"Wollen bis zum Schluss dabei sein": War der Pokal-Coup der Startschuss für die Aufholjagd des TSV 1860?

Der Pokal-Erfolg gegen Schalke 04 dürfte dem zuletzt kriselnden TSV 1860 ordentlich Selbstvertrauen geben. Kommt es jetzt in der Liga zu einer spektakulären Aufholjagd?
| Christina Stelzl
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Konnte gegen Schalke 04 wieder jubeln: Michael Köllner vom TSV 1860.
Konnte gegen Schalke 04 wieder jubeln: Michael Köllner vom TSV 1860. © IMAGO / Sven Simon

München – Die Löwen können doch noch gewinnen. Nach zuletzt sieben sieglosen Partien in der 3. Liga setzte sich der TSV 1860 gegen Schalke 04 in der zweiten Runde des DFB-Pokals mit 1:0 durch.

Der Erfolg über den Zweitligisten durfte der Mannschaft von Michael Köllner viel Selbstvertrauen geben. "Ich hoffe, dass uns der DFB-Pokal jetzt nochmal einen Schub in die Liga reinbringt", sagte der Löwen-Coach am Mittwochmittag bei Sky Sport News HD. "Die Mannschaft wird von diesem Erfolgserlebnis die nächsten Wochen zehren." 

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1860 mittlerweile auf Rang 16 abgerutscht

Denn in der Liga läuft es bisher bekanntlich alles andere nach Plan: Mittlerweile auf Rang 16 abgerutscht, warten die Löwen seit dem 24. August auf einen Dreier.

Aktuell beträgt der Abstand auf Tabellenführer Magdeburg bei einem Spiel weniger 14 Zähler. Wird das Saisonziel der aufstiegsambitionierten Sechzger korrigiert? Keinesfalls, zumindest wenn es nach Köllner geht: "Wir wollen bis zum Schluss dabei sein, das haben wir letztes Jahr geschafft und wollen es dieses Jahr auch wieder schaffen", gibt sich der 51-Jährige optimistisch.

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Köllner: "Es ist alles möglich"

Die Saison sei schließlich noch lang. "Ich traue es uns schon zu mit einer beeindruckenden Serie es zu schaffen", erklärt Köllner weiter. Ziel sei es ab sofort Platz um Platz gut zumachen. Zeitweise lagen die Sechzger auch in der vergangen Spielzeit 13 Punkte hinter Spitzenreiter Dynamo Dresden, nach einer furiosen Aufholjagd mischte 1860 dann aber bis zum Schluss um den Relegationsplatz mit.

"Es ist alles möglich, man kann alles schaffen im Leben", gab sich Köllner zum Schluss philosophisch. "Diese Denke muss man behalten, wenn man das Herz dann auch noch reinhängt, hat man auch im Sport die Chance sehr weit zu kommen."

Bestenfalls sollte die Siegesserie gleich am Samstag im Heimspiel gegen den SC Freiburg II (Samstag, 14 Uhr, Magenta Sport und im AZ-Liveticker) gestartet werden. "Wir müssen am Samstag um jeden Meter im Stadion fighten. Mit den Fans im Rücken hoffe ich, dass wir am Ende dann siegreich sind", so der Oberpfälzer. 

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