Nach Upamecano und Richards: FC Bayern ist in der Abwehr noch nicht fertig

Dayot Upamecano kommt sicher, Omar Richards höchstwahrscheinlich. Und damit scheint der FC Bayern mit den Abwehrplanungen noch nicht am Ende zu sein. Ein Spieler könnte nach nur einem Jahr in München wieder gehen.
| Michael Schleicher
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Holt Sportvorstand Hasan Salihamidzic noch einen weiteren Abwehrspieler zum FC Bayern?
Holt Sportvorstand Hasan Salihamidzic noch einen weiteren Abwehrspieler zum FC Bayern? © imago/Poolfoto

München - Die Abwehr des FC Bayern, sie dürfte in der kommenden Saison wohl deutlich anders aussehen als aktuell noch. Größe Veränderung: RB-Leipzig-Innenverteidiger Dayot Upamecano, dessen Transfer die Bayern am Sonntag offiziell gemacht hatten. Dafür wird David Alaba den deutschen Rekordmeister verlassen – wohin es für den Österreicher geht, ist aber noch unklar.

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Auch auf den Außen scheinen die Verantwortlichen um Sportvorstand Hasan Salihamidzic bereits Fakten zu schaffen: Omar Richards vom englischen Zweitligisten FC Reading soll im Sommer ablösefrei kommen und der Backup von Alphonso Davies auf der linken Seite werden. In der Folge könnte Lucas Hernández in die Innenverteidigung rücken und möglicherweise mit Upamecano das neue Defensiv-Duo bilden.

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Transfergerücht um Max Aarons von Norwich City

Haben die Bayern damit schon ihre Planungen in der Abwehr abgeschlossen? Wohl nicht – das berichtet zumindest die "Daily Mail". Demnach sollen die Münchner weiterhin Interesse an Max Aarons von Norwich City haben. Bereits im vergangenen Sommer gab es Gerüchte um den 21-Jährigen, der neben Sergino Dest ein Kandidat auf der Rechtsverteidiger-Position war. Aarons blieb in England, Dest wechselte von Ajax Amsterdam zum FC Barcelona. Letztendlich verpflichteten die Bayern Bouna Sarr von Olympique Marseille für acht Millionen Euro.

Max Aarons soll weiterhin auf dem Zettel der Bayern-Bosse stehen.
Max Aarons soll weiterhin auf dem Zettel der Bayern-Bosse stehen. © imago images / Focus Images

Sollten die Münchner Aarons wirklich verpflichten, dürfte die Zeit von Sarr an der Säbener Straße nach nur einem Jahr schon wieder zu Ende sein. Der Franzose und Ersatz von Benjamin Pavard konnte trotz teils wackliger Leistungen des Stammspielers nur selten überzeugen. In den bisherigen elf Einsätzen blieb Sarr weitestgehend blass – so blass, dass Flick zeitweise sogar Innenverteidiger Niklas Süle auf die rechte Außenbahn beorderte und Sarr auf der Bank ließ.

Bouna Sarr (m.) könnte zum Leidtragenden der Transfer-Pläne werden.
Bouna Sarr (m.) könnte zum Leidtragenden der Transfer-Pläne werden. © firo/Augenklick

Aber würde es Aarons besser machen? Möglicherweise. Mit seinen erst 21 Jahren gehört der Engländer zu den Stammspielern und Leistungsträgern des englischen Zweitligisten. In der bisherigen Saison stand er jede Minute auf dem Platz. Seinen Marktwert konnte er laut "transfermarkt.de" innerhalb von nur zwei Jahren von fünf auf aktuell 20 Millionen Euro steigern.

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Ein mögliches Szenario: Davies und Richards sind als Linksverteidiger vorgesehen, Upamecano, Hernández und Süle als Innenverteidiger. Unklar ist noch, wie es mit Jérôme Boateng weitergeht, dessen Vertrag im Sommer ausläuft und mit dem es bald Gespräche geben soll. Hinzu kommt Tanguy Nianzou als vielversprechendes Defensiv-Talent. Die rechte Seite würde im Fall der Fälle mit Pavard und Aarons ebenfalls doppelt besetzt sein – für Sarr wäre dann wohl kein Platz mehr.

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