Kein Vertrauen beim Krisengespräch Queen fürchtet Abhör-Skandal bei Herzogin Meghan

Herzogin Meghan und Königin Elizabeth II. bei der Einweihung der neuen Brücke Mersey Gateway im Juni 2018. Foto: dpa/Jim Clarke/The Sun

Die Queen hat offenbar Angst vor einem weiteren Abhör-Skandal in der königlichen Familie. Deshalb soll Herzogin Meghan beim Krisengespräch am Montag in Sandringham nicht per Telefon aus Kanada zugeschaltet worden sein.

 

Mit Spannung wurde am Montagnachmittag das Ergebnis des Krisengesprächs erwartet. Nach dem überraschenden Rücktritt von Prinz Harry und Ehefrau Herzogin Meghan hatte die Queen zu einer Diskussionsrunde auf ihren Landsitz in Sandringham geladen. Auch Thronfolger Prinz Charles und Prinz William hatten an dem Treffen teilgenommen.

Statement der Queen zum Megxit fällt wohlwollend aus

Um 17 Uhr, und damit pünktlich zum Nachmittagstee der Queen, gab der Palast bekannt, dass die britische Königin wohlwollend den Plänen ihres Enkels und seiner Familie umgehen wird. Es sei "sehr konstruktiv" gewesen, so die Queen. Ihre Familie und sie selbst unterstützten den Wunsch von Harry und Meghan, ein "neues Leben als junge Familie zu schaffen", betonte die Queen. "Obwohl wir es vorgezogen hätten, dass sie weiterhin in Vollzeit arbeitende Mitglieder der königlichen Familie bleiben, respektieren und verstehen wir ihren Wunsch, ein unabhängiges Leben als Familie zu führen und gleichzeitig ein wertvoller Teil meiner Familie zu bleiben."

Es habe Übereinstimmung darin gegeben, dass es "eine Periode des Übergangs geben wird, in dem der Herzog und die Herzogin von Sussex in Kanada und Großbritannien ihre Zeit verbringen werden". Es müssten noch weitere Entscheidungen in den nächsten Tagen getroffen werden, teilte die 93-jährige Monarchin nach dem Treffen in Ostengland mit.

Meghan: Gab es (k)eine Telefon-Schalte?

In der britischen Boulevardpresse herrscht Uneinigkeit um Meghans Teilnahme an der Krisensitzung. Während "The Sun" über eine telefonische Zuschaltung der Herzogin aus Kanada berichtet, schreibt "Daily Mail", dass Meghan doch nicht mit der Queen, Charles und William reden durfte. Die Monarchin hätte befürchtet, dass die Gespräche abgehört würden.

Kein Mobbing bei den Royals: William und Harry dementieren Gerüchte

Am Morgen vor der Krisensitzung hatten Harry und William scharfe Kritik am Bericht einer britischen Zeitung über ihr Verhältnis zueinander geübt. In einer Stellungnahme schrieben die Royals: "Für Brüder, die sich so sehr um die Fragen der psychischen Gesundheit sorgen, ist der Gebrauch von aufrührerischer Sprache auf diese Weise beleidigend und potenziell schädlich." In der Mitteilung wurde der Name der Zeitung nicht genannt. Ein Sprecher des Buckingham-Palastes teilte der Deutschen Presse-Agentur aber auf Anfrage mit, dass es sich um die "Times" handele. Die Zeitung hatte in ihrer Montagsausgabe behauptet, dass sich Prinz Harry und Herzogin Meghan von William schikaniert fühlten.

Das Paar hatte überraschend angekündigt, künftig viele royale Verpflichtungen aufzugeben und abwechselnd in Großbritannien und Kanada zu leben. Doch heikle Fragen müssen in den nächsten Tagen noch geklärt werden. Dabei geht es vor allem auch ums liebe Geld.

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