hat auch der Landkreis Neustadt an der Waldnaab eine Sieben-Tage-Inzidenz von unter 50. 36 Land- und Stadtkreise liegen hier zwischen 100 und 150, weitere 6 unter der für die Öffnung von Grundschulen relevanten Grenze von 165. Die Inzidenz ist wichtig beispielsweise für Lockerungen im Handel oder die Öffnung von Schulen.

+++ 7-Tage-Inzidenz für München liegt weiter unter der 100er-Marke+++

Nachdem die 7-Tage-Inzidenz in München bereits seit Mittwoch wieder unter der 100er Marke liegt, meldet das Robert Koch-Institut (RKI) am Samstag erneut eine leicht gesunkene Inzidenz. Der Wert liegt demnach bei 92,3, am Vortag lag er noch bei 94,1.

Die Inzidenz liegt damit am vierten Tag in Folge unter der 100er-Marke. Sollte er am Sonntag auch darunter liegen, ist ab Dienstag mit Lockerungen der Corona-Maßnahmen zu rechnen.


Corona-News vom 07.05.2021

+++ Immer mehr Münchner wollen ihre Zweitimpfung früher +++

Nach der Ankündigung von Bundesgesundheitsminister Jens Spahn, die Zweitimpfung mit dem Vakzin von AstraZeneca nicht erst nach den empfohlenen 12, sondern bereits nach vier Wochen zu verabreichen, steht beim Münchner Impfzentrum in Riem das Telefon nicht mehr still. Zahlreiche Patienten und Patientinnen wollen ihren bereits gebuchten Termin für die zweite Impfung verschieben. 

In diesem Zusammenhang stellt das Münchner Gesundheitsreferat deshalb klar, dass vereinbarte Termine für AstraZeneca-Zweitimpfungen im Impfzentrum Riem nur in absoluten Ausnahmefällen verschoben werden und für diese Nachweise erbracht werden müssen.

Zudem wurde noch einmal daruf hingewiesen, dass, wenn der Impfabstand unter 6 Wochen liegt, die Wirkung in etwa 55 Prozent beträgt. Sind es mindestens 12 Wochen, liegt die Wirkung bei über 80 Prozent. Mehr dazu lesen Sie hier.

+++ München bereitet sich auf Öffnungen vor +++

Die Stadt München wappnet sich für mögliche Corona-Lockerungen und Öffnungen, die ab nächste Woche in Kraft treten könnten. Eine entsprechende Allgemeinverfügung werde vorbereitet, um weitere Öffnungsschritte ab Dienstag (11. Mai) zuzulassen, teilte die Stadt mit. Dies habe der Stab für außerordentliche Ereignisse unter der Leitung von Oberbürgermeister Dieter Reiter (SPD) am Freitagnachmittag entschieden.

Damit es jedoch überhaupt zu Lockerungen kommen kann, muss die Sieben-Tages-Inzidenz in München an fünf aufeinanderfolgenden Tagen unter dem Grenzwert von 100 liegen. Am Mittwoch, Donnerstag und Freitag war dies bereits der Fall. Wenn der Wert auch am Samstag und Sonntag unter 100 bleibt, wird die Stadt am Montag - die Zustimmung des Gesundheitsministeriums vorausgesetzt - die Allgemeinverfügung erlassen. Ab Dienstag würden dann die Lockerungen und Öffnungen in Kraft treten.

OB Reiter: "Es ist erfreulich, dass wir jetzt endlich wieder erste Erleichterungen sehen und damit einen kleinen Schritt zurück zur Normalität. Das liegt vor allem an der großen Disziplin der meisten Münchnerinnen und Münchner, die sich sehr konsequent an die Regeln gehalten haben. Dafür herzlichen Dank!"

