Luxus-Bank des FC Bayern München: Coman und Thiago im Kommen

Thiago und Kingsley Coman brillieren gegen Ajax Amsterdam – und drängen beim FC Bayern in die erste Elf. "Das Tor freut mich für King, er wird noch bis 35 spielen", sagt Trainer Niko Kovac.
| Maximilian Koch
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Bayerns Überflieger gegen Ajax: Thiago (links) und Kingsley Coman.
imago Bayerns Überflieger gegen Ajax: Thiago (links) und Kingsley Coman.

München - Das Grübeln, all die schweren Gedanken über ein mögliches frühes Karriereende waren bei Kingsley Coman am Mittwochabend in Amsterdam verflogen.

Der Flügelflitzer des FC Bayern, der in der 71. Minute für seinen französischen Landsmann Franck Ribéry in die Partie gekommen war, belebte das Spiel der Münchner – und traf entscheidend: Sein Schlenzer ins rechte Eck sorgte für das zwischenzeitliche 3:2 der Bayern beim 3:3-Remis und sicherte letztlich den Gruppensieg. Coman schrie nach dem Tor seine Freude heraus und sprang in die Luft, Brust an Brust mit Vorbereiter Thiago.

 

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Kingsley Coman: Alarmierende Sätze un Sachen OP 

"Sein Tor freut mich sehr, denn der King hat eine wirklich lange Verletzungszeit hinter sich", sagte Trainer Niko Kovac und ergänzte mit Blick auf Comans jüngste Aussagen, er würde seine Laufbahn bei einer weiteren ähnlichen Verletzung womöglich beenden: "Mit dem Tor hat sich das wahrscheinlich erledigt, und er wird auch mit 35 noch Fußball spielen."

Das hoffen die Verantwortlichen der Bayern ebenso, doch Comans Auftritt in der französischen TV-Sendung "Téléfoot" hatte jüngst Verunsicherung in den Verein gebracht. "Ich werde eine weitere Operation nicht akzeptieren", sagte Coman, der sich im Jahr 2018 zweimal das Syndesmoseband gerissen hatte: "Vielleicht ist mein Fuß dafür nicht gemacht. Ich werde dann ein anderes, anonymes Leben führen. Genug ist genug."

Alarmierende Sätze, denen Worte der Unterstützung von Seiten der Bayern-Verantwortlichen folgten. Der Treffer gegen Ajax war nun ein wichtiger Moment für Coman, ein Moment der Befreiung – und der Hoffnung. In den kommenden Spielen wird Coman zurück in die erste Elf drängen, der Auftritt von Konkurrent Ribéry war nicht überzeugend. (Lesen Sie hier: Die Lehren des Bayern-Spektakels gegen Ajax)

 

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Niko Kovac: Glückliches Händchen bei Thiagos Einwechslung

Kovac überraschte, als er in der 62. Minute den starken Serge Gnabry auswechselte – und nicht Ribéry. Für Gnabry kam der Spanier Thiago in die Partie, und wie Coman trug er maßgeblich dazu bei, dass Bayern den ersten Platz in der Gruppe verteidigte. Zunächst mit dem herausgeholten Elfmeter vor Robert Lewandowskis 2:2 (87.), dann mit dem Assist zu Comans Tor.

Die Luxus-Bank der Bayern. Ein Problem für Kovac? Der Coach kündigte an, weitgehend an seiner Stammelf festhalten zu wollen. Thiago könnte allerdings für Thomas Müller oder Leon Goretzka eine Chance bekommen, schon am Samstag gegen Hannover.

Das gilt auch für Mats Hummels, der nach dem intensiven Fight eine Option ist anstelle der aktuell gesetzten Jérôme Boateng und Niklas Süle – zumindest für ein Spiel. "Mats muss sich dem Mannschaftsgeist unterordnen", sagte Kovac.

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