Stephan Salger schwärmt von 1860-Neuzugang Keanu Staude: Spielertyp "Straßenköter"

Neuzugang Keanu Staude soll das Offensivspiel des TSV 1860 unberechenbarer machen. Stephan Salger kennt den Angreifer noch aus seiner Zeit bei Arminia Bielefeld und schwärmt: "Er kann dich im Eins-gegen-Eins verdammt alt aussehen lassen."
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Hoffnungsvoller Neuzugang des TSV 1860: Keanu Staude
Hoffnungsvoller Neuzugang des TSV 1860: Keanu Staude © IMAGO / Fotostand

München - Auf sein Debüt für den TSV 1860 wird Keanu Staude noch ein bisschen warten müssen. Kurz nach seiner Verpflichtung hat sich der 24-Jährige das Coronavirus eingefangen, statt Training ist derzeit Quarantäne angesagt.

Noch konnten sich die Fans der Sechzger also keinen Eindruck von ihrem hoffnungsvollen Neuzugang machen. Stephan Salger kennt Staude noch aus gemeinsamen Zeiten bei Arminia Bielefeld, wo beide bis 2020 zusammenspielten.

Salger über Staude: "Ein überragender Fußballer"

Im Interview mit dem "Merkur" schwärmt der Innenverteidiger von den Qualitäten des Kreativspielers - und spricht aus leidvoller Erfahrung. "Wenn Keanu seine Fähigkeiten auf den Platz bringt, ist er ein überragender Fußballer", sagt der 31-Jährige: "Ein Straßenköter, der dich im Eins-gegen-Eins verdammt alt aussehen lassen kann, da spreche ich aus eigener Erfahrung im Training."

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Auch Trainer Michael Köllner hält viel von den Qualitäten seines Neuzugangs, von dem er sich "kreative Lösungen, etwas Wildes, Spektakuläres. Dinge, die nicht im Lehrbuch stehen" erhofft. Um sein volles Potenzial abrufen zu können, brauche Staude allerdings den richtigen Umgang.

Salger: Staudes WhatsApp-Eklat ist "Schnee von gestern"

Hintergrund: 2018 sorgte der damals 21-Jährige für einen Eklat, als eine WhatsApp-Sprachnachricht öffentlich wurde, in der er einige seiner Mitspieler wüst beleidigte - unter ihnen auch Salger. Für den ist die Geschichte aber längst "Schnee von gestern. Keanu hat sich in der Kabine entschuldigt, er war sehr reumütig", erinnert sich der 31-Jährige: "Bei mir ist da nichts Negatives hängengeblieben, im Gegenteil: Ich hab ihm hier in München schon meine Hilfe angeboten, damit er sich schnell zurechtfindet." Doch auch das wird noch ein bisschen warten müssen. Derzeit ist schließlich Quarantäne statt Training angesagt.

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