Im Nationaltrikot FC Bayern: Corentin Tolisso schießt sich den Frust von der Seele

Sein erster Treffer im französischen Nationalteam: Corentin Tolisso (r.) köpft gegen Albanien zur 1:0-Führung ein. Foto: Hektor Pustina/dpa

Bayern-Star Corentin Tolisso trifft zum ersten Mal für Frankreich. Bei Hansi Flick ist er bislang chancenlos.

 

München - Wie schön, dass es die Ablenkung Nationalmannschaft gibt. Das dachten sich früher schon Stars wie Lukas Podolski – und nun wohl auch Corentin Tolisso.

Der 25-jährige Mittelfeldspieler vom FC Bayern traf beim 2:0-Erfolg der Franzosen in Albanien zum zwischenzeitlichen 1:0 (9. Minute) – per Kopf. Eine Seltenheit bei Tolisso. Und überhaupt: Es war sein Premierentor im 21. Spiel für die Équipe Tricolore, eines für die Seele. Gratulation, Coco!

Weltmeister Frankreich hat sich damit den Sieg in der EM-Quali-Gruppe H gesichert. Neben Tolisso, dessen Vereinskollege Kingsley Coman wegen einer Oberschenkelverletzung fehlte, war auch noch Torjäger Antoine Griezmann (31.) erfolgreich. Bei der EM im kommenden Jahr wollen die Franzosen das Double aus WM- und EM-Triumph schaffen. Das gelang ihnen bereits in den Jahren 1998 und 2000.

Im Nationaltrikot ist Tolisso eine wichtige Stütze

Tolisso ist dabei eine wichtige Säule – wie auch die anderen Bayern-Stars Coman, Benjamin Pavard und der derzeit verletzte Lucas Hernández. Nationaltrainer Didier Deschamps hat eine sehr hohe Meinung von Tolisso, im zentralen Mittelfeld ist der Bayern-Profi aktuell gesetzt. Ganz anders als in München.

Coach Hansi Flick hat Joshua Kimmich zum neuen Chef im defensiven Mittelfeld ernannt, als Achter kommen Leon Goretzka und Thomas Müller zum Einsatz. Die Verlierer sind Thiago, Philippe Coutinho und eben Tolisso, der gerade einmal acht Minuten unter Flick zum Einsatz kam.

Ob sich daran bald etwas ändert? Zumindest reist Tolisso mit Selbstvertrauen zurück nach München.

 

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