+++ 2,3 Millionen weitere Selbsttests für Münchner Schulen +++

"Selbsttests an Schulen sind eine gute Möglichkeit, sich und andere vor einer Corona-Infektion zu schützen. Diesen wichtigen Schritt gehen wir unter hohem organisatorischen und logistischen Aufwand in kürzester Zeit", sagt Verena Dietl. Münchens Dritte Bürgermeisterin verschaffte sich am Donnerstag gemeinsam mit Stadtschulrat Florian Kraus einen Eindruck, was die Menge und dem enormen Logistik-Aufwand für die Verteilung der Selbsttests angeht.
 
Seit Beginn der Corona-Pandemie wurden bereits zwei Millionen Selbsttests an Münchner Bildungseinrichtungen verteilt. Am Mittwoch hatte das Referat für Bildung und Sport eine weitere Lieferung mit 2,3 Millionen Selbsttests erhalten. Vorrangig wurden die Grundschulen versorgt, wo ab Montag die Schüler der Klassen 1 bis 3 wieder im Wechselunterricht und die 4. Jahrgangsstufe wie bisher im Präsenzunterricht sind.

+++ Wirtschaftsminister Aiwanger eröffnet Biergarten-Saison +++

Ab Montag (10. Mai) darf in bayerischen Landkreisen und Städten mit einer stabilen Sieben-Tages-Inzidenz unter 100 die Außengastronomie wieder öffnen. Der bayerische Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger und Angela Inselkammer, Präsidentin des Bayerischen Hotel- und Gaststättenverbandes (Dehoga Bayern), nutzen die Gelegenheit und eröffnen gemeinsam im Außenbereich des Gasthofes zur Brücke in Kaufering am Lech die Biergarten-Saison.

+++ ÖPNV-Nachfrage in München um rund 50 Prozent gesunken +++

Eine Milliarde Euro vom Bundesfinanzministerium, eine Milliarde Euro von den Ländern: Die Nahverkehrsunternehmen sollen in der Corona-Pandemie finanziell unterstützt werden. Obwohl die ÖPNV-Nachfrage eingebrochen sei, "fahren wir auf Wunsch der Politik fast unser gesamtes Angebot, damit Münchnerinnen und Münchner nicht nur mobil bleiben, sondern in unseren Fahrzeugen auch bestmöglich Abstand halten können", hält Ingo Wortmann, Vorsitzender der Geschäftsführung der Münchner Verkehrsgesellschaft (MVG) die Finanzspritze für sinnvoll und angemessen. 

Laut MVG liegt die Nachfrage bei U-Bahn, Tram und Bus in München aktuell bei rund 50 Prozent im Vergleich zu Zeiten vor der Corona-Pandemie, in den ersten vier Monaten des Jahres gab es demnach bereits Einnahmeausfälle von rund 25 Millionen Euro.

+++ 7-Tage-Inzidenz für München sinkt laut RKI erneut leicht +++

Nachdem die 7-Tage-Inzidenz in München am Mittwoch und am Donnerstag bereits wieder unter die 100er Marke gefallen war, meldet das Robert Koch-Institut (RKI) am Freitag erneut eine leicht gesunkene Inzidenz. Der Wert liegt demnach bei 94,1.


Corona-News vom 06.05.2021

+++ AstraZeneca freigeben! Impfung künftig bei Hausarzt ohne Priorisierung möglich +++

Die Menschen in Deutschland können sich in ihrer Arztpraxis künftig ohne Priorisierung mit dem Corona-Impfstoff von AstraZeneca impfen lassen. Bund und Länder beschlossen am Donnerstag die Aufhebung der Bevorzugung von Risikogruppen bei diesem Impfstoff, wie Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) in Berlin mitteilte.

+++ Polizei für klare Vorgaben für Nachweis von Geimpften und Genesenen +++

Die Polizei in Bayern hat in der Corona-Pandemie klare Vorgaben für den Nachweis für Geimpfte und Genesene gefordert. Im Zusammenhang mit Kontrollen von Geimpften und Genesenen brauche die Polizei dringend eine eindeutige Regelungslage, teilte der Vorsitzende des Landesverbandes der Deutschen Polizeigewerkschaft (DPolG), Jürgen Köhnlein, am Donnerstag in München mit.

