Bericht: Flick-Entscheidung zum Bayern-Abgang schon vor Wochen gefallen

Nach der Verkündung von Hansi Flick, seinen Vertrag beim FC Bayern zum Saisonende auflösen lassen zu wollen, kommen nun neue Details ans Licht. Laut einem Bericht hat der Bayern-Coach schon vor sechs Wochen Kontakt zu seinem Anwalt aufgenommen.
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Wird als kommender Bundestrainer gehandelt: Hansi Flick.
Wird als kommender Bundestrainer gehandelt: Hansi Flick. © Matthias Balk/dpa POOL/dpa

München - Seit dem vergangenen Samstag sind die Spekulationen endlich beendet: "Ich habe der Mannschaft gesagt, dass ich den Verein unter der Woche informiert habe, dass ich am Ende der Saison aus meinem Vertrag raus möchte", bestätigte der Trainer des FC Bayern am Samstag nach dem 3:2-Sieg beim VfL Wolfsburg.

Es sei keine leichte Entscheidung gewesen, meinte Flick weiter. Eine, die er sich reiflich überlegt habe. Doch wann ist der Entschluss, dem Rekordmeister in diesem Sommer den Rücken zu kehren, tatsächlich gefallen?

Differenzen mit Salihamidzic: Flick kontaktierte offenbar seinen Anwalt

Wie der "kicker" berichtet, hatte Flick bereits vor sechs Wochen seinen beratenden Anwalt kontaktiert und diesem mitgeteilt, dass er die Münchner in diesem Sommer verlassen wolle. Dies fällt in den Zeitraum nach der 1:2-Niederlage bei Eintracht Frankfurt, in dessen Folge Flicks Differenzen mit Sportvorstand Hasan Salihamidzic öffentlich immer mehr zu Tage traten.

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Anfang März verkündete Joachim Löw zudem seinen Rücktritt als Bundestrainer nach der Europameisterschaft in diesem Sommer – als Top-Favorit für dessen Nachfolge gilt bekanntermaßen Flick. Für ihn sei der Deutsche Fußball-Bund (DFB) "natürlich" eine Option, wie er am Samstag sagte. Gespräche mit dem Verband habe es bislang allerdings nicht gegeben.

Bericht: Interne Kritikpunkte an Flicks Arbeit

In jener Phase wurde auch bekannt, dass der Bayern-Coach seinem Vorgesetzten im Mannschaftsbus die Worte "Halt's Maul" zugebrüllt hat. Ausschlaggebender Punkt für Flicks Ärger war laut "kicker", dass er an einem Spieltag für sein Dafürhalten zu spät über den Termin für einen Corona-Test informiert worden war. Der 56-Jährige entschuldigte sich später auch öffentlich für seine verbale Entgleisung. Dass diese an die Medien durchgesteckt wurde, dürfte dem Triple-Trainer allerdings weniger gefallen haben.

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Laut dem Bericht des "kicker" wurde die Arbeit des Übungsleiters in der Führungsetage zuletzt kritischer beäugt. Demnach habe man Alleingänge wie Anrufe bei seinen Wunschspielern, das zurückhaltende Einsetzen der eigenen Talente sowie die anhaltenden Probleme im Defensivverhalten bemängelt.

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