Nach Pokal-Highlight gegen Schalke 04: Kontrastprogramm für den TSV 1860

Nur vier Tage nach dem magischen Pokal-Abend gegen den FC Schalke 04 geht es für den TSV 1860 am Samstag gegen den SC Freiburg II wieder um wichtige Punkte. Die Partie gegen die Breisgauer stellt für die euphorisierten Löwen einen schwierigen Spagat dar.
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Michael Köllner feierte am Dienstag mit dem TSV 1860 eine große Pokal-Überraschung gegen Schalke - ins Spiel gegen den SC Freiburg II geht Sechzig allerdings wieder als Favorit.
Michael Köllner feierte am Dienstag mit dem TSV 1860 eine große Pokal-Überraschung gegen Schalke - ins Spiel gegen den SC Freiburg II geht Sechzig allerdings wieder als Favorit. © IMAGO / MIS

München - Von einem magischen Pokal-Abend auf Giesings Höhen zurück in den grauen - und aus tabellarischer Sicht noch immer etwas tristen - Drittliga-Alltag: Nach dem hart erkämpften 1:0-Erfolg gegen den FC Schalke am Dienstag müssen die Löwen am Samstag wieder in der Liga ran, um 14 Uhr gastiert die zweite Mannschaft des SC Freiburg im Grünwalder Stadion.

1860 wird vom Außenseiter wieder zum Favorit

Ein krasses Kontrastprogramm für die euphorisierten Löwen, die den Schwung aus dem Schalke-Highlight natürlich am liebsten in die Liga mitnehmen würden. "Ich hoffe, dass uns der DFB-Pokal jetzt nochmal einen Schub in die Liga reinbringt", meinte Michael Köllner am Mittwoch bei "Sky Sport News". Dort brauche man schließlich endlich wieder einen Sieg, der bis dato letzte datiert von Ende August.

Ein Selbstläufer wird die Partie gegen Aufsteiger Freiburg allerdings nicht. Anders als die Schalker, die in ihrer Favoritenrolle als höherklassiger Klub auch auswärts im Grünwalder Stadion mitspielten und den Löwen einige Räume überließen, dürften die Breisgauer als Außenseiter am Samstag deutlich defensiver auftreten. Gegen genau solche Gegner haben sich die Löwen in den vergangenen Monaten immer wieder schwer getan.

Auch gegen Schalke: 1860 macht den Sack nicht zu

Einer der Hauptgründe: Wie schon in der vergangenen Saison erarbeitet sich Sechzig praktisch in jedem Spiel zuverlässig seine Tormöglichkeiten, belohnt sich allerdings zu selten dafür. Durch die schwache Chancenverwertung bringen sich die Münchner immer wieder selbst unnötig in die Bredouille - unabhängig von der Qualität des Gegners.

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Auch gegen Schalke hätte 1860 die Partie durchaus noch deutlicher auf ihre Seite ziehen können. Nach der frühen Führung durch Stefan Lex in der 5. Minute hatte das Team von Köllner in der ersten Halbzeit noch einige gute Möglichkeiten, verpasste allerdings das 2:0. So kam es, dass das Spiel bis zum Schluss offen blieb und S04 gegen Ende nochmal zu einem Sturmlauf ansetzte.

1860: Über eine Schwäche darf der Schalke-Sieg nicht hinwegtäuschen

Gegen die Königsblauen mag das - auch aufgrund der frenetischen Unterstützung der Fans, die das erste ausverkaufte Heimspiel seit 605 Tagen lautstark zelebrierten - zwar gut gegangen sein. Oft genug wurde Sechzig für seine verpassten Möglichkeiten in dieser Saison aber auch bestraft, letztmals erst am vergangenen Wochenende beim 1:1 in Saarbrücken.

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An der Chancenverwertung werden die Löwen jedenfalls weiter feilen müssen, darüber darf auch der perfekte Pokal-Abend vom Dienstag nicht hinwegtäuschen. Sonst könnte schon die Partie gegen Aufsteiger Freiburg wieder zu einer zähen Angelegenheit werden. Dabei soll die Euphorie doch unbedingt mitgenommen werden.

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