TSV 1860: Köllner erklärt, warum Shootingstar Dressel nur noch Bankdrücker ist

Im ersten Halbjahr gehörte Dennis Dressel zu den absoluten Stammspielern beim TSV 1860 - aktuell findet sich der ehemalige Shootingstar vermehrt auf der Bank wieder. Nun hat sich Michael Köllner zur Rolle des Mittelfeldspielers geäußert.
| Matthias Eicher
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Dennis Dressel hat seinen Stammplatz beim TSV 1860 verloren.
Dennis Dressel hat seinen Stammplatz beim TSV 1860 verloren. © imago/Fotostand

München - Was ist eigentlich mit Dennis Dressel los? Der 22 Jahre junge Mittelfeldspieler des TSV 1860 zählte in der Saison 2019/20 zu den absoluten Leistungsträgern in der Zentrale der Giesinger (33 Einsätze, sechs Tore). Gerade unter Cheftrainer Michael Köllner wurde Dressel zum Senkrechtstarter unter den Löwen und traf direkt bei Köllners Debüt im November 2019 gegen den FC Bayern II (1:1) ins Schwarze.

"Wenn man ehrlich ist, war Dennis der absolute Shootingstar, als ich bei 60 angefangen habe. Wenn ich an diese Zeit zurückdenke, dann denke ich an Dressel", erinnerte sich der Oberpfälzer. 

Während Rotsperre: Tallig schnappt sich Dressels Platz

Doch derzeit findet sich der zentrale Mittelfeldmann zumeist auf der Bank wieder - der Shootingstar hat Sendepause. Auch in dieser Spielzeit erwischte Dressel zwar einen guten Start, mit dem Highlight seines Viererpacks beim 6:1-Kantersieg gegen den Halleschen FC. Seine bisherige Rekordmarke von sechs Saisontoren hat er bereits eingestellt.

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Woran liegt es dann, dass der hochtalentierte Junglöwe nur Bankdrücker ist? Köllner führt es auf zwei Dinge zurück: "Zum einen war das seine Rotsperre", erklärte der Oberpfälzer über Dressels Platzverweis im Spiel gegen Türkgücü (2:2). Danach habe sich Dressels Ersatzmann Erik Tallig laut Köllner gut eingefügt. "Da kannst du dann auch nicht hergehen und jedes Spiel vier, fünf neue Leute bringen", so Köllner, der den öfter eher unauffälligen Ex-Chemnitzer als wichtige Säule "für die Statik des Spiels" sehe.

Keine Probleme zwischen Dressel und Köllner

Zudem versichert der 51-Jährige, dass zwischen ihm und Dressel nichts vorgefallen sei: "Er hat mich jetzt nicht angemault oder so." Vielmehr sei es völlig normal und wichtig für die Entwicklung eines Nachwuchsspielers, im Laufe der Profikarriere mal eine solche Talsohle zu durchschreiten. Vielleicht kann Dressel ja nun wieder von einer Sperre profitieren - und nach Mölders Geldsperre am Mittwochabend beim 1. FC Magdeburg (19 Uhr/Magenta Sport und im AZ-Liveticker) wieder zurück in die Startelf rutschen.

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