TSV 1860: "Nicht abgesprochen" – Köllner über verschossenen Elfmeter von Staude

Keanu Staude hatte bei der 1:3-Heimniederlage gegen Waldhof Mannheim den zwischenzeitlichen Ausgleich auf dem Fuß, vergab aber aus elf Metern kläglich. Michael Köllner äußerte sich nach dem Spiel zur Strafstoßsituation.
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Keanu Staude verschießt gegen Mannheim einen Elfmeter.
Keanu Staude verschießt gegen Mannheim einen Elfmeter. © sampics / Stefan Matzke

München – Keanu Staude ist nach seinem Wechsel vergangenen Winter zum TSV 1860 noch nicht wirklich angekommen in Giesing. Gegen den SV Waldhof Mannheim hätte der Offensivspieler  zum Matchwinner werden können. Doch dem 24-Jährigen versagten beim Stand von 1:2 aus elf Metern die Nerven. 

"Leider hat uns beim Elfmeter die Kaltschnäuzigkeit gefehlt, um so ein Geschenk anzunehmen", bedauerte Michael Köllner nach der 1:3-Heimpleite am Dienstagabend.

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Köllner: "Die anderen haben es zugelassen"

Anstelle der etatmäßigen Elfmeterschützen wie Phillipp Steinhart oder Sascha Mölders schnappte sich Staude, der kurz zuvor eingewechselt worden war, nach einem Handspiel von Mannheims Anton Donkor in der 74. Minute den Ball.

"Er war sich sehr sicher, die anderen haben es zugelassen. Am Ende kam Staude so zur Ausführung", sagte der Löwen-Coach. "Es war so nicht abgesprochen im Vorfeld, aber es ist dann oft im Spiel so, zumal die erste Halbzeit von uns nicht gut war." Staude verzögerte den Anlauf und schob den Ball in die linke untere Ecke. Mit dem schwach geschossenen Elfmeter hatte Waldhofs Keeper Timo Königsmann keinerlei Probleme und hielt das Leder sogar fest.

Der gebürtige Ost-Westfale habe "die Verantwortung übernommen, die anderen Spieler haben sicherlich auch das Gefühl gehabt Keanu macht das Tor. Am Ende wurden wir eines besseren belehrt", so Köllner.

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Deichmann nimmt Staude in Schutz

Staude stand in dieser Drittliga-Saison bisher lediglich einmal in der Startelf, hinzu kommen elf Kurzeinsätze als Joker. Insgesamt steuerte der Flügelspieler seit seinem Wechsel im Winter 2020 nur ein Tor und zwei Assists bei. Die Zahlen sprechen für sich!

Yannick Deichmann machte seinem Teamkollegen für den verpatzten Strafstoß keinen Vorwurf. "Keanu hat sich gut gefühlt. Wir haben ihm vertraut. Am Ende gewinnen und verlieren wir zusammen", so der 27-Jährige.

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