Umzug ins Olympiastadion? 1860-Geschäftsführer Pfeifer macht eine Andeutung

Zuletzt wurde viel über einen möglichen Umzug des TSV 1860 ins Olympiastadion für das Pokalspiel gegen den FC Schalke spekuliert. In den Entscheidungsprozess ist auch Finanz-Geschäftsführer Marc-Nicolai Pfeifer involviert. Im aktuellen Stadionheft macht der Schwabe eine Andeutung.
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Der Mann der Zahlen beim TSV 1860: Finanz-Geschäftsführer Marc-Nicolai Pfeifer
Der Mann der Zahlen beim TSV 1860: Finanz-Geschäftsführer Marc-Nicolai Pfeifer © IMAGO / Fotostand

München - Diese Frage erhitzte zuletzt die Gemüter unter den Anhängern des TSV 1860: Sollen die Löwen für das Zweitrunden-Pokalspiel gegen den FC Schalke 04 (26. Oktober) ins Olympiastadion umziehen oder lieber in der gewohnten Heimstätte in Giesing bleiben?

Die einen hoffen im Falle eines Umzugs auf höhere Einnahmen - schließlich dürften dort dort nach aktuellem Stand bis zu 25.000 Fans begrüßen. Die anderen argumentieren genau anders herum und befürchten einen Wegfall des Heimvorteils und eine deutlich schlechtere Stimmung im Vergleich zum Grünwalder Stadion.

Hier dürften - ein entsprechendes Hygienekonzept vorausgesetzt - wohl bis zu 10.000 der 15.000 Plätze besetzt werden. Das sind zwar wesentlich weniger als im Olympiastadion, dafür ist dieses mit einem maximalen Fassungsvermögen von knapp 70.000 aber auch deutlich weitläufiger.

Umzug ins Olympiastadion? Pfeifer hält sich öffentlich bedeckt

"Es ist völlig legitim, dass wir mehrere Möglichkeiten prüfen", meinte Sport-Geschäftsführer Günther Gorenzel am Freitag: "Das ist ein sehr tolles Spiel für unsere Fans, die unter Corona sehr gelitten haben. Von daher müssen wir prüfen, ob es sinnvolle Möglichkeiten gibt, 25.000 Fans dieses Duell zu ermöglichen."

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Eine wichtige Rolle in der Entscheidungsfindung spielt auch Marc-Nicolai Pfeifer, als Finanz-Geschäftsführer der Löwen für das liebe Geld zuständig. Öffentlich äußerte sich der 40-Jährige bislang noch nicht zur Stadionfrage, im Stadionheft für das Heimspiel gegen den SV Meppen am Samstag (1:1) machte Pfeifer aber zumindest eine Andeutung.

Pfeifer: Wir werden Schalke "auf Giesings Höhen" begrüßen

"Mit dem FC Schalke 04 können wir einen der größten und bekanntesten Klubs auf Giesings Höhen begrüßen", schreibt der 40-Jährige im Vorwort des Stadionheftes. Giesings Höhen würde Grünwalder Stadion bedeuten - und nicht Oberwiesenfeld.

Nach AZ-Informationen bevorzugen Trainer Michael Köllner und Gorenzel ihr Wohnzimmer im Grünwalder Stadion, da sie hier die eigene Siegchance im Zweifel ein paar Prozentpunkte höher sehen und an die Mannschaft keine unnötigen Stressoren herangetragen werden sollen.

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