Köhnlein warnte vor einer "Zettelwirtschaft" mit "Impfheftchen" und Gesundheitsnachweisen sowie massenhaften Urkundenfälschungen. Es sei unklar, wie die Polizei ihr vorgelegte Dokumente auf ihre Richtigkeit überprüfen könne. Die Gewerkschaft forderte deshalb, unverzüglich zu klären, ob es etwa digitale Lösungen für den Nachweis von Geimpften und Genesenen geben werde und ob ein Datenaustausch zwischen Polizei und Gesundheitsbehörden möglich sei.

+++ Holetschek fordert mehr Impfdosen pro Arzt auf dem Land +++

Der bayerische Gesundheitsminister Klaus Holetschek (CSU) will den Ärzten in ländlichen Regionen mehr Impfdosen zukommen lassen. Der Bund müsse hier nachjustieren, forderte er am Donnerstagmorgen laut einer Mitteilung. "Der ländliche Raum muss trotz geringerer Ärztedichte und angesichts seiner besonderen strukturellen Herausforderungen in der Regelversorgung genauso mit Impfstoff versorgt werden wie Regionen mit hoher Ärztedichte. Wo es weniger Ärzte gibt, sollten diese zum Beispiel die Möglichkeit bekommen, entsprechend mehr Impfdosen zu bestellen."

+++ 7-Tage-Inzidenz für München sinkt laut RKI erneut leicht +++

Nachdem die 7-Tage-Inzidenz in München am Mittwoch erstmals seit Wochen wieder unter die 100er Marke gefallen war, meldet das Robert Koch-Institut (RKI) am Donnerstag erneut eine leicht gesunkene Inzidenz. Der Wert liegt demnach bei 98,3.

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Corona-News vom 05.05.2021

+++ Mobiles Impfen in benachteiligten Vierteln +++

Nach Köln planen auch München und Nürnberg schnelle Impfmöglichkeiten für sozial Benachteiligte. Das meldet der Bayerische Rundfunk. Die Landeshauptstadt will – sobald die Priorisierung aufgehoben wurde – mobile Impfteams in Viertel mit erhöhter Inzidenz schicken, etwa in den Stadtbezirk Aubing-Lochhausen-Langwied. In Nürnberg sind drei Optionen im Gespräch. Die Stadt will mobile Impfteams in betroffene Stadtteile schicken. Zum anderen ist geplant, Arztpraxen in diesen Vierteln mit mehr Impfstoff zu versorgen. Außerdem sollen auch Impfangebote bei den Tafeln und ähnlichen sozialen Einrichtungen geschaffen werden.

+++ Mehr als eine Million Menschen in Bayern vollständig geimpft +++

In Bayern sind mehr als eine Million Menschen vollständig gegen Covid-19 geimpft. Mit Stand Dienstag hätten 1.018.882 Menschen im Freistaat eine vollständige Impfung erhalten, sagte Gesundheitsminister Klaus Holetschek (CSU) bei seiner Regierungserklärung am Mittwoch im Landtag. "Das ist ein Meilenstein im Kampf gegen die Pandemie", sagte der Minister.

In den kommenden Wochen werde die Zahl der Zweitimpfungen noch deutlich steigen. Insgesamt hätten Impfzentren, Ärzte und Krankenhäuser inzwischen 4.964.154 Impfungen in Bayern verabreicht, davon 3.945.272 Erstimpfungen. Impfzentren, niedergelassene Ärzte und Krankenhäuser arbeiteten gut zusammen. Ziel müsse es sein, bald auch ein Angebot an jüngere Menschen machen zu können.

