TSV 1860 träumt von der 2. Liga: Das Restprogramm der Aufstiegskandidaten

Noch vier Mannschaften kämpfen in der 3. Liga um den Aufstieg – mittendrin der TSV 1860. Die AZ vergleicht die Restprogramme der Spitzenteams.
| Christina Stelzl
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Der TSV 1860 ist weiter mittendrin im Aufstiegskampf der 3. Liga.
Der TSV 1860 ist weiter mittendrin im Aufstiegskampf der 3. Liga. © imago/kolbert-press

München –  Fünf Spieltage vor Saisonende ist das Aufstiegsrennen in der 3. Liga weiter spannend! Neben dem TSV 1860, der nur 1:1 gegen Viktoria Köln spielte, teilten sich auch Hansa Rostock und der FC Ingolstadt jeweils am vergangenen Spieltag die Punkte mit dem Gegner. 

Die Löwen haben derzeit als Tabellenvierter einen Punkt Rückstand auf Dynamo Dresden, die bisher allerdings zwei Spiele weniger absolviert haben. Zwei Zähler trennen die Sechzger vom Zweitplatzierten FC Ingolstadt sowie vier vom Spitzenreiter Hansa Rostock. "Wir können nur unsere Dinge erledigen. Von daher interessiert es mich nicht, ob die jetzt ein Tor mehr oder weniger schießen, besser oder schlechter spielen. Entscheidend ist, was wir machen", erklärte Michael Köllner auf der Pressekonferenz am Donnerstag.

Doch welche Mannschaft hat jetzt noch die härteren Brocken vor sich? Die AZ vergleicht das Restprogramm der Aufstiegskandidaten.

Platz 1: Hansa Rostock

Das auf dem Papier einfachste Restprogramm hat der aktuelle Tabellenführer Hansa Rostock. Die nächsten beiden Partien haben es allerdings noch in sich: Meppen braucht als Tabellenfünfzehnter jeden Punkt im Abstiegskampf, Anfang Mai kommt es dann daheim zum direkten Aufstiegsduell gegen den FC Ingolstadt. Die abschließenden drei Spiele dürften für die Hanseaten machbar sein. Zwickau liegt im gesicherten Mittelfeld, Unterhaching und Lübeck könnten zu diesem Zeitpunkt bereits abgestiegen sein.

Restprogramm:

  • SV Meppen (Auswärts, Platz 15)
  • FC Ingolstadt (Heim, Platz 2)
  • FSV Zwickau (H, Platz 10)
  • SpVgg Unterhaching (A, Platz 20)
  • VfB Lübeck (H, Platz 19)

Platz 2: FC Ingolstadt

Scheitern die Ingolstädter, wie in der vergangenen Saison, kurz vor Schluss im Aufstiegsendspurt? Das Restprogramm der Schanzer birgt jedenfalls Stolpersteine. Mit dem Duell in Rostock und am letzten Spieltag gegen 1860 müssen die Oberbayern noch gegen zwei direkte Konkurrenten ran. Zudem geht es noch gegen den starken Aufsteiger Saarbrücken, der noch um einen DFB-Pokal-Platz kämpft, sowie gegen die abstiegsbedrohten Duisburger.

Restprogramm:

  • FSV Zwickau (H, Platz 10)
  • Hansa Rostock (A, Platz 1)
  • 1. FC Saarbrücken (H, Platz 5)
  • MSV Duisburg (A, Platz 14)
  • TSV 1860 (H, Platz 4)

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Platz 3: Dynamo Dresden

Die Große Unbekannte im Kampf um die 2. Liga ist Dynamo Dresden. Aufgrund einer Corona-Zwangspause haben die Sachsen noch zwei Nachholspiele vor sich. Am Wochenende kehren sie nach einwöchiger Pause gegen Halle, die mit einem Sieg dem Klassenerhalt ein großes Stück näher kommen würden, in den Spielbetrieb zurück.

Danach geht es für Dresden nur noch gegen Teams aus der oberen Tabellenhälfte, für die es in der Liga aber um kaum noch etwas geht. Wiesbaden schielt noch auf Platz vier, der zur Teilnahme am DFB-Pokal in der kommenden Saison berechtigt. Wann die zwei Nachholpartien gegen die Kellerkinder Duisburg und Uerdingern nachgeholt werden, ist noch unklar.

Restprogramm:

  • Hallescher FC (H, Platz 13)
  • SC Verl (A, Platz 7)
  • Viktoria Köln (H,  Platz 8)
  • Türkgücü München (H, Platz 9)
  • Wehen Wiesbaden (A, Platz 6)

Nachholpartien:

  • MSV Duisburg (H, Platz 14)
  • KFC Uerdingen (A, Platz 18)

Platz 4: TSV 1860

Einfache Rechnung: Gewinnt der TSV 1860 alle verbleibenden fünf Spiele, ist zumindest der Relegationsplatz den Löwen nicht mehr zu nehmen, da am letzten Spieltag das direkte Duell gegen Ingolstadt wartet. Leicht wird es allerdings nicht, denn mit dem 1. FC Kaiserslautern und dem FC Bayern II kämpfen noch zwei kommende Gegner um den Ligaverbleib.

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Außerdem dürfte der Erzrivale von der Säbener Straße gegen 1860 besonders motiviert sein. Zweitliga-Absteiger Wiesbaden hat Platz vier in der Tabelle noch nicht abgeschrieben. Zieht man aber die Ergebnisse aus der Hinrunde gegen die letzten Gegner heran, stehen die Chancen auf eine Giesinger Aufstiegsfeier nicht schlecht – vier Siege und ein Remis lautete die Bilanz im Winter.

Restprogramm:

  • Waldhof Mannheim (A, Platz 11)
  • 1. FC Kaiserslautern (H, Platz 17)
  • Wehen Wiesbaden  (A, Platz 6)
  • FC Bayern II (H, Platz 16)
  • FC Ingolstadt (A, Platz 2)
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