Stephan Salger und Erik Tallig stehen sinnbildlich für die Form des TSV 1860

Nach gutem Saisonstart ließen die Ergebnisse des TSV 1860 zuletzt zu wünschen übrig - auch zwei Neuzugänge hatten zuletzt mit ihrer Form zu kämpfen.
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Michael Köllner ist mit dem TSV 1860 seit fünf Spielen sieglos.
Michael Köllner ist mit dem TSV 1860 seit fünf Spielen sieglos. © sampics/Augenklick

München - Es läuft momentan einfach nicht bei den Löwen, dabei hatte die Saison doch eigentlich gut begonnen. In den ersten fünf Partien der neuen Spielzeit blieb Sechzig ungeschlagen, zwischenzeitlich setzten sich die Giesinger in den Aufstiegsrängen fest.

Von der Rückkehr in die 2. Bundesliga wollte aber weder Trainer Michael Köllner noch Sport-Boss Günther Gorenzel sprechen. Es sei noch viel zu früh für Träumereien, in einer derart ausgeglichenen Liga könne ohnehin viel passieren, so der Tenor. Die betonte Zurückhaltung der sportlich Verantwortlichen kam nicht von ungefähr, wie sich nun gegen Ende des Jahres zeigt.

1860-Routinier Stephan Salger tut sich derzeit schwer

Von den vergangenen zehn Spielen konnten die Löwen nur zwei für sich entscheiden, vier gingen verloren. Mit 20 Punkten belegt Sechzig aktuell Platz neun, wobei die Verfolger Waldhof Mannheim und Türkgücü (je 18 Punkte) noch zwei Nachholspiele in der Hinterhand haben. Spätestens nach dem 1:2 bei Viktoria Köln am Samstag - es war das fünfte sieglose Spiel in Serie - ist die Euphorie aus der Frühphase der Saison verschwunden.

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Insbesondere in der Defensive leisteten sich die Löwen in den vergangenen Wochen zu viele unnötige Fehler. Vor allem Stephan Salger, vor der Saison von Arminia Bielefeld geholt, um in der Abwehr für Stabilität zu sorgen, tat sich zuletzt schwer. Der Routinier, der zu Saisonbeginn noch voll zu überzeugen wusste, leistete sich in den vergangenen Partien immer wieder Unkonzentriertheiten und Abspielfehler, die für Verunsicherung in der Defensive sorgten.

Innenverteidiger des TSV 1860: Stephan Salger.
Innenverteidiger des TSV 1860: Stephan Salger. © imago images / osnapix

Im Derby gegen Türkgücü ließ er Drittliga-Toptorjäger Petar Sliskovic bei beiden Gegentreffern zu viel Platz, auch gegen Köln sah er bei beiden Gegentoren unglücklich aus (jeweils AZ-Note 5). Am Stammplatz des 30-Jährigen gibt es trotz der jüngsten Form freilich nichts zu rütteln - es mangelt schlicht an Alternativen. 

Nach vielversprechendem Beginn: Erik Tallig blieb zuletzt blass

Selbiges gilt für das zentrale Mittelfeld, wo ein weiterer Neuzugang mit seiner Form zu kämpfen hat: Erik Tallig. Wie Teamkollege Salger legte auch er einen vielversprechenden Saisonstart hin, baute in den vergangenen Wochen allerdings ab. Nun sind Formschwankungen für einen 20-Jährigen weder verwerflich noch unnormal, aufgrund der dünnen Personaldecke im Löwen-Zentrum dennoch ins Gewicht.

Sechzigs Erik Tallig im Zweikampf mit Vincent Vermeij.
Sechzigs Erik Tallig im Zweikampf mit Vincent Vermeij. © imago images / kolbert-press

Nachdem er das Spiel der Löwen in seinen ersten Auftritten noch mit unermüdlicher Laufbereitschaft und Zweikampffreude belebte, tauchte Tallig zuletzt zu häufig ab. Das Problem: Eine Verschnaufpause wird ihm Michael Köllner aufgrund der Sperren von Dennis Dressel und Daniel Wein wohl auch am kommenden Wochenende gegen Waldhof Mannheim nicht geben können.

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