Niklas Süle ist wieder fit: Doch wohin in Bayerns Abwehr?

Niklas Süle arbeitet weiter fleißig an seinem Comeback und ist zur heißen Phase in der Champions League wohl wieder einsatzbereit. Doch die Plätze in der Innenverteidigung des FC Bayern scheinen bereits vergeben zu sein.
| Christina Stelzl
X
Sie haben den Artikel der Merkliste hinzugefügt.
zur Merkliste
Merken
0  Kommentare Empfehlungen
Niklas Süle arbeitet fleißig an seinem Comeback. (Archivbild)
sampics/Augenklick 3 Niklas Süle arbeitet fleißig an seinem Comeback. (Archivbild)
Leroy Sané (links) trainierte am Dienstag erstmals mit seinen neuen Teamkollegen. (Archivbild)
imago images / Sven Simon 3 Leroy Sané (links) trainierte am Dienstag erstmals mit seinen neuen Teamkollegen. (Archivbild)
David Alaba (r.) und Jérôme Boateng haben sich in der Innenverteidigung des FC Bayern festgespielt.
imago images / Sven Simon 3 David Alaba (r.) und Jérôme Boateng haben sich in der Innenverteidigung des FC Bayern festgespielt.

München - Während sich seine Teamkollegen nach dem Pokal-Finale in einem Kurz-Urlaub erholten, schuftete Niklas Süle an der Säbener Straße weiter für sein Comeback. Zusammen mit Star-Neuzugang Leroy Sané legte der Nationalspieler einige extra Schichten ein. "Er wollte auch selbst trainieren. Er hat einiges nachzuholen, ist aber auf einem guten Weg", erklärte Bayern-Trainer Hansi Flick zuletzt.

Der Innenverteidiger selbst hat nach seinem im Oktober erlittenen Kreuzbandriss ein großes Ziel: Süle möchte im Champions-League-Achtelfinale gegen den FC Chelsea (8. August, 21 Uhr, Sky und im AZ-Liveticker) wieder eine Alternative beim Rekordmeister sein.

Kein Platz für Süle in der Innenverteidigung?

Und zumindest gesundheitlich läuft alles nach Plan. Mitte Juni kehrte der 24-Jährige bereits ins Mannschaftstraining zurück, im Pokal-Finale gegen Bayer Leverkusen stand der gebürtige Frankfurter erstmals nach neun Monaten wieder im Bayern-Kader.

Leroy Sané (links) trainierte am Dienstag erstmals mit seinen neuen Teamkollegen. (Archivbild)
Leroy Sané (links) trainierte am Dienstag erstmals mit seinen neuen Teamkollegen. (Archivbild) © imago images / Sven Simon

Doch reicht es auch für einen Startelf-Platz im Duell gegen die Londoner? Die Zeiten in München haben sich in den letzten Monaten geändert. Während Süle vor seiner Verletzungspause noch als der unumstrittene Abwehrboss beim Rekordmeister galt, sind die Plätze in der Innenverteidigung aktuell fest vergeben. 

Alaba und Boateng als eingespieltes Duo

Die vermeintliche Notlösung in der Abwehrzentrale aus David Alaba und Jérôme Boateng stellte sich als eines der derzeit stärksten Innenverteidiger-Pärchen heraus. Wie selbstverständlich agiert das Gespann miteinander, in der Rückrunde kassierten die Münchner nur 12 Gegentore. Einen großen Anteil daran hat das neue Abwehr-Duo, dass lediglich ein bzw. zwei Bundesliga-Spiele im Jahr 2020 verpasste.

Der eigentliche Linksverteidiger Alaba entpuppte sich zu Bayerns neuem Abwehrchef in der Zentrale . "Für ihn war es gut, dass er aus dieser Komfortzone rausgekommen ist. Links verteidigen konnte er mit geschlossenen Augen nachts um halb drei perfekt. Die neue Position als Innenverteidiger hat er sehr gut angenommen", erklärte Flick zuletzt im Interview mit der "Frankfurter Rundschau".

David Alaba (r.) und Jérôme Boateng haben sich in der Innenverteidigung des FC Bayern festgespielt.
David Alaba (r.) und Jérôme Boateng haben sich in der Innenverteidigung des FC Bayern festgespielt. © imago images / Sven Simon

Auch Lucas Hernández noch in Lauerposition

Sein Partner Boateng ist nach seinem zwischenzeitlichen Formtief wieder eine prägende Säule im Spiel der Münchner. Ein großer Faktor spiele dabei laut Flick die Arbeitsmoral des Ex-Nationalspielers. "Es ist wichtig, dass man die Bereitschaft hat, hart an sich zu arbeiten. Es geht nicht mal eben am Abend, dass ein Spieler sich sagt, am nächsten Morgen bringe ich wieder Leistung. Da gehört schon ein bisschen mehr dazu", so der Bayern-Coach über den wiedererstarkten Weltmeister von 2014.

Gründe, das eingespielte Duo wieder zu trennen, liegen derzeit nicht auf der Hand. Süle wird sich wohl zunächst weiter hinten anstellen müssen, zumal auch Bayerns Rekordeinkauf Lucas Hernández noch in Lauerposition ist und auf mehr Einsatzzeiten hofft.

Lesen Sie hier: Star-Transfer Leroy Sané trainiert erstmals mit den neuen Kollegen

Lädt
Anmelden oder registrieren

Zum Login
Zu meinen Themen hinzufügen

Hinzufügen
Sie haben bereits von 15 Themen gewählt

Bearbeiten
Sie verfolgen dieses Thema bereits

Entfernen
Um "Meine AZ" nutzen zu können, müssen Sie der Datenspeicherung zustimmen.

Zustimmen
Teilen 0  Kommentare – mitdiskutieren Empfehlungen
0 Kommentare
Artikel kommentieren