Wie der FC Bayern in die Normalität finden will

Bayerns Trainer Hansi Flick gibt seinen Stars auch am Dienstag frei. Präsident Herbert Hainer richtet einen Appell an die Gesellschaft: "Jeder Einzelne ist gefragt. Jeder Einzelne ist nun wichtig."
| Maximilian Koch
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Er begrüßt seine Stars frühestens am Mittwoch an der Säbener Straße: Bayerns Trainer Hansi Flick.
Peter Kneffel/dpa Er begrüßt seine Stars frühestens am Mittwoch an der Säbener Straße: Bayerns Trainer Hansi Flick.

München - Am freien Wochenende genossen die Stars des FC Bayern die Frühlingssonne, Leon Goretzka etwa auf der Terrasse seiner Stadtwohnung mit dem Buch "Schnelles Denken, langsames Denken" von Daniel Kahnemann. Robert Lewandowski hingegen zog es in den hauseigenen Fitnessraum, wo er mit Tochter Klara auf dem Rücken trainierte – und dabei sichtlich Spaß hatte.

Nach einem weiteren Tag Pause entschied sich Hansi Flick, seinen Profis auch den Dienstag noch freizugeben: Das erste Training in der Corona-Krise wird frühestens am Mittwoch stattfinden. Darüber wird am Dienstag entschieden. Die Normalität kehrt noch nicht zurück, die Bayern befinden sich im Wartemodus.

FC Bayern setzt Trainingsbetrieb weiter aus

"Die Bayerische Staatsregierung hat am Montagvormittag den Katastrophenfall ausgerufen, das zeigt den Ernst der Lage", sagte Klub-Präsident Herbert Hainer am Montag. Der FC Bayern will "versuchen, ein Vorbild in unserem täglichen Handeln zu sein. Das ist ein wichtiger Beitrag, den wir als Verein leisten können", erklärte Hainer weiter. "Jeder Einzelne ist gefragt. Jeder Einzelne ist nun wichtig."

Bislang gibt es im Bayern-Team keinen Corona-Fall zu beklagen. Klar ist natürlich auch: Falls im April tatsächlich wieder gespielt werden kann, müssen sich die Stars irgendwie fit halten. Das geht freilich am besten mit fußballspezifischem Training – und nicht mit einsamen Einheiten zu Hause. Doch bislang ist das die Realität für die Bayern-Profis.

Unterdessen setzt sich im Transfergeschäft der ganz normale Wahnsinn fort. Eine der heißesten Personalien für die Sommerpause: Kai Havertz. Der 20-jährige Mittelfeldspieler wird intensiv vom FC Bayern umworben, Coach Flick gilt als großer Befürworter einer Verpflichtung. Nach AZ-Informationen buhlen aber auch andere Topklubs wie der FC Liverpool oder der FC Barcelona um Havertz.

Bosz glaubt an Havertz-Transfer im Sommer

Peter Bosz, Leverkusens Trainer, glaubt an einen Abgang des deutschen Nationalspielers nach dieser Saison. "Er kann im nächsten Sommer nicht gehalten werden. Das wird ein Transfer von 100 Millionen sein, was sage ich, von mehr als 100 Millionen", sagte Bosz dem "Algemeen Dagblad" und ergänzte: "Jeder in Deutschland sieht ihn als ein Wunderkind. Ein netter Junge, mit dem man arbeiten kann. Intelligent. Er spielt auch Klavier."

Beim FC Bayern macht man sich aktuell nicht nur Gedanken um die Wunschspieler Havertz und Leroy Sané (24/Manchester City), sondern auch um den vorhandenen Kader. 2021 laufen etwa die Verträge der Leistungsträger Thiago, David Alaba, Thomas Müller und Manuel Neuer aus. "Ich weiß, dass mit allen Spielern derzeit gesprochen wird und hoffe, dass das alles erfolgreich laufen wird", sagte Ehrenpräsident Uli Hoeneß dazu im "Doppelpass" bei Sport1. Zeit wäre ja nun in diesen Corona-Krisenwochen.

Und auch ausreichend Geld vorhanden. Man sei trotz der derzeitigen Herausforderungen "hervorragend aufgestellt", sagte Hainer.

Alle Transfernews und Gerüchte zum FC Bayern finden Sie hier

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