2:0 gegen Hoffenheim: FC Bayern kurz vor Titelgewinn

Trotz des drohenden Ausscheidens in der Champions League, dem Ärzte-Krach und der Verletztenmisere stehen die Bayern kurz vor dem Gewinn der 25. Meisterschaft. Die Bayern gewannen 2:0 bei 1899 Hoffenheim.
| SID
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Die Bayern bejubeln das 1:0 durch Sebastian Rode.
dpa Die Bayern bejubeln das 1:0 durch Sebastian Rode.

Trotz des drohenden Ausscheidens in der Champions League, dem Ärzte-Krach und der Verletztenmisere steht Fußball-Rekordchampion Bayern München kurz vor dem Gewinn der 25. Meisterschaft. Die Bayern gewannen am 29. Bundesliga-Spieltag 2:0 (1:0) bei 1899 Hoffenheim.

Sinsheim - Durch den Erfolg bei ihrem Lieblingsgegner (keine Niederlage in 14 Pflichtspielen) können die Münchner im besten Fall schon am kommenden Spieltag den Titelgewinn feiern.

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Sebastian Rode (38.) und Andreas Beck (90.+3, Eigentor) erzielten die entscheidenden Treffer für die klar überlegenen Münchner. Die Europa-League-Aspiranten aus Hoffenheim kassierten die vierte Pflichtspielpleite in Folge.

Die Bayern hatten in den vergangenen Tagen nur negative Schlagzeilen geschrieben. Auf das 1:3 im Viertelfinal-Hinspiel der Königsklasse am Mittwoch beim FC Porto folgte der Rücktritt des langjährigen Mannschaftsarztes Hans-Wilhelm Müller-Wohlfahrt, der dem Vernehmen nach mit Trainer Pep Guardiola im Dauerstreit lag. Dazu kommt die lange Verletztenliste, die vor dem Rückspiel am Dienstag gegen die Portugiesen (20.45 Uhr/Sky und ZDF) die ohnehin nur noch geringen Hoffnungen auf den Halbfinal-Einzug weiter schmälern.

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Vor den 30.150 Zuschauern im ausverkauften Rhein-Neckar-Stadion mussten die Bayern ohne Weltmeister-Kapitän Philipp Lahm, Arjen Robben, Franck Ribéry, Bastian Schweinsteiger, David Alaba, Medhi Benatia und Javi Martínez auskommen. Dazu wurden Jerome Boateng, Xabi Alonso und Thiago zunächst geschont. So kamen die Reservisten Gianluca Gaudino und Mitchell Weiser zum Einsatz.

Die Hoffenheimer, bei denen Niklas Süle und Jin-Su Kim fehlten, konnten in der Anfangsphase aber kein Kapital aus den Personalproblemen der Bayern schlagen. Die Gastgeber, deren Trainer Markus Gisdol am Donnerstag seinen Vertrag bis 2018 verlängert hatte, waren vorwiegend in der Defensive beschäftigt.

Trotz ihrer Feldüberlegenheit kamen die Gäste erst in der 18. Minute durch Robert Lewandowski zu ihrer ersten guten Möglichkeit. In der 24. Minute hatte der Meister Glück, dass Innenverteidiger Dante nach einer Attacke gegen Ermin Bicakcic nicht vom Platz flog. Der Brasilianer sah nur die Gelbe Karte.

In der 30. Minute leistete sich Dante dann seinen obligatorischen groben Patzer. Anthony Modeste konnte die Großchance aber nicht nutzen, der Franzose scheiterte an Bayern-Torwart Manuel Neuer. Besser machte es Rode kurz darauf auf der Gegenseite. Es war das zweite Saisontor des früheren Frankfurters.

Erst nach dem Rückstand legten die Hoffenheimer ihren Respekt ab. In der 41. Minute hätte es nach einem Zweikampf zwischen Rode und Eugen Polanski einen Foulelfmeter für die Gastgeber geben müssen, der Pfiff von Schiedsrichter Tobias Stieler (Hamburg) blieb aber aus.

Kurz nach dem Seitenwechsel hätte Lewandowski den Vorsprung fast ausgebaut (48.). In der 60. Minute vergab erst der eingewechselte Thiago, dann Thomas Müller. Auf der Gegenseite wurde es bei einem Distanzschuss von Kevin Volland gefährlich (63.).

Beste Spieler aufseiten der Bayern waren Rode und Lewandowski. Bei Hoffenheim konnten Bicakcic und Torwart Oliver Baumann überzeugen.

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