+++ 7-Tage-Inzidenz laut RKI erstmals wieder unter 100 +++

Es geht voran: Erstmals seit mehreren Wochen ist die 7-Tage-Inzidenz für München unter den kritischen Wert von 100 gefallen. Laut RKI beträgt die Inzidenz am Mittwoch 99. Bleibt der Wert "stabil", also fünf Tage in Folge, unter 100, treten verschiedene Lockerungen in Kraft. Alles zu den aktuell geltenden Corona-Regeln in München finden Sie in unserem ausführlichen Überblicksartikel.

+++ Erneute Regierungserklärung zur Corona-Strategie +++

Nach den jüngsten Beschlüssen des Kabinetts zur bayerischen Corona-Strategie steht am Mittwoch im Landtag erneut eine Regierungserklärung zur aktuellen Lage an. Gesundheitsminister Klaus Holetschek (CSU) wird dann die neuesten Corona-Beschlüsse des Kabinetts erläutern, anschließend soll darüber abgestimmt werden. 


Corona-News vom 04.05.2021

+++ Gegen die dritte Welle: München Klinik sucht Pflegekräfte +++

Der Verbund der München Klinik - mit seinen Häusern in Schwabing, Bogenhausen, Harlaching und Neuperlach sowie an der Thalkirchner Straße - startet einen emotionalen Aufruf und sucht unter dem Motto "Gemeinsam gegen die 3. Welle" händeringend examinierte Pflegekräfte und Mediziner. "Leider ist das Virus noch nicht besiegt und daher benötigen wir erneut - in der nun bereits dritten Infektionswelle - die tatkräftige Mithilfe von verfügbaren Kolleg*innen aus Medizin und Pflege", heißt es.

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Gerade in den Covid-Kliniken sei man seit Monaten einer andauernden hohen Belastung ausgesetzt, der Effekt verstärke sich durch den hohen Anteil jüngerer Patienten. "Aufgrund des aus unserer Sicht nicht ausreichenden Lockdowns müssen auch wieder viele andere Patienten auf Intensiv versorgt werden." Gesucht werden aktuell dreijährig examinierte Pflegekräfte. Bevorzugt für die Intensivstation, aber auch zur Entlastung der Normalstationen: "Auch wenn es vielleicht nur ein paar Stunden die Woche sind. Als Klinikbetrieb benötigen wir rund um die Uhr Helfer. Also auch an Wochenenden oder bei Schichtdiensten."

+++ Caritas fordert Corona-Erleichterungen auch für Altenheime +++

Die Münchner Caritas erwartet von der bayerischen Staatsregierung, dass die Corona-Vorschriften auch für Altenheime gelockert werden. "Wir fordern die Staatsregierung erneut auf, die restriktiven Vorgaben auch für die Alten- und Pflegeheime aufzuheben und den Menschen dort ihre Freiheitsrechte wieder uneingeschränkt zurückzugeben", sagte Gabriele Stark-Angermeier vom Diözesan-Caritasvorstand am Dienstag. "Warum sollen sich zweifach geimpfte Besucher oder Mitarbeitende noch testen lassen oder eine FFP2-Maske aufsetzen, wenn sie auf zweifach geimpfte Bewohner treffen?"

Das bayerische Kabinett hatte zuvor entschieden, dass vollständig Geimpfte und Genesene ab Donnerstag von vielen Corona-Beschränkungen befreit werden. In den Pflegeheimen in Bayern sollen die bisherigen Einschränkungen für die Senioren aber weiter gelten. Im Freistaat gibt es seit etlichen Monaten strenge Vorgaben, nach denen die Menschen beispielsweise ihre Eltern in den Heimen nicht mehr uneingeschränkt besuchen dürfen. Viele Senioren berichten, dass sie sehr unter den Beschränkungen leiden.

+++ Infektionsschutzverordnung verlängert +++

Die neue Infektionsschutzverordnung in Bayern gilt für die nächsten vier Wochen. Laut Ministerpräsident Markus Söder (CSU) gilt sie ab dem 10. Mai und läuft vorerst bis zum 6. Juni. Söder betonte, dass die Regelungen dieser Verordnung deutlich strenger seien als für die Zeit danach. Ab dem 7. Juni sei dann mit "ganz neuen Perspektiven" zu rechnen.

