Parallelwelt ohne Torgarantie: Wo wäre der TSV 1860 ohne Mölders?

Vor der Partie gegen Tabellenführer Dynamo Dresden stellte Löwen-Legende Peter Pacult in der AZ die Frage: "Wo wäre 1860 ohne Sascha?" Grund genug, sich das mal anzuschauen. Ein nicht (ganz) ernst gemeintes Zahlenspiel.
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Wo würde der TSV 1860 ohne Sascha Mölders (Bild) in dieser Saison stehen?
Wo würde der TSV 1860 ohne Sascha Mölders (Bild) in dieser Saison stehen? © sampics / Christina Pahnke

München - Der TSV 1860 München ohne Sascha Mölders? Ein Alptraum, aus dem wohl den ein oder anderen Löwen-Fan schweißgebadet aufwachen würde.

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Keine Angst! Der Giesinger "Fußballgott" ist weiterhin Löwe durch und durch und hat erst kürzlich seinen Vertrag für die kommende Saison verlängert. Auch aus sportlicher Sicht eine gute Nachricht: Mit 16 Saisontoren führt der 36-Jährige die Torschützenliste der 3. Liga an. Die Frage, die Peter Pacult vor einigen Tagen in der AZ im Interview aufwarf, ist zwar nicht eindeutig zu beantworten, weil es dann einen anderen Neuner gäbe, aber durchaus spannend: Wie stünden die Löwen ohne Mölders da?

Mölders als Sieggarant für den TSV 1860

Statt 48 Punkten hätte Sechzig in diesem Fall tatsächlich nur noch 42 Punkte und neun statt sieben Niederlagen auf dem Konto, was den achten Tabellenplatz bedeuten würde. Der Relegationsplatz zum Aufstieg in die dritte Liga wäre ganze 15 Punkte entfernt. In der Realität wahrt die Truppe von Michael Köllner mit neun Punkten Rückstand eine Minimalchance zum Aufstieg. 

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Nicht nur die Tore sind entscheidend

Mölders' vier Torvorlagen steigern seinen Wert für die Münchner zusätzlich. Zieht man auch diese zusammen mit den Toren ab, würde das mit gerade einmal 38 Punkten den elften Platz und die Nähe zum erweiterten Abstiegskampf bedeuten. 

Würde Mölders nicht in München spielen, hätten Geschäftsführer Günther Gorenzel und Trainer Michael Köllner wohl anderweitig für Ersatz gesorgt. Doch wäre dieser genauso treffsicher wie der ehemalige Bundesliga-Stürmer? Das darf zumindest als nicht belegbar angezweifelt werden.

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Auch Pacult weiß: " Sascha macht es sensationell: Er ist schon fast ein Löwen-Gott. Sein Alter ist eine Zahl, mehr nicht", erklärte der einstige Löwen-Stürmer. Die nächste Gelegenheit, seinen Wert weiter unter zu Beweis zu stellen, hat der "Löwen-Gott" am kommenden Samstag (14 Uhr/BR und im AZ-Liveticker), wenn es im Toto-Pokal gegen den FC Ingolstadt um den Einzug in die nächste Runde geht. 

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