Marcel Bär fällt aus: Sturm-Büffel Fynn Lakenmacher rückt in den Fokus

Nach der Verletzung von Marcel Bär rückt vor allem Neuzugang Fynn Lakenmacher in den Fokus. Der bullige Angreifer wusste spielerisch bislang zu überzeugen – noch haftet ihm aber ein Makel an.
| Bernhard Lackner
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Besticht durch enorme Physis: Sturm-Hüne Fynn Lakenmacher vom TSV 1860
Besticht durch enorme Physis: Sturm-Hüne Fynn Lakenmacher vom TSV 1860 © IMAGO / Kirchner-Media

München - Intern oder extern? So lautet aktuell die Frage beim TSV 1860, wenn es darum geht, wie Torjäger Marcel Bär ersetzt werden soll. Der Torschützenkönig der Vorsaison (21 Tore) fällt nach seiner Fuß-Operation für längere Zeit aus. Ob noch ein Neuzugang für den Sturm kommt, ist weiter offen.

Klar ist hingegen: Beim Heimspiel gegen den VfB Oldenburg am Samstag (14 Uhr/BR, Magenta Sport und im AZ-Liveticker) werden die Löwen auf das vorhandene Personal zurückgreifen müssen. Mit Meris Skenderovic und Fynn Lakenmacher gibt es noch zwei Neuner im Kader, letzterer wird höchstwahrscheinlich beginnen.

Fynn Lakenmacher überzeugt bislang mit großer Einsatzfreude

In seinen bisherigen Auftritten wusste der 1,88 Meter große Sturm-Büffel, der in Sachen Physis stark an Top-Star Erling Haaland von Manchester City erinnert, im Löwen-Angriff durchaus zu überzeugen. Im ersten Saisonspiel bei Dynamo Dresden (4:3) durfte er gleich als alleinige Spitze von Beginn an ran, war enorm viel unterwegs und warf sich fleißig in die Zweikämpfe.

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Auch im Pokalspiel gegen Borussia Dortmund (0:3) zeigte er sich wieder enorm engagiert, hatte wie seine Offensiv-Kollegen gegen die BVB-Abwehr aber einen schwierigen Stand und konnte nur wenige Bälle festmachen. Dennoch: Die ersten Eindrücke des 22-Jährigen im neuen Trikot waren positiv.

Im Vergleich zu Bär fehlt Lakenmacher noch die Torgefahr

Das sieht auch Trainer Michael Köllner so. "Wenn er so weitermacht, kann er eine feste Größe hier bei 1860 werden", sagte der Löwen-Coach nach dem Spiel in Dresden, in dem Lakenmacher dem eingewechselten Doppelpacker Bär gleich einen Treffer auflegte.

Schon im Mai hatte Köllner voller Vorfreude von seinem Neuzugang geschwärmt. "Er wird ein ganz wichtiger Spieler für uns werden. Der weiß noch gar nicht, was ich mit ihm vorhabe, der wird bei uns zur Allzweckwaffe umfunktioniert", kündigte Köllner seine Pläne mit dem ehemaligen Innenverteidiger an.

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Bevor der Löwen-Coach mit dem Experimentieren anfangen kann, braucht er den 22-Jährigen aber weiter auf seiner Paradeposition als Neuner. Doch auch hier gibt es noch Ansatzpunkte zur Verbesserung. Im Vergleich zu Bär ließ Lakenmacher bis dato nämlich die Torgefährlichkeit vermissen. Im 1860-Trikot traf er bislang lediglich bei den Kantersiegen in der Vorbereitung gegen Aschau (7:0) und die Schönau (8:0) sowie ein Mal beim 1:1 gegen den LASK, auf seinen ersten Pflichtspieltreffer wartet er noch.

Bär fällt aus: Jetzt ist die komplette Mannschaft gefordert

Lakenmacher alleine die Verantwortung zu übertragen, die fehlenden Bär-Tore zu kompensieren, wäre freilich auch unfair. Hier wird in den kommenden Wochen und Monaten die komplette Mannschaft gefragt sein. Mit Kapitän Stefan Lex sowie den Neuzugängen Meris Skenderovic, Albion Vrenezi, Joseph Boyamba und Martin Kobylanski gibt es schließlich noch genügend andere torgefährliche Offensivspieler, die ebenfalls in die Bresche springen müssen.

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Ob sich bis Ende August noch ein weiterer Neu-Löwe für den Angriff dazugesellt, wird sich zeigen. Für Samstag ist die Frage nach einem internen oder externen Bär-Ersatz jedenfalls beantwortet.

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