Kein Sommer-Neuzugang beim FC Bayern Neuer Boss-Clinch? Uli Hoeneß widerspricht Karl-Heinz Rummenigge

Waren in der Vergangenheit nicht immer einer Meinung: Uli Hoeneß (l.) und Karl-Heinz Rummenigge Foto: dpa

Noch vor wenigen Tagen hat Karl-Heinz Rummenigge angekündigt, dass Transfers im Bereich von 80 bis 90 Millionen Euro für den FC Bayern nicht mehr ausgeschlossen seien. Präsident Uli Hoeneß widerspricht dem Vorstandsvorsitzenden nun.

München - Bei knapp 40 Millionen Euro liegt bislang der Rekordtransfer beim FC Bayern, so viel gaben die Münchner im vergangenen Sommer für Corentin Tolisso aus. Um international weiter konkurrenzfährig zu bleiben, werden die Münchner zukünftig mehr Geld in die Hand nehmen müssen - so zumindest die Meinung von Karl-Heinz Rummenigge.

"Wir haben kein Limit. Wenn wir einen Spieler unbedingt haben wollen, und der kostet 80 oder 90 Millionen, werden wir irgendwann springen müssen. Ob wir dieses Jahr springen oder nächstes, weiß ich nicht. Aber wir werden irgendwann springen", kündigte der Vorstandsvorsitzende der Bayern noch vor einigen Tagen auf der Veranstaltung "Bild100Sport" an.

Uli Hoeneß will den Kader verkleinern

Päsident Uli Hoeneß ist diesbezüglich aber ganz anderer Meinung. Geht es nach ihm, wird im Sommer nach Leon Goretzka und den Rückkehrern Serge Gnabry und Renato Sanches kein einziger Neuzugang kommen. Er sieht den Kader der Münchner für die kommende Spielzeit außreichend aufgestellt. "Wir werden - Stand heute - gar keinen mehr holen, sondern sicherlich noch den einen oder anderen abgeben. Unserer Meinung nach ist der Kader zu groß", so der 66-Jährige im Rahmen der Meisterfeier am Sonntag.

Neuverpflichtungen gäbe es demnach nur, "wenn uns Spieler verlassen und wir dadurch das nötige Geld einnehmen. Das sieht im Moment nicht so aus. Wir glauben, dass wir mit dem aktuellen Kader minus ein bis zwei Spielern sehr gut für die neue Saison gerüstet sind."

Im Hinblick auf die kommende Spielzeit nimmt Hoeneß viel mehr die Spieler, die bereits unter Vertrag stehen, in die Pflicht. "Wir brauchen den einen oder anderen Spieler, der in den wichtigen Spielen Höchstleistungen bringt – und nicht, wenn wir gegen die schwachen Gegner spielen, daran müssen wir arbeiten."

 

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