Als der FC Bayern Leroy Sane schon einmal wollte

Das Transfergeschacher um Leroy Sané könnte noch Wochen andauern. Kommt es am Ende möglicherweise gar nicht zum Wechsel? Schon einmal zog der FC Bayern beim deutschen Nationalspieler den Kürzeren.
| Patrick Mayer
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Bald Kollegen beim FC Bayern: Serge Gnabry (li.) und Leroy Sané.
Bald Kollegen beim FC Bayern: Serge Gnabry (li.) und Leroy Sané. © imago/Schüler

München - Schon jetzt gibt es wenige Zweifel: Das Werben des FC Bayern um Leroy Sané wird die Transfer-Personalie der Bundesliga schlechthin in diesem Sommer.

Ansage von Uli Hoeneß

"Wir werden nicht aufhören, die Mannschaft zu verändern", hatte Bayern-Präsident Uli Hoeneß unlängst gesagt. Auf den Außenbahnen ist spätestens seit dem Ende der Ära Robbéry, ergo, dem Wirken der Altstars Arjen Robben (35) und Franck Ribéry (36), Platz für einen elitären Konkurrenzkampf. 

Kingsley Coman (22) und Serge Gnabry (23) sind schon da. Doch das soll es noch nicht gewesen. Bemerkenswert wenig Hehl wird an der Säbener Straße daraus gemacht, dass die Münchner lieber heute als morgen auch Sané (23) bei sich sehen würden.

Sein Wechsel von Manchester City - und Ex-Bayern-Trainer Pep Guardiola - zum deutschen Rekordmeister wäre für Sané selbst, die deutsche Nationalmannschaft und die Bundesliga gut, ließ Bundestrainer Joachim Löw gegenüber der "Bild" verlauten. Eine wochenlange Posse ist wahrscheinlich. Selbst meldete sich aus den USA zu Wort (was der mittlerweile 34-Jährige eigentlich nie tut) und hegte in der Sport Bild Zweifel, ob der flinke Außenstürmer die notwendige Langatmigkeit für den großen FC Bayern mitbrächte.

Sané ist Wunschspieler des FC Bayern

"Man muss ein bisschen skeptisch sein. Es ist eher unwahrscheinlich, dass es klappt. Es geht um Beträge, die sind Wahnsinn", sagte Hoeneß dem "kicker". Understatement als Teil des Pokers? Ebenjener Hoeneß hatte kürzlich erklärt, dass sich die Bayern keinen Transfers jenseits der 80-Millionen-Euro-Schallmauer hingeben wollen. Um so schnell wieder zurückzurudern?

Bald Kollegen beim FC Bayern: Serge Gnabry (li.) und Leroy Sané.
Bald Kollegen beim FC Bayern: Serge Gnabry (li.) und Leroy Sané. © imago/Schüler

Als gesichert gilt: Sané ist der absolute Wunschspieler der Münchner. In dieser Personalie soll, im Gegensatz zu einigen anderen Fragen (zum Beispiel der Trainerfrage), bedingungslose Einigkeit zwischen Hoeneß und Vorstandsboss Karl-Heinz Rummenigge herrschen.

Es ist brisant: Einen zweiten vergeblichen Anlauf wollen (und können) sich die Münchner nicht leisten. Denn: Der FC Bayern wollte Sané schon einmal! 2016, als sich der dribbelstarke Flügelflitzer stattdessen für Manchester City, die Premier League und Guardiola entschied. Für den FC Schalke gab es kolportiert 50 Millionen Euro Ablöse – und für die Bayern nur das Nachsehen.

Sané-Personalie: Rummenigge beschwichtigt

"Wir haben kein Angebot für Leroy Sané abgegeben. So weit ist es noch lange nicht", sagte Rummenigge der "Sport Bild". Wenn der Spieler Interesse an einem Wechsel signalisiere, erklärte der Bayern-Boss, "gehen wir mit Manchester City in konkrete Verhandlungen". Einer hat jedoch noch nicht gesprochen: Sané selbst! 

Auf ihn warten nun alle. Dass es vielleicht doch noch klappt mit dem vielleicht begabtesten deutschen Fußballer und dem deutschen Rekordmeister. Nach drei Jahren Verzögerung.

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