Das bedeutet auch, dass die nächtliche Ausgangssperre weiterhin bestehen bleibt. Hier läuft alles wie bisher: Sie gilt von 22 Uhr bis 5 Uhr, Jogging-Runden und Spaziergänge sind weiterhin nur bis 22 Uhr erlaubt. Bayern bleibt dabei beim strengeren Kurs als ihn die Bundes-"Notbremse" vorsieht. Diese besagt, dass man theoretisch bis Mitternacht spazieren gehen oder joggen darf. Ab dem 7. Juni würden diese Erleichterungen des Bundes dann auf jeden Fall auch in Bayern gelten, betonte Söder.

+++ Söder gibt Lockerungen und Öffnungen bekannt +++

In Bayern wird es ab nächster Woche deutliche Lockerungen und weitere Öffnungen geben – das gab Ministerpräsident Markus Söder (CSU) am Dienstag nach einer Sitzung des Kabinetts bekannt.

Demnach werden ab dem 6. Mai zweifach Geimpfte und Covid-Genesene mit negativ Getesteten gleichgestellt. Für sie fällt die nächtliche Ausgangssperre weg. Auch Kontaktbeschränkungen gibt es für diese Gruppe dann nicht mehr. Das bedeutet, dass sie bei der Zahl der maximal erlaubten Kontakte nicht mitgezählt werden. Der Freistaat setze diese Regelung laut Söder einige Tage früher als der Bund um, auch "weil wir ein Signal setzen wollen", sagte der Ministerpräsident.

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Doch auch allgemein sind Lockerungen in Sicht: Sobald die Sieben-Tages-Inzidenz "stabil und sinkend" ist und sich unter 100 befindet, dürfen ab 10. Mai wieder Außengastronomie (bis 22 Uhr), Kinos und Theater öffnen. Dafür muss ein entsprechender Antrag beim Gesundheitsministerium eingereicht werden. Im Kabinettsbeschluss heißt es dazu weiter, das Ministerium werde gebeten, "das hierfür nötige Einvernehmen zu erteilen".

Für den Besuch ist dann neben einem Termin auch ein negativer Test nötig. Auch beim Sport sind weitere Lockerungen geplant – insbesondere für Kinder.

Hotels, Ferienwohnungen und Ferienhäuser sowie Campingplätze dürfen in Bayern ab 21. Mai wieder öffnen – vorausgesetzt, die Inzidenz im Landkreis oder der kreisfreien Stadt liegt unter 100.

+++ Lockerungen bei den Grundschulen +++

An den weiterführenden Schulen in Bayern bleibt es bis zu den Pfingstferien beim bisherigen strikteren Grenzwert für Distanzunterricht. Grundschulen dürfen ab nächsten Montag bis zu einer Sieben-Tage-Inzidenz von 165 Wechselunterricht in allen Klassen anbieten. An weiterführenden Schulen bleibt es dagegen zunächst beim bisherigen Grenzwert von 100 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner binnen sieben Tagen.

Erst nach den Pfingstferien - ab dem 7. Juni - soll auch dort der Grenzwert 165 gelten, wie in der Bundes-Notbremse vorgesehen. Das hat das bayerische Kabinett am Dienstag beschlossen. Ausnahmen gelten weiterhin unter anderem für Abschlussklassen und Viertklässler, die auch bei höheren Zahlen Wechselunterricht haben.

+++ Kabinett will heute Lockerungen beschließen +++

Im Lichte stabiler und teilweise wieder rückläufiger Corona-Zahlen will das bayerische Kabinett am Dienstag (10 Uhr) über die nächsten Öffnungsschritte beraten und entscheiden. Konkret geht es insbesondere um die Schulen, aber auch um Außengastronomie, Kinos, Theater und Ferienunterkünfte.

