Auf Lucios Spuren: Müller vergleicht Süle mit Bayern-Ikone

Defensivspezialist Niklas Süle überzeugt gerade in der Offensive - das erinnert an eine Bayern-Legende.
| Patrick Strasser
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"Wenn er mal in Bewegung ist, ist er schwer zu stoppen", sagt Thomas Müller über Niklas Süle (links), hier gegen Leverkusens Nadiem Amiri.
"Wenn er mal in Bewegung ist, ist er schwer zu stoppen", sagt Thomas Müller über Niklas Süle (links), hier gegen Leverkusens Nadiem Amiri. © dpa

München/Leverkusen - Rechtsverteidiger Benjamin Pavard steht den Bayern beim Champions-League-Gruppenspiel bei Benfica Lissabon am Mittwoch nach seiner Rot-Sperre, die nur für die Bundesliga galt, zur Verfügung.

Champions League am Mittwoch: Setzt Nagelsmann auf Pavard?

Doch ob Trainer Julian Nagelsmann für die Rückkehr des Franzosen in die Viererabwehrkette einen Abwehrspieler opfert? Falls der am Oberschenkel lädierte Alphonso Davies ausfällt, könnte Lucas Hernández auf die Linksverteidiger-Position rücken.

Damit würden Dayot Upamecano und Niklas Süle das Innenverteidiger-Pärchen bilden. Außerdem würde Nagelsmann Süle, in den letzten Wochen in konstanter Top-Form, auf keinen Fall rausnehmen.

Niklas Süle und das "Zehner-Gen"

"Er hat es sehr gut gemacht, einen guten Offensivdrang entwickelt - was ich von dieser Halbverteidiger-Position auch erwarte", analysierte der Trainer die Leistung des 26-Jährigen beim 5:1 in Leverkusen und bemängelte: "In der Restverteidigung hatte er ein, zwei Momente, die nicht optimal waren."

Generell meinte Nagelsmann über Süle: "Nikki ist der Spieler im Kader, den ich am längsten kenne (aus gemeinsamen Tagen bei der TSG Hoffenheim, d. Red.). Ich habe immer gesagt, dass in ihm noch sehr viel Potenzial drinsteckt. Er kann immer am obersten Limit spielen." Neuerdings zeigte er seine Qualitäten auch im Aufbauspiel, im Dribbling und Torabschluss - sein "Zehner-Gen" eben, wie Nagelsmann vor einigen Wochen meinte.

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Müller lobt Süle - und die Fans feiern dessen Alleingänge

"Süle kann den Vorwärtsgang. Er hat den Mut, da einzudribbeln", sagte Thomas Müller, "wenn er mal in Bewegung ist, ist er schwer zu stoppen. Das war damals bei Lucio ähnlich: Sobald ein Innenverteidiger Dribbling-Aktionen hat, wird das extrem positiv wahrgenommen." Lucio, heute 43, war einst ein gefürchteter Sturm-und-Drang Innenverteidiger.

Der Brasilianer spielte von 2004 bis 2009 bei Bayern. Heute feiern die Fans Süles Alleingänge. Müller weiter: "Wichtiger ist: Dass er neben diesen Aktionen in den Körperduellen stabil ist und dass er die Geschwindigkeit aufnehmen kann. Da ist er aktuell wirklich wieder sehr gut unterwegs. Das ist das Entscheidende. Wenn er das liefert, ist er für uns ein wichtiger Spieler."

Bayern-Profi Niklas Süle: Poker um Vertrag bahnt sich an

Und der nächsten Sommer auslaufende Vertrag? Noch gibt es keine Gespräche mit den Bayern-Bossen. "Am Ende gehören dazu immer zwei Parteien", meinte Nagelsmann, der feststellte, dass "wir alle ganz zufrieden sind mit ihm". Dürfte ein Pokerspiel werden. Dass Süle ablösefrei ist, macht ihn für nahezu alle europäischen Topklubs interessant.

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