Löwen-Kämpfer Dennis Dressel: Für Michael Köllner wird er immer wichtiger

In Abwesenheit des verletzten Daniel Wein überzeugt Dennis Dressel auch in defensiverer Rolle. Gegen Lübeck zeigt der Mittelfeldspieler sein Kämpferherz und spielt trotz Schulterproblemen weiter. "Daran sieht man, was Dennis für ein Löwe ist von Kindesbeinen an", sagt Köllner.
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Einer der Lieblingsschüler von Michael Köllner: Dennis Dressel
Einer der Lieblingsschüler von Michael Köllner: Dennis Dressel © Rauchensteiner/Augenklick

München - Die erste Talsohle seiner noch jungen Profikarriere hat Dennis Dressel mittlerweile hinter sich. Im ersten Halbjahr der Saison war der 22-jährige Dachauer unter Trainer und Förderer Michael Köllner absolut gesetzt. In den ersten 13 Partien stand er immer in der Startelf, erst sein Platzverweis im Lokalduell gegen Türkgücü zwang den Mittelfeldspieler zum Zuschauen.

Die folgende Sperre brachte Dressel augenscheinlich aus dem Tritt, nach der Winterpause fand er sich vermehrt auf der Bank wieder. Seinen Platz im Mittelfeld schnappte sich zu Jahresbeginn Erik Tallig, der sich laut Köllner gut eingefügt habe. "Da kannst du dann auch nicht hergehen und jedes Spiel vier, fünf neue Leute bringen", so Köllner im Januar, der den öfter eher unauffälligen Ex-Chemnitzer als wichtige Säule "für die Statik des Spiels" sieht.

Gegen Lübeck: Dennis Dressel verletzt sich früh

Seinen Stammplatz im Löwen-Zentrum hat Dressel längst wieder zurückerobert, zuletzt überzeugte der 22-Jährige in Abwesenheit des verletzten Daniel Wein (Adduktorenprobleme) auf der Sechserposition vor der Abwehr. Eine langfristige Option? "Dennis kann auf dieser Position auch eine Zukunft haben. Genauso kann er weiter als Box-to-box-Spieler auflaufen", meinte Köllner vergangene Woche vor der Partie beim VfB Lübeck (0:0).

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Auch beim Schlusslicht stand Dressel in der Startelf, sein Einsatz drohte jedoch ein jähes Ende zu nehmen. Schon in der fünften Minute stürzte der 22-Jährige nach einem Zweikampf mit Cyrill Akono unglücklich auf die Schulter und musste mehrere Minuten behandelt werden. Dressel biss sich allerdings auf die Zähne, kam zurück und spielte bis zum Ende durch.

"Dressel hat sich in Lübeck die Schulter ausgekugelt, das ist ein bisschen untergegangen", sagte Köllner am Freitag und lobte die Einstellung seines Schützlings: "An der Auslinie wurde die Schulter wieder in den ursprünglichen Zustand versetzt. Daran sieht man, was Dennis für ein Löwe ist von Kindesbeinen an."

Gegen Dynamo: Wein und Neudecker wohl dabei

Einen "kleinen Schaden an der Schulter" habe Dressel dennoch davongetragen, erzählte Köllner weiter. Ein Einsatz des Mittelfeld-Kämpfers im Topspiel gegen Dynamo Dresden am Montagabend (19 Uhr/Magenta Sport und im AZ-Liveticker) ist nicht gefährdet.

Ohnehin hat sich die personelle Lage im Mittelfeld vor der Partie gegen den Tabellenführer entspannt. Daniel Wein hat seine Adduktorenprobleme überwunden und trainiert seit Freitag wieder. Bei Richard Neudecker, der gegen Lübeck aufgrund muskulärer Probleme kurz vor der Halbzeit ausgewechselt werden musste, konnte Entwarnung gegeben werden. "Der Muskel hat zugemacht, jetzt geht es wieder. Es war gut, dass wir ihn früh runtergenommen haben", sagte Köllner am Freitag.

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