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Einige zentrale Punkte hatte Ministerpräsident Markus Söder (CSU) bereits am Montag angekündigt: Grundschulen in Bayern dürfen ab nächster Woche auf breiter Front wieder für alle Klassenstufen im Wechselunterricht öffnen - nämlich schon bei einer regionalen Sieben-Tage-Inzidenz bis 165. Zugleich stellte Söder Öffnungsmöglichkeiten ab der kommenden Woche für die Außengastronomie, für Theater und Kinos in Aussicht, wenn die regionale Sieben-Tage-Inzidenz stabil unter 100 liegt, und mit Tests und Termin. Ebenso deutete er an, in den Pfingstferien könnten Ferienwohnungen und Hotels öffnen, mit Tests und Hygienekonzepten.

+++ Sieben-Tages-Inzidenz in München fällt +++

Die Sieben-Tages-Inzidenz in München ist gefallen: Das Robert Koch-Institut (RKI) meldete am Dienstag einen Wert von 112,4. Am Vortag lag die Inzidenz bei 126,4.

+++ Wirtshauskultur-Verein gegen Negativtests für Außengastronomie +++

Im Fall einer baldigen Öffnung der Außengastronomie hat der Verein zum Erhalt der bayerischen Wirtshauskultur (VEBWK) gefordert, dort auf die Pflicht für Negativ-Coronatests zu verzichten. "Wer abends in den Biergarten möchte, muss dafür ein negatives Testergebnis vorweisen können", sagte VEBWK-Geschäftsführerin Ursula Zimmermann. "Gerade in ländlichen Gebieten ist dies jedoch problematisch." Apotheken böten Corona-Testungen oftmals nur wenige Stunden pro Tag an und seien oft ausgebucht. Testzentren gebe es meist nur in der Stadt.


Corona-News vom 03.05.2021

+++ Impfangebote für bayerische Lehrer im Präsenzunterricht +++

Ab sofort können auch alle Lehrer an den weiterführenden und den beruflichen Schulen in Bayern auf eine zeitnahe Corona-Schutzimpfung hoffen. "Wir können jetzt allen Lehrerinnen und Lehrern in Bayern, die im Präsenzunterricht im Einsatz für die Bildung sind, ein Impfangebot machen", sagte Kultusminister Michael Piazolo (Freie Wähler) am Montag in München. Bislang hatten nur die Lehrerinnen und Lehrer an den Grund- und Förderschulen die Möglichkeit einer bevorzugten Impfung.

Das Angebot richte sich explizit primär an die Lehrkräfte, die regelmäßig in Präsenz unterrichteten, in der Notbetreuung tätig seien oder bei den Abschlussprüfungen beispielsweise als Aufsicht in der Schule eingesetzt würden, teilte das Kultusministerium mit.

+++ Söder kündigt Öffnung von Grundschulen bis Inzidenz 165 an +++

Grundschulen in Bayern dürfen ab nächsten Montag auf breiter Front wieder für alle Klassenstufen im Wechselunterricht öffnen - nämlich schon bei einer regionalen Sieben-Tage-Inzidenz bis 165. Das kündigte Ministerpräsident und CSU-Chef Markus Söder am Montag nach einer Videokonferenz des CSU-Vorstands an. Indem er für Grundschulen vom Grenzwert 100 abrückt und auf den Wert 165 aus der Bundes-Notbremse einschwenkt, kommt er seinem Koalitionspartner, den Freien Wählern, ein Stück weit entgegen. An weiterführenden Schulen will Söder dagegen bis auf Weiteres beim Grenzwert 100 bleiben. Den Freien Wählern reichte das Angebot deshalb zunächst jedenfalls nicht.

