Miroslav Kloses alte Liebe: Das erwartet den FC Bayern mit Achtelfinallos Lazio Rom

Im Achtelfinale der Champions League trifft Bayern erstmals auf Rom - Miro Kloses Ex-Klub mit Torjäger Immobile, der sich im Duell mit Lewandowski beweisen will.
| Julian Buhl
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Spielte von 2011 bis 2016 für Lazio: Miroslav Klose, mittlerweile Co-Trainer bei den Bayern-Profis.
Spielte von 2011 bis 2016 für Lazio: Miroslav Klose, mittlerweile Co-Trainer bei den Bayern-Profis. © dpa

München - Mit Miroslav Klose bekam zumindest ein Protagonist des FC Bayern bei der Achtelfinal-Auslosung der Champions League am Montagmittag in Nyon genau das, was er haben wollte. "Es haben sich schon sehr viele Leute aus Rom gemeldet. Ich freue mich unheimlich, es war natürlich mein Wunschgegner", sagte der Assistent von Chefcoach Hansi Flick. Die Bayern treffen nämlich auf Kloses Ex-Klub Lazio Rom, für den der WM-Rekordtorschütze von 2011 bis 2016 fünf Jahre lang aufgelaufen war.

"Mit diesem Verein und dieser Stadt verbinde ich sehr viel", sagte der 42-Jährige. Er warnte allerdings vor einer "gefährlichen Mannschaft": "Sie haben ein Bollwerk, das wird keine leichte Aufgabe." Für Klose ist es eine Reise in die eigene Vergangenheit, für Bayern dagegen eine ins Ungewisse. Sie treffen schließlich erstmals überhaupt auf Lazio.

Salihamidzic wart: Lazio "ein unangenehmer Gegner"

Klose kann Flick und Co. zumindest aber bestens berichten, was auf sie zukommen wird, wenn es zur Premiere zunächst in die italienische Hauptstadt geht. Das Hinspiel findet am 23. Februar statt, das Rückspiel am 17. März in der Allianz-Arena.

"Wir haben sehr gute Erfahrungen bisher in der Champions League gemacht. Wir werden uns auf diese Spiele sehr gut vorbereiten und freuen uns auf die Spiele", sagte Sportvorstand Hasan Salihamidzic, mit Blick auf 17 ungeschlagene Spiele im Wettbewerb. Nach dem Titel-Triumph in der vergangenen Saison ist Bayern mit 16 Punkten und 18:5 Toren erneut als bestes Vorrundenteam in die K.o.-Runde eingezogen. "Das sind insgesamt Brocken, die die deutschen Mannschaften bekommen haben", warnte aber auch Brazzo.

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Speziell Lazio "ist ein unangenehmer Gegner, das hat man in der Gruppe gegen Dortmund gesehen". Der BVB war im Hinspiel auswärts mit 1:3 unter die Räder gekommen, im Rückspiel gab es ein 1:1.

Neuer: "Wissen, wie torgefährlich Immobile ist"

Ciro Immobile, der Torschützenkönig der Serie-A, traf in beiden Spielen und hinterließ auch ansonsten einen bärenstarken Eindruck gegen seinen Ex-Klub. Den beim BVB als Nachfolger von Robert Lewandowski noch gescheiterten Torjäger werden auch die Bayern besonders im Auge haben müssen. Im direkten Aufeinandertreffen mit Lewandowski dürfte der 30-Jährige sicher erneut besonders motiviert sein. Ciao, Ciro!

"Wir wissen, wie torgefährlich Ciro Immobile ist", sagte Kapitän Manuel Neuer: "Lewy freut sich sicher auf dieses Duell, und ich werde mich als Torwart gut vorbereiten."

Zum Wiedersehen kommt es auch mit Pepe Reina, der in der Saison 2014/15 in München unter Vertrag stand und nun Stammtorhüter bei Lazio ist.

Rom nur Zwischenstopp: Der FC Bayern will nach Istanbul

"Es ist immer unangenehm gegen italienische Mannschaften", sagte Salihamidzic, der von 2007 bis 2011 einst für Juventus Turin aufgelaufen war, es sei aber eben auch "immer schön, nach Rom zu reisen". Ihr Weg in der Königsklasse soll für die Bayern in der Ewigen Stadt aber freilich noch lange nicht zu Ende sein - sondern im besten Fall noch bis nach Istanbul führen. Die Metropole in der Türkei, wo am Ende dieser Saison am 29. Mai das Finale der Champions League ausgetragen wird, ist schließlich der Sehnsuchtsort der Mission Tripleverteidigung.

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Dass die Münchner die erfolgreich abschließen könnten, traut ihnen Lothar Matthäus zu. "Bayern München ist das Nonplusultra im Jahr 2020 in Europa. Nicht nur, weil sie die Champions League gewonnen haben", sagte der Rekordnationalspieler und Ex-Bayern-Kapitän bei Sky. "Ich glaube, dass Bayern einer der ganz großen Favoriten auf den nächsten Champions-League-Titel ist."

Dafür müssen die Münchner nun aber zunächst gegen Lazio Rom bestehen. "Vorsicht ist geboten", meinte Thomas Müller.

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