Zugleich stellte Söder Öffnungsmöglichkeiten ab der kommenden Woche für die Außengastronomie, für Theater und Kinos in Aussicht, wenn die regionale Sieben-Tage-Inzidenz stabil unter 100 liegt, und mit Tests und Termin. Ebenso deutete er an, in den Pfingstferien könnten Ferienwohnungen und Hotels öffnen, mit Tests und Hygienekonzepten. Die Lockerungen für Grundschulen begründete Söder damit, dass dort Distanzunterricht zum Teil mit Schwierigkeiten verbunden sei. Bei den weiterführenden Schulen dagegen sei dies anders: "Das funktioniert." Zudem verwies Söder auf höhere Corona-Zahlen unter Jugendlichen. Man gehe aber davon aus, dass es nun immer mehr Regionen unter 100 gebe, die Lage werde sich also bis nach Pfingsten sukzessive verbessern.

+++ Sterbefallzahlen liegen nicht mehr über den Vergleichswerten +++

Im Februar und März 2021 sind trotz der Pandemie in Bayern keine erhöhten Sterbefallzahlen mehr registriert worden. Wie das Innenministerium in München am Montag berichtete, sei nach den vorläufigen Zahlen des Landesamts für Statistik die Gesamtzahl der Sterbefälle sogar um rund vier Prozent im Februar und um acht Prozent im März gegenüber dem Durchschnittswert der Jahre 2016 bis 2019 gesunken.

Minister Joachim Herrmann (CSU) erklärte, dass sich dieser Trend möglicherweise fortsetze. "Jedenfalls sind bislang auch für April keine negativen Entwicklungen erkennbar." Von November 2020 bis Januar 2021 hatte das Landesamt hingegen noch deutlich erhöhte Sterbefallzahlen gemeldet. Diese Monate lagen zwischen 12 und 36 Prozent über dem entsprechenden Durchschnittswert 2016-2019.

+++ Angebote für Kinder und Jugendliche: Jugendring für Öffnung +++

Der Bayerische Jugendring (BJR) fordert die Öffnung von Angeboten für Kinder und Jugendliche unabhängig von den Corona-Inzidenzwerten. Kinder und Jugendliche müssten jetzt wieder ins Leben zurückgeholt werden, da Studien immer deutlicher ein besorgniserregendes Bild ihrer psychischen Situation ans Licht brächten, sagte BJR-Präsident Matthias Fack am Montag in München. "Für mich heißt das: Angebote müssen inzidenzunabhängig in Präsenz möglich sein."

Laut BJR sind momentan Angebote der Jugendarbeit in Präsenz verboten, wenn in einem Landkreis oder einer kreisfreien Stadt die Zahl der Neuinfektionen pro 100 .000 Einwohner binnen einer Woche über 100 liegt. Die Pandemie und die strengen Kontaktbeschränkungen seien für Kinder, Jugendliche und Familien eine enorme psychische Belastung. Hier könnte die Jugendarbeit vorbeugen und helfen, dass psychische Störungen erst gar nicht entstehen. "Der Blick von Gesellschaft und Politik muss sich jetzt noch fokussierter als vor Corona auf Kinder und Jugendliche richten", sagte Fack.

+++ Rasche einheitliche Regeln für Geimpfte? Spahn zuversichtlich +++

Gesundheitsminister Jens Spahn (CDU) hat sich optimistisch geäußert, was eine rasche Einigung über einheitliche bundesweite Erleichterungen für vollständig Geimpfte und von Covid-19 Genesene angeht. Das Corona-Kabinett werde in seiner heutigen Sitzung einen ersten Entwurf zu Geimpften, Genesenen und tagesaktuell Getesteten diskutieren, sagte Spahn am Montag in Berlin beim Eintreffen zu hybriden Beratungen des CDU-Präsidiums. Wenn man diesen Entwurf nun in der Bundesregierung schnell abstimmen könne, könnten die neuen Regeln sicherlich auch in dieser oder in den nächsten ein, zwei Wochen umgesetzt werden.

Etwa beim Öffnen des Einzelhandels und der Außengastronomie sowie bei der Einreise könnten alle drei Gruppen in der Perspektive gleichgestellt werden, sagte Spahn. Der Minister wiederholte seine Ankündigung, dass die Priorisierung beim Impfen spätestens im Juni aufgehoben werden könne. Wichtig sei aber: "Das heißt nicht, dass dann alle im Juni sofort geimpft werden können." Es werde weiterhin eine gewisse Wartezeit geben, weil man nur soviel impfen könne, wie auch Impfstoff vorhanden sei. "Aber es wird dann flexibler, pragmatischer noch geimpft werden können." Bis dahin sei aber die Priorisierung wichtig. Sie habe Menschenleben geschützt, da zuerst die besonders Verwundbaren geimpft worden seien.

+++ Söder: Keine Kontaktbeschränkungen für Geimpfte mehr +++

Für vollständig Corona-Geimpfte sowie Genesene sollen nach Worten von Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) so schnell wie möglich mehrere Einschränkungen wegfallen. Die geplante Bundes-Verordnung werde der Freistaat sofort umsetzen.

Bei Corona-bedingten Kontaktbeschränkungen sollten vollständig Geimpfte und Genese nicht mehr dazugerechnet werden, sagte Söder. Er verwies als Beispiel auf anstehende Konfirmationen, bei denen dies dann schon gelten könnte. Und auch bei den Ausgangsbeschränkungen soll es nach Söders Worten Ausnahmen für Geimpfte und Genesene geben.

+++ Kreise: Söder kündigt Öffnung von Grundschulen bis Inzidenz 165 an +++

Grundschulen in Bayern dürfen von kommenden Montag an voraussichtlich auf breiter Front für alle Klassenstufen öffnen. Ministerpräsident und CSU-Chef Markus Söder zeigte sich am Montag nun doch bereit, den Grenzwert für Distanzunterricht erst bei einer Sieben-Tage-Inzidenz von 165 festzusetzen - wie in der sogenannten Bundes-Notbremse vorgesehen - und nicht wie bisher in Bayern schon bei 100. Es bleibe dann bei der Test- und der Maskenpflicht, sagte Söder nach Teilnehmerangaben in einer Schaltkonferenz des CSU-Vorstands.

Zugleich stellte Söder Öffnungsmöglichkeiten ab der kommenden Woche für die Außengastronomie, für Theater und Kinos in Aussicht, wenn die regionale Sieben-Tage-Inzidenz stabil unter 100 liegt, und mit Tests und Termin. Details zur Ausgestaltung der Regelung nannte er aber zunächst nicht. Ebenso deutete er an, in den Pfingstferien könnten Ferienwohnungen und Hotels öffnen, mit Tests und Hygienekonzepten.

+++ Lockerungen für Geimpfte rücken offenbar näher +++

Im Ringen um einheitliche Erleichterungen für vollständig Geimpfte in der Corona-Pandemie hat Vizekanzler Olaf Scholz (SPD) eine schnelle Klärung in Aussicht gestellt. Er halte es für realistisch, dass die geplante Verordnung am Mittwoch ins Kabinett komme und noch bis Freitag die Zustimmung von Bundestag und Bundesrat erhalte, sagte Scholz am Sonntag in der ARD-Sendung "Bericht aus Berlin". "Wir haben den Ehrgeiz, dass wir diese Zustimmung bekommen und für die Rechte der Bürgerinnen und Bürger wäre das auch richtig."

Justizministerin Christine Lambrecht (SPD) hatte zuvor einen Entwurf vorgelegt, über den sich die Bundesregierung bis "Anfang der Woche" intern abstimmen will. Er sieht unter anderem Erleichterungen bei Ausgangs- und Kontaktbeschränkungen vor. In mehreren Bundesländern gelten bereits erste Erleichterungen für vollständig Geimpfte und Genesene bei Corona-Vorgaben. Sie müssen etwa im Einzelhandel keinen negativen Schnelltest mehr vorweisen. Auch die Quarantäne für Einreisende aus Corona-Risikogebieten kann entfallen.


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